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Mittwoch, 27. März 2024

[Kurz-Rezension] Tod in Deutschland - Mit dem Sensenmann durch die Republik: Death-Comedy-Bildband

Beschreibung:
Quer durch die Republik mit dem letzten Reiseführer. Vorbei an Orten wie Sargleben, Himmelpfort oder Leichendorf, über Friedhofswege mit Sackgassenwarnung bis hin zum Urlaub an der Ostsee im Aufpustsarg. Über zehn Jahre tourte Der Tod fotografierend durch Deutschland, nun präsentiert er sein Fotoalbum mit den schönsten, skurrilsten und lustigsten Bildern. Ein befreiender Blick auf dieses Land, in dem uns allen das Tabuthema Tod viel öfter entgegenlacht als vermutet. Man muss sich nur trauen hinzuschauen.

Details:
Herausgeber: ‎SATYR Verlag; 1. Edition (2. August 2021)
Sprache: ‎Deutsch
Hardcover: ‎144 Seiten
ISBN-10: ‎3947106513
ISBN-13: ‎978-3947106516
Abmessungen: ‎17 x 1.7 x 24 cm
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Fazit: 
Das Cover zeigt eigentlich das, was man im Buch bekommt - der Tod in Deutschland, als Bildband verpackt und zum immer wieder geniessen. 
Im Buch ist der Tod in verschiedenen Momenten in der ganzen Republik zu sehen, manchmal noch mit kurzen Texten dazu und natürlich darf auch Exitussi (seine pinke Partnerin) nicht fehlen. 
Der Tod in Deutschland - ein Buch voller schwarzem Humor, der sich nicht für jeden etwas ist, aber wenn man die Shows vom Tod und seinen Humor kennt, dann ist das Buch sicher etwas. 
Bei der Preisgestaltung sollte man beachten, dass es sich um eine Hardcover-Ausgabe handelt, die wahrscheinlich besonders für Fans von "Der Tod" interessant sein könnte. 
Das Buch ist ein tolles Geschenk für jeden, der den Comedian "Der Tod" mag oder auch einfach viel mit schwarzem Humor anfangen kann. 

Dafür gibt es 5 Rosen:

Meine Ausgabe ist im Übrigen signiert:

Montag, 29. Juni 2020

[Kurz-Rezension] Fotografien von David Carreno Hansen, Sven Stolzenwald, Christian Werner, Text(e) von Frank Goosen - Heiter bis wolkig ~ Eine Deutschlandreise

Beschreibung: 
»Heiter bis wolkig« lautet jene Formulierung der abendlichen Wettervorhersage am Ende der Tagesschau, die alles und nichts verspricht. Heimat – was ist das und wo lässt es sich erkennen oder identifizieren? Drei junge Fotografen durchstreifen das Land auf der Suche nach dem »typisch Deutschen«, das sie zugleich fasziniert und befremdet. Auf ihrer Reise von Husum bis Donaueschingen wagen sie einen heiteren und selbstironischen Blick auf jenes Leben in der Provinz mit all seinen Eigenheiten und unhinterfragten Traditionen, der dem Betrachter ein Lächeln auf das Gesicht spielt. Dabei stellt sich die Frage, ob nicht von alldem auch etwas in uns selbst steckt? Begleitet werden die amüsanten Aufnahmen mit einem Vorwort von Frank Goosen, der mit nicht weniger Witz die Spur deutschen Seins und Scheins als historische Rückschau von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart verfolgt. 
David Carreno Hansen (*1978, Madrid), Sven Stolzenwald (*1986, Neuss) und Christian A. Werner (*1980, Weimar) lernten sich an der Hochschule Hannover im Studiengang Dokumentarfotografie kennen. Heiter bis wolkig ist ihre gemeinsame Abschlussarbeit. Neben der Tätigkeit als freiberufliche Fotografen, arbeiten alle an (sozial)dokumentarischen Fotoprojekten. Der Autor Frank Goosen (*1966, Bochum) ist auf seinen Lesungen in ganz Deutschland unterwegs, meist mit dem Zug.

Details:
Taschenbuch: 216 Seiten, 144 Abbildungen
Verlag: Hatje Cantz Verlag GmbH; Auflage: 1 (22. April 2020)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3775746684
ISBN-13: 978-3775746687
Größe: 15,2 x 2 x 21,3 cm

Fazit:
Das Cover ist jetzt keins, was einen gleich anspringt, es ist keins dieser gross gestalteten Cover sondern zeigt genau das, was man auch bekommt - einen Blick in deutsche Haushalte, wenn man das auch nicht so ganz ernst nehmen sollte. 
Das Buch ist vor allem eine Bilderreise, das muss man so sagen und man erkennt viele Sachen wieder, die man so als typisch deutsch ansehen könnte. Dabei merkt man aber auch, wie klein manchmal die Vorstellung von unserem Leben in Deutschland ist. 
Bei einigen Bilder muss man sich allerdings fragen, ob das noch die BRD ist oder ob wir uns schon im geeinten Deutschland befinden, weil es da ja einen Unterschied zwischen den beiden Staaten gab und der wird hier leider nicht so ganz klar. 
Vor allem sollte man das Buch mit Humor nehmen, das sind eben die typischen Klischees, die man über Deutschland und das Leben in Deutschland hat und das merkt man auch schon bei der Einleitung von Frank Goosen, der hier mehr als humorvoller Erweiterung der Bilder gesehen werden kann. 
Die Bilder werden völlig wertfrei vorgestellt, eher kann man sich als Betrachter (Leser wäre in dem Fall etwas übertrieben) seine eigenen Gedanken machen und man bekommt oft mal den Gedanken, dass das doch typisch deutsch ist, aber eben nicht nur die schöne Ecke gezeigt bekommt, sondern auch den Alltag und vielleicht auch viele Sachen, die man wiedererkennt aus seinem eigenen Leben. 

Dafür gibt es 4 Rosen: 

Danke an Netgallery und den Hatje Cantz Verlag GmbH für das Rezensionsexemplar.