Samstag, 19. Juni 2021

[Rezension] Constanze Dennig - Verkauft: Alma Liebekind ermittelt

 
Beschreibung:
Während eines Krankenhausaufenthalts beobachtet Alma Liebekind, von Beruf Psychiaterin, dass ein Todesfall in der Klinik anscheinend vertuscht wird. Sie kann es nicht lassen, sie muss das Geheimnis dieses ominösen Todesfalles lüften. Ihre neugierige Mutter steht ihr dabei tatkräftig zur Seite. Wieder einmal kommen die beiden Almas Freundin Erika, der Chefinspektorin, in die Quere.

Details:
Herausgeber: Ueberreuter, C.; 1. Edition (13. März 2020)
Sprache : Deutsch
Broschiert: 256 Seiten
ISBN-10: 380008001X
ISBN-13: 978-3800080014
Reihe: Buch 4 von 4 in der Alma Liebekind Serie
Kaufen? 

Eigene Meinung: 
Das Cover des Buches passt sehr gut zum Inhalt, die erste Beobachtung zu dem Fall macht Alma Liebekind auch in einer Klink und auch die Stimmung des Bildes passt sehr gut zu der Handlung, die dann folgt. 
Als Alma Liebekind eine seltsame Beobachtung in einem Wiener Sanatorium macht, in dem sie wegen einer Fehlgeburt behandelt wird, fragt sie sich, ob man hier ein Verbrechen verschleiern möchte und beginnt sich zusammen mit ihre Mutter auf eine nicht ganz ungefährliche Spurensuche...
Constanze Dennig streift im Buch das sehr aktuelle Thema der Flüchtlingspolitik, aber das auch nur am Rande und das ist etwas schade, weil das hätte man etwas mehr einbinden können. Es fehlt hier einfach etwas der Fokus auf die Herkunft der Frau, die nachts ins Sanatorium eingeliefert wird. 
Alma ist als Hauptprotagonistin etwas schwierig, sie ist irgendwie keine Figur, die man ins Herz schliesst, aber so ergeht es dem Leser mit allen Figuren, sie bleiben etwas blass, man kann sie nicht wirklich greifen. 
Constanze Dennig beginnt nicht gleich mit dem wirklichen Fall, sie legt die Geschichte so an, dass man erstmal etwas die Charaktere und deren Einbettung in ihr Leben, so das es zu Beginn nicht wirklich wie ein Krimi anmutet, leider wird das auch im Verlauf des Buches nicht besser, weil der Spannungsbogen nicht wirklich vorhanden ist. 
Constanze Dennig hat einen sehr interessanten Schreibstil, man kommt sehr gut in die Geschichte rein und durch ein paar kleine wienerische Feinheit kommt auch etwas der österreichische Charme des Buches durch. Sie hat eine sehr auffallende Sprachwahl, so dass man immer wieder Begriffe aus dem lateinischen oder dem Dialekt als Fussnote erklärt werden muss. Gewollt spannend legt sie kleine Spuren, die sie dann später im Buch wieder aufnimmt und deren Bedeutung erst dann klar wird, aber die auch nicht wirklich zur Spannung beitragen. 
Dieser Band ist bereits der 4. Band der Reihe, an sich ist der Fall abgeschlossen, wer sich aber für die Figuren an sich interessiert und gerne mehr als den Steckbrief zu Beginn des Buches haben möchte, sollte mit Band 1 der Reihe starten. Wenn man erst mit Band 4 einsteigt, ist es etwas schwierig, die Personen immer klar zuzuordnen und sich die Beziehungen der Charaktere zu erschliessen. 

Fazit: 
Die Idee des Krimis ist wirklich gut, aber in der Umsetzung ist es eher ein spannender Roman als ein Krimi. Irgendwie steht der Fall eher so neben den Beziehungen zwischen den Charakteren und gewinnt nicht wirklich die Oberhand. 
Constanze Dennig hat einen etwas spezielle Art zu schreiben, an die man sich gewöhnen muss und die sicher nicht jeder so gut findet, weil man manchmal eben erstmal die Fussnoten lesen muss und das schon im Lesefluss etwas stört. 
Alles im allem kann man sagen, der Plot ist gut, das Cover auch, aber der Schreibstil, die Charaktere und auch der Fortgang der Handlung überzeugt nicht. Man muss sich sehr auf das Buch einstellen, weil der Humor und auch das Ermittlerduo aus Mutter und Tochter nicht wirklich zu der Krimiidee passen wollen. 

Dafür gibt es 2 Rosen: 
Danke an Vorablesen und den Ueberreuter Verlag für das Rezensionsexemplar. 

Donnerstag, 17. Juni 2021

[Picknickkonzert 2021] Campino präsentiert "Hope Street. Wie ich einmal englischer Meister wurde" ~ Gespräch - Lesung - Musik

Hallo ihr Liebe und herzlich willkommen zu meiner Review zu 
Campino präsentiert "Hope Street. Wie ich einmal englischer Meister wurde" ~ Gespräch - Lesung - Musik im Rahmen der Picknickkonzerte 2021 in der Rinne Dresden. 

Hier erstmal die Eintrittskarte plus natürlich der negative Schnelltest, den wir für den Einlass brauchten: 


Einlass war um 18 Uhr und wir waren gegen 17.30 Uhr in der Rinne, da stand schon einiges an Fans an und man konnte aus allen Ecken Musik von den Toten Hosen hören, das war schon mal was. Mal wieder Menschen sehen, anstellen in einer Reihe voller Vorfreude, Musik hören, das war der Hammer. :) 


Hier noch ein Bild der Decken, es war ein Picknick-Konzert und das war so schön. :) 

Campino hat den Abend sehr gut gestaltet, viel erzählt, einiges gelesen, einige Lieder gesunden, natürlich auch welche von den Hosen, aber auch einige persönliche Lieblingssongs, die er immer mal singen wollte. Eine sehr besondere Lesung, einfach etwas anders als sonstige Lesungen. 

Hier noch ein paar Bilder für euch: 



Und natürlich konnte ich nicht widerstehe, es gab signierte Buchexemplar und ja, ich musste eins mitnehmen. Für euch noch die Karte mit Buch und die Signatur von Campino. 


Alles Liebe, 
Katja

Wichtiger Hinweis: 
Der Beitrag erschien wortgleich auf dem Blog Zwischen Noten und Konzerten. Da es in beide Blogs passt, ist das so gewollt.