Mittwoch, 18. März 2015

Jane Green - Kopfüber

 
Beschreibung auf dem Buchrücken: 
Amber hat zwei tolle Kinder, einen Börsenmakler zum Mann und ein Traumhaus in Connecticut. Vicky ist Single und arbeitet für das angesagteste Magazin von ganz London. Für eine Reportage tauschen Vicky und Amber ihre Leben. Mit Mann und Hund, Job und Katze. Nur vier Wochen – und danach ist nichts mehr, wie es war …

Details:
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Diana Taschenbuch (6. Juli 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453354117
ISBN-13: 978-3453354111
Originaltitel: Life Swap
Größe: 11,7 x 3,8 x 18,6 cm

Eigene Meinung:
Einmal aus dem eigenen Leben heraus und mal das Leben eines andere Leben? Wer wünschst sich das nicht? Für Amber, die sonst in ihrem Leben zwischen Kindern, dem Mann und dem Hund festhängt, wird diese Vorstellung wahr, also sie für einen Monat mit der hippen Vicky das Leben tauschen kann. Vicky ist im Gegensatz zu Amber Single und arbeite als Redakteuerin.
Amber und Vicky treffen im Rahmen einer Reportage aufeinander und so wechseln sie ihre Leben, was aber nicht ohne Folgen bleiben wird...

Die Geschichte rund um Vicky und Amber ist sehr leichte Lektüre mit kleinen Turbulenzen, aber man gleitet eher durch die Seiten, da einiges leider etwas vorhersehbar war. Es dreht sich auch um 2 Kontienente, immerhin tauschen einen Amerikanerin und eine Engländerin ihre Leben und so kommt es eben auch zu einigen Vorurteilen in dem Buch über die Amerikaner und die Englänger. 

Eigentlich sind Vicky und Amber Mitte Dreißig, aber leider muss man sagen, dass sie wirklich naiv sind. Das ist eben etwas, was man in den Charakteren und auch den Verlauf der Handlung ziemlich abschwächt. Die beiden Frauen sind zwar recht sympathisch, aber leider ist es eben so, dass man sich nicht mit ihnen als starke Frauen anfreunden kann, weil es keine starken Frauen sind, sondern eher Frauen, die sich das Leben ziemlich leicht machen wollen, aber deren Leben eben nicht leich sind.

Der Schreibstil von Jane Green ist sehr leicht und das Buch liest sich - trotz der knapp 500 Seiten - leicht weg und man fliegt durch die Geschichte, aber leider ist die Geschichte an sich auch nicht besonders tief gehend. Man erwartet eben eine etwas turbulente Verwechlsungskomödie, aber leider bekommt man eher eine Ansammlung von Klischees und eine Geschichte, die leider eher eine schlechte Komödie ist.

Für eine leichten Sommertag, an dem man nicht viel nachdenken möchte, ist das Buch sicher okay, aber sonst ist es für den Leser eher unterfordernd.

Fazit:
An sich ist der Plot und die Grundidee des Buches gut, aber leider ist die Umsetzung des Buches eher lasch und ziemlich vorurteilsbelatet. Amber und Vicky sind wirklich nicht die Hellsten und mache das Buch nicht wirklich besser. 

Dafür gibt es 2 Rosen: 

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