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Donnerstag, 24. März 2022

[Rezension] Marcus Haid - Immer links der Atlantik: Mit dem Bulli von Gibraltar ans Nordkap

Beschreibung:
Als sein Sohn Tristan geboren wird, sucht der Fotograf und Vortragsreferent Marcus Haid einen Weg, entschleunigtes Reisen und Familienleben miteinander zu verbinden. Kurzerhand wird ein Bulli mit nur 50 PS und 80 km/h Höchstgeschwindigkeit gekauft, ein VW T2, original Westfalia-Ausführung mit luftgekühltem Motor, Baujahr 1979, und die kleine Familie bricht auf zu einer unvergesslichen Reise von Spanien bis zum Nordkap.

Über 22.000 Kilometer legen sie in vier Monaten zurück. Sie besuchen Gibraltar, Andalusien, die Algarve, Lissabon und Porto, Galicien, die Costa Verde und San Sebastian, die Bretagne, Cornwall, Irland und Schottland, die Niederlande, Dänemark und schließlich Norwegen – acht Länder vom Mittelmeer bis jenseits des Polarkreises. Und immer links der Atlantik …

Begleitet von technischen Problemen und mit zwei Jahren Unterbrechung erreichen sie schließlich ihr Ziel. Von diesem gelebten Traum, dem Alltagsleben der Familie im Bulli, der unvergesslichen Reise mit zwei kleinen Kindern und den traumhaften Landschaften berichtet Haid in großartigen Bildern und kurzweiligen Texten.

Details:
Herausgeber: ‎Knesebeck (21. Februar 2019)
Sprache: ‎Deutsch
Taschenbuch: ‎192 Seiten
ISBN-10: ‎3957282578
ISBN-13: ‎978-3957282576
Abmessungen: ‎17.4 x 2.2 x 24.4 cm
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Eigene Meinung:
Das Cover zeigt den Bulli von 1979, mit dem die Familie von Marcus Haid eine grosse Reise machen wollten und auch sollte - 22.000 km, 8 Länder - von Gibraltar bis ans Nordkap. 
An sich eine spannende Route, die man da bereisen kann, vor allem die Länder sind sehr spannend, die sie nehmen, den sie fahren durch Gibraltar, Andalusien, die Algarve, Lissabon und Porto, Galicien, die Costa Verde und San Sebastian, die Bretagne, Cornwall, Irland und Schottland, die Niederlande, Dänemark und schließlich nach Norwegen. Eine wirklich spannende Reiseroute, auch wenn der Umweg über die Niederlande und Dänemark etwas weit ist. 
An sich ist auch der Beginn gut, gestartet wird in Innsbruck, aber die Reise soll nicht mit normalen Zug oder etwas unternommen werden, Marcus schafft einen Bulli (Baujahr 1979) an, der sich leider auf der Reise eher zum Problem entwickelt. 
Die Reiseroute ist wirklich schön, aber irgendwie schafft es das Buch nicht, den Leser mitzunehmen, es ist immer einfach zu viel Familie und zu wenig Umgebung, Strecke oder tolle Aufnahmen, die es zweifellos gibt, aber die einfach im Buch keinen echten Platz finden. 
An sich ist die Idee der Familienreise gut, aber irgendwie ist die Umsetzung nicht so besonders geworden, auch muss man wohl ein bisschen Zweifel haben, ob das Wohl der Kinder wirklich immer im Mittelpunkt stand wie im Buch behauptet wird. 
Zudem muss die eigentlich geplante Route in Nordfrankreich unterbrochen werden, weil der Bulli schlapp macht und so kaputt ist, dass man die Reise sogar unterbrechen muss. 
Dir Fortsetzung der Reise gibt es aber im Buch auch, zwar erst drei Jahre später, nur dann eben mit 2 Kindern und nicht mehr mit nur einem, wie zu Beginn des Trips. 
Leider hat die Familie im 2. Anlauf wieder Pech, der Motor des Bullis streikt in Schottland, kann aber repartiert werden und so schaffen es alle 4 noch bis zum Nordkap. 

Fazit:
Alles im Allem kann man sagen, der Gedanke des Buches ist toll und auch die Illustrationen von Dieter Braun haben etwas, aber leider ist das Buch mit 192 Seiten sehr knapp geworden, durch die vielen schönen Bilder (die das natürlich super unterstützen in der Idee des Buches, aber leider in vielen Fällen einfach zu klein geraten sind) bleibt für die Reise und alles rund herum einfach zu wenig Platz, das Buch hat eigentlich noch einiges an Potenzial zu mehr, einfach auch um ein bisschen mehr über Länder zu erfahren oder auch einfach an sich mehr Text oder auch um den wirklich tollen Bildern Raum zur Entfaltung zu geben. 

Dafür gibt es 3 Rosen:

Sonntag, 18. April 2021

[Rezensionsdreier] Petra Gabriel - Ein Jahr auf Kuba / Tina Bauer - Ein Jahr in Island / Julia Lorenzer - Ein Jahr am Gardasee

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich den 2. Teil meiner Reiseberichte für euch, dieses Mal als 3er Pack, ich habe aber inzwischen noch neue Bücher aus der Reihe gefunden, also werde ich noch einen 3. Teil zu den Reiseberichten schreiben. Aber das dauert sicher noch etwas. :) 

Petra Gabriel - Ein Jahr auf Kuba
Beschreibung:
Es piept, pfeift, trillert, tutet, trötet unablässig aus den Autos, Motorrädern, Bussen, Cocotaxis und Bicitaxis auf Havannas Straßen. Fliegende Händler ziehen durch die Gassen, Scherenschleifer zücken ihre Trillerpfeifen. Petra Gabriel hat sich ihren Traum von der Sehnsuchtsinsel Kuba erfüllt. Sie stürzt sich ins pulsierende Leben der Hauptstadt und erlebt eine Insel zwischen dem Gestern der Revolution und dem Morgen einer hoffnungsvollen Zukunft. Ein einmaliges Leseerlebnis – und eine Einladung, Kuba reisend zu erobern.

Details:
Broschiert: 192 Seiten
Verlag: Verlag Herder; Auflage: 1 (16. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 345106765X
ISBN-13: 978-3451067655
Größe: 12,6 x 2,9 x 19,4 cm
Reihe: HERDER spektrum; Band 6765
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Eigene Meinung: 
Das Cover schaut nach Kuba aus, man sieht ein Teil der alten Autos, die man mit Havanna verbindet. An sich müsste das Buch auch eher ein Jahr in Havanna heissen, weil so wirklich in Kuba als gesamtes taucht man nicht ein.
Ein Jahr auf Kuba, eigentlich ein Traum, aber leider nicht in diesem Buch. An sich passiert auf den Seiten nicht viel, dass es auf Kuba klimatisch anders als in Deutschland ist, erschliesst sich von selbst, aber sonst bleibt von dem Zauber des Landes leider nichts hängen, es liest sich teilweise mehr nach Reiseführer, aber man schafft es einfach nicht, in das Land einzutauchen, was eigentlich der Sinn der Reihe ist. 
Sonst erfährt man nicht viel, weder von der Autorin noch von Kuba, es plätschert so vor sich hin und irgendwie ist man am Ende nicht wirklich schlauer als vorher.
Was bei dem Buch besonders auffällt, ist die Vielzahl der Rechtschreibfehler und auch grammatikalisch
passieren wirklich extreme Fehler, so ist das Buch irgendwie nicht wirklich top, was beim Lesen wirklich stört, weil es so massiv auffällt. 

Fazit:
Das Buch hat einen verheissungsvollen Titel, den es aber nicht einhalten kann, man merkt immer wieder, dass man sich über die Fehler im Text ärgert und so kann man einen das Buch, das eher den Charme eines Reiseführers hat, nicht wirklich überzeugen. Kann man mal lesen, aber man verpasst auch nichts, wenn man es nicht gelesen hat. 

Dafür gibt es 2 Rosen:

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Tina Bauer - Ein Jahr in Island
Beschreibung: 
»Ich sehe nur noch blau-weiß-rot. In jedem Fenster, in jedem Garten flattert die isländische Flagge: rotes Kreuz mit weißem Rand auf blauem Grund. Kinderwagen sind mit Fähnchen geschmückt. Backen sind mit den isländischen Farben bemalt. ›Til hamingju Ísland! Herzlichen Glückwunsch Island‹, begrüßt mich Sóley vor dem Café Paris am Austurvöllur.«
Hinreißend erzählt Tina Bauer von einem Jahr zwischen Hotpots, Elfen und Vulkanen.

Details: 
Broschiert: 192 Seiten
Verlag: Verlag Herder; Auflage: 1 (16. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 345106927X
ISBN-13: 978-3451069277
Größe: 12,5 x 2,2 x 19,5 cm
Reihe: HERDER spektrum; Band 6927
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Eigene Meinung: 
Das Cover schaut total schön aus, es erinnert an das Bild, dass man von Island hat, wenn man an die raue Welt von Island denkt. 
Tina Bauer ist, wenn man über Island recherchiert, keine Unbekannte, neben einem Blog über Island hat sie auch schon mehrere Bücher über das Land herausgebracht und daher weiss sie, wovon sie schreibt und das merkt man auch in dem Buch, sie kennt Island sehr gut. Gerade bei der Erfahrung hätte man schon ein bisschen mehr in dem Buch erwartet, es gibt keine Karte von Island, auch keine To Do Liste vor der Reise oder sonstiges und das ist schon etwas schade. 
Tina Bauer nimmt uns in ihrem Buch mit in eine verheissungsvolle Welt, sie verlässt ihr gewohntes Lebensumfeld und beginnt sich auf die Reise, um neues zu erleben. Sie nimmt den Leser mit in die Welt, die sie erlebt, erzählt von wundervollen Ereignissen und tollen Menschen, die sie trifft. 
Eigentlich ein sehr gelungenes Buch, was am Ende aber etwas sehr schnell endet, man hat so ein bisschen den Eindruck, das Buch muss nun fertig werden und Bums Ende Aus. Sehr schade, weil das reist den Leser total aus dem Islandtraum reist. 
Das Buch lässt sich aber sehr gut lesen, der Schreibstil ist sehr flüssig und daher kann man das Buch sehr gut zwischendurch als kleine Alltagsflucht nutzen. 

Fazit: 
Tina Bauer nimmt den Leser mit auf ihre ereignisreiche Reise nach Island, lässt einen Teilhaben an schönen Momente und lässt den Leser von Island träumen, nur der Traum wird durch das Ende irgendwie zerstört. Dazu kommt auch so ein bisschen das Fehlen von wichtigen Informationen über das Land. Daher gibt es dafür ein Punkt Abzug, weil das hätte man viel besser ausgestalten können. 

Dafür gibt es 4 Rosen: 

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Julia Lorenzer - Ein Jahr am Gardasee
Beschreibung: 
Endlich will sie ihn verwirklichen, den langgehegten Traum, nach Italien an den Gardasee zu ziehen. Und als das Schild „Rovereto sud – Lago di Garda nord“ an ihr vorüberfliegt, ist die Sonne da. Kein Schnee mehr neben der Fahrbahn. Die grauen, schweren Wolken sind ebenso verschwunden wie der dichte Nebel, der den verschneiten Grenzübergang fast vollständig einhüllte. Ein Jahr am Gardasee beginnt, in dem Julia Lorenzer als Barista schuftet, mit Reisegruppen das Umland erkundet, den FC Bayern beim Training beobachtet und vom Fest der Santa Lucia verzückt wird. Endlich will sie ihn verwirklichen, den langgehegten Traum, nach Italien an den Gardasee zu ziehen. Und als das Schild »Rovereto sud – Lago di Garda nord« an ihr vorüberfliegt, ist die Sonne da. Kein Schnee mehr neben der Fahrbahn. Die grauen, schweren Wolken sind ebenso verschwunden wie der dichte Nebel, der den verschneiten Grenzübergang fast vollständig einhüllte.
Ein Jahr am Gardasee beginnt, in dem Julia Lorenzer als Barista schuftet, mit Reisegruppen das Umland erkundet, den FC Bayern beim Training beobachtet und vom Fest der Santa Lucia verzückt wird.
Das Gerücht stimmt – der Gardasee ist ein Paradies.

Details: 
Broschiert: 192 Seiten
Verlag: Verlag Herder; Auflage: 1. (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3451068842
ISBN-13: 978-3451068843
Größe: 12,1 x 2,5 x 19,3 cm
Reihe: HERDER spektrum

Eigene Meinung: 
Das Cover ist sehr schön gemacht, es zeigt den Blick, den man sich wünscht, wenn man an den Gardasee fährt, so ein bisschen Bella Vita Feeling mit dem italienischen Flair. 
Julia Lorenz verwirklicht ihren Traum - ohne ihre Familie oder ihren Verlobten mietet sie sich ein Zimmer am Gardasee und beginnt komplett neu, als Barista oder auch als Reiseleiterin findet sie eine Arbeit, erlebt auch auch La Dolche Vita und zeigt eben ein Italien, was abseits der grossen Touristenhotspots ist, was sehr charmant wirkt und irgendwie zu der Vorstellung passt, dass eben das Leben in Italien etwas lässiger ist. 
Julia Lorenz hat einen sehr ruhigen und flüssigen Schreibstil, man kommt sehr gut in den Reisebericht oder sagen wir besser Erlebnisbericht rein und erlebt den Alltag in Italien ohne dabei immer wieder diese typischen Klischees von Italien zu hören. 

Fazit: 
Ein Jahr am Gardasee ist vielleicht kein typischer Reisebericht, weil Julia Lorenzer ihn sehr persönlich gestaltet und eben nicht wie ein Tourist die bekannten Plätze abklappert, aber dennoch zeigt sie ein sehr charmantes Bild von Italien mit seinen kleinen Eigenheiten. Ein schönes Buch gegen das Fernweh, gleichzeitig aber auch informativ und definitiv etwas um die Reiselust zu wecken. 

Dafür gibt es 4 Rosen: 

Dienstag, 5. Mai 2020

[Rezensionsdoppel] Dela Kienle - Ein Jahr in Rom / Nadine Sieger - Ein Jahr in New York

Hallo ihr Lieben, 

heute habe ich den ersten Teil meiner Bücher über Reiseberichte für euch. 
Wer mit auf Instagram folgt, hat schon gesehen, dass ich in den letzten Tagen einige dieser Bücher gelesen habe und neben den beiden warten auch noch 3 andere Bücher auf die Rezension, die kommt aber noch, ich fange heute mit den beiden aus der Reiseberichtreihe aus dem Herder Verlag an. :) 

Dela Kienle - Ein Jahr in Rom
Beschreibung:
Rom und die Römer zu verstehen ist keine leichte Aufgabe: Dela Kienle erzählt von Metro-Nahkampf und dem Wahnsinn der Bürokratie, italienischen Männern und römischen Hochzeiten, heißen Sommern und den Strandritualen der Römer in »Ostia Lido«. Zwölf Monate zwischen Kolosseum und Petersdom, haarsträubendem Verkehr und magischen Sommerabenden, charmant und selbstironisch geschrieben.

Details:
Broschiert: 192 Seiten
Verlag: Verlag Herder; Auflage: 1. (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3451069253
ISBN-13: 978-3451069253
Größe: 12,3 x 2,3 x 19,3 cm
Band: HERDER spektrum 6925
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Eigene Meinung:
Das Cover schaut total schön aus, man schaut auf eine Strasse in Rom im untergehenden Sonnenlicht, so kommt man gleich richtig in Stimmung auf die "ewige Stadt" Rom. 
Dela Kienle möchte für ihre Magisterarbeit ihre Studien vertiefen und geht deswegen für ein Jahr nach Rom, allerdings ist sie nicht komplett fremd in der Stadt, da ihr Freund und einige Bekannte schon auf sie warten und so kann sie sich den Start etwas erleichtern. 
Zusammen mit ihren Freunden erlebt sie nun die ewige Stadt, bemerkt viele Ecken und Kanten des Alltags in Rom und erlebt die klassischen Touristensachen, erlebt aber auch Weihnachten oder eine Hochzeit in Rom, was natürlich etwas anders gefeiert wird als in Deutschland. 
Leider muss man sagen, dass man in dem Buch keinen typischen Reisebericht hat, es geht vor allem um die Autorin selber, natürlich hält die Stadt hier und da mit ihren Wahrzeichen Einzug in das Buch, aber wirkliches Rom-Feeling vermisst man leider etwas. Viel mehr erfährt man über die Autorin, ihr Studentenleben und ihre Beziehungen, dabei rückt Rom an sich leider etwas in den Hintergrund. 
Dela Kienle ist als Protagonistin und Autorin sehr sympathisch und auch ihren Freund Daniele mag man sofort, aber trotzdem dreht sich das Buch mehr um die kleine Studienwelt von ihr, was zwar auch nett zu lesen ist, aber man erwartet irgendwie etwas anderes und etwas mehr von der Stadt. 
Was allerdings echt super ist, sind die kleinen "Nachhilfe im Römisch-sein", die es zwischen den Kapiteln gibt und sich wirklich gut lesen lassen.

Fazit:
"Ein Jahr in Rom" ist sicher kein typischer Reisebericht, es geht mehr um die Autorin und ihr Studentenleben in Rom und man sollte da eben nicht so viele Rom-Tipps oder wirkliche Reiseerlebnisse erwarten. Trotzdem liest sich das Buch nett, auch die Aufmachung ist nett gemacht, aber das ist auch schon alles. 

Dafür gibt es 4 Rosen: 

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Nadine Sieger - Ein Jahr in New York
Beschreibung:
Es war wie im Film, als würde sie sich in den Kulissen von »Der unsichtbare Dritte« bewegen - mit einem Unterschied: Alles war echt. Penetrante Hupkonzerte und unablässig drängende Menschenmassen, die erste Wohnung in Harlem als gefühlte einzige Weiße, die ungewohnte Dating-Kultur, »new friends« und das kollektive Truthahn-Essen an Thanksgiving - ein Jahr in New York!

Details:
Broschiert: 192 Seiten
Verlag: Verlag Herder; Auflage: 1 (16. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3451069148
ISBN-13: 978-3451069147
Größe: 12,6 x 1,9 x 19,5 cm
Reihe: Auswandern auf Zeit
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Eigene Meinung:
Das Cover ist total schön gemacht, es zeigt eine typische Häuserfassade in New York, wie man es sich vorstellt und natürlich einen sofort an New York erinnert. 
Nadine Sieger zieht für ein Jahr von Hamburg in die Millionenstadt New York, man begleitet sie als Leser, wie sie sich in der neuen Umgebung zurecht findet, neue Leute kennen lernt und sich dann langsam in der Millionenstadt zurecht findet. Zudem findet man immer wieder die kleinen Eigenheiten der Stadt und erlebt, wie man das sich die Gesichter der Menschen in der U-Bahn immer wieder verändern, wie sich die Menschen im Sommer unter der Dunst der Stadt verhalten oder auch wie sich die Gefühle in der Stadt immer wieder verändern. Ein toller Blick auf eine grosse Stadt, die so viel zu bieten hat und die immer wieder neues entdecken lässt. 
Ein kleiner Kritikpunkt an dem Buch muss aber gelassen werden, weil Nadine Sieger schreibt vieles positives und schönes über New York und dessen Bewohner, aber man hat beim Lesen den leichten Eindruck einer Schönfärberei, also es gibt irgendwie keine negativen Seiten an der Stadt und das passt nicht so ganz zu dem Bild von New York. 

Fazit:
Nadine Sieger erzählt sehr viel über New York, auch über die Besonderheiten der Stadt und über die Menschen, die in der Stadt leben, man kann zusammen mit der Autorin in das Leben der Stadt eintauchen. Ein kleiner Punktabzug gibt es aber, weil das Thema der hohen Kriminalität in der Stadt ausgespart wird, das ist natürlich auch Teil des Lebens in der Stadt.

Dafür gibt es 4 Rosen: 

Freitag, 3. Januar 2014

Lena Gorelik - Verliebt in Sankt Petersburg ~ meine russische Reise

Beschreibung auf den Büchrücken: 
Die Stadt für Verliebte und Kunstbeflissene, Schlaflose, Wodkatrinker und Pelzträger: Sankt Petersburg, eines der beliebtesten, neuerdings auch eines der sexysten Reiseziele, war immer schon Opfer seiner Klischees. Lena Gorelik greift diese freudig auf und liefert Insiderwissen, mit dem Sie garantiert ans Ziel Ihrer Wünsche kommen. 

Details:
Gebundene Ausgabe: 169 Seiten
Verlag: Schirmergraf; Auflage: 1., Aufl. (13. März 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3865550541
ISBN-13: 978-3865550545
Größe: 19,6 x 12 x 1,8 cm 
Teil einer Reihe? - Nein

Eigene Meinung:
Lena Goreliks Roman "Verliebt in Sankt Petersburg" ist ein amüsanter Roman rund um eine Reise der Autorin mit ihrem Bekannten Jost, der sie auf der Reise begleitet. 
Besonder schön an dem Buch fand ich, dass man auch Ecken von Sankt Petersburg auf eine lesende Art besucht, die man als Tourist eigentlich nicht besucht. 

Jost und die Icherzählerin Lena Gorelik, durch dessen Augen der Leser schaut, verbringen eine interessante und rasante Zeit in Sankt Petersburg. Sie wohnen bei dem Cousin von Lena und sind auch oft bei den Verwandten von Lena zu Besuch. Besonders witzig ist, dass Josh kein Russisch spricht und deswegen muss Lena sich zwischen Übersetzen, Antworten und Spielen mit den Neffen zerteilen, tut dies aber ohne groß zu murren. 

Man lernt in diesem Buch auch wahnsinnig viel über das Leben in Sankt Petersburg und seine Einwohner und auch über die Rivalität zwischen Sankt Petersburg und Moskau.  

Der Stil von Lena Gorelik ist wirklich witzig und leicht zu lesen. Ihre Art ihre Reise und auch ihre Verwandten zu beschreiben ist wirklich unnachahmlich. Sie erklärt auch innerhalb des Buches immer wieder russische Eigenheiten, die einem sonst so nicht unterkommen. Sie macht auch immer wieder Unterscheide zwischen dem neuen und dem alten Russland und schildert auch immer wieder Momente aus ihrer eigenen Kindheit in Sankt Petersburg.

Man merkt in dem ganzen Roman, dass Lena Gorelik mit Leib und Seele Petersburgerin ist - und auch wahnsinnig stolz darauf. Sie zeigt "ihre" Stadt wahnsinnig gerne, kennt Ecken und Tricks, die das Leben in Petersburg noch interessant machen. 

Wer nach Sankt Petersburg will oder begeistert von Russland ist, sollte sich diese Buch nicht entgehen lassen. Es ist besser als ein Reiseführer...

Fazit: 
Ein amüsanter Roman über Sankt Petersburg, der im unnachahmlichen Stil von Lena Gorelik geschrieben ist. Man lernt Sankt Petersburg von einer Seite kennen, die einem sonst vielleicht verborgen bleibt.

Dafür gibt es 5 Rosen:

Sonntag, 27. Oktober 2013

[Kurzrezension-Marathon] 4 E-Books in der Vorstellung

Hallo ihr Lieben,

da ich in der letzten Zeit immer mal wieder ein E-Book lese, habe ich mich dazu entschieden, die E-Books - gerade wenn sie nicht so besonders waren und ich sie wirklich innerhalb von nicht mal einer Stunde gelesen habe, nicht mehr einzeln vorzustellen, sondern sie in einer neuen Reihe auf meinem Blog vorzustellen. 
Mit der Reihe möchte ich heute beginnen - dieses Mal werden 4 E-Books vorgesellt.

~*~ Reisebericht ~*~

Klaus Metzger: Kenia - wieder ein interessantes Reiseland 

Details:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 7860 KB
Verlag: BookRix GmbH & Co. KG (10. Oktober 2013)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00FVU5LX0

Kaufen? Dann hier: ~*~ KLICK ~*~

Eigene Meinung; 
Ein toller Bildband mit wirklich schönen Aufnahmen aus Kenia, die man sich wirklich auf einem größeren Bildschirm anschauen sollte. Gleichzeitig ist es ein toller Reisebericht, der zwar eine sehr persönliche Note trägt, aber trotzdem nicht übertrieben oder gekünstelt wirkt. 
Wirklich ein schönes Buch, das sich schnell wegliest und Lust auf eine Reise nach Kenia macht. 

Dafür vergebe ich 5 Rosen: 

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~*~ Erotische Kurzgeschichten ~*~ 

Kiara Singer - Parkplatzschlampe

Details: 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 152 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 28 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B006XXMCAO

Kaufen? Dann hier: ~*~ KLICK ~*~ 

Eigene Meinung:
Die Grundidee von Kiara Singer ist eigentlich ganz gut, nur ist textlich nicht so sehr gut umgesetzt. Das E-Book ist zwar fehlerfrei (grammatisch gesehen), aber leider fehlt dem Text etwas der Tiefgang. Auch sind die handelnden Person etwas hölzern, aber das ist ausbaufähig. Die Geschichten kratzen aber eben auf den paar Seiten und in den 2 Szenen nur an der Oberfläche, was eigentlich schade ist, weil da bestimmt mehr Potenzial da ist. 

Dafür gibt es 3 Rosen: 

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Petra Mummert: Boobs-Luder Band 1 & 2

Details: 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 104 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 12 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00DOZKG4S

Kaufen? Dann hier: ~*~ KLICK ~*~ 

Eigene Meinung:
Band 1 setzt sich aus 2 Geschichten zusammen - Story 1 ist "Per Anhalter" und Story 2 ist "Der Zugbegleiter". Die Grundidee der Geschichte sind leicht durchschaubar - es geht um ein junges, zartes Mädchen, das von älteren Männer gedemütigt wird und das ganz toll findet, es teilweise sogar herausfordert. 
Die Autorin versucht beide Szenen detailreich zu gestalten, was ihr aber leider öfters misslingt. Es sind Details, die teilweise einfach nicht nachvollziehbar sind, weil sie einfach etwas zu weit von der Realität entfernt sind. Die sprachliche Gestaltung ist leider auch nicht so besonders.
Die Geschichten werden in einem hohen Tempo erzählt, sind aber durch die kleinere Fehler leider nicht logisch und wirken dadurch sehr gestellt.

Dafür gibt es 2 Rosen:

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Nathalie von Eckbrink: Sexy Geisha - geil und gehorsam

Details:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 160 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 9 Seiten
Verlag: Happy Press (22. Februar 2013)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch

 Kaufen? Dann hier: ~*~ KLICK ~*~ 

Eigene Meinung:
Was wirklich schön an diesem E-Book ist, ist das Cover. Es wirkt einfach schön und hat auch etwas sehr sinnliches und genau das habe ich auch von dem E-Book erwartet. Leider ist es inhaltlich nicht so besonders. Die Autorin hatte sicher eine Grundidee, aber die Umsetzung ist wirklich schreklich. Sie legt auch keinen Wert auf einen Spannungsbogen oder einen Zusammenhang, dem der Leser folgen kann, oder auf eine fehlerfreie Schreibweise, was wirklich schade ist, weil die Fehler teilweise wirklich offensichtlich sind. Da würde eine Überarbeitung nicht schaden, was ich der Autorin auch wirklich anraten würde.

Dafür gibt es nochmal 2 Rosen:
 
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So, das war der erste Teil der neuen Reihe mit dem Titel Kurzrezensions-Marathon. Wenn ich wieder einige E-Books gelesen habe, gibt es Teil 2. 

Alles Liebe,
Katja