Freitag, 12. September 2014

[Aktion] Wölkchens Freitags Fragen #30

Hallöchen ihr Lieben,
heute mache ich mal wieder bei Wölkchens Freitags Fragen mit - diesen Mal kommt sie etwas zwischen Tür und Angel, weil ich Gäste aus Wuppertal habe. :-)
Die aktuellen Fragen gibt es hier: ~*~ Klick ~*~

Bücher-Frage:

1. Wie stehst du dazu, dass es momentan so viele Reihen gibt? - Nervig, toll oder doch egal?
Also ich bin ja nicht so der Fan von Reihen, aber wenn ich mal eine tolle entdecke, dann verfolge ich die auch. :)

Private Frage:

2. Jeder Mensch hat irgendwelche komischen Angewohnheiten oder Ticks
 - welche bringen dich auf die Palme?
Mich bringt Unpünktlichkeit auf die Palme. Das kann ich gar nicht leiden. :( 
Ich meine, man kann ja pünktlich sein, wenn man sich schon verabredet. 

Alles Liebe,
Katja

Montag, 8. September 2014

Montagsfrage by LIBROMANIE #30

 
Hallo ihr Lieben, 
heute mache ich wieder bei der Montagsfrage von Libromanie mit und ich hoffe, ihr habt wieder Spass daran.
Die heutige Frage lautet:  

GAB ES SCHON MAL EINE SITUATION, IN DER DIR DAS LESEN IN DER ÖFFENTLICHKEIT PEINLICH WAR?

 

 Ja, die gab es und zwar habe ich da in der Schule gelesen. 
Ich habe manchmal in der Pause gelesen, weil wenn es draussen geregnet hat, hatte ich keine Lust, mit auf den Hof zu gehen. Andere können gerne Regentänze aufführen, aber meins ist das nicht so. ;)
Ich hatte das Buch "2 Frauen" von Diana Beate Hellmann gelesen und da fing ich dann zu Beginn des Buches einfach an zu heulen, weil die Krankengeschichte der Ballerina Eva so schlimm ist. 
Na gut, da die Pause gerade zu Ende war, könnt ihr euch ja vorstellen, dass die anderen blöd geschaut haben, als ich dann verheult in der Klasse saß. 

Ich postet euch mal noch die Inhaltsangabe des Buches: 
Für die junge Ballettänzerin Eva Martin bricht die Welt zusammen, als sie die Diagnose erfährt: Krebs! In der Strahlenklinik muß sie das Zimmer mit einer jungen Frau teilen, die in allem ihr Gegenbild zu sein scheint: frech, selbstbewußt und ungebildet. Aber dann beginnt eine Freundschaft von ungewöhnlicher Tiefe... Authentisch bis in die Details und mit atemberaubender psychologischer Spannung durchleuchtet dieser Roman alle Phasen einer Krebserkrankung und -therapie. Er enthält Einsichten über die Entstehung und den Umgang mit dieser Krankheit, die in dieser Schärfe nie zuvor artikuliert wurden...

Alles Liebe,
Katja

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Mach mit

Du hast zu dem Thema auch was zu sagen? Dann mach doch mit! Die Teilnahme ist ganz einfach: Jede Woche veröffentlicht Libromanie eine neue Montagsfrage, die innerhalb einer Kalenderwoche von dir beantwortet werden kann. Schreibe deine Antwort auf die Montagsfrage als Artikel auf deinem Blog und verlinke diesen im Anschluss hier mithilfe des folgenden Formulars auf Libromanie. Anschließend erscheint er automatisch in der Teilnehmerliste.

Montag, 1. September 2014

Montagsfrage by LIBROMANIE #29

Hallo ihr Lieben, 
heute mache ich wieder bei der Montagsfrage von Libromanie mit und ja, ich weiss, dass Dienstag ist, aber ich habe es gestern einfach nicht geschafft.
Die heutige Frage lautet: 

WO BEFINDEST DU DICH GEOGRAPHISCH GERADE IN DEINER LEKTÜRE?

 

 Ich lese gerade "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer und bin deswegen gerade geografisch in Österreich. :)

 

Alles Liebe,
Katja
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Mach mit

Du hast zu dem Thema auch was zu sagen? Dann mach doch mit! Die Teilnahme ist ganz einfach: Jede Woche veröffentlicht Libromanie eine neue Montagsfrage, die innerhalb einer Kalenderwoche von dir beantwortet werden kann. Schreibe deine Antwort auf die Montagsfrage als Artikel auf deinem Blog und verlinke diesen im Anschluss hier mithilfe des folgenden Formulars auf Libromanie. Anschließend erscheint er automatisch in der Teilnehmerliste.

Alexander Aciman / Emmett Rensin - Twitteratur ~ Weltliteratur in 140 Zeichen

 
Beschreibung auf dem Buchrücken: 
 Twitter und Weltliteratur - passt das zusammen? Den Beweis dafür treten Alexander Aciman und Emmett Rensin an, die den Versuch wagen, über 70 große Werke im Twitter-Format neu zu erzählen. Von Beowulf bis Frankenstein, von Homer bis Oscar Wilde und von Kafka bis Kerouac: Verpackt in 140-Zeichen-Tweets lässt sich Literaturgeschichte überraschend zeitsparend genießen. Und nebenbei machen die witzigen Neuinterpretationen Lust darauf, den einen oder anderen Klassiker mal wieder in die Hand zu nehmen. Ein Geschenk nicht nur für Twitter-Fans!

Details:
Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: Sanssouci Verlag; Auflage: 1. (7. März 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3836302829
ISBN-13: 978-3836302821
Größe: 17 x 10,4 x 1,8 cm

Eigene Meinung:
 Weltliteratur in 140 Zeichen - geht das? 
Ich war anfangs etwas skeptisch, weil ich eigentlich nicht so dafür bin, dass man Klassiker der Literatur modernisieren sollte, aber ich twittere selber auch, also dachte ich mir, ich versuche es einfach mal und schaue, ob mir das Buch gefällt. Immerhin wird es ja mit dem "Muss für alle Twitter-Fans" beworben.

Und das Buch hat mich wirklich überrascht, weil es den Nagel wirklich auf den Kopf trifft. Der einzige Nachteil ist eben, dass durch die Verkürzung der Texte viel vom Sinn des Ursprungstextes verloren geht und man, wenn man das Orginal nicht wirklich kennt, Probleme haben könnte, die Tweets in einen Zusammenhang zu bringen. Andersseits kann das auch gerade ein Anreiz sein, sich mal mit dem Originalwerk auseinander zu setzen. 

Die Tweets sind kurz - was klar ist, immerhin gibt es nur 140 verfügbare Zeichen, die man nutzen kann. Das Buch ist also eher etwas für die Menschen, die eben gerne mal etwas schmökern wollen.  Durch diese Kürze lässt sich auch schwer etwas zum Stil der beiden jungen Autoren sagen, aber ich glaube, dass sie wissen, warum sie die Tweets ausgwählt habe. Inhaltlich passen sie auf jeden Fall zum Text des Orginals.

Besonders schön finde ich den Anhang, in dem nochmal alles etwas erklärt wird, wenn man jetzt mit dem Thema Twittern nicht so vertraut ist. Im Übrigen werden da auch nochmal alle Abkürzungen erklärt, die innerhalb des Buches vorkommen.

Fazit: 
Das Buch ist für alle gemacht, die Literatur als Schnellgericht haben möchte, weil die Geschichten sind modern und knapp verpackt. Allerdings geht dabei auch an Tiefe der Geschichten verloren und das sehe ich als Nachteil an, wenn man den Orginaltext dahinter nicht kennt. Auf der anderen Seite kann das auch ein Anreiz sein, das Orignalwerk zu lesen.

Dafür gibt es 4 Rosen:

Roger Witters - Die Domina, die den Angektteten im Folterkeller vergaß - Die besten Geschichten aus Europas größtem Bordell

 
Beschreibung auf dem Büchrücken: 
 Ins Bordell zum F? Langweilig! Viel unterhaltsamer ist, was sonst noch so passiert: Dominas, die an der Wand Festgekettete vergessen, Prostituierte, die sich bei mangelnder Kundschaft einfach miteinander vergnügen, oder der Vater, der beim Ausflug mit dem Kegelverein auf Ex-Frau und Töchterlein trifft und prompt ohnmächtig vom Stuhl kippt. Wenn der Kölner Bordellwirtschafter Roger Witters auspackt, gibt es kein Halten mehr. In diesem Buch versammelt er die absurdesten Geschichten aus dem Freudenhaus. Erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt, im Freudenhaus schnell und unkompliziert seinen Lebensunterhalt aufzubessern, was man mit Kondomen noch so anstellen kann und wo man einen eingeschalteten Vibrator besser nicht vergessen sollte. Ekeln, fremdschämen, lachen und erschrecken Sie werden Ihre Umwelt mit ganz neuen Augen wahrnehmen.

Details:
Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Riva (14. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3868832203
ISBN-13: 978-3868832204
Größe: 18,6 x 12,4 x 2,2 cm

Eigene Meinung: 
Mal im Puff Mäuschen spielen? Das möchten sicher viele gerne mal. Der Insider Roger Witters hat über seinen Alltag als Bordellwirtschafter (das Wort ist wirklich klasse, ich kenne es aber erst seit diesem Buch) im größten Puff Europas geschrieben.
Er schreibt über alle Art von Erlebnissen - von wirklich lustigen Momenten bis hin zu Geschichten, in denen man sich wirklich etwas angewidert abwenden möchte. Also kann man sagen, dass Fremdschämen in diesem Buch garantiert ist.
Mir hat aber die Bandbreite des Buches sehr zugesagt, weil man muss einfach festhalten, dass ein Puff nun mal kein normaler Arbeitsplatz ist.
Roger Witters schafft es mit seinem Debüt aber, einen guten Eindruck in den Alltag in einem Freudenhaus zu geben. Das ist dann eben keinen Aneinanderreihung von Klischees, sondern erlebte Geschichten, die er erzählt.
Der Erzählstil ist nun nichts spektakuläres, aber man kann den Geschichten gut folgen und fliegt geradezu durch die Seiten, da das Buch sich wirklich gut lesen lässt. Allerdings muss man festhalten, dass die Geschichtn wirklich in einer einfach Sprache gehalten sind, also sollte man kein literarisches höchstanpruchsvolles Meisterwerk erwarrten.
Besonders schön fand ich die Illustrationen, die zwischen den einzelnen Geschichten immer wieder gesetzt wurden. Sie lockern das Buch auf und sind doch alles Symbole, die auch zu der Thematik eines Puffs passen. 

Fazit: 
Mal Mäuschen im Puff spielen? Das kann man mit Roger Witters Buch definitiv, nur sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es auch Geschichten gibt, in denen Fremdschämen und Ekel garantiert sind. So kann man sagen, dass das Buch zwar über Tatsachen berichtet, aber eben nicht für jeden geeeignet sein wird.

Dafür gibt es 4 Rosen:

Extras:
Danke an den RIVA Verlag, dass ich das Buch lesen durfte.
https://www.m-vg.de/riva/shop/home/