Sonntag, 4. Dezember 2016

[Kurz-Rezension] Anne Hertz - Sahnehäubchen

Beschreibung:
Eigentlich ist Nina ein durch und durch netter Mensch, doch neuerdings hegt sie Mordgedanken. Der Grund ist ein amerikanischer Bestsellerautor, dessen Macho-Ratgeber »Ich kann sie alle haben«mit Hilfe von Ninas PR-Agentur in Deutschland Furore machen soll. Zugegeben: Dwaine F. Bosworthist attraktiv und durchtrainiert – aber davon abgesehen so ziemlich alles, was Nina an Männern schrecklich findet. Trotzdem muss sie mit ihm auf Lesereise gehen. Schlimmer noch: Dwaine glaubt, mit seinen Tricks bei Nina landen zu können. 
So fliegen schon bald die Fetzen, und der Mega-Macho erlebt eine böse Überraschung. Damit bleibt er allerdings nicht der Einzige ...

Details:
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Knaur TB (10. Januar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426638711
ISBN-13: 978-3426638712
Originaltitel: Sahnehäubchen
Größe: 12,5 x 2,5 x 19 cm

Fazit:
Zunächst erst einmal zum Cover, es ist wirklich süß gemacht, eben so süßlich wie die Geschichte, die sie enthält und leider auch so klebrig. 
Nina ist an sich eine starke Frau, die ihren Job in einer PR-Agentur eigentlich lieb, bis ihr Tom vorgesetzt wird, seines Zeichens Sohn eines reichen Verlegers, der denkt, dass das Leben eher ein Spiel ist. Also dann auch noch Nina das neue Buch von Dwaine - einem Macho, wie er im Buche steht - in Deutschland PR-technisch betreuen soll, ist das Chaos um Nina perfekt und die Katastrophen vorprogrammiert...
Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Nina erzählt und gerade das macht es etwas schwer, das Buch wirklich locker und leicht zu lesen. Nina ist als Charakter recht komplex und leider ist sie so gar nicht die Person, mit der man sich als Leser identifizieren kann. Sie ist sehr egoistisch und gerade das macht es für den Leser schwer, weil man immer nur den Vorteil von Nina sieht, aber dadurch die anderen Charaktere sehr in den Hintergrund rücken und verschwimmen. Neben dem Egoismus ist Nina auch eine Nörglerin, sie muss einfach an allem etwas auszusetzen haben, was über die Zeit wirklich anstrengend wird.
Auch von Romantik oder Erotik ist leider keine Spur in dem Buch zu finden und auch gerade die Romantik ist in solchen Konstellationen schon wichtig, damit man sich als Leserin einer Frauenromans wohl fühlt und so ein kleines Bonbon erlebt, aber das geht hier leider komplett weg.
Die Gestaltung der Geschichte ist recht flach gehalten, es ist kein grosser Spannungsbogen zu finden und leider ist die Geschichte auch recht klischeehaft und mit solchen einfacher Klischees sollte man dann schon klar kommen. Natürlich liegt hier das typische Klischee von der starken Frau, die auf einen Macho trifft vor und leider ist das schon etwas zu stark umgesetzt wurden.
Der Plot und das Cover ist gut, dem Rest des Buches kann nicht wirklich punkten, weil die Geschichte nicht nur klischeehaft sondern auch recht langweilig ist.

Dafür gibt es 2 Rosen:

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