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Dienstag, 3. Oktober 2017

[Lesung] Dirk Zöllner stellt "Affenzahn" in Dresden vor...

Hallo ihr Lieben, 

heute möchte ich euch etwas über die musikalische Lesung von Dirk Zöllner am 29.09.2017 im Club Passage erzählen. Wer mit auf Instagram folgt, konnte schon einen Blick in die Lesung erhaschen. 


Der Himmel hing tief an diesem Abend als ich am Amalie-Dietrich-Platz aus der Strassenbahn ausstieg um mich kurz darauf schon in der Schlange zum Einlass in den Club Passage zu befinden. Eigentlich ungewöhnlich, dass der Club noch nicht auf war, es war immerhin schon 20 nach 7 und um 20 Uhr sollte die Lesung schon starten. Später in der Lesung erzählt Dirk Zöllner dann, dass er im Stau steckt und deswegen sich alles etwas mit dem Einlass verspätet, aber die musikalische Lesung startet pünktlich - wie immer eigentlich. 

Etwas unvermittelt begann Dirk Zöllner gleich zu lesen, die Ansprache ans Publikum kam erst später, aber der Einstieg gefiel mir, Dirk Zöllner weiss eben, wie man das Publikum bekommt. 
An seiner Seite ist an dem Abend André Drechsler, der nicht nur an der Gitarre und im Gesang sondern auch aus Stimmengeber zum Buch agierte.


Dirk Zöllner hat eine unverwechselbare Art, er künstelt sich selber nicht auf der Bühne zurecht sondern schaut, dass er das, was er auf der Bühne zeigt, zu 100 % Dirk entspricht, was ihn manchmal etwas schroff erscheinen lässt, aber das gehört zu seinen Ecken und Kanten, die auch im Buch wirklich gut herauskommen, er ist eben nicht ein gemachter Künstler, sondern ein Künstler, den das Leben und sein eigenes Erleben prägt, das kommt sowohl in seinen Texten wir auch in seinen Bücher herraus. Ich verwende das Wort authentisch wirklich sehr selten, aber bei Dirk Zöllner passt es einfach. Seine Art, die man auf Konzerten oder auch danach erlebt, spiegelt sich 1:1 in seinem Buch wieder, es gibt Momente, in denen man über ernste Sachen lacht (das war schon in der Lesung so) und andere Momente, in denen man nachdenklich wird, gerade wenn es darum geht, dass Menschen, die eigentlich viel Anerkennung verdient haben, diese nicht bekommen oder auch, wenn es um die eigene Endlichkeit geht, was Dirk Zöllner eben auch nicht ausspart. 

Affenzahn ist eine Sammlung von kleine Geschichten, die Dirk Zöllner erlebt hat, eingestreut sind aber auch Artikel, der er bereits schon in der Freien Presse veröffentlicht hat. Diese Art macht das Buch schon besonders, weil es zeigt viel über das Denken und das Handeln von Dirk Zöllner. 


Beschreibung des Buches: 
Dirk Zöllner kann Songs schreiben, singen und von der Bühne aus das Publikum begeistern, das weiß man. Dass er auch ein begnadeter Geschichtenerzähler ist, hat er in seiner Autobiografie bewiesen. Er selbst bezeichnet sich als "freischaffender Überlebenskünstler". Seine unkonventionellen Ansichten über Kunst und Leben stellt er in den pointierten Kolumnen dieses Buches zur Diskussion. Er lässt die Glocken für "Silly" läuten, bekennt, wie alle Musik-Normalverbraucher fast immer die Best of seines eigenen Lebens zu hören, fragt, was Seelensänger Seal mit einem Eiszapfen will, und hält an unverrückbaren Wahrheiten fest, beispielsweise: "Richtige Bands sind Banden, von pubertierenden Jungs gegründet, die ganz viel Bock auf das Leben und die Mädchen haben."

Ich packe euch auch noch ein paar Hörproben dazu, weil ich mir denken kann, dass nicht jeder etwas mit Dirk Zöllner anzufangen weiss. Ich habe natürlich Titel ausgewählt, die im Zusammenhang mit dem Buch stehen. 




Dirk Zöllner spielte an dem Abend natürlich mehr als 3 Titel, aber die Mischung aus Lesung und Musik passte wunderbar, man hatte das Gefühl, dass man wirklich ein halbes Konzert und eine halbe Lesung hatte, die Mischung passt einfach und natürlich wurde nach dem Lesen auch wieder signiert, hier meine liebe Signatur im Buch. 


Alles Liebe,
Katja

Montag, 22. Juni 2015

Cover Montag #23: "Die fernen Inseln des Glücks" von Dirk Zöllner

 
Hallo ihr Lieben, 
heute möchte ich euch wieder ein Buch im Cover Monday vorstellen. :) 
Diese schöne Aktion hab ich bei The emotional life of books entdeckt, sie ist noch ganz neu beim Bloggen (also schaue mal vorbei) und gibts immer montags auf Mauras Blog zu finden! 
 
 
 Ich habe mich heute für "Die fernen Inseln des Glücks" von Dirk Zöllner entschieden.
Ich sag heute auch mal drei Worte dazu, warum ich das Buch gewählt habe, ich habe es bei einer Lesung von Dirk gekauft und habe es jetzt erstmal verpacken müssen, aber ich möchte es bald lesen, weil mich spricht der Klappentext so an.

Darum geht es:
Am Anfang standen The Sweet. Die machten Musik, die ankam. Wichtiger aber, es war die Musik, die der Klassenschönsten gefiel. Und Vater Zöllner die Kindheit findet schließlich in der DDR statt »besorgte« eine LP, Opa stiftete die erste Gitarre, Marke Eigenbau. Dirk Zöllner erzählt von schöner, wilder und doch behüteter Kindheit. Und irgendwann stand fest: »Ich war infiziert vom Virus des RocknRoll.« Wie es weiterging wild und schön mit Songs und Bands und mit den Mädchen, mit Shows und Aftershow-Parties, mit dem ganzen bunten Rockerleben, mit dem gefundenen und wieder verlorenen Glück, mit neuen Anläufen und Mut und Wut und Trauer und Spaß, das ist eine Geschichte, die unter die Haut geht.

Das Cover:
Man seht ja im Hintergrund ein tolle Foto von Dirk Zöllner und darüber die Schrift, das hat was, finde ich, auch wenn das Cover an sich recht dunkel gehalten ist. Der wache Blick gefällt mir auch gut, er ist vielleicht schon ein Fingerzeig auf ein bewegtes Leben.

Wie gefällt euch das Cover?
Wäre das Buch nach eurem Lesegeschmack?

Alles Liebe,
Katja

Sonntag, 10. November 2013

[Lesung] Dirk Zöllner liest...und singt...

Hallo ihr Lieben, 

heute möchte ich euch von meinem Wochenhighlight erzählen - eigentlich ist es schon etwas her, denn es war schon am Montag, aber leider bin ich noch nicht dazugekommen, euch davon zu erzählen. 

Ich war am Montag Abend (4.11.) auf einer Lesung von Dirk Zöllner. 
Ich höre die Fragen schon wieder - Dirk wer? 
Dirk Zöllner ist ein großartiger Sänger und Songwriter, im Osten geboren und jetzt in ganz Deutschland gefragt - sogar eine Israeltour hat er schon gemacht. Neben seiner Band "Die Zöllner" macht er auch noch einige andere Projekte - so stand er beispielsweise als Jesus Christ Superstar auf der Bühne der Staatsoperette Dresden oder bildet mit Dirk Michaelis und André Herzberg "Die 3HIGHligen".
Wer ihn nicht kennt, dem poste ich erstmak etwas Musik von ihm (so als kleinen Eindruck von seiner Musik): 



So, nach der Musik komme ich jetzt aber mal zu dem Abend, denn dieser war kein Konzert (obwohl es dann doch mehr Musik als Lesen war, was aber nicht schlimm war) sondern eine Lesung aus der Biografie "Die fernen Inseln des Glücks". 

Der Abend war wirklich schön und abwechslungsreich - neben einigen tollen Auszügen aus dem Buch, erweiterte Dirk Zöllner vieles durch kleine Anekdoten und Erklärungen. Es war ein sehr witziger Abend, der aber mit sehr leisen Tönen begann, weil der Prolog des Buch mit dem Tod von Thomas Maser (einem guten Freund von Dirk Zöllner und ebenfalls eine Größe im Ostrock) beginnt, was die Stimmung des Abends etwas drückte. Dennoch war es schön zu sehen, wie Dirk Zöllner zusammen mit André Gensicke (der ihn an diesem Abend am Keyboard und auch gesanglich unterstützte und mit dem er beispielsweise das "Duo Infernale" bildet) es schaffte, das Publikum nach diesem ruhigen Auftakt in eine Hochstimmung zu versetzen. 

Ein toller Abend mit viel Musik und tollen Geschichten, der durch ein tolles Buch mit schicker Signatur abgerundet wurde. 
Das Buch steht schon auf meiner Leseliste, aber da wird es vermutlich nicht lange stehen belieben. ;-)

Fotoimpressionen:
Alles Liebe,
Katja