Posts mit dem Label Thiller werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Thiller werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 25. März 2017

[Rezension] Amy Crossing - Raum 213 ~ Falsche Furcht (Band 3)

Beschreibung:
Die Eerie High sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Schule, doch ein Zimmer ist das manifestierte Böse: Raum 213. Jeder, der diesen Raum betreten hat, musste die Hölle durchleben - oder hat es nicht überlebt! Tim, Liam und Amber lieben Verschwörungstheorien, besonders die um Raum 213. Zusammen brechen sie in die Schule ein und suchen nach neuen Informationen über den verfluchten Raum. Eine Akte über einen Zwischenfall vor 20 Jahren entpuppt sich jedoch als lebensgefährlich für alle Beteiligten. Schon am nächsten Tag hat Liam einen schweren Unfall und Tim scheint verschwunden. Auch Amber gerät in die Schusslinie und ist plötzlich auf sich allein gestellt - verfolgt und bedroht von einem unheimlichen Fremden, der ein Mörder sein könnte. Diese Reihe in der Tradition von Fear Street sorgt für Gänsehaut. Mystery-Thrill zum Licht-anlassen!

Details:
Taschenbuch: 176 Seiten
Verlag: Loewe; Auflage: 1 (21. Juli 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785578741
ISBN-13: 978-3785578742
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Größe: 13,8 x 2,2 x 20,8 cm
Teil einer Reihe? - Ja
Rezension zu Band 1: ~*~ Klick ~*~
Rezension zu Band 2: ~*~ Klick ~*~

Eigene Meinung:
Nachdem ich bereits die ersten beiden Bände der "Raum 213"-Reihe gelesen habe, ist nun Band 3 mit "Falsche Furcht" der dickste der Bände bisher. 
Tim, Lian und Amber sind wirkliche Verschwörungstheoretiker und wollen das Geheimnis rund um den Raum 213 lüften, aber gerade diese Leidenschaft für das Rätsel um den Raum bringt alle drei in eine tödliche Gefahr...
Bei der Gestaltung der Charakter bleibt Amy Crossing - wie schon in den Bänden davor - sehr oberflächlich, was aber bei der Geschichte nicht weiter auffällt, da die Geschichte rund um Amber aufgebaut ist.
Amy Crossing schafft es, die Spannungskurve über die gesamte Zeit des Geschehens hoch zu halten, allerdings gibt es ein paar kleine unlogische Momente, die aber nicht so großartig den Gesamteindruck stören, aber leider trotzdem auffallen. Durch diese unlogischen Stellen wird das Lesen immer wieder in seinem Fluss gestört, weil man meint, dass man etwas überlesen hat. 
Sonst ist der Stil von Amy Crossing wirklich sehr gut und flüssig, sie weiss, was sie schreibt und wie sie die Leser in die Geschichte und auch in der Geheimnis um den Raum 213 einführt.
Der Verlag gibt das Alter ab 12 Jahren vor, aber man kann es auch gut als Erwachsener noch lesen, es ist so eine Spannungskick, der wirklich interessant ist und nicht nur für Jugendliche.
Das Buch liest sich auch wirklich schnell aus, bei 176 Seiten auch nicht wirklich ein Wunder, gerade bei der grossen Spannungskurve, die Amy Crossing immer wieder aufbauen kann und das auch schon innerhalb der wenigen Seiten.

Fazit:
"Raum 213" ist und bleibt eine Legend, die Spannung um den Raum fängt Amy Crossing immer wieder gut ein und man kann das Buch wirklich gut mal zwischendurch lesen, da es mit 176 Seiten wirklich schnell zu lesen ist. Die Geschichte rund um Amber ist spannend, aber man muss eben über die kleinen Schwächen in der Umsetzung hinweg sehen können.

Dafür gibt es 4 Rosen:

Montag, 6. Februar 2017

[Rezension] Andrea Fehringer / Thomas Köpf - Die Poesie des Tötens

Beschreibung: 
Sieben Wochen - Vier Morde - Eine Biografie

Ein idyllischer Sommer in Wien: Zwischen italienischen Designermöbeln und geschmackvollen Kunstgegenständen genießt der erfolgreiche Ghostwriter Max West sein Leben mit Frau und Kind in vollen Zügen bis zu dem Tag, an dem 'Kleist' in ihr Leben tritt. Der grausam vorgehende Serienkiller entführt die gemeinsame Tochter und zwingt Max dazu, in nur sieben Wochen seine mörderische Biografie niederzuschreiben sieben Wochen, in denen er seine Tochter in den Händen eines Psychopathen weiß...

Details:
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Pro-Talk (15. November 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3939990272
ISBN-13: 978-3939990277
Größe: 12,3 x 3,8 x 20,5 cm

Eigene Meinung:
Das Cover ist ansprechend gestaltet, eine blutige Hand macht ja schon immer einen guten Eindruck auf dem Inhalt des Buch. Das Cover, so minimalistisch es auch ist, hat dann wirklich schon etwas interessantes, durch den Plot wird der Eindruck noch verstärkt.
Der Plot macht neugierig auf das Buch, gerade der Zusammenhang zwischen dem Schreiben eines Buches und der Erpressungssituation zieht an und gerade das macht das Buch in sich wirklich gut. Zudem nistet sich der Täter wie ein Parasit in das Leben seiner Opfer ein und gerade das macht das Erpressen noch perfider, weil er eben seine Opfer nicht aus den Augen lässt. 
Christopher Kleist fordert Max heraus, indem er seine Tochter entführt und sie erst dann wieder herausgeben will, wenn Max einen Bestseller aus seinem Leben und den von ihnen begangenen Morden schreibt. 
Leider gibt es durch das selbstherrliche Gerede des Psychopathen Christopher Kleist bei den Abendessen und zu anderen Anlässen Abzüge, sein Reden sind zwar poetisch, was dann wieder den Teil des Titels erklärt, aber in meinen Augen zu selbstdarstellend. Irgendwie wirkt das aufgesetzt und will nicht so wirklich zum Charakter von Christopher Kleist passen. Zudem sind seine Anleitungen der Morden immer wieder im Abluaf gleich, was ermüdend wirkt. 
Die Gestaltung der Dramaturgie ist an sich gut, aber in manchen Momenten sind einfach zu simpel und leider ist auch das Ende etwas zu sehr hergeholt. Zudem wird das Buch mit der Zeit immer langatmiger, was wirklich schade ist. 
Das Buch ist sicher nicht für jeden Leser etwas, da die Beschreibungen des Mordens sehr detailreich sind quasi eine Anleitung zum Morden bieten. Das sollte man dann schon ertragen können. Diese spezielle Art des Schreibens hat schon eine faszinierende Wirkung, kann aber auch abschrecken.

Fazit:
"Die Poesie des Tötens" ist ein wirklich spannend gemachter Thiller, der leider durch einige kleine Schwachstellen in der Aufführung aber nicht schlechter wird, er lässt sich gut lesen, erfährt aber durch die detaillierten Schilderungen der Morde schon einen sehr blutigen Anstrich, zudem kommen die Anleitungen immer recht gleich rüber, was mit der Zeit ermüdet und da gibt es sicher noch Möglichkeiten, den Ablauf zu variieren oder das eben für den Leser etwas aufregend zu gestalten. Das gibt dem ganzen Buch etwas einen müden Anklang und lässt den Leser auch aus der Spannung raus, wo man dann auch nicht so einfach wieder hineinkommt, weil die Dramaturgie leider einige Schwachstellen aufweist. 

Dafür gibt es 3 Rosen:

Danke an den Pro-Talk Verlag und der Vermittlung durch Sabrina von Spread and read.

Dienstag, 22. November 2016

[TAG] Krimi / Thriller

Hallo ihr Lieben,

bei der lieben Sheena von Sheenas Creativworld habe ich einen tollen Tag entdeckt, den ich mir einfach mal nehme und euch etwas mehr über meine Vorlieben im Bezug auf Krimi / Thiller verrate. :) Ich übernehme auch die Abwandlung von Sheena, weil ich finde die Kombination zwischen Thiller und Krimi wirklich gut. 

 Wie bist du zum Krimi /Thriller lesen gekommen?

Also ich mit meinem Blog begonnen habe, hatte ich schon einiges von Stephen King gelesen, der auch wirklich gut schreibt und ich mochte auch die Art, wie er schreibt, aber ich kann leider nicht mehr sagen, wie ich zu den Krimis / Thiller gekommen bin.

Welches Buch war dein erster Krimi/ Thriller?

Oh je, das ist eine Frage, die ich gar nicht so einfach beantworten kann, weil ich schon recht viel lese, ich glaube mich aber zu erinnern, dass ich mit "Der Friedhof der Kuscheltiere" begonnen habe, was ich damals echt sehr heftig fand, weil da war ich vielleicht 13/14, ich hatte mich da einfach mal vom Titel leiten lassen, was sich dann aber als gut herausstellte, weil ich so wirklich in das Genre gefunden habe. 
Vor etwa 2 Jahren habe ich die Gernen dann wieder für mich entdeckt, weil ich Jilliane Hoffman mit "Mädchenfänger" gelesen habe und der hat mich wieder voll in die Gernen gezogen, weil der einfach so gut, dass man kaum aufhören konnte, ihn zu lesen. 

Welches sind deine 4 liebsten Krimi /Thrillerautoren?

Thriller: Sebastian Fitzek & Arno Strobel & Jilliane Hoffman
Krimi: Saskia Berwein 

Welches sind deine 4 liebsten Krimi/ Thriller?

Thriller: Jilliane Hoffman - Der Mädchenfänger
Thriller: Arno Strobel - Der Sarg
Krimi: Micha Krämer  - Über deinen Höhen
Krimi: Saskia Berwein - Todeszeichen

Was reizt dich so an Krimis / Thrillern?

Ich mag es, wenn ich nicht so genau weiss, was passiert und ich dann auch immer wieder spüre, wie es mir beim Lesen kalt den Rücken runter läuft, weil ich einfach so sehr in der Geschichte bin, dass ich mich selber so aufrege, dass ich gar nicht mehr merke, dass es an sich eine erdachte Geschichte ist, dann ist auch das Buch richtig gut.

Welchen Krimi/ Thriller würdest du Neulingen in diesem Genre empfehlen?

Oh, das ist schwierig, aber ich denke, mit einem Buch von Saskia Berwein macht man zu Beginn nichts falsch. Sie hat einen tollen Stil und die Geschichten reissen einen komplett mit. 

Alles Liebe,
Katja

Montag, 16. März 2015

[Blogtour] "Todesschwestern" von Arwyn Yale ~ Tag 1

Hallo ihr Lieben, 

ich begrüsse euch herzlich zu der Bogtour "Todesschwestern"  von Arwyn Yale. :)

Innerhalb der Blogtour möchte wir euch den Auftakt zu der neuen Thiller-Reihe von Arwyn Yale näherbringen. :) 

Worum geht es in "Todesschwestern"?
Die Presse nannte sie »Die Todesschwestern«. Noelle und Joss waren sechzehn und siebzehn, als sie beschlossen, sich gemeinsam das Leben zu nehmen. Nur Joss überlebte. Ein Jahr später ist sie spurlos verschwunden. Privatdetektiv Nathan O’Brian soll das labile Mädchen finden. Zunächst scheint es sich um die gewöhnliche Suche nach einem fortgelaufenen Teenager zu handeln. Doch schon bald wird klar, dass nichts an dem Auftrag gewöhnlich ist, denn Joss verfolgt ein mörderisches Ziel.

Ich darf euch heute das Cover und auch die Leseprobe zu präsentieren. :)

Das Cover:
 
 Das Cover passt doch mal zu einen guten Thiller, oder? :) Ich meine, das ist mal ein richtig schön düsteres Cover, das einen dunklen Strank mit düsterer Stimmung zeigt.

Die Leseprobe:
Prolog
Ich hatte mein Spiegelbild umklammert, als sie kamen, den silbernen Handspiegel fest an mich gedrückt und mir gewünscht, sie wäre hier und würde mich in den Arm nehmen. Als ich wieder in den Spiegel sah, war ich verschwunden; stattdessen blickte mir eine fremde Person entgegen, die früher einmal Ähnlichkeit mit mir besaß.
Gedankenverloren strich ich über das kalte Glas und berührte meine Narbe neben der Lippe, versuchte mich ihrer Herkunft zu erinnern, und malte mit zittrigen Fingern ein Herz mitten auf meine Stirn. Doch der Abdruck verblasste, noch bevor sich die Striche unten berührten. So war es kein Herz, war nie eins gewesen.
Ich hielt die Luft an, als die Rufe unten lauter wurden, presste den kleinen Spiegel fest an meine Brust, sodass mein Gesicht in einem Meer aus blauem Kaschmir verschwand. Ich dachte an Noelle und betete, dass sie zu sich kommen und beruhigend auf mich einreden würde. Doch das würde nicht passieren. Noelle war fort. Für immer! Alles, was mir von ihr geblieben war, waren ihre Schreie in meinem Kopf. Jeden Tag. Jede Stunde. Jede Minute.
Als die Tür aus der Angel gerissen wurde und Holzsplitter wie Pfeilspitzen aus dem Rahmen brachen, ließ ich den Spiegel fallen.
Sie ließen ihn mich nicht aufheben, zogen mich weg von den Fliesen, weg von dem Blut, den Scherben und dem Messer, in dessen Klinge sich meine Narbe spiegelte. Ich wollte mich losreißen, ich konnte hier nicht weg. Ich durfte sie nicht alleine lassen.

1. Kapitel
Brighton, England
1. August 2013
Er hatte sich kaum verändert, trug dieselbe blaue Kappe wie früher; auch sein Gang war gleich geblieben. Leicht humpelnd, als hätte er sich den Knöchel verstaucht. Seine Haare waren mittlerweile von grauen Strähnen durchzogen, sein Teint schmutziggrau. Sie hätte ihn unter Hunderten wiedererkannt. Nach all den Jahren. Vielleicht trotz all der Jahre.
Galle kam ihr hoch, als er sich über den Kofferraum beugte, hustend und röchelnd, und eine Einkaufstüte hervorholte. Sie meinte, eine Weinflasche zu erkennen.
Vorsichtig griff sie nach einem Zweig, dessen Blätter an ihrer Stirn kitzelten, und schob ihn ein Stück beiseite. Mit ihrer dunklen Kleidung würde er sie hinter dem Gebüsch unmöglich sehen können, selbst, wenn er genau in ihre Richtung blickte.
Die Vordertür ging auf; eine schmale Gestalt trat auf die Fußmatte. Das musste sie sein. Seine Frau! In der Zeitung hatte gestanden, dass sie Anna hieß. Ihre blonden Haare fielen strähnig auf ihre Schultern. Im Mundwinkel baumelte eine Zigarette.
»Wurde auch Zeit«, keifte sie, trat einen Schritt vor und nahm die Weinflasche aus der Einkaufstasche. Abrupt drehte sie sich um und marschierte ins Haus zurück.
Er stand einen Moment lang da, schüttelte den Kopf, setzte die Einkäufe auf dem Fußboden ab und kramte ein Päckchen Tabak aus seiner Jackentasche. Er ließ sich Zeit beim Drehen. Vermutlich hatte er es nicht eilig, ins Haus zu gehen. Das kam ihr gelegen.
Joss griff sich mit der Hand in die hintere Hosentasche und holte das Messer hervor. Sie war überrascht, wie ruhig ihre Hand war. Im fahlen Licht der Straßenlaterne konnte sie den schwarzen Griff nur erahnen. Jetzt oder nie!
Sie holte tief Luft, umschloss den Griff des Messers so fest sie konnte, zog ihre Baseballkappe tief ins Gesicht und rannte los.
Er stand mit dem Rücken zu ihr, sein Blick glitt über das Nachbargrundstück, auf dessen Rasen ein Zu-Verkaufen-Schild stand.
Es passte einfach alles perfekt. Als hätte jemand die größten Stolpersteine für sie aus dem Weg geräumt. Niemand würde sie sehen.
Er schnippte seine Zigarette auf den Boden, klopfte sich auf die Brust und hustete. Er bemerkte sie nicht, bei dem Krach, den er machte. Seine Lungen mussten schwarz vor Teer sein. Als er kurz Luft holte, rasselte sein Atem, im nächsten Augenblick hustete er erneut.
Joss schaute zum Haus. Alle Fenster waren dunkel. Vermutlich war seine Frau mit der Flasche Wein zu Bett gegangen. Ob sie ihn vermissen würde?
Er zog Rotz hoch und spuckte auf den Boden. In dem Moment stach sie zu.
Die Klinge glitt nicht wie Butter durch seine Jacke und seine Haut, wie sie es in vielen Krimis gelesen hatte. Sie brauchte Kraft, um sie durchzustoßen.
Er schrie auf, seine Knie sackten ein.
Sie fluchte. Die Klinge stieß auf Widerstand. Eine Rippe?
Er drehte den Kopf herum, doch als sie das Messer aus ihm herauszog, sackte er stöhnend zu Boden.
Im Flur des Hauses ging Licht an.
Joss rannte los.


Der Blogtourfahrplan: 
 Ich hoffe, ihr konntet etwas mehr über "Todesschwestern" erfahren und folgt unsere Tour auch weiterhin. :)

Alles Liebe, 
Katja

Sonntag, 1. Februar 2015

Deborah Ellis - Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken

 
Beschreibung auf dem Buchrücken: 
Es sollte ein unbeschwerter Sommer werden für Jess und ihre beste Freundin Casey. Doch die aufmüpfige kleine Stephanie macht den beiden Feriencamp-Betreuerinnen das Leben schwer. Wem rutscht da kein Scherz über Mordgelüste raus? Als das Mädchen eines Nachts verschwindet und Tage später tot aufgefunden wird, gerät ausgerechnet Casey unter Mordverdacht. Jess ist gelähmt vor Schock: Kann sie ihre Freundin bei der Polizei entlasten oder stimmt es etwa, was im ganzen Ort gemunkelt wird, dass Casey doch schon immer etwas sonderbar war?

Details:
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: cbj (11. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570401758
ISBN-13: 978-3570401750
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: True Blue
Größe: 13,5 x 3 x 18,3 cm

Eigene Meinung: 
 Jess und Casey sind Freundinnen seit Kindertagen und sind im Sommer im Kindercamp als Betreuerinnen für eine Gruppe zuständig. An sich läuft es gut, doch dann verschwindet Stephanie und wird tot aufgefunden. Casey gerät unter Verdacht, aber ihre Freundin Jess hält eben nicht zu ihr, wie man es eigentlich von einer Freundin erwarten sollte...

Eigentlich ist das Buch nicht wirklich ein Thiller oder ein Krimi, es ist eher die Chronik einer Mordermittlung in der kleinen Stadt Galloway, die aus den Augen von Jess beschrieben wird. Jess, die als Protagonistin eigentlich etwas im Hintergrund bleibt und eigentlich nur wiedergibt, was sie erlebt, ist an sich eine Aussenseiterin, die zusammen mit Casey eigentlich wirklich ein tolles Team bildet, aber Casey fällt immer wieder durch ihre Vorliebe für Insekten auf.

 Der Schreibstil von Deborah Ellis ist ruhig und angenehm, sie schafft es, die Ereignisse so zu schildern, dass man viel erfährt, aber verliert sich dabei nicht in Details. Dadurch wird das Buch eben nicht so überfrachtet mit den Ermittlungen, sondern dei Freundschaft zwischen Jess und Casey bleibt im Fokus. Trotzdm erfährt man als Leser noch viel über das Leben der beiden Mädchen, das nicht imemr einfach war.

Nachdem man das Buch ausgelesen hat, bleibt man etwas zwiegespalten zurück, weil man auf der eigenen Seite sehr mit Casey leidet, auf der anderen Seite aber Jess nicht immer verstehen kann.

Der Verlag empfiehlt es Leser ab 12 Jahren, diese Alter passt nach meiner Ansicht, weil das Buch weder wirklich brutal ist (es wird keine Gewalt geschildert) noch zu sehr schockieren könnte. 

Etwas, was bei dem Buch etwas negativ auffällt, ist die grosse Schrift, natürlich ist es eigentlich für jüngere Leser geeignet, aber trotzdem hat man so das Gefühl, dass die Schriftart nur gewählt wurde, damit das Buch im Endeffekt dicker wird. 

Fazit:
Ein Buch, das eigentlich kein Thiller ist, sondern eher ein Buch über Vertrauen in einer Freundschaft. Die Idee ist im Grunde wirklich gut, aber die Umsetzung konnte nicht so wirklich überzeugen, aber es ist wirklich für Teens ab 12 Jahre zum Lesen wirklich geeignet.

Dafür gibt es 3 Rosen:

Dienstag, 29. Juli 2014

Leocardia Sommer - Verboten sinnlich

 
Beschreibung: 
 Matt Cassidy, ehemaliger Scharfschütze bei den US-Marines, arbeitet bei der Sicherheitsfirma SECURNOW, die den Auftrag erhält, zwei Augenzeugen einer brutalen Hinrichtung zu schützen. Einer der Kronzeugen ist Tammy, was den Auftrag für Matt nicht einfach macht, denn Matt kennt Tammy und es verschlägt ihm erneut die Sprache – genau wie damals ist er sofort wieder von ihr fasziniert: Tammy ist völlig anders als andere Frauen, die er bisher attraktiv fand. Tammy ist definitiv viel zu üppig, zu klein und sie entspricht keinem der gängigen Schönheitsideale. Matts Gedanken machen sich selbstständig, als er ihre Brüste betrachtet. Diese Brüste würden nicht in seine Hände passen. Gott, verdammt, sogar ganz bestimmt nicht, dazu waren sie einfach viel zu … groß. Dieser Gedanke erregt ihn derart, dass er sich zunächst kaum auf seinen Auftrag konzentrieren kann... 

Details:
Format: Kindle Edition (aber auch als E-Pub verfügbar)
Dateigröße: 590 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 326 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1493534106
Verlag: Klarant Verlag (27. April 2014)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00K02EP2C
Eigene Meinung:
Matt Cassidy, ein ehemaliger Scharfschützer, der gerade als Personenschützer bei SECURNOW arbeitet, soll zwei Augenzeugen einer Hinrichtung schützen. Tammy - eine der Kronzeugen - passt eigentlich gar nicht ins Matts Vorstellung von Schönheit, trotzdem kann er sich kaum zusammennehmen, wenn e in ihrer Nähe ist und das bringt alle in eine lebensgefährliche Situation...
Das Cover ist echt der Knaller. Eigentlich ist es nur ein etwas aufreizendes Bild, spicht den Leser, wenn er auf die erotische Literatu steht, aber gleich an. Das ist so ein Bild, was man eben nicht gleich auf jeden Cover sieht, aber wirklich gut zu dem Buch passt. 
 Zu Beginn des Buches war ich etwas überrannt, weil man praktisch gleich im Geschehen steht, aber das ist auch gut so, weil die Geschichte innerhalb des Buches auch nicht an Tempo verliert. Ich braucht allerdings einige Seiten, ehe ich komplett in der Geschichte war, aber das fand ich nicht weiter schlimm. 
Die Thillerelemente innerhalb des Buches sind wirklich spannend und fesseln einen sehr. Der Hauch von Erotik, der aber von Beginn an vorhanden ist, macht das ganze Buch wirklich zu einem Page Turner, weil man entweder von den Thillerelement oder von der Erotik gefangen genommen wird. 

Die Charaktere konnte mich wirklich übezeugen, weil es wirklich alles Menschen mit Ecken und Kanten sind. Matt ist eben nicht so perfekt, wie es im ersten Moment den Anschein hat und das Tammy eben nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht, dass wird einem schon auf den ersten Seiten klar. Trotzdem mochte ich beide sehr, weil sie eben normal und authentisch sind. 

Der Schreibstil von Leocardia Sommer ist leicht und liest sich wirklich gut. Man fliegt durch die Seiten, weil man einfach von der Geschichte so in Beschlag genommen wird, das man sich wirklich fragt, wo die Seiten hin sind. 

Fazit:
Ein toller Thiller mit schönen erotischen Elementen, der mit tollen und authentischen Charakteren, die man einfach lieb gewinnt, weil sie eben nicht perfekt sind. Das Buch ist gespickt mit viel Spanung und durch den tollen Schreibstil kann man einfach nicht mehr aufhören zu lesen. 
Absolute Leseempfehlung für Fans dieses Genrenmixes.

Dafür gibt es 5 Rosen:

Extras:
  DANKE an den Klarant Verlag und die liebe Beate für das Rezensionsexemplar

Mittwoch, 4. Juni 2014

Jilliane Hoffman - Mädchenfänger

 
Klappentext: 
"P.S. Pink steht dir.CUL8R". Die zwölfjährige Lainey kann es kaum fassen. Zach, der gut aussehende Sonnyboy aus dem Chatroom steht offensichtlich auf sie. Und er will sie treffen.Als sie von der Schule nicht nach Hause kommt, nehmen alle an, dass Lainey weggelaufen ist. So wie ihre ältere Schwester Denise vor ein paar Jahren. Routinemäßig wird FBI Agent Bob Dees in die Untersuchung miteinbezogen. Bobby ist Spezialist für verschwundene Kinder - nicht nur beruflich, sondern auch privat. Seine eigene Tochter Katy verschwand vor fast einem Jahr und niemand hat seitdem wieder etwas von ihr gehört. Lainey ist nicht weggelaufen, da ist sich Bob sicher. Doch zunächst führen alle Spuren ins Nichts. Bis ihm ein schreckliches Gemälde zugespielt wird - es zeigt eine gefesselte junge Frau. Anhand des Gemäldes findet Bobby heraus, wo das Mädchen gefangen gehalten wird - doch sie kommen zu spät. Das Mädchen ist tot. Es ist nicht Lainey, doch im Bild finden sich Hinweise auf sie. Bobby kommt der Verdacht, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben, der es auf junge Mädchen abgesehen hat, von denen alle denken, sie seien weggelaufen. So wie Katy...

Details: 
Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Wunderlich; Auflage: 4 (16. Juli 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3805208928
ISBN-13: 978-3805208925
Größe: 21,6 x 14,6 x 4,2 cm

Eigene Meinung: 
Bob Dees ist Ermittler im Dezenat für vermisste Kinder, aber auch ein Vater, der nach seiner Tochter Katy sucht, die zu Beginn des Geschehens schon ein Jahr lang verschwunden ist. Zwar hat man nach ihr gesucht, aber sie blieb unauffindbar, so wie tausende andere Mädchen, die in den Akten des Dezernates stehen. Dann verschwinde Lainey, die sich mit einem Jungen aus dem Internet verabedet hatte, spurlos und die Ermittlungen beginnen...
 Besonders gut finde die Aktualität des Buches, weil Sexualstraftät, die ihre Opfer im Internet finden, auch gegenwärtig immer wieder in den Medien auftauchen und es leider auch immer wieder Opfer gibt. Auch weden die aktuellen Angriffe durch Trojaner, die die Webcam der Opfer steuern, werden mit in die Geschehnisses des Buches eingebunden.
Innerhalb des Buches wird immer wieder in der Pespektive zwischen Bob Dees, der gefangenen Lainey und dem Täter gewechselt, was ich sehr gut fand und obwohl der Leser nie genau weiss, was der Täter mit seinem Opfern macht, dann kann sich das als Leser schon denken. Aber auch durch die Beschreibung der Gemälde, die Bob Dees immer wieder zu sehen bekommt, regen die Fantasie des Lesers an. Diese Art der Beschreibung des Verbrechens habe ich auch zum ersten Mal in diese Form gelesen, fand es aber wirklich gut eingesetzt.

Jilliane Hoffmans Stil ist gut zu lesen und flüssig gestaltet. Sie schreibt sehr authentisch, was wahrscheinlich auch an ihrer Tätigkeit als Staatsanwältin liegt. Ihre Charaktere und Beschreibungen sind sehr real und glaubhaft. Dieser Stil macht das Buch aber wirklich gut.
Die Unterteilung in die kurzen Kapitel fand ich persönlich sehr angenehm. 
Der Spannungsbogen, der sich hier über alle Kapitel zieht, ist wirklich gut gesetzt und ich konnte das Buch wirklich nicht lange aus de Hand legen, weil ich wissen wollte, wie die Ermittlungen voranschreiten.

Einen kleinen Minuspunkt gab es allerdings und zwar wird nichts weiter über das Motiv des Täters gesagt oder angedeutet und das fand ich etwas schade, weil man dann irgendwie das Puzzle nicht richtig zusammensetzen kann, dass als Auslöser für die Taten angesehen werden kann.

Fazit: 
 Ein spannende Thiller, der nicht nur durch seine Aktualität, sonden auch durch seinen Stil besticht und zeigt, dass Thiller eben nicht unbedingt blutig sein müssen. 
Für alle Thiller-Fans eine absolute Empfehlung!!!

Dafür gibt es 5 Rosen: 


Samstag, 31. Mai 2014

Kaja Bergmann - Der Mephisto-Deal

 
Beschreibung auf dem Buchrücken: 
Du hast zwei Stunden, dann sind alle tot, dein Deutschkurs und der Mathe-LK im Nebengebäude. Die verdammte Schule ist gesichert wie Fort Knox und de irre Killer lässt euch nur eine perfide Wahl: Einer de beiden Kurse kann überleben, alle anderen werden sterben. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, Ausgang ungewiss ... und die Uhr läuft gegen dich. 

Details:
Broschiert: 192 Seiten
Verlag: Bookspot Verlag; Auflage: 1 (15. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3956690125
ISBN-13: 978-3956690129
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Größe: 21,6 x 13,6 x 2 cm
Teil einer Reihe? - Nein

Eigene Meinung:
Unterricht am Samstag nachholen - für Finn und seine Klassenkameraden keine Wunschvorstellung, aber es muss ja gemacht werden. Da kommt die Idee, den Tag mit Waffeln zu versüssen doch gerade recht, aber was passiert, wenn die Waffeln vergiftet sind und du vor der Entscheidung stehst: Entweder selber sterben oder andere in den Tod schicken? Wie soll man da reagieren?

Das Setting und auch die ganze Geschichte war so spannend, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen, weil es einfach zu gut war. Ich musste einfach wissen, wie es ausgeht. Leider bin ich von dem Ende nicht ganz überzeugt, aber vielleicht ist es gerade das, was einem das Buch im Gedächtnis bleiben lässt.

Kaja Bergmann schmeisste den Leser direkt in das Geschehen und schafft es auch, die Jugendlichen typisch darzustelllen, ohne das es aufgesetzt oder gekünstelt wirkt. Man glaubt einfach das, was sie schreibt und auch wie sie es beschreibt.

Das Buch zeichnet sich mit einem wirklich guten Schreistil aus, der auch schnell in die Handlung führt. Was mich angesprochen hat, war, dass sie den Leser auch mal direkt anspricht, was mir in einem Jugendbuch zwar das erste Mal passiert ist, aber was ich nicht unangenehm sondern sehr gut fand.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich aber, das fiel mir aber nur so am Rande auf. Kaja Bergmann scheint eine Vorliebe für Blut zu haben, da jede Wunde, egal wie klein der Kratzer auch war, bluten musste. Das fand ich teilweise etwas übertrieben, aber das fiel mir wirklich nur am Rande auf.
Auch habe ich bei der Altersempfehlung etwas meine Zweifel, weil ich würde das Buch eher ab 16 empfehlen, aber das kommt auch etwas darauf an, wie weit der Jugendliche in seiner Entwicklung ist.

Fazit:
 Ein spannender Thiller, der durch den flotten Schreistil und die authentischen Charaktere überzeugt. Ein tolle Buch für alle Thillerfans, die es auch mal etwas blutiger mögen.

Dafür gibt es 5 Rosen: 

Extras: 
Danke an Bookspot für das Rezensionsexemplar.

Sonntag, 13. April 2014

Saskia Berwein - Todeszeichen

 
Beschreibung auf dem Buchrücken: 
In einer Grube im Wald werden die Überreste einer zerstückelten Frauenleiche gefunden. Schon bald steht fest: Sie ist ein weiteres Opfer des „Künstlers“– eines Serienmörders, der bereits fünf Frauen entführt, tagelang gequält und ihnen bei lebendigem Leib rätselhafte Bilder in die Haut geschnitten hat. Kommissarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann ermitteln fieberhaft, um den grausamen Killer endlich zu stoppen ...

Details:
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Egmont LYX; Auflage: 1 (12. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3802589815
ISBN-13: 978-3802589812
Größe: 18 x 12,4 x 2,8 cm 
Teil einer Reihe: Ja, Teil 1 der Fälle von Kommissarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann

Eigene Meinung:
Eigentlich bin ich kein Thillerleser, aber wenn alle Thiller so sind wie dieser, dann werde ich noch Fan von dem Thillergenre.

Im Spessartstädtchen Lemanshain geht ein Serienkiller um, der inzwischen unter dem Namen "Künstler" bekannt geworden ist. Nicht nur, dass er die Frauen entführt und tagelang foltert, er ritzt ihnen auch rätselhafte Bilder in den Rücken. Lange tappt die Polizei im Dunkeln, bis Charlotte, die Tochter des letzten Opfers, selber Ermittlungen anstellt und dadurch selber in höchste Gefahr gerät.

Das Debüt von Saskia Berwein finde ich sehr gelungen. Sie zeichnet sehr realistische Charaktere, die nicht überspitzt wirken und die nah an den Leser herankommen. Besonders gut hat mir der Perspektivenwechsel gefallen, der sich Kapitel für Kapitel vollzogen hat. 

Die Charaktere, die Saskia Berwein sehr unterschiedlich gestaltet, machen die Spannung diese Romans aus. Jennifer Leitner, die Komissarin, die den "Künstler" unbedingt fassen will, ist eine Frau voller Gegensätze. Beruflich bekommt sie soweit alles auf die Reihe, aber die zwischenmenschlischen Beziehungen bleiben bei ihr einfach auf der Strecke. Sie ist sehr authentisch und das gefiel mir an ihr.
Oliver Grohmann hingegen ist für mich noch etwas im Dunkeln geblieben, was eigentlich schade ist, weil über ihn hätte ich gerne mehr erfahren. Er scheint sich für Jennifer zu interessieren, ist aber nicht der steife Typ aus dem Büro, der nur etwas sagt, aber es dann nicht macht. Er scheint einen starker Charakter zu besitzen und ich hoffe, man erfährt im nächsten Buch etwas mehr über ihn.
Charlotte, die in diesem Band eine Rolle spielt, als Tochter eines der Opfer, fand ich wahnsinnig interessant. Auf der einen Seite ist sie eine Studentin, die scheinbar kein großes Interesse an ihrem Studium hat, aber auf der anderen Seite ist sie jemand, der sich heimlich in die Bücherei der Privatuni der Stadt schleicht. Sie war im Charakter sehr vielfältig, aber gerade das fand ich gut. Sie bildet so den interessanten Kontrast zu Jennifer und Oliver.
Der Täter, von dem man in einem Großteil des Romans nicht viel erfährt, fällt zwar etwas in das typische "Täterklischee", aber trotzdem fand ich das nicht schlimm, weil die Geschichte so gut verpackt war, dass mich das am Ende gar nicht störte, obwohl er doch etwas im Dunkeln bleibt.

Obwohl die Morde äußerst brutal sind, wird der Täter nicht in Aktion beschrieben, also gibt es keinen Momente, in dem man durch die Augen des Täters sieht. Somit können auch Leser, die etwas schwächere Nerven haben, dieses Buch unbesorgt zur Hand nehmen, denn es wird nicht wirklich blutig oder brutal. Es gibt keine Kapitel oder eine Sequenzen aus der Sicht des Mörders, also vielleicht einfach mit diesem Buch mal in das Genre reinschnuppern, es lohnt sich wirklich.

Der Thiller hat mich von der ersten Seite in den Bahn gezogen und ich konnte mich nur schwer von ihm trennen, weil die Spannung gerade zum Ende hin so sehr zunahm, dass ich die letzten Kapitel wirklich in einem Rutsch lesen musst. Der Stil von Saskia Berwein fesselt einfach und das ist eine Art des Lesen, die ich sehr mag, weil ich möchte gerne komplett in die Geschichte eintauchen.

Fazit:
Ein spannender Thiller, der von Anfang an fesselt. Er zeigt einfach, dass Thiller nicht komplett blutig sein muss um ein guter Thiller zu sein und die Spannung hoch zu halten.

Dafür gibt es 5 Rosen:

Sonntag, 4. August 2013

Guillaume Musso - Nachricht von dir

Beschreibung auf dem Buchrücken: 
Zwei vertauschte Handys - 
zwei verbundene Schicksale

Als Madeline und Jonathan am Flughafen zusammenstoßen, denken sie nicht im Traum an ein Wiedersehen. Doch zuhause angekommen stellen sie fest, dass sie ihre Handys vertauscht haben. Sie beginnen, das Telefon des anderen zu durchstöbern, und entdecken, dass ihre Leben schon seit langem miteinander verknüpft sind – genau wie tiefe Wunden aus der Vergangenheit, die sie nun mit aller Macht einholen …

Details:
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (11. Juni 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492302947
ISBN-13: 978-3492302944
Originaltitel: L'appel de l'ange
Größe: 18,8 x 12 x 3,4 cm 

Pressestimmen:
- »Packend und gefühlvoll.«, Elle, 01.06.2012
- »Dem französischen Erfolgsautor Guillaume Musso gelingt es eine fesselnde Mischung aus Krimi und Liebesgeschichte, in der auch die Komik nicht zu kurz kommt.«, Hörzu, 30.03.2012
-  »Spannend und rührend.«, myself, 01.07.2012

Eigene Meinung:
Zunächste dachte ich, das wir so eine typische Liebesgeschichte á la Emmi und Leo (aus "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen"). Das Cover, was mir im Übrigen sehr gut gefällt und mich auch dazu verleitet hat, den Klappentext zu lesen, ließ mich irgendwie darauf schließen, dass sich der Roman in diese Richtung entwickeln wird.
Da mich der Klappentext ansprach, habe ich das Buch gekauft - ohne den Autor schon mal gelesen zu haben oder auch nur etwas zu dem Buch gehört zu haben.

Da vertauschen zwei Leute ihr Handy und stellen während des Zurückgebens fest, dass sie zusammen gehören. Aber weit gefehlt. So durchschaubar, wie ich zuerst dachte, ist der Roman bei weitem nicht und gerade das hat mir gut gefallen. Man konnte einfach am Anfang nicht auf das Ende schließen.

Die Leben von Madeline und Jonathan sind auf spannende Weise miteinander verbunden, ohne das beide davon wissen. Erst als Jonathan beginnt, in dem Handy von Madeline zu stöbern und auf einen alten Fall der Expolizistin stößt, der sie immer noch beschäftigt, beginnt er zu begreifen, dass er einen entscheidenen Hinweis in dem Fall liefern kann. Immerhin hat er Alice, die angeblich getötet wurden sein soll, noch einige Zeit nach ihrem eigentlicht Ableben getroffen und dabei war sie sehr lebendig. 
Aber auch Madeline ist nicht untätig und mischt sich in das Leben von Jonathan ein, der ein gefallener Sternekoch ist, ein und will nicht Ruhe geben, bevor sie weiß, was zum Rückzug von Jonathan aus der Öffentlichkeit geführt hat.
Beide tauchen teif in das Leben des Anderen ein und wollen mehr wissen - mehr, als eigentlich gut für sie ist. Als sie dann beide in New York aufeinander treffen, spitzt sich die Lage zu und beide müssen um ihr Leben führten...
Ich möchte nicht zu viel vom Inhalt verraten, aber es wird zum Ende richtig spannend und gerade die letzten Seiten fesseln so sehr, dass man das Buch nicht mehr weglegen kann. Ich bin so tief in das Buch eingetaucht, dass ich nicht wollte, dass es zu Ende geht.

Besonders schön fand ich die 2-Sicht-Perspektive, die immer regelmäßig wechselt. So kann man immer genau verfolgen, was gerade in beiden Leben passiert und in wie weit in das Leben des anderen hineingeschaut wird. 
Der Schreibstil von Guillaume Musso ist flüssig und teilweise sehr emotional. Man findet sich dadurch sehr leicht in die Handlung und wird auch sehr in den Roman reingezogen.


Fazit:
Eine packende Liebesgeschichte, die in einen rasanten Thiller übergeht und trotzdem spannend bleibt. Die Handlung wandelt sich überraschend und der entstandene Stilmix aus Liebesroman und Thiller ist bis zur letzten Seite spannend.
Ein Zufallskauf, der sich wirklich gelohnt hat.

Dafür gibt es 5 Rosen: