Samstag, 17. Mai 2014

SuB am Samstag #10

Hallo ihr Lieben,
heute präsentiere ich euch mal wieder 3 Bücher zum SuB am Samstag.
Die Aktion hat ja die liebe Nina von Frau Hauptsachebunt ins Leben gerufen.
Heute mal mit drei Bücher, die gerade erst auf meinem SuB eingezogen sind, von denen ich aber hoffe, dass sie nicht lange auf meinem SuB bleiben. :-)
 
 
111 Gründe, Bücher zu lieben: Eine Liebeserklärung an das Lesen
von Stefan Müller

Inhalt:
Bücher faszinieren die Menschen seit jeher. Waren sie vor Gutenbergs Buchdruck noch kostbare und nur von wenigen Menschen gelesene oder auch nur gesehene Einzelexemplare, die sorgsam und unter großem künstlerischen Einsatz per Hand kopiert wurden, haben Bücher in den folgenden Jahrhunderten die ganze Welt erobert Sie sind Teil des kulturellen Gedächtnisses der Menschheit, weil sie die Gedanken und das Wissen ungezählter Generationen in sich aufnehmen. Sie sind das Medium, das dauerhaft Vergangenheit, Gegenwart und bisweilen auch die Zukunft transportiert. Bücher sind aber auch und das ist das Faszinierende ein Ticket für eine Reise in die Fantasie, in der der Prinz die Prinzessin bekommt, das Gute über das Böse siegt und Leser für ein paar Stunden jemand sein oder an etwas teilhaben können, was sie nicht einmal zu träumen gewagt hätten. Über Bücher zu schreiben ist eine Mammutaufgabe. Von A wie Antiquariat bis Z wie Zeilenumbruch scheint die Themenvielfalt unerschöpflich. Und wie soll man einen gemeinsamen Nenner für den Geschmack aller Leser finden? Stefan Müller hat 111 gute Gründe zusammengetragen, Bücher zu lieben. Er ist Literaturwissenschaftler und hat sich mit seinen 33 Lenzen schon eine ansehnliche Wohnzimmerbibliothek geschaffen. Doch hier einfach nur auf und ab zu gehen und Lieblingsbücher herauszugreifen das reicht natürlich nicht! Also hat er sich auf eine literarische Reise durch die Epochen begeben und die Knüller, Überraschungshits und Dauerbrenner ausgewählt, die seiner Meinung nach auf eine Unbedingt-lesen-Liste gehören. Aber auch ein Plausch mit der Postfrau, unbarmherzige Kritiker, individuelle Lesezeichen, nette Buchhändlerinnen und Reisen mit leichtem Gepäck spielen eine große Rolle, wenn es um die Anziehungskraft von Büchern geht.
 
 
Zeitenzauber - Die magische Gondel: Band 1
von Eva Völler

Inhalt:
Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien in Venedig. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihre Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Als Anna kurz darauf mit ihren Eltern eine historische Bootsparade besucht, wird sie im Gedränge ins Wasser gestoßen - und von einem unglaublich gut aussehenden jungen Mann in die rote Gondel gezogen. Bevor sie wieder auf den Bootssteg klettern kann, beginnt die Luft plötzlich zu flimmern und die Welt verschwimmt vor Annas Augen ...

 
Bäume reisen nachts
von Aude Le Corff

Inhalt:
Seit Monaten verbringt die achtjährige Manon ihre Nachmittage allein, unter einer riesigen Birke im Garten. Sie verschlingt ein Buch nach dem anderen und spricht mit Ameisen und Katzen, nur um an eines nicht denken zu müssen: das spurlose Verschwinden ihrer Mutter. Mit dem eigenen Kummer beschäftigt, vermögen Manons Vater Pierre und ihre Tante Sophie das stille Mädchen nicht zu trösten. Doch Manons Einsamkeit erweicht das Herz des mürrischen Nachbarn Anatole, der, seitdem er nicht mehr unterrichtet, sich von Kindern möglichst fernhält. Sie beginnen, gemeinsam den Kleinen Prinzen zu lesen, und es erwächst eine außergewöhnliche Freundschaft. Als eines Tages überraschend Briefe der Mutter eintreffen, schmieden das Mädchen und der alte Mann einen kühnen Plan, der sie gemeinsam mit Pierre und Sophie auf eine abenteuerliche Reise quer durch Europa führt … Bäume reisen nachts ist ein herzzerreißend schöner Roman über die Freundschaft ungleicher Menschen, über eine Familie, die sich neu erfindet, und den Mut eines kleinen Mädchens, Träume in Wirklichkeit zu verwandeln.


Habt ihr eins der Bücher schon gelesen?
Könnt ihr eins empfehlen? Oder habe ich sogar einen kompletten Flop heute mit dabei?

Alles Liebe,
Katja

[Aktion] Wölkchens Freitags Fragen #15 ~ mal zum Samstag ^^

Hallöchen ihr Lieben,
heute mache ich mal wieder bei Wölkchens Freitags Fragen mit - so wie letzte Woche auch. :-) Diese Mal kommt der Post leider etwas spät, aber na ja, besser spät als nie.
Die aktuellen Fragen gibt es hier: ~*~ Klick ~*~
Bücher-Frage:

1. Welches sind für die Gründe ein Buch abzubrechen?
 
Mmh, Gründe um ein Buch abzubrechen... 
Also ich gebe einem Buch eigentlich immer 100 Seiten Zeit, mich zu überzeugen. 
Aber wenn ich mal wirklich eins abbreche (was wirklich seltn vorkommt, aber man kann ja nicht immer Glück bei der Buchwahl haben), dann komme ich entweder mit dem Schreibstil der Autorin nicht klar, komme nicht in die Geschichte rein oder ich kann die Protagonistin einfach nicht ab. 
Ich glaube, das sind so die Gründe, warum ich ein Buch abbreche.

Private Frage:

2. Was magst du an dir besonders? 
Oh je, ich kann mich so schlecht selber einschätzen, aber ich mag äusserlich meine Augen eigentlich immer an mir. Ich kann nicht sagen warum, aber es ist eben so. 
Ich packe gleich mal ein Bild dazu, damit ihr mal selber schauen könnt. ;-)
(Sven Gillert - ein echter Kerl *-* -und ich 2013 in Chemnitzer Südbahnhof). 

Sonst mag ich an mir meine Schlagfertigkeit. Das ist zwar nicht für jeden was, aber damit muss man eben klar kommen. ;-)

Alles Liebe,
Katja

Mittwoch, 14. Mai 2014

Alex Capus - Mein Nachbar Urs ~ Geschichten aus der Kleinstadt

 
Beschreibung auf dem Buchrücken: 
Alex Capus hat fünf Nachbarn, die alle Urs heißen. Eigentlich sind es sechs, aber einer will nicht, dass man über ihn schreibt. An lauen Sommernächten stehen sie auf dem Vorplatz zusammen und besprechen die wirklich wichtigen Dinge des Lebens. 

Details:
Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 4 (24. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3446244689
ISBN-13: 978-3446244689
Größe: 18,8 x 11,8 x 1,4 cm

Eigene Meinung: 
Alex Capus ist mir als Autor schon mal bei „Léon und Louise“ begegnet und ich mag diese Geschichte total und deshalb war ich froh, als der liebe Hanser Verlag mir ein Exemplar seines neuen Buches "Mein Nachbar Urs" zu Rezension überlassen hat. Vielen Dank an dieser Stelle schon mal dafür.

Alex Capus lebt also in Olten, einer Kleinstadt in der Schweiz und genau um sein Leben da dreht sich "Mein Nachbar Urs". Seine 5 Nachbarn namens Urs, die eigentlich 6 sind, aber einer verweigert das Schreiben über sich, bereichen der Leben von Alex Capus und somit auch das kleine Buch.

Die Kurzgeschichten lassen sich wirklich gut lesen und manchmal sollte man das Geschrieben etwas mit einem Augenwinkern sehen, dann werden die Geschichte rund um Olten und seine Einwohner noch lustiger. 

Man erfährt viel über die Urse in Alex Capus´ Leben, aber auch über Alex Capus selbst.
Man taucht praktisch ein in einen Kleinstadt, die man so vielleicht übersehen würde, aber die trotzdem voller Geschichten in ihrem kleinen Kosmos steckt. 

Was mir besonders gefallen hat, war, dass es eben nicht nur um die alltäglichen Probleme der Menschen geht, sondern man auch in die Geschichte der Stadt abtaucht oder sogar mal ausserhalb von Olten Menschen aus Olten trifft. Was im Endeffekt wieder nur zeigt, wie klein die Welt sein kann. 

Die Geschichten, die sie in kleinen oder kleinsten Momenten abspielen, lassen ein Blick zu, der einem sonst sicherlich verborgen bleiben würde, aber leider bleibt man etwas hungrig zurück, weil die 128 Seiten einfach zu schnell weggelesen sind.

Fazit: 
Ein kleines Buch über eine kleine Stadt, aber eben kein Stadtanzeiger, sondern ein Buch voller Humor und Witz, der in kleinen und kleinsten Geschichten erzählt wird.
Es ist ein literarischer Quickie, der einen aber etwas hungrig zurücklässt. 

Dafür gibt es 5 Rosen:

Extras:
Danke an den Hanser Verlag für das Rezensionsxemplar.


Es gibt ein Interview mit Alex Capus zu diesem Buch, bei dem mal als Leser fragen stellen konnte. 
Da habe ich auch mir gemacht und ihn nach seinem ersten Buch im Leserleben gefragt. 
Die Antwort gibt es hier im Interview

[Wanderbuch #2/14] Blaubeertage von Kasie West

Hallo ihr Lieben,

ich wollte euch nur sagen, dass ich gestern "Blaubeertage" wieder auf die Reise geschickt habe und somit mein erstes Wanderbuch im Jahr 2014 abgeschlossen habe. 

Wen interessiert, wie mir das Buch gefallen hat, dann klickt mal auf die Rezension

Ich freue mich jedenfalls, dass ich an der Aktion teilnehmn durfte und würde mich freuen, wenn ich diese Jahr noch weitere Wanderbücher in Empfang nehmen könnte. 

Alles Liebe,
Katja

Dienstag, 13. Mai 2014

Kasie West - Blaubeertage

 
Beschreibung auf dem Buchrücken:
 Reiche Typen brechen dir das Herz. Das ist eine der Weisheiten, die ihre Mutter Caymen eingetrichtert hat. Und deshalb kann ihr Xander auch eigentlich ganz egal sein. Obwohl er über Caymens schrägen Humor lacht. Und obwohl er sie versteht wie kein anderer. Aber er stellt Caymens Leben so sehr auf den Kopf, dass sie sich sofort freiwillig von ihm das Herz brechen lassen würde.

Details: 
Broschiert: 280 Seiten
Verlag: Arena (Januar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401069853
ISBN-13: 978-3401069852
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Größe: 21,2 x 13,4 x 3,6 cm 
Teil einer Reihe? - Nein

Eigene Meinung:
Die siebzehnjährige Caymen hat schon früh gelernt, dass man den reichen Menschen, die in ihrem Küstenort wohnen, nicht trauen kann. Die Gesellschaft der Stadt teilt sich in arm und reich und Caymen, die ihrer Mutter in ihrem kleinen Puppenladen hilft, gehört zu der ärmeren Seite.
Der Vater von Caymen hat sich schon früh aus dem Staub gemacht und so müssen die beiden sehen, wie sie alleine klar kommen. Das Zurechtkommen wird aber immer schwieriger, da der kleine Laden immer mehr in eine Schieflage gerät und es plötzlich auch der Mutter von Caymen schlecht geht.
 Doch dann taucht plötzliche Xander in dem Puppenladen auf und sucht einen Puppe. Caymen ist ganz angetan von ihm, sieht aber auf den ersten Blick, dass er zu den Reichen gehört, die sie eigentlich verachten sollte und dann ist da auch noch Madison, der wirklich auf sie steht und der in ihrem Weltbild auch besser zu ihr passen würden, aber leider spielen die Gefühle nicht nach der Vernunft...

Das erste, was mich an Blaubeertage angesprochen hat, ist das schöne Cover. Es ist eigentlich schlicht gehalten, aber sehr ansprechend. 

Caymen, die man als Leser das ganze Buch über begleitet, ist eine herrlich erfrischende Protagonistin. Sie ist schlagfertig, sakastisch und humorvoll, aber eben auch vernünftig und mitfühlend. Sie möchte gerne das Beste für ihre Mutter und auch für sich und erwartet auch nicht viel von ihrem Leben. 

Kasie West schafft es, mit Caymen eine wunderbare Figur zu erschaffen, die authentisch wirkt und die eben nicht nur Stärken hat, sondern auch in ihrem Schwächen wunderbar offen ist und das auch dem Leser zeigt. 
 
Es wird auch ein Thema in diesem Buch aufgegriffen, was heute allgegenwärtig ist und zwar die soziale Ungerechtigkeit. Während sich Caymen immer ihre Sachen bei der Heilsarmee kaufen muss, gibt Xander fast schon gedankenlos das Geld aus, wie es ihm gerade gefällt. Und genau dieses Gdankenlosigkeit im Umgang mit Geld lässt Caymen an ihm und auch an seinen Gfühlen zweifeln. 

Kasie West´s Schreibstil ist locker und leicht, die Geschichte hat zwar Tiefe, aber verliert dabei auch nicht die Leichtigkeit im Erzählen. 

Durch diese einfache Art des Schreibens und eine wirklich sympathische Protagonistin fliegt man regelrecht durch die Seiten, weil man sich in die Geschichte um Caymen, Madsion und Xander wirklich verliebt und unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Es fällt einem schwer, das Buch aus der Hand zu legen. 

Fazit: 
Ein tolles Jugenbuch, dass sich eben mal nicht nur um eine Jugendliebe dreht, sondern sich auch ernsten Themen wie soziale Ungerechtigkeit widmet, aber dabei immer locker und leicht bleibt. 
Absolute Leseempfehlung gibt es dafür von mir!

Dafür gibt es 5 Rosen: