Freitag, 14. Februar 2014

TAG "Meine liebsten Buchpaare" - passend zum Valentinstag :-)

Hallo ihr Lieben, 

die liebe Verena von The Bookdealer and more hat mich getaggt und natürlich nehme ich den TAG gerne an. 

Die Regeln für den TAG sind ganz einfach:
1. Nenne mindestens 5 deiner Lieblingsbuchpaare
2. Gib den TAG an 5 weitere Blogger ab (nicht zwingend). 

Mein 5 liebsten Buchpaare: 
1) Ella und Luca aus Loving
2) Anstasia und Christian aus Shades of Grey
3) Eve und Caleb aus Eve und Caleb - Wo Licht war
4) Layken und Will aus Weil ich Layken liebe
5) Emily & Elyas aus Kirschroter Sommer und Türkisgrüner Winter

Ich tagge: 

Alles Liebe,
Katja

Montag, 10. Februar 2014

Montagsfrage by LIBROMANIE #3

Hallo ihr Lieben, 

heute möchte ich zum zweiten Mal die Montagsfrage von der lieben Nina von Libromanie beantworten. Die Montagsfrage heute lautet: 

Haben dich deine Lieblingsautoren schon mal enttäuscht?
 
Von der Erfahrung bin ich - bis jetzt - verschont geblieben. Bisher habe ich kein Buch von einem meiner favorisierten Autoren (einen direkten Lieblingsautor habe ich nämlich nicht) erwischt, bei dem ich wirklich dachte, das Buch geht ja mal gar nicht.
Aber wer weiß, vielleicht passiert es mir noch. 

Alles Liebe,
Katja 

Sonntag, 9. Februar 2014

Sophie Winter - Filou ~ ein Kater sucht das Glück

Beschreibung auf dem Buchrücken:
Ein kleiner Kater entdeckt die Liebe

Filou hat es nicht leicht: Der kleine rote Kater ist ein Waisenkind und lebt auf der Straße. Sein täglich Brot muss er sich im beschaulichen südfranzösischen Beaulieu hart erkämpfen: gegen die erwachsenen Kater, die ihn verspotten und verjagen – und gegen die erfahrene und listige Katze Lucrezia, die ihn nach dem Tod seiner Mutter aufgenommen hat und gnadenlos ausbeutet. Als er Marla kennenlernt, ein kleines Mädchen aus der Nachbarschaft, glaubt er, im Paradies zu sein. Doch daraus vertreibt man ihn schließlich, und er streift ziellos umher – bis er die schöne Josephine und ihre beiden Kleinen trifft. Endlich weiß Filou, was Glück ist.

Details:
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (16. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 344247874X
ISBN-13: 978-3442478743
Größe: 18,6 x 11,8 x 1,4 cm
Teil einer Reihe? - Ja, Teil 1 der Filou-Reihe von Sophie Winter

Eigene Meinung:
Das Buch habe ich als Empfehlung von meiner Mama bekommen - sie liest wahnsinnig gerne Geschichten mit und rund um Tiere und so hat sie natürlich auch Filou gelesen und ihn mir ans Herz gelegt. 

Filou ist ein Straßenkater, der es im Leben nicht leicht hat. Nach dem Tod seiner Mutter adoptiert ihn Lucrezia, die ihn aber mehr ausnutzt als ihn zu beschützen. Doch als er Marla kennenlernt, scheint sich alles zum Guten zu wenden, aber leider wird es das nicht. Erst als er Josephine und ihre beiden kleinen Jungen trifft, begreift Filou, dass er selber in seinem Leben das Glück finden kann...

Die Geschichte um Filou fand ich so wahnsinnig niedlich. Man leidet so mit dem kleinen Kater mit, wenn er von Lucrezia angeschnurrt wird, erlebt aber gleichzeitig auch, welcher Kampfgeist in Filou steckt. Man gewinnt den kleinen Kater schon innerhalb der ersten Seiten wahnsinnig lieb, weil er sich immer etwas weigert erwachsen zu werden. Mich hat es stellenweise wirklich zu Tränen gerühert, weil es einen so mitnimmt in die Welt rund um Filou.

Der Schreibstil von Sophie Winter ist angenehm zu lesen und sprachlich echt toll gestaltet. Da merkt man die Erfahrung von Sophie Winter als Autorin sehr durch, aber das finde ich nicht schlimm, weil es sich sehr postitiv auf das Buch auswirkt.
Schön fand ich auch die schwarz-weißen Bleistiftzeichungen, die immer wieder in das Buch eingestreut waren. Sie passen in das Buch und unterstützen die Fantasie.

Da diese Buch erst Band 1 ist, freue ich mich schon auf die nachfolgenden Bände rund um Filou, die hoffentlich genauso gut sind wie Filou´s Suche nach dem Glück...

Fazit: 
Das Buch ist nicht nur etwas für Liebhaber von Katzen oder von Frankreich, es ist so ein kleines Buch, das eigentlich ein JA zum Leben schreit. Es ist wahnsinnig süß geschrieben und illustiert, das kann man nur jeden zum Lesen empfehlen.
Absolute Leseempfehlung!!!

Dafür gibt es 5 Rosen:

Anna Carey - Eve & Caleb 01 ~ Wo Licht war

Beschreibung auf dem Büchrücken: 
Wie überlebst du, wenn du vor allem fliehen musst, was du kennst? Seit ihre Mutter während der Großen Seuche vor 16 Jahren gestorben ist, lebt Eve in einem Mädcheninternat. Hier wird sie zu einem wertvollen Mitglied der neuen Gesellschaft ausgebildet glaubt sie zumindest. Als Eve erkennt, wie sehr sie und die anderen Mädchen ausgebeutet werden sollen, flieht sie. Doch auf ein Überleben in der Wildnis und auf die Flucht vor den Soldaten des Neuen Amerikas ist Eve nicht vorbereitet. Unerwartet hilft ihr Caleb, ein junger Rebell. Kann Eve ihm trauen? Sie weiß, die Soldaten werden die Suche nicht aufgeben, und Caleb ist ihre einzige Möglichkeit zu überleben. Sie muss ihr Leben in die Hände eines Fremden legen.

Details: 
Broschiert: 299 Seiten
Verlag: Loewe Verlag (16. Januar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785571038
ISBN-13: 978-3785571033
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Originaltitel: Eve
Größe: 18,8 x 12,4 x 2,8 cm
Teil einer Reihe? - Ja, Teil 1 der Eve & Caleb-Trilogie 

Eigene Meinung: 
Eve lebt in einem Internat und freut sich eigentlich auf ihr Leben als ein wertvolles Mitglied in der Gesellschaft. Ihr Mutter starb bei der Großen Seuche und so ist Eve auf ihre Kontakte innerhalb des Internates angewiesen. Als Eve aber feststellt, dass ihr zukünftiges Leben nichts als Ausbeutung für sie bereit hält, flieht sie aus dem Internat hinaus in eine Welt, die sie nicht kennt. Dort trifft sie auf Caleb, einen Rebell, der ihr hilft. Nur leider soll es nicht bei der Hilfe bleiben...

Ich mochte Eve, weil sie trotz der schwierigen Situation in der sie steckt, einen kühlen Kopf bewahrt und versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Ich finde auch, sie ist die Protagonistin, die sich am meisten in dem Buch entwickelt. 
Caleb ist für mich etwas geheimnisvoll, aber das finde ich nicht schlimm, weil sein guter Kern - gerade im Bezug auf Eve - immer wieder durchscheint. Ich glaube auch, dass er sich selber immer sehr zurücknimmt um Eve zu schützen und es ihr dadurch etwas leichter zu machen. Trotzdem bemerkt man, dass er humorvoll und loyal ist.
Natürlich sollte an dieser Stelle bemerkt werden, dass die Charaktere des Buches relativ einfach gehalten sind, aber das tut dem ganze Buch - nach meiner Meinung - sogar ganz gut.

Was mir leider negativ aufgefallen ist, dass der Mittelteil sich etwas sehr zieht. Ich fühlte da einen Spannungsabfall, der mir nicht so sehr gefiel. Auch fiel es Anna Carey dann irgendwie schwer, die Spannung wieder nach oben zu bringen. Das fand ich persönlich sehr schade, weil das führte bei mir zu dem Punkteabzug. Trotzdem fand ich das Ende wieder sehr gut.

Das Cover finde ich recht hübsch gestaltet, es ist eher schlicht gehalten und verrät dadurch nicht viel vom Inhalt. Ich mag das Grün sehr und die Mischung der Farben stimmt einfach - zumindest in meinen Augen.

Den Schreibstil von Anna Carey mochte ich. Er war jetzt nichts besonderes, aber sehr angenehm zu lesen und fesselt den Leser auch, ist aber sprachlich auch dem Jugendroman angepasst. Sie beschreibt viele Dinge sehr genau, so dass das Vorstellen leichter wird. Der Leser sieht die gesamte Zeit durch´s Eves Augen, die alles in der Ich-Perspektive erzählt, und kann dadurch besser verstehen, was Eve fühlt. Trotzdem fallen die anderen Abläufe im Buch nicht hinten über.
Ich habe bei dem Buch immer wieder bemerkt, wie ich Kopfkino bei dem Buch hatte. Das fand ich richtig toll, weil die Dystopie dadurch lebendig wird. 

Die Grundidee des Romans gefällt mir und ich bin gespannt, wie sich die Trilogie weiterhin entwickelt, denn "Wo Licht war" ist ja erst Band 1 der Trilogie...

Fazit: 
Ein toller Einstieg in eine sehr spannende Dystopie, die eine Mischung aus spannenden und emotionalen Momenten mit tollen und starken Charakteren ist, auf deren Entwicklung ich gespannt bin. Leider zeiht sich der Mittelteil etwas, was bei mir leider zu einem Punkteabzug führte.

Dafür gibt es 4 Rosen: 

Samstag, 8. Februar 2014

Selma Kruppschke - Bier wächst doch in der Flasche: Diesen Schuh ziehe ich mir nicht mehr an!

Beschreibung auf dem Buchrücken:
Bernd alias Selma Kruppschke ist ein schillernder und gefragter Travestiekünstler auf Events und VIP-Parties. Doch das war nicht immer so. In dieser Autobiographie erzählt Selma über ihre Anfänge als Friseur, ihr Leben zwischen Justiz und Obdachlosigkeit, Courage und den Glauben an sich selbst. Ohne vorgehaltene Hand, mit Witz und in erschreckender Ehrlichkeit und Offenheit schreibt Selma auch über ihre Zeit als Stricher und zeigt dem Leser eine Welt, die er vermutlich so nie erfahren würde. Die dunklen Seiten in ihrem Leben haben Selma geprägt und sie hat daraus gelernt. Deshalb glaubt sie heute nicht mehr alles, was man ihr sagt, auch nicht, dass Bier in der Flasche wächst ... 
Selma ist ein Mensch, der eine wundersame Wandlung durchlebt hat und sie weiß heute, wie wertvoll echte und ehrliche Freunde sind. Ihre Meinung: Ein Mensch ist deshalb nicht schlecht, nur weil er in der Vergangenheit von Lehrern und Vorgesetzten subjektiv und ungerecht bewertet wurde. 
Seien Sie mutig und lesen Sie dieses Buch.

Details:
Broschiert: 160 Seiten
Verlag: Printsystem Medienverlag; Auflage: 1 (13. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3938295678
ISBN-13: 978-3938295670
Größe: 21 x 14,8 x 1,4 cm
Teil einer Reihe? - Nein

Eigene Meinung: 
Ich kannte Selma durch Facebook und im März 2013 sah ich sie auf der Leipziger Buchmesse. Da las sie aus ihrem Buch vor und es hat mich einfach so gereizt, mal in das Buch reinzulesen, dass ich es einfach mitgenommen habe. Ich fand sie im Übrigen auch wahnsinnig sympathisch und da möchte ich natürlich auch Bernd - den Mann hinter Selma - kennenlernen. 

Der Lebensweg von Bernd bzw. Selma ist nicht immer gradlinig und es gab auch wahnsinig harte Zeiten, die aber in dem Buch auch nicht verheimlicht werden. Man versteht dann auch, warum aus Bernd Selma wurden und das das Leben - egal ob als Selma oder als Bernd - nicht nur schöne Seiten hat. Dadurch rückt Selma einfach näher an einen selber heran, weil man selber Höhen und Tiefen durchlebt und erkennt, dass es jedem so geht. Trotzdem wird in dem Buch nicht gejammert, sondern es wird nur beschrieben, was passiert ist und wie man es schaffen kann, sich selber wieder aufzurichten. Es bedient eben nicht das typische Klischee "vom Tellerwäscher zum Millionär", sondern zeigt den Lebensweg eines "normalen" Menschen, der einen Traum hat und versucht, diesen zu verwirklichen. Trotzdem lädt es nicht zum Träumen ein, weil es die harte Realität beschreibt und nicht geschönt ist.

Das Cover ist jetzt nicht so ganz meins - ich stehe nicht so auf Pink, obwohl es zu Selma wirklich passt. Aber den Blick von ihr finde ich wirklich schick, er ist so leicht verschmitzt - das finde ich passend für sie. :-)

Den Schreibstil von Selma fand ich angenehm zu lesen. Er sticht jetzt nicht besonders hervor, aber das muss er auch nicht, weil das Buch durch seinen Inhalt besticht.

Besonders interessant an dem Buch fand ich die Offenheit von Selma bzw. Bernd. Man lernt doch einen Menschen erst richtig kennen, wenn man etwas zu seinem Background weiß. Nach der Lesen von "Bier wächst doch in der Flasche" kennt man Selma bzw. Bernd wirklich wie eine gute Bekannte. Das freut mich sehr, weil ich sie als Persönlichkeit ganz toll finde. Zudem versteht man auch besser, warum sie gewisse Projekte unterstützt und fördert, die Begründung dafür findet man in ihrem Lebensweg, der ungewöhnlich und gleichzeitig gewöhnlich ist.

Fazit:
Ein tolles Buch über eine besondere Persönlichkeit, die offen und ehrlich dazu steht, dass das Leben eben nicht nur als eitel Sonnenschein besteht, sondern auch hart und unfair sein kann.
Wer Selma kennen lernen will, der sollte dieses Buch lesen, es zeigt viel mehr als man sich vielleicht bei dem Cover denkt.

Dafür gibt es 5 Rosen:

Extra:
Ich habe eine wirklich tolle Ausgabe des Buches - nämlich eine, wie es keine zweite gibt mit Kussmund. :-)