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Montag, 18. Februar 2019

[Rezension] Isabella Muhr – Veilchenzauber

Beschreibung:
Eine Geschichte über Freundschaft, schwere Entscheidungen und den Zauber eines neuen Anfangs

Die lebensfrohe Linda leidet unter der abweisenden Art ihres Mannes Dennis, der sich seit der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter immer mehr verändert. Als Linda unerwartet Trost bei ihrem verständnisvollen Nachbarn findet, beginnt für sie eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ihre Standfestigkeit und Treue werden gehörig auf die Probe gestellt. Soll sie sich auf den neuen Mann in ihrem Leben einlassen oder kann sie ihre Ehe doch noch retten? Zum Glück ist Linda nicht allein, denn Ihre besten Freundinnen Ella und Nadine stehen ihr zur Seite. Beistand hat Linda auch bitter nötig, denn die Dinge zwischen ihr und Dennis spitzen sich gefährlich zu. Nach einem Riesenkrach flüchtet Linda zu Ella nach Hause. Langsam begreift Linda, dass sie ihre Vergangenheit bewältigen muss, wenn sie wirklich glücklich werden will …

»Veilchenzauber« ist der zweite Band der Blumenzauber-Reihe und erzählt Lindas Geschichte. Es handelt sich hierbei um einen in sich abgeschlossenen Roman, der unabhängig von den anderen beiden Teilen gelesen werden kann.

Von Isabella Muhr sind in der Blumenzauber-Reihe bei Forever erschienen:
Schneeglöckchenzauber (Band 1)
Veilchenzauber (Band 2)
Eisblumenzauber (Band 3)

Details:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3551 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 276 Seiten
Verlag: Forever (17. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ASIN: B01FXQSMAU
Teil einer Reihe? : Ja, Band 2 der Blumenzauber-Reihe

Eigene Meinung:
Das Cover ist total schön gestaltet, man sieht die Veilchen überall und das Grün des Cover ist einfach nur sehr schön, das Cover empfindet man als wirklich stimmig. 
Im Mittelpunkt der Geschichte steht in diesem Buch Linda, Ella und Nadine sind im Buch trotzdem präsent, erscheinen aber eher am Rand, sind aber trotzdem in dem Buch als Freundinnen von Linda an ihrer Seite. Ella und Nadine sind die anderen beiden Teile der Blumenzauber-Reihe gewidmet. 
Linda leidet in ihrer Ehe, ihr Mann Dennis ist lieblos und das hat auch die gemeinsame Tochter nicht ändern können. Doch dann gibt es da diesen Nachbarn, der in Linda solche Gefühle auslöst, das sie an ihrer Ehe zweifeln lässt, aber soll sie ihre Ehe deswegen aufgeben? Zum Glück sind Ella und Nadine für sie da und stürzen sich mit ihr ins Gefühlschaos...
Neben den Gefühlen, die in dem Buch eine grosse Rolle spielen, ist es so, dass die Frauen alle erst Mütter geworden sind und das lässt natürlich noch ein zusätzliches Themenspektrum aufkommen. 
Isabella Muhrs Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen, man kommt sehr gut in die Geschichte rein und sie beschreibt auch die Personen und die Charaktere sehr gut, wobei sie auch tiefe Verbindungen zwischen den einzelnen Menschen aufzeigt. Sie schreibt mit einer sehr warmen Art, man fühlt sich in dem Buch einfach wohl und begleitet Linda durch das Gefühlskarussell, welches sich auch auf den Leser überträgt. Isabella Muhr baut die Geschichte sehr logisch auf, aber trotzdem überträgt sich das Gefühlsleben wirklich auf den Leser. Schön ist auch, dass sie die Charakter weit anlegt, so lernt man die drei Freundinnen doch sehr gut kennen, weil Isabella Muhr ihnen auch eine Vergangenheit gibt.
Obwohl Linda die Hauptperson in der Geschichte ist, sind Ella und Nadine keine Nebenrollen, sie sind eben die Freundinnen von ihr und dadurch auch ein wichtiger Teil im Leben von Linda. 
Ein Buch, was wirklich viele Themensprekten aufmacht und man sich wirklich wohl fühlt, auch wenn es den Leser in viele verschiedene Gefühlsebenen fallen lässt. 

Fazit:
Der Roman liest sich locker und leicht, Isabella Muhr greift sehr aktuelle Themen auf, in denen man sich gut wiederfinden kann und lässt den Leser in eine Geschichte eintauchen, die sehr authentisch, aber gleichzeitig emotional ist. Linda, Ella und Nadine halten zusammen und das merkt man immer wieder, sie sind sehr vielschichtige Charaktere mit einer Vergangenheit, wodurch man sie gut kennenlernt und deswegen ist das ein echtes Buch zum Wohlfühlen, aber leider kein komplettes Highlight.

Dafür gibt es 4 Rosen:

Danke an Vorablesen.de für das Rezensionsexemplar.

Samstag, 4. Juni 2016

[Blogtour] "Schneeglöckchenzauber" von Isabella Muhr ~ die Gewinnerin

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich noch eine Gewinner für euch. ;)

Gewonnen hat:

1 Fanpaket "Schneeglöckchenzauber"
- Sonjas Bücherecke


Bitte schick eine E-Mail mit Deiner Anschrift und dem Betreff: Isabella Muhr an 

Herzlichen Glückwunsch. :)

Alles Liebe,
Katja

Dienstag, 31. Mai 2016

[Blogtour] "Schneeglöckchenzauber" von Isabella Muhr ~ Tag 2

Hallo ihr Lieben,

heute darf ich euch zu Tag 2 der Blogtour zu "Schneeglöckchenzauber" von Isabella Muhr begrüßen.
Ich habe heute nach der Buchvorstellung gestern nun das Thema Kindheitstrauma, was ein recht schwieriges Thema ist, aber ich versuche, euch es etwas aufzuarbeiten, damit es informativ wird, aber eben nicht zu sehr in die Tiefe geht. 

~ Kindheitstrauma ~

Unter dem Begriff Kindheitstrauma (auch Kindheits-Belastungsfaktoren, frühkindliche Stress-Erfahrungen, Adverse Childhood Experiences kurz: ACE) werden zusammenfasst: Kindesmisshandlung, sexueller Missbrauch von Kindern, schwere Vernachlässigung, Kriegserlebnisse (siehe auch Kriegskind), Trennung/Scheidung der Eltern sowie weitere familiäre/soziale Stressfaktoren. Ein Trauma ist eine schwerwiegende psychische Verletzung.

In Deutschland liegen die Häufigkeiten von schweren Trauma-Ereignissen zwischen etwa 1 und 11 % der Bevölkerung. Kindheitstraumen können dramatische und langfristige Folgen für die Gesundheit der Betroffenen haben, besonders wenn eine entsprechende Vulnerabilität (Verletzlichkeit, Diathese) vorliegt. Es besteht eine Dosis-Wirkungs-Beziehung: Je schwerwiegender und längerdauernd die Trauma-Ereignisse sind, je früher sie eintreten und je mehr Ereignisse und Belastungen insgesamt bestehen, umso höher steigt die Wahrscheinlichkeit für körperliche oder/und psychische Erkrankungen sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter. Andererseits entwickelt der weitaus größere Teil der Betroffenen langfristig keine Erkrankungen, und zwar wenn keine Vulnerabilität vorliegt, wenn Schutzfaktoren (Resilienz) zur Verfügung stehen oder wenn die Traumen weniger schwerwiegend sind.

Die Entwicklung von Kindheitstraumen zu Erkrankungen im Erwachsenenalter geschieht vorwiegend auf zwei Wegen: Einerseits erhöht sich bei Betroffenen die Vulnerabilität gegenüber künftigen Stress-Ereignissen, und andererseits zeigen Betroffene vermehrt gesundheitliche Risikoverhaltensweisen, zum Beispiel Rauchen oder Alkoholmissbrauch. Die Ergebnisse zur Häufigkeit sind durch große Studien epidemiologisch abgesichert. Sie legen Maßnahmen der Prävention in der frühen Kindheit nahe, zum Beispiel durch den Einsatz von Familienhebammen.

Prävalenz

Zahlen zur Prävalenz (Häufigkeit) von Kindheitstraumen liegen in Deutschland in Form der Polizeilichen Kriminalstatistik und der Kinder- und Jugendhilfestatistik (siehe ArtikelKindesmisshandlung) vor. Es ist von einer erheblichen Dunkelziffer auszugehen. Bei Bevölkerungsstichproben ist das Problem der unerkannten Fälle deutlich geringer. In einer repräsentativen deutschen Bevölkerungsstichprobe vom April 2010 wurden 2504 Erwachsene retrospektiv nach Kindheitstraumen bis zum Alter von 18 Jahren befragt (mittleres Alter 50,6 Jahre, Spannweite 14 bis 90 Jahre). Zu fünf vorgegebenen Formen von Misshandlung und Vernachlässigung gaben die Befragten die Häufigkeit beziehungsweise den Schweregrad in vier Stufen an (Lebenszeitprävalenz).

Die verschiedenen Formen von Misshandlung und Vernachlässigung treten mit unterschiedlicher Häufigkeit auf. 1,9 % der Befragten waren schwerer sexueller Misshandlung ausgesetzt gewesen, 10,8 % schwerer körperlicher Vernachlässigung. Bei Berücksichtigung von Misshandlung und Vernachlässigung aller Schweregrade (das heißt bei weiter Definition) ergeben sich höhere Häufigkeiten, zum Beispiel sexuelle Misshandlung mit 12,5 %. Vernachlässigung kam drei- bis fünfmal häufiger vor als Misshandlung. Viele Befragte hatten mehrere Formen von Misshandlung und Vernachlässigung erlebt (Kumulation, Häufung). Zwei Formen schwerer Misshandlung beziehungsweise Vernachlässigung waren 3,3 % der Befragten ausgesetzt gewesen, drei bis fünf Formen 2,3 % der Befragten.

In einer früheren repräsentativen Erhebung der deutschsprachigen Bevölkerung im Alter von 16 bis 59 Jahren berichteten von den knapp 3300 Befragten 74,5 % mindestens ein Ereignis der Züchtigung vor dem Alter von 16 Jahren (zum Beispiel „Meine Eltern haben mir eine runtergehauen“). 10,6 % der Befragten berichteten mindestens ein Ereignis der körperlichen Misshandlung (zum Beispiel „Meine Eltern haben mich geprügelt, zusammengeschlagen“). Mindestens ein Ereignis sexuellen Missbrauchs mit Körperkontakt vor dem Alter von 16 Jahren hatten 8,6 % der Frauen erlebt und 2,8 % der Männer. Von diesen waren sexuellem Missbrauch mit Penetration ausgesetzt gewesen 3,3 % der Frauen und 0,9 % der Männer. „Der grössere Teil der Vorfälle mit Körperkontakt besteht aus sexuellen Berührungen ohne Penetration“.

Die enorme Größenordnung der Problematik wird in folgender Modellrechnung deutlich: Bei der Bevölkerungszahl in Deutschland von ca. 80 Millionen und unter derhypothetischen Annahme, dass die Prävalenzen für Kindheitstraumen in der gesamten Bevölkerung gleich sind, wären bei einer Prävalenz von 1 % schätzungsweise 800.000 Menschen betroffen; bei 10 % wären es 8 Millionen Menschen.

28,3 % der Befragten hatten körperliche Misshandlung erfahren, 26,9 % hatten erlebt, dass mindestens ein Mitglied im Haushalt Substanzmissbrauch (Alkohol- oder Drogenmissbrauch) betrieb. Bei sexuellem Missbrauch besteht ein erheblicher Unterschied zwischen Frauen und Männern (weiblich 24,7 %; männlich 16,0 %). Legt man sieben Belastungs-Kategorien zugrunde (siehe Tabelle 2 ohne emotionale und physische Vernachlässigung sowie ohne Trennung/Scheidung), so hat nur die Hälfte (49,5 %) der Befragten kein Kindheitstrauma erlitten; 24,9 % haben 1 Trauma und 25,6 % haben zwei oder mehr Traumen erlitten. Die Kumulation von Kindheitstraumen ist mit einem Viertel sehr häufig.

In Stichproben von psychiatrischen und psychosomatischen Patienten liegen die Häufigkeiten von Kindheitstraumen deutlich höher. In einer retrospektiven Untersuchung von 407 erwachsenen psychosomatischen Patienten waren die drei am häufigsten genannten Kindheits-Belastungsfaktoren:
  • emotional schlechte Beziehung zu den Eltern (67 %);
  • chronische familiäre Disharmonie/mit Gewalt (59 %);
  • berufliche Anspannung beider Eltern von klein auf (43 %).

Die aufgrund von Kumulation schwerwiegendsten Kindheitstraumen waren:
  • häufig geschlagen/misshandelt (26 %);
  • schwerer sexueller Missbrauch (9 %).

Bei diesen beiden Traumaformen gaben die Patienten im Durchschnitt jeweils noch fünf weitere Belastungsfaktoren an.

Die am häufigsten angewendete Erhebungsmethode der Kindheitstraumen ist die retrospektive Befragung von Erwachsenen mittels Fragebogen. Diese Methode ist insofern alsvalide (gültig) anzusehen, „dass Erinnerungen an traumatische Ereignisse vergleichsweise valide bezüglich der Frage, ob ein Ereignis stattgefunden hat oder nicht, erfasst werden können. […] Epidemiologische Untersuchungen tendieren zu einer Unterschätzung der realen Prävalenzen.“

Folgen

Kurzfristige Folgen von Kindheitstraumen sind gegebenenfalls körperliche Verletzungen sowie akute Belastungsreaktionen und psychoreaktive Symptome, vor allem akute Angstsymptome. Im Weiteren kann sich eine Posttraumatische Belastungsstörung entwickeln. Bei anhaltendem Stress erfolgt langfristig eine erhöhte Kortisol-Ausschüttung. Es kommt zu Beeinträchtigungen der Hirnentwicklung und zu „biologischen Narben“, was sich in einer lebenslangen Dysfunktion des Stress-Verarbeitungssystems im Sinne einer erhöhten Vulnerabilität für körperliche wie psychosoziale Belastungssituationen niederschlagen kann. Weiterhin kann es zu sozialen, emotionalen und kognitiven Beeinträchtigungen kommen.

Quelle: Wikipedia

~ Blogtour ~

30.05.2016 
Schneeglöckchenzauber

31.05.2016 
Kindheitstrauma 
bei mir auf dem Blog

01.06.2016 
Mutter mit Leib & Seele
bei BuchBria

02.06.2016 
Wenn aus zwei Menschen eine Familie wird

03.06.2016 
Isabella Muhr und ihre Blumenzauber - Reihe 

04.06.2016 
Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

~ Gewinnspiel ~

Zu gewinnen gibt es ein Fanpaket zu "Schneeglöckchenzauber". 

Mitmachen könnt ihr ganz einfach, beantwortet einfach im Kommentar die folgende Frage:

Kinder sollten nie im Leben in ihrer Kindheit Dramen durchleben müssen, macht mal einen Vorschlag, wie man Kinder schützen kann?

Teilnahmebedingungen: 
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen. 
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 3.6.2016 um 23:59 Uhr.

Alles Liebe,
Katja