Montag, 15. April 2013

Eindrücke zu "Über deine Höhen" von Micha Krämer

Hallo ihr Lieben,
dieser Post wird mal dynamisch, weil ich ihn über die gesamte Zeit des Lesen des Buches führen werden und immer wieder erweitern werde. 
Ich lese das Buch ja innerhalb einer Leserunde bei Buchgesicher.de und möchte auch jedem anderen die Möglichkeit geben, meine Leseindrücke zu verfolgen. 
Deswegen werde ich alle Eindrücke, die ich bei Buchgesicher festhalte, hier ebenfalls festhalten. :)

::: Prolog bis einschließlich Kapitel 5 :::
Also ich habe den ersten Teil des Buch gerade in einem Rutsch gelesen - ich kann es kaum aus der Hand legen, so gut ist es.

Zudem habe ich mich gut in die Geschichte gefunden und mich fesselt sie wirklich sehr. Es wird auch beim Lesen nie langweilig, weil innerhalb von kurzer Zeit immer wieder etwas passiert, was mich fesselt und weiterlesen lässt.

Der Prolog erscheint mir etwas seltsam - aber macht den Einstieg sehr leicht. Ich möchte aber seit dem Prolog wissen, was mit Christin geschehen ist und warum Christins letzte Gedanken nach dem Warum gefragt haben.

Lena ist mir sehr sympathisch, was vielleicht auch daran liegt, dass ich selber nur ein paar Jahre älter als sie bin und mich auch noch sehr gut an meine berufliche Unorientierheit erinnern kann, aber ich weiß noch nicht so richtig, was ich von Anne und Max halten soll. Annes Reaktion auf Lena in der Bäckerei ist mir auch seltsam - vor allem, weil sie sagte, sie solle sich zum Teufel scheren. Anne scheint irgendetwas zu verheimlichen und auch lässt mir die Sache mit dem Wirt in der Dorfkneipe keine Ruhe, immerhin meinte er ja, dass Christin - also Lenas Mutter - im Feuer umgekommen sei, wohin gegen Anne ja Lena und Max von einem Autounfall erzählt hatte. Max ist mir irgendwie auch nicht ganz sympathisch, wobei ich noch nicht so richtig weiß, warum nicht. Er kümmert sich gut um Lena, obwohl er in der Vergangheit ja selber viele Probleme hatte. Max´s Unfall erscheint mir aber reichlich seltsam - da brechen die Sprossen von der Leiter durch und dann auch noch gleich 3 Stück. Irgendwie nicht alltäglich...

Die anderen Dorfbewohner erscheinen mir auch sehr verschwiegen und seltsam. Jeder weiß scheinbar irgendwas, aber keiner will etwas sagen. Ach die ältere Dame, die Lena mit auf den Weg gibt, sie solle auf sich aufpassen, scheint mehr zu wissen. Der Pfarrer ist auch ein komischer Vogel, aber leider kann ich ihn noch nicht weitergehend einschäten.

Der Kater, der immer wieder zu Lena kommt, ist auch etwas seltsam. Okay, dass mit der Kuhmilch ist jetzt nicht gerade gut, aber darüber sehe ich einfach mal hinweg. Trotzdem verhält er sich nicht so ganz "katzentypisch".

Ach lässt mir die Sache mit dem Penthagramm am Türstock keine Ruhe. Es soll Lena und Max ja scheinbar schützen, aber wovor? Ach die Sache mit der Kette, die Lena bei Graben auf dem Grab von Christin findet, ist eigenartig.

Dann möchte ich auch mehr über das Wolfsheulen wissen, was Lena in der Nacht gehört hat.

Also schnell weiterlesen... :)

:::Kapitel 6 bis einschließlich Kapitel 10:::
 Erstmal möchte ich festhalten, dass das Buch richtig in Fahrt kommt - es wird nie eintönig oder vorhersehbar, was mir sehr gut gefällt.

Das Wolfsheulen spielt auch in diesen Kapiteln wieder eine große Rolle, nur kommt ein neuer Aspket hinzu - es wird in einigen Absätzen immer wieder vom Hexenhammer gesprochen und jemand plant, Lena an Allerheiligen zu verbrennen, so wie es mit ihrere Mutter Christin geschehen ist, wie sich im Laufe der Kapitel herausstellt. Leider wird nicht klar, wer da glaubt, dass Lena ein Dämon ist, der zum Teufel geschickt gehört.

Lena und Marc, die sich gut verstehen, dann aber Angst bekommen, weil sie denken, sie könnten Halbgeschwister sein, was sich aber als Gerücht im Dorf rausstellt, gehen die Nachforschungen nun gemeinsam an und finden einiges über den Tod von Christin heraus. Marc führt Lena beispielsweise an den Platz, an dem die Mutter umkam und sie treffen den damals ermittelnden Beamten, der ihnen weitere Details zu dem Tod von Christin eröffnet.

Die ältere Dame, die Lisa heißt, entpuppt sich als Lenas Großtante, die zwar nett ist, aber Lena bei ihren Nachforschungen auch nicht so richtig weiterhelfen möchte.

Der Eindruck von Anne hat sich sehr verfestigt - sie verheimlicht von Lena und Max etwas. Auch hat sie vermutlich das Tagebuch von Christin verschwinden lassen, bevor Lena es lesen konnte.

Die Verwicklungen nehmen etwas zu - aber das tut der Spannung keinen Abbruch - also weiterlesen...

:::Kapitel 11 bis einschließlich Kapitel 16:::
 Das Buch steigert sich gerade total in der Spannung, ich musste es gleich bis zum Ende durchlesen, weil ich sonst nicht hätte schlafen können.

Leider wird das Wolfsgeheul weniger wichtig, aber der Pfarrer, der mir schon am Anfang etwas seltsam vorkam, stellt sich als Vater von Pitter raus - und somit wird auch deren Verbindung klar. Trotzdem war diese Verbindung eine echte Überraschung für mich, weil ich die gar nicht auf der Rechnung hatte. Auch scheint die Entführung von Lena gut geplant worden zu sein - ich bin gespannt, wo die beiden Männer Lena versteckt haben und wie Eckmann "seinen" Wahn ausleben will.

Anne stellt sich jetzt aber doch als Freundin raus - was dem Buch aber sehr gut tut. Sie scheint es doch gut mit Lena und Max zu meinen. Sie macht sich auch wirklich Sorgen um Lena und versucht zu helfen, wo sie kann.

Daniel Bodenheimer wird jetzt auch interessant - er beobachtet Lena allerdings nur, um sie zu schützen. Allerdings scheint er immer noch als Verdächtiger auf der Liste der Polizei zu stehen, obwohl die Polizei wohl mal wieder nur einen Teil der Verwicklungen sieht.

Leider wird neben dem Wolfsgeheule auch das Tagebuch nicht mehr weiterverfolgt, aber mal sehen, vielleicht taucht es am Ende nochmal auf und erklärt dann den Sinn.

:::Kapitel 17 bis zum Epilog:::
 Die Spannung steigert sich wirklich bis zum Schluss, ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe richtig mitgezittert, ob Lena noch rechtzeitig vor ihrer Verbrennung gerettet werden kann. Pitter tut mir wirklich leid - wie wahrhaft muss ein Vater sein um seinen eigenen Sohn zu opfern um von sich selber als Täter abzulenken.

Daniel Bodenheimer hatte wirklich Glück, dass er diese Mal ein gesichertes Alibi hatte, sonst wäre er sicher wegen des "Mordes" an Eckmann angeklagt wurden. Allerdings würde ich den Tod von Eckmann als gerecht ansehen, weil im Endeffekt sein Wahn Auslöser für die tödliche Verwicklung war.

Schön fand ich, dass am Ende alle Beziehungen gekittet werden konnten, auch wenn niemand erfahren hat, wer der Retter von Lena war und Eckmann erschossen hat. Auch das Daniel und Lena zueinander gefunden haben. Das Tagebuch hatte Daniel an sich genommen und es dann Lena wiedergegeben, weil er darin als Vater von Lena enttarnt wird.

Im Epilog fand ich es schön, dass nochmal genau beleuchtet wurde, wie es Daniel in den letzten 17 Jahren ergangen ist. Auch ist der Abschluss in den Bezug zum Beginn gestellt und so ist das Buch mehr als rund.

Danke an Micha Krämer für das schöne Buch. Ich bin sonst kein echter Krimifan, aber diese Buch bringt mich wirklich zum Überlegen, ob ich nicht wieder mehr Krimis lesen sollte.


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