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Donnerstag, 15. Oktober 2015

[Aktion] Top Ten Thursday #32 ~ Autoren, die ich gerne mal treffen würde

Hallo ihr Lieben,
heute mache ich mal wieder bei TTT mit, das von der lieben Steffi von Bücher Bloggeria veranstaltet wird. Dieses Mal finde ich das Thema des TTT echt wieder super interessant, aber es kommt diese Woche kommt der Post sogar mal zum Donnerstag. :)
Das Thema heute ist: 
10 Autoren / Autorinnen, die du gerne mal treffen würdest

Oh, das sind einige, die ich gerne mal treffen würde, die Top Ten gebe ich euch hier:

Jana Frey

Mario Adorf

Noch steht Mario Adorf auf der Liste, aber ich habe Karten für seine Lesung am nächsten Mittwoch. *-*

Julie Garwood

Saskia Berwein

Bärbel Muschiol

Stefan Lange

Joanna Wylve

Kiera Cass

Jilliane Hoffman

Julie Leuze



 Habt ihr einen der 10 schon mal getroffen? 
Wen würdet ihr gerne mal treffen?

Alles Liebe,

Katja

Mittwoch, 30. April 2014

Jana Frey - Das eiskalte Paradies ~ ein Mädchen bei den Zeugen Jehovas

Beschreibung auf dem Buchrücken:
Hannah ist 15 Jahre alt und Zeugin Jehovas. Früher fühlte sie sich geborgen in ihrer Religionsgemeinschaft. Doch jetzt verspürt sie den Wunsch auszubrechen, normal zu sein wie die anderen auch. Hannah fordert ihre Freiheit ein. Und plötzlich werden die Grenzen ihrer einst so behüteten Welt zu unüberwindbaren Mauern. Erst die Liebe zu Paul gibt ihr Mut für den Schritt in eine andere Welt …

Details:
Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: Loewe (Januar 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785563469
ISBN-13: 978-3785563465
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Größe: 20,6 x 13 x 2,6 cm 
Teil einer Reihe? - Nein

Eigene Meinung:
Wieder mal ein Buch von Jana Frey, ich libee ihre Bücher ja total. :-)
Jana Frey hat auch wieder die "echte" Hannah getroffen und ihre Geschichte in diesem Buch verarbeitet. 

Hannah wächste eigentlich völlig normal auf, bis zu dem Tag, als ihre Mutter am Nordring tödlich verunglückt. Der Vater, der restlos überfordert ist, bekommt nichts auf die Reieh und dann tritt Rita in ihr Leben, die wieder etwas Ordnung in den Alltag bringt. Aber Rita ist anderes, aber das stört Hannah ist, weil sie sie sehr mag. Erst als Hannah in die Pubertät kommt und sich gegen die Regeln der Zeugen aufzulehnen beginnt, beginnen die Probleme und Hannahs Leben gerät in einen Strudel, er unaufhaltsam scheint. 

Das Buch rüttelt sehr auf, weil es zeigt, wie schwer es sein kann, wenn man gegen die Regeln der Zeugen Jehovas zu rebellieren beginnt und wie sich die Gemeinschaft dann gegen einen stellen kann. 
Es zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass auch Gewalt für die Anhänger kein Problem darstellt, um den "Dämon" wieder auszutreiben. 

Dadurch, dass Jana Frey die Ich-Perspektive verwendet, kann man auch die Gefühle von Hannah sehr gut reflektieren und sieht, dass sie eigentlich nur einen Weg zwischen ihrem Glauben und der "Aussenwelt" zu finden versucht. 

Diese Buch ist wieder wirklich gut für den Deutsch-Unterricht, aber vielleicht würde er sich sogar für Ethik eignen, weil man wirklich gute Einblicke in das Leben "hinter den Mauern" der Zeugen Jehovas bekommt. 

Fazit: 
Ein Buch über Glauben oder eher einer Glaubensgemeinschaft, die durch strenge Regeln auffällt und das zeigt, wie gefährlich es sein kann, wenn man da so einfach reinrutscht und dann wieder heraus kommen will. 
Eine Buchempfehlung für junge Leute, auch auch für den Deutsch- oder Ethikunterricht. 

Dafür gibt es 5 Rosen: 


Montag, 31. März 2014

Jana Frey - Sackgasse Freiheit: Aus dem Leben eines Straßenkindes

 
Beschreibung auf dem Büchrücken:
  Sofia ist 14 Jahre alt und lebt auf der Straße. Schnell muss sie begreifen, dass sich auch hier die Hoffnung auf Freiheit für sie nicht erfüllt. Stattdessen wird ihr Alltag ein einziger Kampf gegen Hunger, Sucht, Einsamkeit und purer Verzweiflung. Immer tiefer gerät Sofia in einen Teufelskreis, aus dem sie sich aus eigener Kraft nicht befreien kann. Doch dann lernt sie Ätze kennen ...

Einfühlsam erzählt Jana Frey die Geschichte eines deutschen Straßenkindes. So schafft sie Einblicke in eine Wirklichkeit die bewegt, schockiert und aufrüttelt!

Details:
Broschiert: 189 Seiten
Verlag: Loewe Verlag; Auflage: 1., Aufl. (September 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785564678
ISBN-13: 978-3785564677
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 1,8 cm 
Teil einer Reihe? - Nein

Eigene Meinung:
Es gibt Bücher, die man einfach lesen muss, weil man dann sich dann einem andere Sichten auf Dinge eröffnen, die einem sonst verburgen bleiben. So ging es mir mit diesem Buch von Jana Frey.
Jana Frey hat die "echte" Sofia getroffen und ihrer Geschichte in ihrem Buch verarbeitet.

Sofia ist eins der Kinder, die in Deutschland auf der Straße leben. Sie hatte es in ihrem Leben nicht leicht. Ihr Leiden beginnt eigentlich schon vor ihrer Geburt, weil sie das Ergebnis einer Vergewaltigung ist. So beginnt Sofias Leben schon unter keinem guten Stern und leider soll sich das auch in ihrem Leben ernstmal nicht ändern. Die "Egal"-Haltung ihrer Mutter hat mich schon tief geschockt, besonders in dem Moment, als Sofia ihr erzählt, dass der Freund ihres Mann versucht, sie anzugrapschen. Ihr war es egal, oder besser gesagt, sie hat Sofia nicht geglaubt.

Solche kleinen Schockmomenten gab es in diesem Buch wirklich einige, aber wenn man ein paar kleine Abstriche machen muss, gerade was die Details angeht. Komischerweise fallen mir solche Sachen immer am meisten auf und ich kann gar nicht so richtig erklären, warum das eigentlich so ist. So bettelt Sofia breits im Jahr 1996 nach Euros, aber na ja, das sind - so denke ich - vielleicht kleine Unachtsamkeiten, die sich vielleicht schon in den Interwievs mit Sofia so eingeschlichen haben.

Sonst aber gefällt mir der Stil von Jana Frey sehr gut, sie hat einen klaren und ungeschönten Ausdruck, der aber nicht dazu neigt, zu detailsreich zu werden. Trotzdem kann man sich ein sehr gutes Bild von Sofias Leben machen, wenn man sich komplett auf die Geschichte einlässt.

Durch die verwendetet Ich-Perspektive hat man als Leser die Chance, sich sehr gut in Sofia hineinzuversetzt und zu erleben, was in ihr vorgeht und was sie denkt und fühlt. Dadurch lassen sie dann auch ihre Handlungen besser erklären, weil man eben nicht nur den "äußerlichen" Schein kennt.

Ich glaube, diese Buch wäre auch gut für den Deutsch-Unterricht an einer Schule, weil es nicht so lang ist und sich auch gut lesen lässt. Solche Schullektüre hätte ich mir zu meiner Schulzeit gewünscht. 

Fazit: 
Ein Buch, das zeigt, dass in Deutschland schon viel falsch laufen kann, wenn einige Faktoren zusammenkommen und es scheinbar niemanden auffällt, dass in einer Familie etwas schief läuft.. Zugleich eröffnet es einen Blick in ein Milieu, in das man sonst nicht so einfach reinschauen kann. :)

Dafür gibt es 5 Rosen: