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Mittwoch, 31. Dezember 2014

[Oh man] Wenn Facebook zur Tauschbörse wird oder wie man Autoren um ihr Brot bringt...


Hallo ihr Lieben,

 eigentlich bin ich ja kein Mensch, der seine Meinung offen zur Schau trägt, aber heute muss das mal sein und ich denke, wenn ihr das Thema seht, um das es geht, dann hoffe ich, dass ihr meine Wut etwas verstehen könnt.
Vielleicht habt ihr es schon auf anderen Blogs oder bei Facebook gelesen und ich muss sagen, ich bin wirklich sprachlos und wahnsinnig geschockt, was heute das grosse Thema unter den Autoren und Bloggern war. 


Was ist passiert?
Alles begann mit einem Post von der lieben Poppy J. Anderson, die wir ihr sicher wisst, eine deutsche Autorin ist. Ihr wurden Screenshots zugespielt, die ganz eindeutlig zeigen, dass E-Books von ihr und auch anderen Autoren mittels einer Dropbox in einer wohl geheimen (und mittlerweile gelöschten) Facebook-Gruppe verbreitet wurden. 
Ich meine, es sollte doch jedem klar sein, dass das illegal ist und wer es noch nicht wusste, weiss es spätenstens nach der Lektüre dieses Posts. 

Ich meine, ja, wir leben im Internetzeitalter und ja, das gab es schon bei Filmen und Musik, aber mal ernsthaft: Muss ich mich wegen ein paar Euro strafbar machen? Muss ich Autoren, die wochenlang an ihren Bücher schreiben und das sicher mit viel Herz und Liebe tun, um die paar Euro bringen, die ihnen der Verkauf bringt? Ganz ehrlich, das finde ich echt schäbig. 

Irgendwie war mir klar, dass das bei den E-Books passieren könnte, aber der eigentliche Hammer kommt erst noch. Ich meine, E-Books illegal zu verbreiten, ist die eine Sache und an sich schon richtig mies, aber was dem Ganzen noch sozusagen die Krone aufsetzt, ist die Tatsache, dass das nicht irgendwelche Menschen gemacht habe, sondern anscheinend Blogger oder Testleser, die die Bücher dann zur Verbreitung bereit stellen. Ich meine, was soll denn das bitte? 

Blogger und Autoren haben eigentlich ein Vertrauenverhältnis zueinander und ich freue mich immer, wenn ich nette Autoren kennenlerne oder wegen einer Rezension angefragt werde, weil das zeigt, das man meine Rezensionen und auch meine Art der Präsentation wertgeschätzt wird. Auf der anderen Seite bekomme ich das Buch oder der E-Book ja auch nicht umsonst, sondern ich rezensiere es und es erscheint in Challenges, in Monats- und Jahresrückblicken.

Im Gegenzug möchte die Autoren natürlich auch gerne, dass ihr Buch durch die Rezension an viele neue potenzielle Leser weitergetragen wird und das finde ich ja auch richtig und verständlich. Ich meine, keiner möchte ja ein Buch schreiben, was dann in der Versenkung verschwindet.

 Ich sehe das auch als grossen Vertrauensbruch an und ich rechne damit, dass nun die Autoren und auch die Verlage sehr vorsichtig mit ihren E-Books sein werden, was nach dem grossen Aufschrei heute, aber auch verständlich ist. 

Mich macht das alles sehr traurig und auch fassungslos, weil ich mir denken kann, dass nun viele Autoren umdenken werden und dass es an sich nun schwieriger für jeden Autoren wird, einen Blogger einfach mal ein Buch von sich anzuvertrauen. Auf der anderen Seite wird es aber auch für die ehrlichen Blogger schwerer, die eben einfach nur eine Blogtour oder etwas anderes auf die Beine stellen wollen und dann abwägen müssen, wenn sie vertrauensvoll ins Boot holen können. 

Euch, meine lieben Leser, möchte ich gerne noch auf eine tolle Aktion hinweisen, die Blogger gestartet haben, um zu zeigen, dass nicht alle Leser / Blogger / Rezensenten auf diese Art und Weise ihre E-Books beziehen. Es wird am 3.1. und 4.1. eine Aktion geben, die sich
Ich hoffe, ihr erscheint zahlreich und in angemessener Kleidung. ;)
Ich selber nehme auch an den Aktionstagen teil und würde mich freuen, wenn meine Leser, ehenso wie ich, ein klares Zeichen für die Autorenkunst und gegen die "Geiz ist geil"-Mentalität setzen würden. 

 Alles Liebe, 
eine wahnsinnig enttäuschte Katja 

Montag, 26. August 2013

[Aktuelles] Rezi- oder Leseexemplare verkaufen ~ sowas passiert traurigerweise....

Hallo ihr Lieben, 

heute muss ich mal wieder auf das "Lieblingsthema" aller Blogger kommen ~ die lieben Rezensions- oder auch Leseexemplare. Eigentlich wollte ich mich ja aus der ganzen Sachen posttechnisch raushalten und habe bisher nur meinem Senf bei Debatten auf Facebook und Co. dazugegeben, aber in den letzten paar Tagen sind hier Dinge passiert, die mich dazu veranlasst haben, doch mal einen Post über Rezensionsexemplare zu machen. 

Vorweg erstmal etwas: 
Ich bin auch happy, wenn ich mal ein Rezensionsexemplar bekomme, weil mein Hobby doch ziemlich ins Geld geht. Da Bücher leider nicht das einzige teuere Laster sind, das ich so mit mir rumschleppe, muss ich manchmal schon ziemlich rechnen, gerade wenn es um Neuerscheinungen in Form von Hardcovern geht. 
ABER ich würde nie auf die Idee kommen, diese Bücher, die ich freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekomme, zu verkaufen.

Leider scheinen das aber nicht alle so zu sehen. Da es mir jetzt dreimal hintereinander passiert ist, dass ich Leseexemplare bekommen habe (und das war eben letzte Woche), muss ich jetzt mal meinem Ärger etwas Luft machen. 

Das erste Leseexemplar (es handelt sich dabei um "Schattenblüte - Die Wächter" von Nora Melling) habe ich in einem Buchpaket von Ebay herausgefischt. 
Da ich gerne mal Buchpaket ersteigere, dachte ich mir, okay, das kann mal passieren. 
(Obwohl ich mich schon geärgert habe, weil auf dem Cover eindeutig "unverkäufliches Leseexemplar" stand und das scheinbar gekonnt igoniert wurde.)
Als ich der Verkäuferin dann eine Nachricht schrieb, weil ich schon gerne wissen wollte, ob sie es einfach nicht gesehen hat oder es einfach ein Versehen war (wir sind ja alle Menschen und nicht perfekt), bekam ich nur die patzige Antwort, dass es ihr egal wäre und wenn ich damit ein Problem hätte, sollte ich mich doch an Ebay wenden. Ich muss gestehen, dass ich noch ernsthaft mit dem Gedanken spiele, das zu tun. 

Das zweite Leseexemplar (dabei handelt es sich um "Weiblich - Single - tot - spukt" von Tamsyn Murray) habe ich bei Dshini gekauft. Da kam es mir schon auf dem Bild etwas komisch vor, aber ich habe mir erstmal nichts weiter dabei gedacht. Als das Buch dann ankam, sah ich, dass der Aufdruck "unverkäufliches Leseexemplar" einfach geschwärzt wurde und die erste Seite mit den Informationen zum Erscheinungsdatum etc. einfach herausgetrennt wurden.
Ich also wieder (ihr merkt schon, das mache ich gerne) der Verkäuferin eine Nachricht geschrieben, worauf ich die Antwort bekam, dass sie davon keine Ahnung hätte und es selber nur auf dem Flohmarkt gekauft hätte und nun einfach weitergeben wollte. 
Gut, ich kann mir vorstellen, das, wenn man selber nicht bloggt, man sich auch mit solchen Sachen nicht auskennt, aber wenn etwas auf dem Cover geschwärzt ist, würde mir selber das schon etwas komisch vorkommen. 

Das dritte Leseexemplar (dabei handelt es sich um "Die Prinzessinnen von New York" von Anna Godbersen) habe ich gebraucht bei Amazon gekauft. Da wurde einfach der Aufkleber "Leseexemplar" ziemlich grob entfernt, aber die Informationen zum Erscheinungstermin und der Rest waren noch da. Ich habe da zwar an Amazon gemeldet, aber da wurde mir nur die Rücknahme durch den Verkäufer angeboten. 

Traurig, aber leider wahr. 
Drei Portale und trotzdem passiert es einfach so und scheinbar auch überall. 

Ich persönlich finde das sehr traurig und kann auch die Leute nicht verstehen. 
Wenn man die Bücher nicht mehr will, dann kann man sie ja vertauschen, da sagt niemand etwas, aber sie dann noch zu verkaufen, finde ich das schon ziemlich dreist. 

So, jetzt habe ich meinem Ärger mal Luft gemacht und würde gerne von euich wissen, ob es euch schon mal passiert ist, das ihr ein Leseexemplar gekauft habt. Immerhin scheint es ja kein Einzelfall zu sein, das Leseexemplar weiterverkauft werden.

Alles Liebe,
Katja

Montag, 5. August 2013

[Aktuelles] Rezensionenklau? Nein, danke!

Hallo ihr Lieben!

Die liebe Chrisy von Rozas Leselieblingen hat gestern einen Post zu einem Thema verfasst, was mir leider auch in der letzten Zeit immer häufiger begegnet. 

Es geht dabei um den Diebstahl von Rezensionen. Diese Rezensionen werden dann als eigene geistige Leistung ausgegeben und auf den eigenen Blogs veröffentlicht. Traurig, aber leider wahr. 

Besonders schlimm fand ich einen Fall, der mir von einigen Tagen auf Facebook begegnet ist. Dabei wurde eine Bloggerin des Plagiats bezichtigt, weil ihre Rezension auf einem anderen Blog gepostet wurde und der Verlag davon ausging, dass die gestohlene Rezension die echte ist. 
Da das Buch über Blogg dein Buch vergeben wurde, ist die betreffende Bloggerin auch von Blogg dein Buch angeschrieben wurden und sollte zu den Plagiatsvorwürfen Stellung nehmen. Die Bloggerin will aber versuchen anhand von Zeitstempeln auf Amazon und Lovelybooks (wo ihre Rezension vorher online ging und wahrscheinlich auch daher genommen wurde) zu beweisen, dass es ihre Rezension ist. Momentan läuft der Fall aber noch. 

Bei solchen Sachen muss ich immer den Kopf schütteln. Jeder Blogger sollte sich die Arbeit machen und eine ordentliche Rezension veröffentlichen. Immerhin gehe ich davon aus, dass man das Buch, was man rezensiert, auch gelesen hat und dann seine Meinung dazu äußern kann.  Wie diese Meinung dann aussieht, steht ja erstmal auf einem anderen Blatt Papiert.

Bisher ist mir selber zwar noch keine gestohlene Rezension von mir bekannt, aber leider ist es schwer, bei den ganzen Blogs im Internet den Überblick zu behalten. :-/

Zudem möchte ich noch auf eine Sache hinweisen: 
Eine Rezension einfach so "mitzunehmen" und sie dann als die eigene auszugeben, ist nicht nur moralisch verwerflich (immerhin bekommt man in der Regel schon in der Kindheit mitgegeben, dass man nicht stehlen darf), sondern kann auch strafrechtlich verfolgt werden. Immerhin stellt es einen Diebstahl von geistigen Eigentum dar und greift zudem in das Urheberrecht des Verfassers ein. 

Deshalb sollten wir versuchen, uns das Leben nicht unnöitg schwer zu machen. 
Schreibt eure Rezensionen selber und wenn ihr dazu keine Lust habt, dann lasst es einfach und postet andere schöne Sachen auf eurem Blog, von denen ihr dann sagen könnt: "Das ist meins.". 

Ich hoffe, niemanden von euch wird oder wurde vielleicht schon eine Rezension geklaut, weil das ist immer total schlimm, immerhin gibt man sich Mühe und dann die eigenen Gedanken unter einem fremden Blogbanner zu sehen, stelle ich mir nicht gerade prickelnd vor. 

Sollte ihr leider schon die Erfahrung gemacht haben, lasst mir doch bitte einen Kommentar hier, weil ich gerne wissen würde, was ihr dann getan habt. DANKE. 

Alles Liebe,
Katja