Samstag, 4. Mai 2013

Mona Vara - Im Harem des Prinzen

Beschreibung auf dem Buchrücken: 
Fedora, eine rothaarige junge Byzantinerin, wird auf dem Sklavenmarkt von Ibrahim al-Fadal, dem Sohn des Wesirs, gekauft. Als sie ihn heftig zurückweist, hat sie ihr Leben verwirkt und soll unter dem Beil des Scharfrichters landen. Prinz Ahmed, der Lieblingssohn des Kalifen, rettet ihr das Leben und nimmt sie in seinen Harem auf. Fedora jeodch erweist sich tugenhafter, als er erwartet hatte, und so sucht er mit immer reizvolleren Spielen ihren Widerstand zu überwinden und ihre Liebe zu gewinnen...

Details:
Broschiert, 238 Seiten
Verlag: Rheda-Wiedenbrück ; Gütersloh: RM-Buch-und-Medien-Vertrieb, (2009)
Sprache: Deutsch
ASIN: B0068WKPBI

Eigene Meinung:
Fedora, die vor einer arragierten Hochzeit flüchtet, gerät in die Hände von Sklavenhändlern und wir auf dem Sklavenmarkt verkauft. Also sie Ibrahim al-Fadal jedoch rüde zurückweist, will dieser sie umbringen lassen um eine Abschreckung für seine andere Sklaven zu setzen. Prinz Ahmed rette Fedora aber das Leben und nimmt sie in seinem Harem auf. Ibrahim will sich aber diese Schmach nicht hinnehmen und sinnt auf Rache, um nicht nur Prinz Ahmed zu Schaden, sondern auch um Fedora wieder zurück zu bekommen. 

Prinz Ahmed hat Fedora jedoch nicht uneigennützig zu sich genommen - erhat sich in die rothaarige Schönheit verliebt und will sie als Frau an seiner Seite. Fedora jedoch misstraut ihm und schafft es nur langsam, ihm Liebe zu schenken. Genau in diesem Moment muss Ahmed in den Krief ziehen, dessen Ausgang ungewiss ist. Als Ahmed weg ist, wittert Ibrahim seine Chance um seine Rache in die Tat umzusetzen. 

Ein wunderbarer Roman, der in der Kulisse von 1001 Nacht spielt, aber zwischendurch nie langweilig wird. Mona Vara beschreibt auch immer wieder die Kulisse, in die der Roman eingebettet ist. Dadruch schafft sie es, dass man sich immer wieder gedanklich in die Kulisse der Handlung versetzt.
Der Spannungsbogen hält sich großartig, ehe es kurz vor dem Schluss zum spannenden Aufeinandertreffen von Ahmed und Ibrahim kommt, das alles entscheidet. 
Trotz der gesamten Atmosphäre, wirkt der Roman nie kitschig oder übertrieben - es ist facettenreich und emotional, ohne dabei ins Uferlose abzuschweifen. Es gibt auch eine ausschweifenden Sexszenen - die Erotik ist leidenschaftlich aber nicht überspitzt dargestellt und wirkt nicht zu derb. 
Besonders angetan hat es mir der Schreibstil von Mona Vara, der leicht und flüssig ist, aber trotzdem zum Weiterlesen fesselt. Den Spagat im Stil schaffen nur wenige Autoren.

Fazit: 
Ein fabelhafter, erotischer und romantischer Roman in unverwechselbarer historischer Kulisse eines Harems, der aber trotzdem spannend und auch humorvoll ist. Wer sich für die arabische Welt oder die Welt des Harems interessiert, sollte diesen Roman nicht verpassen.

Dafür gibt es 5 Rosen:

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