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Dienstag, 19. April 2016

[Release-Party] Melissa David ~ So schreibe ich


Hallo ihr Lieben,

heute habe ich einen kleinen Beitrag zur Release-Party vo Stella Jante, Melissa David und Salomé Joell für euch und darf euch heute etwas ganz privates über Melissa David erzählen. :) 

Die Release-Party findet hier statt: ~*~ Klick ~*~

Hier die Themen dieser Woche mit Melissa David:


~ Wo ich schreibe ~
Ich habe seit eineinhalb Jahren ein eigenes Arbeitszimmer. Davor war mein Lieblingsschreibort das Sofa. Inzwischen ist das Ladekabel aber fest am Schreibtisch, so kehre ich immer regelmäßig in mein Arbeitszimmer zurück. Auch der Schreibtischstuhl ist rückenfreundlicher als die Küchenstühle auf Dauer oder die gekrümmte Sofahaltung. Somit kann ich sagen, ich schreibe momentan am allerliebsten an meinem Schreibtisch.
Wer Kinder hat wird wissen, dass man flexibel sein muss. So ist das auch bei mir. Ganz nach bedarf schreibe ich mal auf dem Sofa im Wohnzimmer, am Küchentisch oder wenn es sein muss auch am Spielzimmerboden sitzend, während um mich herum Trampolin gehüpft, bepuzzelt, gemalt oder Autorennen gespielt wird.
Diesen Sommer werden wir unseren Garten anlegen. Momentan türmt sich da noch ein ungefähr zwei Meter hoher übrig gebliebener Bauschutt- und Erdhügel. Aber in wenigen Monaten bekommen wir nun endlich eine Terrasse und so hoffe ich, dass ich den Spätsommer dort arbeiten kann. Wenn Interesse besteht, werde ich gerne davon berichten, wenn es soweit ist.


~ Was ich zum Schreiben brauche? ~
Eigentlich nur meinen Laptop. Ich führe keine Notizbücher, das artet bei mir nur in einer Zettelwirtschaft aus. Neben meinem Computer am Schreibtisch liegt ein Stapel leerer Papiere, die ich gerne benutze um meine berühmten Listen anzufertigen. Das sind dann aber meistens To-Do-Listen, damit ich nicht vergesse, was ich noch abarbeiten muss. Manchmal tummeln sich dort auch Adressen, Ideen oder Brainstorming, wenn ich meine Gedanken ordnen muss. Meine Geschichten, die Notizen, die Planung und alles andere befindet sich in meinem Schreibprogramm »Scrivener« auf dem Laptop. Ich bin nämlich der Ansicht, dass jede Idee, die sich zu schnell verflüchtig, nicht gut genug ist, um aufgeschrieben zu werden. Ist die Idee noch in meinem Kopf, wenn ich am Laptop sitze, dann ist sie gut genug, um sie aufzuschreiben und damit festzuhalten. Mit dieser Methode komme ich sehr gut zurecht und habe schon etliche Male erlebt, dass die Idee mit der Zeit in meinem Kopf weiter gereift ist und dadurch noch besser wurde. Hätte ich sie sofort aufgeschrieben, hätte ich mich nicht weiter mit ihr beschäftigt.
Ich brauche zum Schreiben weder Ruhe noch Musik. Mit Ruhe arbeite ich eindeutig schneller und effektiver, aber mit zwei kleinen Kinder sind diese Momente Mangelware. Deswegen habe ich gelernt mein Umfeld größtenteils auszublenden. Ich schreibe immer, wenn es mir möglich ist. Dann ist es auch egal, ob nebenher »Der kleine Maulwurf« oder Sandmann läuft oder ob aus der Musikanlage Kinderlieder tönen.
Gerade sitze ich auf einem Fußschemel im Badezimmer, um diesen Artikel zu schreiben, während die Kinder in der Badewanne sitzen und plantschen.


~ Wie ich schreibe ~
Ich gehöre zu den Menschen, die gerne einen Plan haben. Bevor eine Geschichte aufs Papier kommt, trage ich sie gerne eine ganze Zeit lang in meinem Kopf spazieren. Dann kommt der erste Entwurf aus Papier. Und obwohl ich alles digital habe, mache ich diesen ersten Entwurf gerne handschriftlich und übertrage ihn dann. Es gibt Autoren die setzen sich mit einem groben Plan hin und fangen an zu schreiben. Da würde ich manchmal gerne können, gelingt mir aber nicht. Ich habe es versucht, ehrlich. Aber mehr, als dass ich frustriert vor dem leeren Bildschirm saß, ist dabei nicht rausgekommen. Ich muss wissen, was in der Szene passieren wird. 
Ich muss das Ziel kennen und vor Augen haben. 
Auch meine Protagonisten will ich davor kennenlernen. Deshalb habe ich wirklich für jede Person, die in Kruento namentlich auftritt einen Steckbrief angelegt. Diese unterscheiden sich nur in der Ausarbeitung voneinander. Mit meinen Hauptprotagonisten verbringe ich sehr viel Zeit, um sie kennenzulernen. Die Cousine dritten Grades, die mal eben vorbei tanzt, bekommt nur den vermerkt, dass sie blond ist und dass ihr das cremefarbene Kleid von der Farbe her nicht seht. Sollte sie also noch einmal auftauchen, werde ich ihren Steckbrief wieder aufrufen und sofort wissen, dass besagte Cousine nicht rothaarig ist. Bei inzwischen über 50 Personen kann man schon mal den Überblick verlieren.
Die Planung nimmt bei mir relativ viel Raum ein und ist manchmal wirklich zeitintensiv. Aber wenn dann das Gerüst steht, geht das Schreiben relativ flott.

~ Das Gewinnspiel ~
Ich darf auch noch etwas an euch verlosen und zwar ein Goodiepaket, was unter allen Kommentaren verlost wird. So schaut es aus:
Um das Goodiepaket zu gewinnen, schreibt mir einfach eine Antwort auf folgende Frage
(Die Antwort zur 2. Frage ist etwas offensichtlich, schaut mal auf die Bilder):

Was ist eure Lieblingsfarbe?
Und gebt mal einen Tipp ab, welche Lieblingsfarbe Melissa hat?


Ich freue mich schon, wenn ihr mitmacht. :)

Alles Liebe,
Katja