Samstag, 23. August 2014

Luanne Rice - Die azurblaue Insel

 
Beschreibung auf dem Buchrücken: 
Nach dem Tod ihres Vaters sind die Schwestern Pell und Lucy Davis ganz auf sich allein gestellt. Von ihrer Mutter wissen sie nur, dass diese vor zehn Jahren die Familie über Nacht verlassen hat und seitdem auf Capri lebt, ohne jemals wieder
Kontakt zu ihren Kindern aufgenommen zu ­haben. Kurzerhand beschließt Pell, nach Capri
zu reisen und ihre Mutter nach Hause zurückzuholen. Doch dann erfährt sie, warum die Mutter sie damals wirklich im Stich gelassen hat …  

Details: 
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. Juli 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426513250
ISBN-13: 978-3426513255
Originaltitel: The Deep Blue Sea for Beginners
Größe: 18,8 x 12,4 x 2,6 cm 
 
Eigene Meinung: 
Das Cover des Buches hat mich gleich angesprochen, es sieht so nach Sonne, Meer und Urlaub aus. Das hat mich gleich angesprochen und ich fand die Inhaltszusammenfassung einfach ansprechend und wollte es gleich lesen. 

Nachdem der Vater der 16-jährige Pell und ihre 14-jährige Schwester Lucy verstorben ist, haben beide nur noch einen Wunsch. Sie wollen ihre Mutter wiedersehen, die vor 10 Jahren nach Capri gegangen ist. Also nun die Sommerferien beginnen, beschliesst Pell nach Capri zu gehen und ihre Mutter in die Staaten zurück zu holen. 

Die Familie von Pell und Lucy gehören zu einem alten Adelsgeschlecht und sind demensprechend gut mit Geld versorgt. Doch als die Mutter die Familie verlässt, beginnt für Lucy ein Leidensweg, weil sie nicht über den Verlust der Mutter hinwegkommt. Pell verkrafet das besser und als sie Lyra (ihre Mutter) auf Capri in mitten einer Künstlerkolonie findet, erscheint erst alles schön und liebevoll, jedoch erfährt Pell dann von dem Grund, weswegen die Mutter die Familie verliess und das wirft sie voll aus der Bahn...

Der Schreibstil von Luanne Rice ist wirklich emotional und sehr warmherzig. Sie scheibt einen grossen Familieroman rund um Familiengeheimnisse und verlorene Zeit. Leider war die Geschichte an manchen Stellen etwas vorherrsehbar, aber das tut dem Gesamtpaket des Buches keinen Abbruch. Zudem wird auch Capri sehr schön beschrieben und zeigt, dass sich eine Reise dahin lohnen würde.

Die Charaktere sind facettenreich und gehen sehr in die Tiefe. Allerdings fand ich die 16-jähige Prell an manchen Stellen etwas zu "erwachsen", was aber in den Ablauf des Buches passt, immerhin hat sie auch die Mutterrolle für ihre Schwester Lucy übernommen.
 
Fazit: 
Ein Roman über eine Familiengeschichte voller Geheimnisse und verlorene Zeit, der auf der schönen Insel Capri spielt und wirklich eine schöne Sommerlektüre ist. Das Buch ist die perfekte Mischung aus einer Sommerreise und einem Familienroman.
 
Dafür gibt es 5 Rosen: 
 
Extras:
Danke an Droemer Knaur, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar lesen durfte. 
 
 

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