Samstag, 11. November 2017

[Blogtour] Abenteuer Halbmond von Evadeen Brickwood ~ Tag 4: Pakistan

Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zum Tag 4 unsere Blogtour zu 
Abenteuer Halbmond von Evadeen Brickwood. 
Ich darf euch heute das Land Pakistan etwas genauer vorstellen, da es im Buch für Isabelle eine grosse Rolle spielt, wie ihr bereits in den letzten Tagen schon erfahren durftet. 
Ich schicke an der Stelle schon mal vorweg, dass wir bei Pakistan über ein Entwicklungsland reden, was von der Landschaft her wirklich viel zu bieten hat, aber gesellschaftlich und auch von der Wirtschaft her kein Land ist, was sich mit Deutschland oder Europa vergleichen lässt. 
Pakistan wird heute von chronischer Instabilität geplagt. Ethnisch-religiöse Konflikte, Korruption, Terrorismus und politische Dysfunktionalität sind Probleme des Landes, auch wenn in den letzten Jahren leichte Fortschritte erzielt werden konnten. Das Land ist einer der ärmsten und am wenigsten entwickelten Staaten Asiens. Gleichzeitig verfügt es über Atomwaffen und besitzt die sechstgrößte Armee der Welt. Pakistan erbrachte 2016 die fünfundzwanzigstgrößte Wirtschaftsleistung und hat eine wachsende Mittelschicht.

~ Pakistan - mal geografisch ~

Pakistan (amtlich: Islamische Republik Pakistan) ist ein Staat in Südasien. Er grenzt im Südwesten an den Iran, im Westen an Afghanistan, im Norden an China sowie im Osten an Indien. Im Süden hat Pakistan Anteil an der Küste des Arabischen Meeres, eines Nebenmeeres des Indischen Ozeans. Der Staat Pakistan entstand 1947 aus den mehrheitlich muslimischen Teilen Britisch-Indiens, während die Gebiete mit hinduistischer oder sonstiger Bevölkerungsmehrheit sowie der größte Teil des überwiegend muslimischen Kaschmir im heutigen Indien aufgingen. 1956 rief sich Pakistan zur ersten Islamischen Republik der Welt aus. Der ehemalige Landesteil Ostpakistan ist infolge der bengalischen Sprachbewegung seit 1971 als Bangladesch unabhängig. Pakistans jüngere Geschichte ist vor allem von seinem Konflikt mit Indien um die Region Kaschmir geprägt.


Pakistan erstreckt sich zwischen dem 24. und 37. nördlichen Breitengrad sowie zwischen dem 61. und 77. östlichen Längengrad auf einer Fläche von 796.095 Quadratkilometer und ist damit der neuntgrößte Staat Asiens. Einschließlich Asad Kaschmir und der Gilgit-Baltistans (ehem. Nordgebiete) umfasst Pakistan 880.254 Quadratkilometer, etwa doppelt so viel wie Deutschland und Österreich zusammen. Die Nord-Süd-Ausdehnung des Landes beträgt etwa 1500 Kilometer. Es grenzt an vier unabhängige Staaten: Iran (978 Kilometer) im Südwesten, Afghanistan (2643 Kilometer) im Westen und Norden, China (523 Kilometer) im Nordosten und Indien (2912 Kilometer) im Osten. Im Süden besitzt Pakistan eine 1046 Kilometer lange Küste am Arabischen Meer.
Pakistan hat eine Landesgrenze von 7056 Kilometern Gesamtlänge.


~ Parkistan oder das Land der Berge ~

Im äußersten Norden Pakistans treffen mit dem Hindukusch, dem Karakorum und dem Himalaya die drei höchsten Gebirgszüge der Erde zusammen und schirmen das Land von Zentralasien ab. Der Hindukusch erstreckt sich von der afghanischen Grenze im Westen bis zum Oberlauf des Indus im Osten und erreicht mit dem Tirich Mir eine Höhe von knapp 7700 Metern. Im stark vergletscherten Karakorum, nördlich des Indus, liegt der K2, mit 8611 Metern Höhe die höchste Erhebung Pakistans und der zweithöchste Gipfel der Erde. Südlich des schmalen Hochtals des oberen Indus hat das Land einen kleinen Anteil am Himalaya mit dem Nanga Parbat (8.125 Meter) als nordwestlichem „Eckpfeiler“ des Gebirges. Fünf der weltweit 14 Achttausender liegen auf pakistanisch kontrolliertem Gebiet.
Die Ebene des Indus, die sich südlich an die Hochgebirgsregion anschließt, nimmt mehr als ein Drittel der Landesfläche ein. Nachdem der Indus die Hochgebirgsregion des äußersten Nordens verlassen und sich nach Süden gewendet hat, durchquert er zunächst die Potwar-Hochebene zwischen den Städten Peschawar und Faisalabad, die sich im Süden noch einmal zur über 1100 Meter hohen Salzkette auftürmt und dann in das Tiefland des Punjab abfällt. Nur der westliche Teil des „Fünfstromlandes“ Punjab mit den Flüssen Satluj, Chanab, Jhelam und Ravi gehört zum Einzugsgebiet des Indus in Pakistan. Der fünfte große Fluss, der Beas, mündet bereits auf indischem Hoheitsgebiet in den Satluj. Satluj und Chenab vereinigen sich westlich von Bahawalpur zum Panjnad, der kurz darauf in den Indus mündet. Niedrige, doab genannte Erhebungen trennen die flachen Schwemmlandtäler der punjabischen Flüsse voneinander. Südlich der Panjnad-Mündung durchquert der stark mäandrierende Indus eine breite Aufschüttungsebene im Südpunjab und in der Region Sindh. Schließlich mündet er in einem rund 8.000 Quadratkilometer großen Delta ins Arabische Meer.
Im Westen Pakistans schirmen die jeweils bis zu 3500 Meter hohen Ketten des Suleiman- und des Brahuigebirges sowie das maximale Höhen von rund 2200 Metern erreichende Kirthargebirge das Industiefland vom durchschnittlich 600 Meter hohen, abflusslosen Hochland von Belutschistan an der Grenze zu Iran ab. Auch Belutschistan durchziehen mehrere Bergketten, die teils bis zu 3000 Meter aufragen. Den südlichen Abschluss Belutschistans bildet das Makrangebirge, das steil zur Makranküste am Arabischen Meer abfällt.
Im Osten begrenzt die Wüste Thar, südlich des Punjab, die Indusstromebene. Im äußersten Südosten hat Pakistan Anteil am Salzsumpf des Rann von Kachchh.

~ Leben in Pakistan ~

- Konflikte -
Seit seiner Unabhängigkeit 1956 ist Pakistan Schauplatz gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Volks- und Glaubensgruppen. Problematisch aus Sicht der kleineren Volksgruppen ist die Dominanz der Punjabis. Außerdem haben innere und äußere Wanderungsbewegungen in einigen Landesteilen zu erheblichen ethnischen Verschiebungen geführt, die auf Unmut stoßen. Im Sindh, insbesondere in der Provinzhauptstadt Karatschi und in Hyderabad, kommt es immer wieder zu blutigen Zusammenstößen zwischen den einheimischen Sindhi einerseits und zugewanderten Muhajir andererseits. Letztere haben auf Grund ihres höheren Bildungsstandes eine herausragende Rolle im öffentlichen Leben. Ursprünglich aus Nordindien zugezogen, stellen sie mittlerweile mehr als ein Fünftel der Bevölkerung des Sindh, die Sindhi dagegen nur noch knapp 60 Prozent, in Karatschi weniger als 10 Prozent. Hinzu kommt die Zuwanderung von Panjabern und Paschtunen in den verhältnismäßig wohlhabenden Sindh. Viele Sindhi fühlen sich daher ins gesellschaftliche Abseits gedrängt. Radikale Nationalisten fordern einen unabhängigen Staat Sindhu Desh („Land der Sindhi“). Auch zwischen den Muhajir und den wirtschaftlich zunehmend einflussreichen Paschtunen, häufig Flüchtlinge aus Afghanistan, kommt es im Sindh immer wieder zu bewaffneten Übergriffen. Regionalistische oder separatistische Bestrebungen bestehen außer im Sindh auch in Belutschistan (Belutschische Befreiungsarmee) und in Khyber Pakhtunkhwa, wo viele Paschtunen einen unabhängigen Staat bzw. die Vereinigung mit Afghanistan fordern.
1986 trat das „Blasphemiegesetz“ (Artikel 295c des pakistanischen Strafgesetzbuches) in Kraft, das Gotteslästerung und geringschätzige Bemerkungen über den Propheten Mohammed mit Geldstrafen, Haftstrafen oder sogar mit dem Tode bestraft. Bisher wurde keiner der auf Grund dieses Gesetzes Verurteilten tatsächlich hingerichtet; wohl sind mehrmals Angeklagte oder Verurteilte von Islamisten ermordet worden. Auch kommt es immer wieder zu Fällen von Selbstjustiz und Lynchmorden gegen Angehörige religiöser Minderheiten (Vorwurf bzw. Vorwand der „Gotteslästerung“).

- Soziales -
Pakistan weist die für ein Entwicklungsland typischen sozialen Probleme auf. Besonders stark ausgeprägt ist das Phänomen der Landflucht. Geringe Einkommen und Unterbeschäftigung in der Landwirtschaft zwingen viele Dorfbewohner aus unterentwickelten ländlichen Gebieten zum Umzug in die Städte. Zumeist sind die städtischen Ballungsräume jedoch nicht in der Lage, dem enormen Bevölkerungsdruck, der durch hohe Geburtenraten noch verschärft wird, standzuhalten. In den Elendsvierteln an den Stadträndern herrscht Massenarbeitslosigkeit. Zwar betrug die offizielle Arbeitslosenquote 2005 nur 6,6 Prozent, doch liegt die Dunkelziffer weitaus höher, da die weit verbreitete Unterbeschäftigung nicht miterfasst wird. Gleichzeitig müssen Millionen Kinder als billige und fügsame Arbeitskräfte oft schwere körperliche Arbeit in der Industrie bzw. im Handwerk (Herstellung von Fußbällen, Teppichknüpfereien) oder in der Landwirtschaft leisten. Ursache ist die Armut ihrer Eltern, die ohne das Einkommen ihrer Kinder kaum überleben könnten, denn in Pakistan leben nach Angaben der Vereinten Nationen 17 Prozent der Bevölkerung von weniger als einem US-Dollar am Tag. Diesen Problemen der Urbanisierung hat sich die Verwaltung und Governance in Stadt und Land noch nicht anzupassen vermocht.

Noch immer gravierend ist die Benachteiligung von Frauen. Sowohl das öffentliche Leben als auch Familienangelegenheiten werden weitestgehend von Männern bestimmt. Zwangsehen sind in Pakistan übliche Praxis. Ein muslimischer Mann darf zwar bis zu vier Ehefrauen haben, aber polygame Verbindungen stellen dennoch eine Ausnahme dar. Der Ehepartner wird vor allem nach sozialen Gesichtspunkten ausgewählt. Mit der Heirat verpflichtet sich die Familie der Braut zur Zahlung einer Mitgift, die nicht selten die finanziellen Möglichkeiten der Familie übersteigt. Verdächtigungen auf Untreue in der Ehe sind der Grund für Gewalttaten gegen Frauen bis hin zu Ehrenmorden. Unterernährung, Sterblichkeit und Analphabetismus sind daher bei Mädchen höher als bei Jungen. Folge der Benachteiligung der Frauen ist ein Männerüberschuss: 1998 kamen auf 100 Frauen in Pakistan 108,5 Männer. Pakistan war 2016 beim Global Gender Gap Report zweitletzter.

- Gesundheit -
Die Gesundheitsversorgung ist vielerorts unzureichend. Gut funktionierende Krankenhäuser gibt es meist nur in größeren Städten. Dazu kommen schlechte hygienische Zustände und der Mangel an sauberem Wasser – nicht nur in Slums, sondern auch in vielen ländlichen Regionen –, was die Ausbreitung von Magen-Darm-Erkrankungen und Seuchen wie Tuberkulose, Malaria und Hepatitis begünstigt. Auch die Cholera war laut MSF im 2010 endemisch. Unterernährung erhöht die Anfälligkeit für Krankheiten noch weiter. 23 Prozent der Bevölkerung gelten als unterernährt, besonders Kinder sind davon betroffen. Entsprechend hoch ist die Kindersterblichkeit: etwa jedes zehnte Kind stirbt vor dem Erreichen des fünften Lebensjahres. Pakistan ist neben Afghanistan der einzige Staat der Welt, in dem die Poliomyelitis (Kinderlähmung) noch endemisch vorkommt. Die Weltgesundheitsorganisation unternimmt Anstrengungen, die Erkrankung durch Impfprogramme zu eliminieren. Zum Teil wurden die Impfungen durch religiöse Fanatiker und islamistische Extremisten bekämpft, die der Bevölkerung z. B. suggerierten, dass die Impfungen Teil eines westlichen Plans zur Unfruchtbarmachung der Bevölkerung seien. In den Jahren 2011 bis 2015 wurden mindestens 70 Helfer im Polio-Impfprogramm in Pakistan ermordet, so dass öffentliche Impfaktionen schließlich nur noch unter schwerem Polizeischutz stattfinden konnten. Zur Diskreditierung des Impfprogramms trug allerdings auch der Umstand bei, dass die CIA bei ihrem Bestreben, den Aufenthaltsort von Osama bin Laden in Pakistan ausfindig zu machen, sich unter dem Deckmantel eines vermeintlichen Impfprogramms Informationen über dessen Kinder besorgte, um hierüber seine Identität sicherzustellen.

- Bildung -
Obwohl seit der Unabhängigkeit Fortschritte im Aufbau des Bildungssystems erzielt werden konnten, ist die Analphabetenrate Pakistans mit über 43,4 Prozent nach wie vor eine der höchsten Asiens. Bei Männern liegt sie mit 30,4 Prozent deutlich niedriger als bei Frauen mit 57,3 Prozent. (Stand: jeweils 2015) Dennoch gab die pakistanische Regierung im Jahr 2005/06 gerade einmal 2,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Bildungszwecke aus – weniger als jedes andere Land Südasiens. Auch besteht bis heute keine allgemeine Schul- oder Bildungspflicht. Lediglich in der Provinz Punjab ist der Besuch einer Grundschule seit 1994 gesetzlich vorgeschrieben, und erst seit 2014 auch unentgeltlich. Seit 2010 ist in der Verfassung das Ziel freier und obligatorischer Bildung erwähnt. Laut einem UNESCO-Bericht von 2014 gingen 5,5 Millionen Kinder in Pakistan nicht zur Schule; dies ist weltweit (nach Nigeria) die zweithöchste Zahl. Nach Zahlen des Bildungsministeriums zum Anfang des Jahres 2017 besuchten 22,6 Millionen Kinder in Pakistan keine Schule und im selben Jahr beklagte Human Rights Watch den verheerenden Einfluss auf die Bildung der über 800 Attentate auf Schulen zwischen 2007 und 2015. Deren Bericht wies auf militante Gruppen hin, die von den Behörden nicht genügend oder gar nicht verfolgt würden.

- Kultur -
Pakistan wurde 1947 in der Absicht gegründet, allen Muslimen des indischen Subkontinents eine Heimstatt zu bieten. Tatsächlich entstand mit der Unabhängigkeit Pakistans ein aus zwei willkürlich zusammengefügten Landesteilen bestehender Vielvölkerstaat. Spätestens seit dem Wegbrechen Ostpakistans (heute Bangladesch) 1971 ist das Legitimitätsprinzip, staatliches Dachgebilde des indischen Islam zu sein, zerstört, denn Pakistan beheimatet heute nur wenig mehr als ein Drittel der über 400 Millionen Muslime des Subkontinents. Außer der Religion entbehrt Pakistan aber jedweder identitätsstiftender Grundlage wie einer gemeinsamen Geschichte, Sprache, politischen Ideologie oder eines ausgeprägten Zusammengehörigkeitsgefühls. Die Identitätsfindung Pakistans ist aus den genannten Gründen ein schwieriger, bis heute andauernder Prozess.
Entsprechend schwer fällt auch die Definition einer „pakistanischen Kultur“. Diese umfasst entweder alle kulturellen Entwicklungen des Staates Pakistan seit seiner Entstehung oder die Gesamtheit der Kulturen aller zu Pakistan in seinen heutigen Grenzen gehörenden Regionen. Im ersten Fall umfasst die pakistanische Kultur einen kulturgeschichtlich kurzen Zeitraum von 60 Jahren. Diese Definition wird jedoch dem jahrtausendealten Kulturland, aus dem Pakistan zu großen Teilen besteht, nicht gerecht. Daher wird für den folgenden Überblick über die Kultur Pakistans die zweite Definition herangezogen werden, auch wenn diese sich auf einen geographischen Raum bezieht, der in dieser oder ähnlicher Gestalt nie eine kulturelle oder politische Einheit noch den Mittelpunkt einer solchen gebildet hat. Darüber hinaus ist zu beachten, dass die heutigen Staatsgrenzen mehrere regionale Kulturräume und Identitäten zerteilen. So sind vier der fünf staatstragenden Völker – Punjabis, Paschtunen, Belutschen und die urdusprachige Bevölkerung – auch in mindestens einem der Nachbarländer Indien (Punjabis, Urdusprecher), Afghanistan (Paschtunen, Belutschen) und Iran (Belutschen) in großer Zahl anzutreffen.
Gemäß seiner Lage am Rande des indischen Subkontinents weist Pakistan also starke Bezüge zur indischen Kultur auf, die aber in Teilen von der persisch-arabischen überlagert wurde. So übt seit dem 8. Jahrhundert der Islam maßgeblichen Einfluss aus und hat die Gesellschaft bis heute tiefgreifend durchdrungen. Eingedenk der jungen Geschichte des Staates Pakistans muss seine islamische Kultur jedoch immer im Zusammenhang mit der Tradition des Islam auf dem gesamten indischen Subkontinent betrachtet werden.

- Küche -
Die pakistanische Küche hat viele Gemeinsamkeiten mit der nordindischen Küche, weist aber stärkere Einflüsse aus Vorder- und Zentralasien auf. Allgemein wird im islamischen Pakistan mehr Fleisch gegessen als im Nachbarland Indien. Im Gegensatz zu den indischen Religionen Hinduismus, Buddhismus, Jainismus und Sikhismus besitzt der Islam keine nennenswerte Tradition des Vegetarismus.
Grundnahrungsmittel sind vorwiegend aus Weizen hergestellte Brotsorten wie das mit Hefe gebackene Naan oder hefelose Roti-Varianten (besonders Chapati), die zu jeder Mahlzeit gereicht werden. Paratha ist ein mit Ghi (Butterschmalz) angereichertes Chapati aus dem Punjab. Fast ebenso beliebt ist Reis, der entweder einfach nur gekocht als Beilage, oder als gewürztes Pfannengericht mit Gemüse und Fleisch gegessen wird. Beispiele für Reisgerichte sind das pikante Biryani (Gewürzreis mit Gemüse- oder Fleischcurry) oder der mildere Pulao.
Zu den Hauptmahlzeiten verzehrt man in einer würzigen Soße zubereitete Gemüse- und Fleischcurrys. Häufige Zutaten sind Linsen, Erbsen und andere Hülsenfrüchte, eingelegtes Gemüse oder Obst sowie Milchprodukte wie Joghurt und Ghi. Besonders im Sindh und im Punjab wird eine Vielzahl von Gewürzen und Kräutern verwendet, darunter Chili, Kurkuma, Knoblauch, Pfeffer, Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom, Indischer Lorbeer, Gewürznelken, Ingwer, Zimt, Safran und viele mehr. Die beliebtesten Fleischsorten sind Hammel bzw. Lamm, Huhn und Rind, der Verzehr von Schweinefleisch ist aus religiösen Gründen untersagt. Die aus Vorderasien stammenden Kebabs – gegrillte Fleischgerichte, die im Sindh und im Punjab gern mit indischen Soßen und Gewürzen kombiniert werden – existieren in unzähligen Abwandlungen wie Seekh Kebab (mariniertes Grillfleisch), Shami Kebab (Hackfleisch mit Kichererbsen) oder der typisch paschtunische Chapli Kebab (gewürztes Rinderhackfleisch). Indischen Ursprungs sind viele Geflügelspeisen, unter denen das in Joghurtmarinade eingelegte und im Ofen zubereitete Tandoori-Hühnchen die bekannteste ist.
Großer Beliebtheit erfreuen sich Süßigkeiten. Halva wird meist aus Grieß hergestellt und mit Zucker, Honig, Butter bzw. Pflanzenöl sowie – je nach Geschmack – Trockenfrüchten, Rosinen oder Mandeln, aber auch Möhren oder Hülsenfrüchten zu einer reichhaltigen, sehr süßen Masse vermengt. Die Zutaten und die Geschmacksrichtung können stark variieren. Ebenfalls beliebt sind Süßspeisen auf Milchbasis, zum Beispiel Gulab Jamun.
Die in Pakistan üblichsten Getränke sind allesamt alkoholfrei, da der Islam den Genuss von Alkohol verbietet. Als Nationalgetränk gilt Tee, der oft mit Milch und Gewürzen getrunken wird. Lassi besteht aus Joghurt und kann mit Fruchtsaft gemischt werden. Daneben besteht eine große Zahl weiterer Milch- und Fruchtsaftgetränke.


Ich hoffe, ich konnte euch das Leben in Pakistan etwas näher bringen, das Land ist natürlich viel mehr als die paar kleinen Stichpunkte, aber sie geben einen guten Einblick in das Land und das Leben in Pakistan. 

Quelle: Pakistan // Bilder: Pixabay

~ Das Gewinnspiel ~

Wie üblich gibt es natürlich auch wieder etwas zu gewinnen und zwar: 

1. Preis: 1 Taschenbuch "Abenteuer Halbmond" + eine Tasse zum Buch
2. Preis: 1 eBook "Abenteuer Halbmond" + eine Tasse zum Buch
3. Preis: Eine Tasse zum Buch

Teilnehmen ist wie immer ganz einfach, einfach die Frage zum jeweiligen Tag beantworten und schon seid ihr dabei. :) 

Tagesfrage: 
Wie viele Achttausender liegen auf pakistanisch kontrolliertem Gebiet?

Das Gewinnspiel endet am 13.11.2017 um 23:59 Uhr.
Die Gewinner werden am 14.11. auf Spread and Read bekanntgegeben.

~ Die Blogtour ~

Hier nochmal alle Stationen der Tour:
11.11. – Pakistan erleben! – hier bei mir

Alles Liebe,
Katja

Kommentare:

  1. Hallöchen. :_)
    Fünf der weltweit 14 Achttausender liegen auf pakistanisch kontrolliertem Gebiet!
    LG Jenny

    AntwortenLöschen
  2. Huhu,

    die Antwort ist fünf.

    LG Caro

    AntwortenLöschen
  3. Hey,
    5 8000er sind in Pakistan.
    LG Laura

    AntwortenLöschen
  4. Hallo. 5 Achtausender befinden sich in Pakistan.

    Gruß Alexa

    AntwortenLöschen

=======================================================
Schön, das Du hier bist!
Über Deine Kommis freue ich mich natürlich sehr. Schreib doch einfach was Dir auf der Seele brennt.
Alles Liebe,
Katja
=======================================================
Mit der Abgabe eines Kommentars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung der Daten gemäß des DSGVO einverstanden.
Ein Widerspruch gegen die Verarbeitung ist möglich.
=======================================================