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Sonntag, 16. April 2017

[Blogtour] "Die Sterblichkeit der Seele" ~ Michaela Kastel im Interview

Hallo ihr Lieben,

in den letzten Tagen habt ihr ja schon viel über das Buch "Die Sterblichkeit der Seele" erfahren und ich habe heute die Ehre, euch die Autorin Michaela Kastel etwas genauer vorzustellen. Ich hoffe, ihr habt Spass an den Interview. 


=== Zum Buch „Die Sterblichkeit der Seele“ ===

Wenn du an die Zeit des Schreibens zurückdenkst, wie empfandest du diese Zeit? Hast du dich teilweise komplett in dieser eigenen Geschichte verloren?

Für mich hat die Arbeit an einem Buch immer etwas Obsessives an sich. Ich kann dann an nichts anderes denken als zu schreiben – so war es natürlich auch bei „Die Sterblichkeit der Seele“. Das kann mitunter recht stressig und auch zermürbend sein, wenn man z.B. mitten in einer spannenden Szene steckt und dann gezwungen ist, urplötzlich abzubrechen, weil man in die „richtige“ Arbeit aufbrechen muss. Ich weiß noch, dass ich für „Die Sterblichkeit der Seele“ deshalb jeden Tag sehr früh aufgestanden bin, um ein geplantes Tagespensum und meinen Beruf unter einen Hut zu bringen. Und auch, wenn ich gerade nicht am Schreiben war, war mein Kopf bis zum Rand gefüllt mit der Geschichte, was mich zwang, bei der Stange zu bleiben. Doch das ist auch gut so, denn ein bisschen muss man sich verlieren, sonst kann man nicht tief genug schürfen, um die Geschichte richtig zu erzählen. 

Für dein Buch war ja einiges an Recherchearbeit nötig, wie ich mir denken kann. Wie bist du auf die Idee zu dem Buch gekommen und war das für dich schwierig, dich so genau in die Rolle einer jungen Schauspielerin hineinzuversetzen? Gibt es für den Charakter von Anna vielleicht ein reales Vorbild?

Reales Vorbild gibt es keines, doch es war offen gestanden nicht schwer, sich in Annas Gedanken- und Gefühlswelt hineinzuversetzen. Ich denke, jede Art von Künstler funktioniert nach demselben Prinzip, und Neid und Ehrgeiz spielen dabei eine entscheidende Rolle. Auch ich kenne das Gefühl, von der Konkurrenz an den Rand gedrängt zu werden, und den unbeschreiblich starken Wunsch, sein Ziel zu erreichen, egal mit welchen Mitteln. So gesehen war Anna sogar die leichteste Figur, die ich je erschaffen habe, denn ihr Denken und Handeln folgen einer – für mich – völlig klaren, logischen Linie. Wobei sie aber in vielerlei Hinsicht zu weit geht. 

Wie genau ich auf die Idee gekommen bin, weiß ich gar nicht mehr so genau. Die Geschichte ist Anfang 2015 entstanden, sie hat also bereits ein paar Jährchen auf dem Buckel. Doch sie gehörte definitiv zur Kategorie „langes und zielstrebiges Nachdenken“ – soll heißen, dass ich mir bewusst über Tage und Wochen den Kopf darüber zerbrochen habe, welche Art von Story ich als nächstes schreiben könnte, während andere Geschichten einem ja einfach spontan in den Sinn kommen. Anfangs wusste ich nur, dass ich etwas mit dem Faust-Stoff anstellen wollte. Der Rest kam nach und nach. 

Hast du einen persönlichen Liebling in der „Die Sterblichkeit der Seele“?

Das ist immer eine schwierige Frage. Alle Figuren haben ja ihren Charme, sonst könnte man keine Geschichten mit ihnen erzählen. Zumindest keine guten. Doch wenn ich mir einen Charakter aussuchen müsste, wäre es wohl Viktor, Annas Regisseur. Er ist direkt, zielorientiert und manchmal auch kompromisslos, was eine fast schon beneidenswerte Kombination ist, wenn man gut in seinem Job sein will. Außerdem hat es irrsinnig viel Spaß gemacht, ihn zu schreiben. Seine Szenen erledigten sich wie von selbst. 

=== Zur Autorin Michaela Kastel ===

Seit wann schreibst du? Gab es einen Moment, in dem du dich bewusst zum Schreiben entschlossen hast oder war das eher ein schleichender Prozess?

Auch wenn das abgedroschen klingt, aber: Eigentlich habe ich schon immer geschrieben. Noch bevor ich alle Buchstaben gelernt hatte, habe ich mir Geschichten ausgedacht und sie meiner Mutter diktiert, die das Ganze dann für mich auf Papier gebracht hat. Ich habe auch immer kleine Bücher aus Papierblättern und Kleber gebastelt – der Wunsch, etwas von mir Geschriebenes in gebundener Form zu sehen, war also schon immer da. Ernsthaft zu schreiben begonnen habe ich dann mit ungefähr 16. Ich weiß noch, dass ich von einer Freundin zum Geburtstag ein Buch von Wolfgang Hohlbein bekommen hatte, und dieses Buch hat mich so begeistert, dass zum ersten Mal der Gedanke da war: „So etwas will ich auch machen.“ Der Rest ist Geschichte. 

Ist Autorin für dich der schönste Beruf der Welt? Und wenn ja, warum ist er das?

Für mich persönlich ist er das, ja. Ich denke, jede Form von Leidenschaft, die sich künstlerisch in die Tat umsetzen lässt, ist das unumstritten Schönste auf der Welt. Wer hat schon den Luxus, von etwas leben zu können, das man aus tiefstem Herzen liebt? Es ist ein langer Weg bis dahin, und wer weiß, ob ich ihn je beenden werde, aber allein die Tatsache, ein Ziel zu haben, wofür man nahezu alles geben würde, ist ein Gefühl, wie man es sonst nirgendwo findet. 

Wie sieht dein „Schreiballtag“ aus?

Sehr unterschiedlich. Arbeite ich gerade an einem Projekt, stehe ich in der Regel jeden Tag sehr früh auf, schreibe mein Pensum und ärgere mich, dass der Tag nicht mehr Stunden hat und ich mich nicht zweiteilen kann. Das dauert dann ungefähr 5-8 Wochen. Während dieser Zeit bin ich nicht wirklich ansprechbar. Dann wird überarbeitet. Da bin ich meistens nicht so streng mit mir, arbeite, wann ich Zeit und Lust habe. Dann gibt es natürlich auch Phasen, in denen ich überhaupt nichts schreibe. Einen richtigen Schreiballtag gibt es daher nicht, da das Schreiben ja noch lange nicht mein Hauptberuf ist. So muss ich schauen, dass ich es irgendwie in meinen Berufsalltag integriere, und das klappt mal besser, mal schlechter.

Wo schreibst du am liebsten und wo kommen dir die besten Ideen?

Ich schreibe immer zu Hause, am PC an meinem Schreibtisch. Fremde Umgebung blockiert mich. Außerdem muss es still und einsam sein – also weder Musik, noch Fernsehen oder andere Menschen. Ich brauche zum Schreiben wirklich absolut Ruhe, auch weil ich dazu neige, währenddessen laut mitzulesen, um im Vorfeld bereits abzuklären, wie der Text vorgelesen klingt. Stellt euch vor, ich würde das im Café nebenan tun! Die Leute würden mich für irre halten.


Wenn du mal eine Schreibblockade hast, wie versuchst du diese zu überwinden?

Für gewöhnlich jammere ich mal eine Runde. Das hilft nie, aber man greift trotzdem immer wieder darauf zurück. Ehrlich gesagt habe ich kein verlässliches Mittel gegen Schreibblockaden. Wenn es nicht läuft, kann das ja immer verschiedene Ursachen haben. Wichtig ist, dass man sich keinen Stress macht. Es sind nur Phasen, und nachdem eine dieser Phasen bei mir fast drei Jahre dauerte und ich danach trotzdem wieder zu schreiben begonnen habe, bin ich mittlerweile ziemlich gechillt, was Schreibblockaden angeht. 

Was rätst du Menschen, die selber gerne schreiben wollen und somit am Anfang ihre ersten schriftstellerischen Schritte stehen?

Schreiben, so viel es geht. Besser werden. Und schreiben. Auch wenn es das beste Projekt ist und niemand es will. Schreibt ein neues. Und wann dieses Projekt dann noch besser ist und erneut niemand es will – schreibt ein neues. Loslassen ist ganz wichtig. Ich habe geschätzte 25 Manuskripte auf meiner Festplatte, die niemals veröffentlich werden, obwohl ich so viel Mühe und Zeit und Herzblut in sie investiert habe. Man neigt leicht dazu, sich an ein Projekt zu klammern – mächtig großer Fehler. 

=== Michaela mal privat ===

Was für Genre liest du am liebsten oder bist du da nicht so festgelegt?

Querdurch.  Ich habe in fast jedem Genre meine Favoriten und lese alles, was mich inhaltlich anspricht. Ausgenommen Krimis, denn da kommen mir die Gefühle zu kurz. 

Hast du einen oder mehrere Lieblingsautoren?

Lieblingsautoren habe ich eigentlich nicht, doch es gibt einige, deren Können ich bewundere: Cody Mcfadyen im Thriller-Bereich, Tabitha Suzuma und Antonia Michaelis in Young Adult und Kai Meyer in fast allem, was er tut. 

Was war dein Traumberuf als Kind?

Zahnärztin. Doch ich glaube, ich wollte das nur, weil meine Mutter von dem Wunsch so begeistert war.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Mein Hund macht mir ziemlich viel Spaß. Und manchmal backe ich auch. Meistens dann, wenn ich eine Schreibblockade habe und das Gefühl brauche, etwas „vollbracht“ zu haben. 

Was macht für dich einen „perfekten“ Tag aus? Muss er dann komplett „perfekt“ sein oder machen ihn kleine Sachen erst so richtig perfekt?

Ein perfekter Tag? Ich glaube, den gibt es nicht. Doch es gehört auf jeden Fall Kuchen dazu. 

Was ist dein ganz persönlicher Traum für die Zukunft, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Ich würde gerne ein Instrument lernen. Klavier oder Gitarre. Aber ich glaube, das wird nichts mehr.


~ Das Gewinnspiel ~
Wie bei jeder Blogtour gibt es auch wieder etwas zu gewinnen und zwar
2 x ein Print und 3 x 1 eBooks

Es kann jeden Tag ein Los für den Lostopf gesammelt werden, indem ihr die individuelle Tagesfrage beantwortet. 

Meine Frage für heute lautet: 
Was würdet ihr Michaela gerne noch fragen? 
Was würde euch noch interessieren? 

Das Gewinnspiel endet am 16.04.2017 um 23:59 Uhr. 
Es gelten folgende Teilnahmebedingungen.


~ Der Blogtourfahrplan ~

Mittwoch, 12. April 2017
Die etwas andere Buchvorstellung

Donnerstag, 13. April 2017
Die Protagonistin
bei Charleen von Charleen's Traumbibliothek

Freitag, 14. April 2017
Musical – ein Blick hinter die Kulissen
bei Caro von Kaylies Life of Books

Samstag, 15. April 2017
Ruhm oder Glück? Mäuschen beim Therapeuten!
bei Nadja von Bookwormdreamers

Sonntag, 16. April 2017
Interview mit der Autorin

Montag, 17. April 2017
Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs

Alles Liebe,
Katja

Donnerstag, 1. Dezember 2016

[Blogtour] "Wolkenblüte" von Alisha April ~ die Gewinner

Hallo ihr Lieben,

die Blogtour ist ja leider schon zu Ende und es wurde dann auch schon von mir ausgelost, deswegen möchte ich euch da auch nicht weiter zappeln lassen. 

Gewonnen haben:

1. Preis - 1 signiertes Print von Wolkenblüte: Ein Engel zum Verlieben
- Alicia Neu

2. Preis - 1 E-Book im Wunschformat von Wolkenblüte: Ein Engel zum Verlieben
- Sonjas Bücherecke

3. Preis - 1 E-Book im Wunschformat von Wolkenblüte 2: Ein Engel zum Dessert
- Melanie Mallek

Bitte schickt eine E-Mail mit Eurer Anschrift oder Eurem Wunschformat mit dem Betreff: Wolkenblüte an info@cp-ideenwelt.de

Alles Liebe,
Katja

Dienstag, 29. November 2016

[Blogtour] "Wolkenblüte" von Alisha April ~ mit Alisha hinter den Kulissen

Hallo und Herzlich Willkommen zum letzten Tag unsere Blogtour zu "Wolkenblüte" von Alisha April,

leider ist es schon der letzte Tag der Tour und ich habe heute die Ehre, euch etwas über Alisha April, die Autorin hinter "Wolkenblüte" zu erzählen. Ich hoffe, euch gefällt das Interview, was ich mit Alisha geführt habe. Etwas zu gewinnen gibt es natürlich auch wieder. 

~ Alisha April über sich selber ~
Ein Autor hat einem Schauspieler eines voran:
Er kann in einem Buch mehrere Rollen spielen. Er kann Menschen nach seinem Gefallen schaffen, kann sie gut oder böse, traurig oder froh, abartig oder normal sein lassen. Das ist es, was mich immer wieder reizt, Bücher zu schreiben, wobei ich im Laufe der Zeit erkannt habe, welche Art von Geschichten und welcher Schreibstil mir liegen. Ich habe schon als Zwölfjährige diese Leidenschaft in mir entdeckt, damals natürlich noch in sehr eingeschränkter Form. Doch ist man erst mit dem "Schreibvirus" infiziert, wird man ihn meist nicht mehr los. So habe ich nach langer "Abstinenz" in Sachen Literatur erst im Alter von ca. 35 Jahren wieder "zur Feder" gegriffen. Seither hat mich diese Leidenschaft nicht mehr losgelassen, so dass ich meine "schriftlichen Ergüsse" noch verfeinert, ausgebaut und erweitert habe. So wollte ich auch andere teilhaben lassen an der "Kunst des Schreibens" und habe vor einigen Jahren die "Schreibwerkstatt für Kinder" ins Leben gerufen. Damals noch unbekannt, erfreute sie sich zunehmender Beliebtheit bei Kindern zwischen etwa acht und zwölf Jahren. Ebenfalls unterstützte ich einen Lesewettbewerb für Schüler aktiv als Mitglied der Jury.

Fazit: Ein Schriftsteller kann sich eigentlich nur eines wünschen: Dass ihm nie die Ideen ausgehen und er immer den gesellschaftlichen Lesetrends einen Schritt voraus ist. Und: solange es Leser gibt, gibt es auch Bücher.

~ Interview ~

=== Zu der Reihe Wolkenblüte ===

Wie kamst du auf die Idee zu der Wolkenblüten-Reihe?
Ich hatte schon eine angefangene Kurzgeschichte in der Schublade und kam dann auf die Idee, sie auszubauen. Damals hatte ich aber schon geplant, dass ich mehrere Teile schreiben werde.

Die Wolkenblüten-Reihe dreht sich ja um Engel, wie kommt es dazu, dass es gerade Engel sind?
Es sollte ja eine Romance-Fantasy-Geschichte werden, und mit Vampiren oder Werwölfen habe ich es nicht so. Und ich mag auch im realen Leben Engel sehr.

Aktuell schreibst du zwar noch an der Reihe, aber wenn du mal zurückdenkst: Wenn du an die Zeit des Schreibens von Band 1 oder Band 2 zurückdenkst, wie empfandest du diese Zeit? Hast du dich teilweise komplett in dieser eigenen Geschichte verloren?
Ja, ich habe in jeden Teil sehr viel Herzblut gesteckt und wenn ich am Schluss meine letzten Sätze mir nochmals durchgelesen habe, war ich schon immer den Tränen nahe, nicht weil sie so traurig geendet hätten, sondern weil ich so tief mit der Geschichte verbunden war und es für mich wie ein kleiner „Abschied“ war, wenn das Buch zu Ende war und ich mich sozusagen von meinen Protagonisten trennen musste.

Hast du einen Liebling in deiner Reihe?
Eigentlich liebe ich jede der drei Hauptprotagonistinnen. Hannah, Annabelle und in Teil 3 wird es Elli sein. Sie sind mir alle sehr ans Herz gewachsen.


=== Zur Autorin Alisha April ===

Seit wann schreibst du? Gab es einen Moment, in dem du dich bewusst zum Schreiben entschlossen hast oder war das eher ein schleichender Prozess?
Ich schreibe nun seit ca. 12 Jahren. Die ersten veröffentlichten Bücher waren Pferde-Fantasy-Romane für Kinder und Jugendliche. Das war damals noch eher „nebenher“, auch aus Zeitgründen, denn meine beiden Töchter waren noch klein. Aber seit ca. 2011 schreibe ich „ernsthaft“ und mit Planung.

Ist Autorin für dich der schönste Beruf der Welt? Und wenn ja, warum ist er das?
Ja, es ist für mich der allerschönste Beruf der Welt – eigentlich sehe ich es sogar als „Berufung“ oder „Leidenschaft“. Man kann sich ein Leben ohne Schreiben einfach nicht mehr vorstellen. Man ist immer mit Stift und Block unterwegs, um Ideen festzuhalten. egal wo man gerade ist und wenn andere Shoppen gehen oder Kaffee trinken, sitzt man am PC und „bastelt“ und „fiebert“ mit seinen selbst geschaffenen „Helden“. Ich finde es generell eine tolle Sache, Menschen, Dinge und Situationen zu erfinden. Das gilt natürlich besonders für den Fantasy-Bereich.

Wie sieht dein „Schreiballtag“ aus?
Ich versuche, täglich ein bestimmtes Schreibpensum zu schaffen, was aber nicht immer machbar ist.

Wo schreibst du am liebsten und wo kommen dir die besten Ideen?
Ich habe einen Sekretär mit vielen Schubladen für alles, was ich so brauche beim Schreiben. Dort schreibe ich immer. Aber die Ideen kommen überall: Beim Spazierengehen, Fernsehen, Zeitung lesen, im Gespräch mit Leuten usw.

Wenn du mal eine Schreibblockade hast, wie versuchst du diese zu überwinden?
Krampfhaft versuchen zu schreiben, bringt nichts. Manchmal lese ich die letzten Seiten nochmals durch, um vielleicht wieder „reinzukommen“ oder wenn das auch nichts hilft, notfalls mal alles mal eine Zeitlang liegen lassen. Man muss versuchen, wieder frei im Kopf zu werden und keine Panik zu bekommen. Dann funktioniert es wieder nach einer gewissen Zeit und die Schreibblockade ist weg.

Was rätst du Menschen, die selber gerne schreiben wollen und somit am Anfang ihrer ersten schriftstellerischen Schritte stehen?
Auf jeden Fall jede Idee sofort aufzuschreiben. Ich habe sogar auf dem Nachtkästchen einen Stift und ein Stück Papier liegen. Dann sollte man sich über das Genre klar werden. Und natürlich niemals aufgeben, schreibe immer eine Geschichte zu Ende! Das tut dem Ego und der Seele gut, auch wenn sie vielleicht nie als Buch veröffentlich werden sollte.

=== Alisha mal privat ===

Was für Genre liest du am liebsten oder bist du da nicht so festgelegt?
Nein, ich lese eigentlich querbeet.

Hast du einen oder mehrere Lieblingsautoren?
Andrea Maria Schenkel und J.K. Rowling mag ich gerne.

Was war dein Traumberuf als Kind?
Lehrerin

Was machst du gerne in deiner Freizeit?
Lesen, Kochen, Sport und meine Katze „beschäftigen“ natürlich (lach)

Was macht für dich einen „perfekten“ Tag aus? Muss er dann komplett „perfekt“ sein oder machen ihn kleine Sachen erst so richtig perfekt?
Nein, oft sind es ganz kleine Dinge, die mich erfreuen. Dann fühle ich mich richtig gut und es ist „mein“ perfekter Tag.

Was ist dein ganz persönlicher Traum für die Zukunft, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?
Urlaub auf dem Mond machen – nein, Unsinn! Ich wünsche mir einfach, dass ich gesund bleibe und noch viele Bücher schreiben und die Menschen mit meinen Geschichten erfreuen kann.

Ich danke dir, dass du dir die Zeit für meine Fragen genommen hast.
Sehr gerne!


~ Das Gewinnspiel ~

Zu gewinnen gibt es heute natürlich auch wieder etwas und zwar:


1. Preis - 1 signiertes Print von Wolkenblüte: Ein Engel zum Verlieben
2. Preis - 1 E-Book im Wunschformat von Wolkenblüte: Ein Engel zum Verlieben
3. Preis - 1 E-Book im Wunschformat von Wolkenblüte 2: Ein Engel zum Dessert


Meine Frage für euch ist für heute: 
Was würdet ihr gerne noch von Alisha wissen wollen?

Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen. Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert. Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook. Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn. Das Gewinnspiel endet am 29.11.2016 um 23:59 Uhr.

~ Die Blogtour ~

Mittwoch, 23. November 2016
Wolkenblüte
bei Stefanie von Tausend Leben

Donnerstag, 24. November 2016
Verlust eines ungeborenen Kindes
bei Steffy von Leseschnecken

Freitag, 25. November 2016
Fremdgehen
bei Christiane von chrissi die büchereule

Samstag, 26. November 2016
An die wahre Liebe glauben

Sonntag, 27. November 2016
Erzengel Raphael
bei Tatii von Der Bücherfuchs

Montag, 28. November 2016
Wie unterschiedlich geht man mit Trauer und Verlust um?
bei Nadja von Bookwormdreamers

Dienstag, 29. November 2016
Mit Alisha April hinter den Kulissen


Freitag, 30. November 2016
Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Alles Liebe,
Katja

Montag, 10. November 2014

[Der virtuelle Sofa ~ Passend zum Mauerfall-Spezial] Heute mit E. Sawyer

Hallo ihr Lieben, 

heute möchte ich euch im Rahmen meines Mauerfall-Spezials ein Buch vorstellen, dass sich thematisch sehr gut in die Zeit nach der Wende einreiht und zwar beschäftigt es sich mit der Jugend nach dem Mauerfall. 
Der Autor E. Sawyer kam mit dem Buch auf mich zu und ich war sofort begeistert. 
Nun gibt es "Kalktown Stories" zum Mauerfall-Aktionspreis von 0,99 Cent für das E-Book und ich würde euch gerne das Buch und den Autor etwas näher vorstellen: 

http://www.amazon.de/Kalktown-Stories-E-Sawyer-ebook/dp/B00OED7TQC/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1415623976&sr=1-1&keywords=kalktown+stories

Inhaltsangabe: 

„Wir werden vor lauter Unheil oft blind für die Dinge, die uns umgeben. Wir sehen nur das, was wir sehen wollen und vergessen die Schönheit, die uns tagtäglich umgibt.“

Was läuft bloß schief in „Kalktown“, dieser verlorenen Trabantenstadt am Rande von Ostdeutschland? Hier lungern gewaltbereite Schlägertypen auf den Straßen herum, nehmen Drogen und prügeln sich gegenseitig fast zu Tode. Manche finden den Weg aus dem „Ghetto“, während andere längst dem Untergang geweiht sind.

Einer von ihnen ist Brad, ein Wendekind, das sich im Verlauf der dramatischen Geschichte für einen der beiden Wege entscheiden muss. Und so unternimmt er eine Gratwanderung zwischen Absturz und Hoffnung, Drogenrausch und Liebesglück. Welche Richtung sein Leben einschlagen wird, bleibt offen...

Als plötzlich ein Mädchen in sein Leben tritt, kann er sein Glück kaum glauben. Er durchlebt den warmen Kontrast zur grauen Kalktown mit allen Höhepunkten einer romantischen Liebesbeziehung, bis es zum schrecklichen Erwachen kommt und das Mädchen spurlos verschwindet...

Ob er sie jemals wiedersehen wird?

Tiefgründige Erkenntnisse zur wahren Existenz der Menschheit und zum endgültigen Verbleib der Erinnerungen an das Erlebte überschatten die Suche nach dem verschwundenen Mädchen. Dann findet Brad mehr heraus, als er eigentlich wissen dürfte. Vor seinem Auge tun sich die Zusammenhänge des Weltgeschehens als greifbare Spinnennetze auf, die ihn und den Leser fesseln. Unbequeme Wahrheiten treten ans Tageslicht und kreieren das Konstrukt einer Welt, die kein Mensch jemals zuvor erahnt hätte.

Das Interview:

=== Zum Buch "Kalktown Stories" ===

Wie bist du auf die Idee zu "Kalktown Stories" gekommen? Gab es da einen besonderen Auslöser oder kam das eher spontan so über dich?

Verrückt ist, dass ich bereits im Jahr 2009 die Idee hatte, diesen Roman zu schreiben. Aber erst nach einer schweren Trennung habe ich mit der eigentlichen Arbeit begonnen. Seitdem ist das Buch organisch gewachsen und es wurden viele Themen verarbeitet, die ich als wichtig empfand. Neben Liebe, Sucht, Drogen und Gewalt zählten dazu auch tiefgründige Erkenntnisse zur wahren Existenz der Menschheit.

Hast du einen Liebling in "Kalktown Stories"?

Der Protagonist „Brad“ ist wohl der interessanteste Charakter in dem Roman. Ich schätze seine Entwicklung vom Drogenkonsumenten zum Propheten. Die Drogen zerstören sein Leben, andererseits werden ihm dadurch auch viele Zusammenhänge des Weltgeschehens klar. Sein Ende ist vorherbestimmt und mag bei einigen Lesern auf Wiederstand stoßen. Allerdings finde ich diesen Ausgang sehr passend. Nur dadurch findet er letztendlich den Beweis zur Wahrheit...

Mal ein Blick hinter die Kulissen: Als du "Kalktown Stories" geschrieben hast, ging das in einem Rutsch oder hast du das Buch zwischenzeitlich mal unterbrochen?

Insgesamt habe ich drei Jahre, drei Monate und drei Tage an dem Titel gearbeitet. Diese merkwürdige Zeitspanne wurde mir bewusst, als ich auf das Datum meines ersten Manuskripts geschaut habe. Viele Autoren verfassen schnelllebige Mainstreamware für breite Leserschichten. „Kalktown Stories“ ist anders! Vermutlich liegt es an den schweren Themen wie Jugendkriminalität, Drogen und Systemkritik. In erster Linie möchte ich Menschen ansprechen, die Fragen stellen und nach einem Ausweg suchen. Obwohl der Roman in der ersten Hälfte leicht verdaulich, unterhaltsam und amüsant ist, wird die zweite Hälfte von tiefgründigen Erkenntnissen dominiert. Ich musste viel über diese Themen nachdenken und recherchieren, doch letztendlich denke ich, dass dieses Weltbild tatsächlich zutrifft.

=== Zum Autor E. Sawyer ===

Seit wann schreibst du? Gab es einen Moment, in dem du dich bewusst zum Schreiben entschlossen hast oder war das eher ein schleichender Prozess?

Theoretisch müsste ich jetzt behaupten, dass ich schreibe, seitdem ich denken kann. Vielleicht trifft diese Aussage sogar zu... Ich wollte schon immer selbst schöpferisch tätig werden und meine Gedanken in Zeilen verpacken, um der Nachwelt einen Teil von mir zu hinterlassen. Andererseits war es auch ein schleichender Prozess, der mich vom ersten Moment an fasziniert hat. Das Schreiben hat mir oft weitergeholfen und ich möchte nicht wissen, was mit mir geschehen wäre, wenn ich niemals damit angefangen hätte...

Ist Autor für dich der schönste Beruf der Welt? Und wenn ja, warum ist er das?

Für mich ist das Schreiben kein Beruf, sondern eine Berufung! Erst durch Alltag und Studium lerne ich Zusammenhänge kennen, die wiederum Teil meiner schriftstellerischen Arbeit werden. Ohne diese Impressionen wäre es nahezu unmöglich, über interessante Themen zu schreiben.

Wie sieht dein „Schreiballtag“ aus?

Während „Kalktown Stories“ in der Entstehungsphase war, habe ich nebenbei Sachbücher unter meinem Klarnamen veröffentlicht. Damit erziele ich derzeit einen Großteil meiner Einnahmen. Doch beim Schreiben der Sachbücher verspürte ich stets den Antrieb, endlich meinen Roman zu vollenden. Einen klassischen „Schreiballtag“ gibt es bei mir nicht. Ich bin ein Langschläfer und Träumer. Meine Ideen entstehen oft spontan ohne Vorankündigung. Sobald ich den Drang nach frischen Zeilen verspüre, schreibe wild drauf los. Oft finde ich dann kein Ende und arbeite bis spät in die Nacht hinein, sehr zum Leidwesen meines Studiums. Sobald dieser Schreibrausch abgeklungen ist, verstreichen meist einige Tage... Erst danach widme ich mich wieder dem entstandenen Manuskript! Gerne würde ich so strebsam wie Stephen King schreiben, um meine 2000 Wörter am Tag zu schaffen. Bisher konnte ich diese Strategie leider nicht in meinen Alltag integrieren, doch vielleicht ändert sich das noch mit der Zeit...

Wo schreibst du am liebsten und wo kommen dir die besten Ideen?

Wenn ich ehrlich bin, schreibe ich am liebsten in meiner kleinen Kiezwohnung ohne Ablenkung von außen. Aber auch in Cafés oder in der Natur sind bereits viele Kapitel entstanden. Die besten Ideen kommen mir zu den unterschiedlichsten Tageszeiten. Manchmal sogar kurz vor dem Einschlafen. Dann nehme ich mir ein Notizheft oder mein Smartphone zur Hand, um meine Ideen festzuhalten.

Wenn du mal eine Schreibblockade hast, wie versuchst du diese zu überwinden?

Bisher hatte ich noch keine Schreibblockade, was vermutlich daran liegt, dass ich meine Projekte und Themenfelder oft ändere. Sobald ich eine Szene im belletristischen Bereich verfasst habe, widme ich mich wieder dem Sachbuchbereich. Dadurch sammeln sich neue literarische Ideen, die darauf warten von mir bearbeitet zu werden. Leider komme ich aus Zeitgründen oft gar nicht hinterher, alle Themen zu bearbeiten, die mich interessieren. Dann hilft mir eine Priorisierung nach verschiedenen Kriterien. Hat das neue Buch eine Zielgruppe und wenn ja, wie lässt sich diese effektiv erreichen? Wie ist der Konkurrenzdruck und wie die Marktakzeptanz? Oft sind es genau solche Fragen, die Buchprojekte vorab ausschließen. Beim Roman „Kalktown Stories“ habe ich leider erst sehr spät bemerkt, dass schwere Themen massenuntauglich sind. Trotzdem würde ich diesen Roman als wertvollstes Produkt meines (jungen) Lebens bezeichnen...

Was rätst du Menschen, die selber gerne schreiben wollen und somit am Anfang ihre ersten schriftstellerischen Schritte stehen?

Einen guten Einstieg findet man nicht unbedingt im Belletristikbereich. Hier tummeln sich viele bekannte Autoren, die bereits erfolgreich publizieren. Diese Platzhirsche von den Bestsellerlisten zu verdrängen, ist für unbekannte Nachwuchsautoren (fast) unmöglich. Auch ich musste die Erfahrung machen, dass Werbeaktionen bei Amazon die Sichtbarkeit eines Titels zwar kurzzeitig erhöhen, aber keinen Einfluss auf die echten Verkaufszahlen haben. Beispielsweise stand „Kalktown Stories“ innerhalb von zwei Tagen auf Rang #10 der Kindle-Charts. In dieser Zeit wurde das E-Book fast eintausend Mal kostenlos heruntergeladen. Doch nach dem Abklingen dieser Gratis-Aktion fiel auch das Ranking. Anders bei Sachbüchern... Hier empfehle ich angehenden Nachwuchsautoren über Nischen-Themen zu schreiben, die ein hohes Suchvolumen und einen geringen Konkurrenzdruck aufweisen. Dadurch werden zwar keine Bestsellerlisten gestürmt, aber durchaus wertvolle Erfahrungen gesammelt und erste Verkäufe sichtbar. Dieses Vorgehen kann auch mit einem Blog kombiniert werden.

=== E. Sawyer mal privat ===

Was für Genre liest du am liebsten oder bist du da nicht so festgelegt?

Neben Sachbüchern lese ich gerne Dystopien und Romane, die mögliche Zukunftsszenarien skizzieren. Ein Buch muss mich von Beginn an fesseln. Ich mag keine ausschweifenden Romane, die in seitenlangen Beschreibungen münden und keinerlei Spannung aufkommen lassen. Solche Bücher lege ich sofort weg. Wenn eine Geschichte auf 150 Seiten erzählt werden kann, müssen es keine 500 Seiten werden. Ich selbst habe mich während des Schreibprozesses oft dabei ertappt, wie ich zu viele uninteressante Beschreibungen einführen wollte. Während der Textarbeit musste ich viele Stellen kürzen, um dem Leser nur die Dinge mitzuteilen, die zum Fortgang der Story beitragen. Ein wirklich guter Roman lässt sich kaum aus der Hand legen, weil die Spannung auch zwischen den Kapiteln aufrechterhalten wird. Und genau das macht auch den Erfolg von guten Büchern aus...

Hast du einen oder mehrere Lieblingsautoren?

Würde ich sofort Namen anführen, könnte man denken, dass ich den Stil anderer Autoren kopieren möchte. Als Autor ist man gewollt, irgendwann seine eigene unverwechselbare Stimme zu finden. Deshalb ist es für mich sehr wichtig, mich nicht zu sehr an andere Schriftsteller zu orientieren. Sonst ist die Verlockung zu groß, nicht mehr den eigenen Weg einzuschlagen, sondern im Schatten der Vorbilder zu schwimmen. Aber auch ich lese! Ohne zu lesen, wäre ein Leben als Schriftsteller undenkbar. Darunter fallen auch Philosophen wie Friedrich Nietzsche... im Belletristik-Bereich dagegen Andreas Eschbach, Irvine Welsh, Stephen King und viele weitere...

Was war dein Traumberuf als Kind?

Als Kind wollte ich Forscher werden. Doch je mehr Einblicke mir der Wissenschaftsbetrieb lieferte, desto größer wurde der Wunsch, nebenbei auch schriftstellerisch tätig zu werden. Für die Zukunft stelle ich mir eine Kombination aus Wissenschaft und Schriftstellerei vor. Welcher Zweig letztendlich fruchten wird, hängt auch von meinem Studium und weiteren Kriterien ab. Insbesondere im biomedizinischen Bereich freue ich mich auf extrem spannende Szenarien, die sich zukünftig auch in meinen Romanen wiederspiegeln werden.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Der Protagonist in „Kalktown Stories“ schwärmt oft von seiner Leidenschaft zum Fliegenfischen. Ich bin selbst begnadeter Angler und verarbeite diese Eindrücke gerne im schriftstellerischen Bereich. Aber natürlich zählen auch Lesen und Schreiben dazu. Derzeit habe ich leider zu wenig Zeit, um mich eingehender mit meinen Leidenschaften zu beschäftigen. Stattdessen steht das Studentenleben im Vordergrund.

Was macht für dich einen „perfekten“ Tag aus? Muss er dann komplett „perfekt“ sein oder machen ihn kleine Sachen erst so richtig perfekt?

Ein perfekter Tag kann aus sehr unscheinbaren Dingen bestehen. Oft können es zwischenmenschliche Begegnungen sein, die zu einem perfekten Tag führen. Aber auch vollendete Szenen und Kapitel, die beim erneuten Lesen ein Gefühl der Sinnhaftigkeit erzeugen. Wenn ich mich nach erfolgreicher Arbeit in die Natur zurückziehen kann, um die letzten Sonnenstrahlen des Tages beim Fischen einzufangen, ist der Tag für mich perfekt!

Was ist dein ganz persönlicher Traum für die Zukunft, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Mein Traum wäre es, frei und ungebunden dem Alter als erfolgreicher Schriftsteller entgegenzutreten, ohne dabei den Zwängen der Konsumgesellschaft unterliegen zu müssen... 

An dieser Stelle Danke an E.Sawyer für seine Zeit und ich hoffe, ihr hatte Spass beim Lesen. 
Ich habe das E-Book auch schon und möchte es in den nächsten Tagen auch noch als Rezension hier auf dem Blog erscheinen lassen. :) 

 Weiterführene Informationen und auch Bilder der Schauplätze könnt ihr euch auf der Seite http://www.kalktown.blogspot.de/ ansehen, die wirklich sehr interessant ist. :) 

Alles Liebe, 
Katja 

Dienstag, 21. Oktober 2014

[Blogtour] Hundstage von Carin Müller ~ Autorenvorstellung + Interview

 
Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal eine tolle Blogtour bei mir zu Gast und zwar darf ich euch die sehr sympathische Autorin Carin Müller vorstellen, die mit ihrem aktuellen Buch "Hundstage" bei mir zu Gast ist. :)

Ein Wort über Carin Müller:
Carin Müller schreibt, seit man es ihr 1978 in der ersten Klasse beigebracht hat. Da war ihr aber noch nicht klar, wie wichtig die Fähigkeit, Buchstaben zu Worten und Worte zu Sätzen zu verbinden, einmal werden würde. Zu diesem Zeitpunkt wollte sie Tierärztin, Raumschiffkapitän oder Floristin werden. Alternativen, die nach wie vor einen gewissen Reiz haben – wenn ihr Hund krank ist oder eine fiese Deadline droht. Trotzdem hat sie sich fürs Schreiben entschieden und arbeitet seit fünfzehn Jahren als freie Journalistin und Autorin. Carin Müller lebt mit Mann und Hund in Frankfurt und schreibt fast täglich auch in ihren beiden Blogs über "Einsichten aus dem Kiosk" (www.carinmueller.de) und Fußball. (www.11spielerfrauen.de) Zusätzlich arbeite sie auch als Ghostwriterin und PR-Frau, sehr vielseitig, wie man mal bemerken kann. :)
Bisher erschienen: "Mopsküsse" und "High Heels und Hundekuchen" (beide im  Goldmann-Verlag erschienen) und nun natürlich "Hundstage" (erschienen im Oktober 2014).

Das Interview: 

=== Zum Buch „Hundstage“ ===

Wie bist du auf die Idee zu „Hundstage“ gekommen? Gab es da einen besonderen Auslöser oder kam das eher spontan so über dich?

Inspiriert hat mich eindeutig mein eigener Hund. Ich habe mich von Anfang an oft gefragt, was wohl in seinem Kopf so vorgeht – und weil er sich bis heute beharrlich weigert, mir eine ernsthafte Antwort auf diese Frage zu geben, habe ich es mir eben selbst ausgedacht.

Hast du einen Liebling in „Hundstage“?

Eigentlich nicht, wobei mir die Goldfische schon ziemlich am Herzen liegen. Das Blubbern hat auch wirklich Spaß gemacht!

Mal ein Blick hinter die Kulissen: Als du „Hundstage“ geschrieben hast, ging das in einem Rutsch oder hast du das Buch zwischenzeitlich mal unterbrochen?

Das ging eigentlich schon ziemlich in einem Rutsch. Aber wie bei fast jedem Projekt, gab's auch hier einiges Störfeuer. So hat es vom Schreiben bis zum Veröffentlichen dann doch ein ganzes Weilchen gedauert.

=== Zu der Autorin Carin Müller ===

Seit wann schreibst du? Gab es einen Moment, in dem du dich bewusst zum Schreiben entschlossen hast oder war das eher ein schleichender Prozess?

Ich schreibe tatsächlich mehr oder weniger seit der Grundschule. Ich erinnere mich, dass ich in der dritten Klasse einen Aufsatz, es sollte eine Erlebniserzählung über die Ferien sein, mehr oder weniger frei erfunden habe. In den Ferien war ich nämlich nur bei meiner Oma und das erschien mir zu langweilig für einen Aufsatz. Ich glaube, meine Mutter musste anschließend in die Sprechstunde ...

Ist Autorin für dich der schönste Beruf der Welt? Und wenn ja, warum ist er das?

Auch wenn ich es oft genug verfluche, im Grunde ist Schreiben tatsächlich mein Traumjob. Ich habe dadurch die Möglichkeit, jeden Tag in neue Welten einzutauchen. Wenn mir danach ist, kann ich Ärztin sein, Raumschiffkapitän, Innenarchitektin – ganz wie es die Geschichte gerade erfordert. Welcher andere Beruf kann das schon bieten?

Wie sieht dein „Schreiballtag“ aus?

Einen tatsächlichen Alltag gibt es gar nicht. Es kommt auch immer darauf an, was gerade anliegt. Neben meinen Romanen schreibe ich ja auch andere Dinge, für meine Blogs beispielsweise. Ich arbeite zudem als Journalistin und übernehme auch immer mal wieder PR-Aufträge. Insofern ist der Tagesablauf häufig ziemlich fremdbestimmt.

Wo schreibst du am liebsten und wo kommen dir die besten Ideen?

Da habe ich keine besonderen Präferenzen. Ich kann eigentlich immer und überall schreiben – allerdings bevorzugt so gut wie immer auf einem Computer. Ich mache mir nur ganz selten handschriftliche Notizen. Der Laptop ist eigentlich immer mit dabei.

Wenn du mal eine Schreibblockade hast, wie versuchst du diese zu überwinden?

Eine klassische Schreibblockade habe ich höchstens ein, zweimal gehabt. Meistens ist es eher so, dass ich in solchen Momenten zu viel Zeit zum Nachdenken habe. Der Abgabetermin ist noch in weiter Ferne und ich kann mich nicht dazu motivieren, ernsthaft etwas zu Papier zu bringen. In solchen Fällen hilft mir nur Druck. Am besten ist realer Termindruck. Unfassbar, wie kreativ ich werden kann, wenn ich weiß, dass ich in drei Wochen meinen neuen Roman fertig haben muss, mir aber noch ungefähr die Hälfte fehlt … Ist aber sehr anstrengend – auch für mein Umfeld.

Was rätst du Menschen, die selber gerne schreiben wollen und somit am Anfang ihre ersten schriftstellerischen Schritte stehen?

Zwei Dinge: Erstens viel, viel lesen! Denn nur wer viele unterschiedliche Sachen liest, bekommt ein gutes Gespür für Sprache und Dramaturgie, und lernt nebenbei was gut funktioniert und was weniger. Und zweitens viel, viel schreiben! Schreiben ist zu einem ganz großen Teil schlicht ein Handwerk, das man lernen kann. Aber wie jedes Handwerk erfordert es viel Übung. Auch Udo Walz war noch kein Star-Friseur als er das erste Mal eine Schere in die Hand genommen hat. Also viel schreiben und sich nicht durch Rückschläge entmutigen lassen.

=== Carin mal privat ===

Was für Genre liest du am liebsten oder bist du da nicht so festgelegt?

Ich bin nicht sehr festgelegt, lese also fast alles. Am wenigsten vielleicht Thriller, historische Romane und Fantasy, aber natürlich habe ich auch in diesen Genres schon wahre Perlen in den Fingern gehabt. Generell mag ich Bücher, die maximal 300 Seiten lang sind. Dicker Wälzer finde ich häufig ziemlich mühsam.

Hast du einen oder mehrere Lieblingsautoren?

Einen Lieblingsautoren habe ich nicht, aber sehr, sehr viele, die ich toll finde. Richtig zum Schreiben inspiriert haben mich als Kind und Teenie die Romane von Barbara Noack (z.B. Zürcher Verlobung – da gibt’s auch einen zauberhaften alten Film!), die heute kein Mensch mehr kennt. Sie hat einen wunderbaren Stil, einen tollen Humor und eine federleichte Art, Geschichten zu erzählen. Wen könnte ich noch nennen? John Irving, Joanne K Rowling, Paul Auster, Cecilia Ahern, Alice Munro, Graeme Simsion, Jojo Moyes, John Green … die fallen mir spontan ein. Aus Deutschland vielleicht David Safier und Kerstin Gier. Aber es gibt noch Dutzende mehr!

Was war dein Traumberuf als Kind?

Das wechselte häufig. In der Grundschule wollte ich Tierärztin werden, aber schon sehr bald danach Journalistin und Schriftstellerin.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich bin sehr viel mit meinem Hund unterwegs, koche gerne, gehe gerne schön Essen, Kino, Konzerte. Ich liebe Fußball – und bin gerne auch mal im Stadion. Ach ja, und lesen natürlich!

Was macht für dich einen „perfekten“ Tag aus? Muss er dann komplett „perfekt“ sein oder machen ihn kleine Sachen erst so richtig perfekt?

Ach, ich glaube nicht an Perfektion. Wenn man so hohe Ansprüche hat, wird man nur selten in den Genuss kommen, schöne Dinge zu erleben. Ich lasse mich gerne von kleinen Dingen überraschen.

Was ist dein ganz persönlicher Traum für die Zukunft, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Mein ganz großer Wunsch ist, dass es mir besser gelingt, im Hier und Jetzt zu leben und nicht zu sehr Hoffnungen an eine vage Zukunft zu verknüpfen. Heute ist wichtig. Was morgen oder in einem Jahr ist, wird sich dann zeigen.
So, das war das Interview und ja, es gibt auch etwas zu gewinnen. :) 
Und zwar das: 
 
Zu gewinnen gibt es:
1x das große Carin Müller-Buchpaket mit "Hundstage", "Gefühlte Wahrheit" und "High Heels und Hundekuchen" als signierte Taschenbuchausgaben plus Booklets "Gefühlte Wahrheit" und "Hundstage" sowie eine Autogrammkarte von Tobi.

1x das große Hundstage-Buchpaket mit signiertem Taschenbuch, signiertem Booklet, Autogramm von Tobi UND einem exklusiven Hundstage-Leckerlibeutel made by Chaosfabric.

2x das große eBook-Package mit "Gefühlte Wahrheit" und "Hundstage" als eBook im Wunschformat plus signierte Booklets und Tobi-Autogramm per Post.

3x "Hundstage" als eBook im Wunschformat plus signiertem Booklet und Tobi-Autogramm per Post.

Wie kann ich mitmachen?
Beantworte jeden Tag die Tagesfrage CarinMüllerSchreibt und schicke am Ende der Woche eine eMail mit allen Antworten an Carin (carin@carinmueller.de). Die Gewinner werden am Sonntag, den 26.10.2014 gezogen und benachrichtigt. Sie haben dann bis zum 31.10.2014 Zeit, sich mit ihrer Anschrift zu melden. Die Preise gehen dann in der ersten Novemberwoche in die Post.

Teilnahmebedingungen fürs Gewinnspiel:
Ihr solltet mindestens 18 Jahre alt sein oder das schriftliche Einverständnis eurer Erziehungsberechtigten haben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung des Gewinns. Kein Ersatz bei Verlust auf dem Postweg.
Versand der Preise nur innerhalb Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.

Die Tage der Blogtour:
Tag 1: Sternchenstaubs Lesewelt
Tag 2: Bei mir zu Gast
Tag 3: Chaosfabric
Tag 4: MyIndieBooks
Tag 5: Romantic Bookfan

Ich hoffe, ihr hattet Spass, 
Alles Liebe,
Katja

Dienstag, 22. April 2014

[Das virtuelle Sofa] Heute mit Tanja Bruske

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch mal auf mein virtuelles Sofa einladen. Und zwar wird es in der nächsten Zeit eine dieser Posts geben, da ich mit einen Autoren gerne ein schönes Interview machen möchte und euch das dann auch gerne präsentieren möchte.

Den Anfang macht eine tolle Autorin und zwar Tanja Bruske, deren Buch "Leuchte" mich wirklich umgehauen hat, weil es einfach mal anderes war, als andere Bücher, die sich mit Zeitreisen beschäftigen.

Hier nochmal der Link zur Rezension:
~*~ Klick ~*~

Und nun zum Interview:

Liebe Tanja, danke, dass du Zeit gefunden hast und heute auf meinem virtuellen Sofa Platz nehmen möchtest.

=== Zum Buch „Leuchte“ ===

Mein erstes Buch von dir war ja die „Leuchte“, die mich wirklich begeistert hat, weil es mal eine andere Art von Geschichte ist, die ja auch wirklich einen historischen Hintergrund hat. Wenn du an die Zeit des Schreibens zurückdenkst, wie empfandest du diese Zeit? Hast du dich teilweise komplett in dieser eigenen Geschichte verloren?

Das geht mir beim Schreiben immer so – irgendwann schaue ich hoch und stelle fest, dass Stunden vergangen sind. Da ich meistens Abends schreibe, kann es dann auch plötzlich drei Uhr nachts sein. Ich habe die Zeit als spannend, aber auch als frustrierend empfunden, weil ich gerne schneller gewesen wäre, aber nicht recht die Zeit zum Schreiben fand. Gerade geht es mir ähnlich mit der Fortsetzung von Leuchte – wenn ich meine Gedanken einfach auf ein Blatt projizieren könnte, wäre ich schon damit fertig. :-)

Für die „Leuchte“ war ja einiges an Recherchearbeit nötig, wie ich mir denken kann. Wie bist du auf die Idee zu dem Buch gekommen und war das für dich schwierig, an alle historischen Fakten heranzukommen?

Bei "Leuchte" war das nicht so schwer; da ich in Marköbel aufgewachsen bin, habe ich vieles schon abrufbereit zu hause gehabt oder kannte Menschen, die ich danach fragen konnte. Außerdem habe ich sehr gute Sekundärliteratur gefunden, vor allem, was die Gerichtsbarkeit in dieser Zeit angeht. Recherchieren gehört ja zu meinem Job als Journalistin, also war das für mich nicht so schwer. Ich habe da eher das Problem, dass ich anfange, mich "totzurecherchieren", also dass ich nicht aufhören kann und irgendwann so viele spannende Details kenne, die ich gar nicht unterbringen kann, ohne die Leser zu langweilen.

Hast du einen persönlichen Liebling in der „Leuchte“?

Jonas Faust natürlich! Ich mag (auch als Leser) solche Figuren, bei denen man nicht recht weiß, woran man ist und die man vielleicht sogar am Anfang gar nicht leiden kann. Falls ein Regisseur das lesen sollte: Für eine Verfilmung wünsche ich mir Florian David Fitz, danke!

=== Zur Autorin Tanja Bruske-Guth ===

Seit wann schreibst du? Gab es einen Moment, in dem du dich bewusst zum Schreiben entschlossen hast oder war das eher ein schleichender Prozess?
Ich habe schon in der Grundschule kleine Geschichten geschrieben und wollte das immer auch beruflich machen. Natürlich träumt jeder Autor davon, von seinen kreativen Ergüssen leben zu können, aber dazu war ich zu realistisch – die meisten Autoren (auch die großen, bekannten), haben noch einen "Brotjob", mit dem sie ihren Lebensunterhalt verdienen. Ich habe das Glück, dass das bei mir auch das Schreiben ist, eben bei der Zeitung.
Meinen ersten Roman habe ich mit etwa 15 Jahren geschreiben, und es gibt viele angefangene Sachen und Kurzgeschichten, die bei mir herumfliegen. Als der Fantasy-Roman "Das ewige Lied", der nach meinem Studium enstanden ist, veröffentlicht wurde, habe ich beschlossen, beim Schreiben "dran" zu bleiben. Aber eben nur nebenher.

Ist Autorin für dich der schönste Beruf der Welt? Und wenn ja, warum ist er das?

Die drei Dinge, die ich mache – Mutter sein, jeden Tag als Journalistin interessante Menschen zu treffen du ihre Geschichten niederzuschreiben und außerdem meine Fantasien niederzuschreiben und zu wissen, dass es Menschen gibt, die es lesen oder auf der Bühne sehen wollen – das alles zusammen ist für mich der tollste Job der Welt, weil es genau das ist, was mir im Leben am meisten Spaß macht.

Wie sieht dein „Schreiballtag“ aus?

Oh puh, da habe ich gar keinen geregelten Ablauf. Mein "Brotjob" hat keine geregelten Arbeitszeiten, manchmal fange ich um zehn an, manchmal erst um zwei, manchmal bin ich um fünf zuhause, manchmal erst gegen Mitternacht. Und dann habe ich noch meine Familie, die ihr Recht fordert. Ich schreibe also ganz konkret, wenn Zeit dazu ist. Meistens ist das Abends, wenn meine Tochter im Bett ist. Manchmal auch vormittags, wenn ich Spätdienst oder frei habe. Also einen richtigen "Alltag" gibt es da nicht. Ich muss mir aber selbst Deadlines oder Ziele setzen, damit es funktioniert – gerade bei "Maddrax" gibt es Abgabetermine, die ich einhalten muss.

Wo schreibst du am liebsten und wo kommen dir die besten Ideen?

Ich schreibe meine kreativen Sachen immer auf meinem Laptop, und nie am Schreibtisch – entweder liege ich dabei auf der Couch oder ich sitze im Garten auf der Bank. Ideen kommen mir zu den unmöglichsten Momenten, beim Autofahren, unter der Dusche, beim Versuch, einzuschlafen… Es gibt ja die Methode, die Dalí angewendet hat, um seine Ideen zu finden – die besten hat man nämlich oft während des Einschlafens, in diesem Dämmerzustand. So weit wie Dalí, mich selbst immer wieder auzuwecken, bin ich aber noch nicht gegangen – ich hoffe einfach, dass die Ideen am nächsten Morgen noch da sind. Bei guten Ideen funktioniert das.

Wenn du mal eine Schreibblockade hast, wie versuchst du diese zu überwinden?

Oh, das hatte ich noch nicht. Ich habe wohl eher das Gegenteil, denn oft will ich gerne schreiben und habe massig Ideen, komme aber nicht dazu, weil mir etwas dazwischenkommt. Zum Beispiel habe ich häufig das Problem, dass ich loslegen will und dann merke: Oh, da muss ich erst noch ein Detail recherchieren. Das nervt…

Was rätst du Menschen, die selber gerne schreiben wollen und somit am Anfang ihre ersten schriftstellerischen Schritte stehen?

Wovor ich warne, sind Verlage, die Geld von einem Autor haben wollen. Da ist meistens etwas faul. Viele nehmen zwar das Geld (häufig mehrere tausend Euro) und liefern dann auch etwas ab, machen aber null Marketing und lassen den Autos auch sonst hängen. Der Autor bekommt nicht viel vom Verkaufserlös und muss sogar seine eigenen Bücher für viel Geld kaufen, um sie zum Beispiel auf Lesungen anbieten zu können - das ist der eigentliche Hammer. Oft gibt es nicht einmal ein Lektorat. Wer seine Bücher ernsthaft veröffentlichen will sollte so lange suchen, bis er einen Verlag findet, der an ihn glaubt, oder den steinigen Weg des Self Publishing gehen – das bedeutet, dass man sein Werk alleine publiziert, sich eine Druckerei sucht und eben auch das Marketing selbst übernimmt – aber am Ende auch den Gewinn komplett selbst einstreicht. Das ist nicht jedermanns Sache, aber immer noch besser, als viel Geld für etwas zu bezahlen und dann nichts davon zu haben.

=== Tanja mal privat ===

Was für Genre liest du am liebsten oder bist du da nicht so festgelegt?

Ich lese meistens historisches, Thriller, Fantasy und Science Fiction, aber auch Liebesgeschichten und zeitgenössische Literatur, wenn sie mich begeistert.

Hast du einen oder mehrere Lieblingsautoren?

Diana Gabaldon und Terry Pratchett zählen sicher dazu, außerdem Dan Brown und Walter Moers.

Was war dein Traumberuf als Kind?

Seit ich denken kann Journalistin oder Autorin. Meine Mutter erzählt aber, dass ich mit etwa fünf "Krankenärztin und Weltmeisterin" werden wollte.

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Lesen, Kino, gute Fernsehserien, im Urlaub tauchen und Ausflüge, die meiner Tochter Spaß machen, wie Zoo, Erlebnispark etc. – ich sehe sie einfach gerne staunen!

Was macht für dich einen „perfekten“ Tag aus? Muss er dann komplett „perfekt“ sein oder machen ihn kleine Sachen erst so richtig perfekt?

Hui, es gibt so viele Sachen, die ich mag, also finde ich das schwer… Dazu kommt: Ist Sommer oder Winter? Wenn es warm ist, muss auf jeden Fall Wasser darin vorkommen. Wenn es kalt ist möchte ich bitte möglichst gar nicht raus. Lesen gehört in beiden Fällen mit auf den Stundenplan. Im Sommer noch ein Eis und im Winter eine gute Kanne Tee… na gut, und auch da ein Eis :-)

Was ist dein ganz persönlicher Traum für die Zukunft, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

Ich würde ja gerne mal eine Woche Schreiburlaub machen – also eine Woche irgendwo hinfahren, wo ich keinen kenne, und dann einfach nur drauflos schreiben, mich durch nichts ablenken lassen, und sehen, wie viel dabei herauskommt. Das wird aber wohl vor allem daran scheitern, dass ich sehr, sehr leicht abzulenken bin…

Ich danke dir, dass du dir die Zeit für meine Fragen genommen hast.

Wenn ihr mehr über Tanja erfahren wollt, dann schaut doch mal auf ihrer Webseite vorbei: http://www.tanjabruske.de/

So, dann danke ich auch allen, die das Interview bis zu Ende gelesen haben. Ich hoffe, es hat euch gefallen und ihr seit auch beim nächsten Interview wieder mit dabei.

Alles Liebe,
Katja