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Samstag, 2. Mai 2026

Zwischen den Zeilen und hinter den Quellen: Eine neue Ära auf meinem Blog ✨

 

Hallo ihr Lieben,

schön, dass ihr da seid! In letzter Zeit habe ich viel darüber nachgedacht, wie ich meine Leidenschaft für das Lesen mit meinem Studium der Geschichte und Medienforschung noch besser verknüpfen kann.

Ich liebe es, in fiktive Welten abzutauchen, aber ich liebe es genauso sehr, die Strukturen hinter unseren Medien zu verstehen oder tief in staubige Archive zu blicken. Damit ihr auf einen Blick seht, ob ich euch heute ein „Gefühls-Buch“ oder ein „Wissens-Buch“ vorstelle, gibt es ab sofort eine klare Ordnung im Regal:

🏛️ Archivgeflüster: Wenn Geschichte lebendig wird

Als Geschichtsstudentin fasziniert mich nicht nur die nackte Jahreszahl, sondern das Flüstern der Vergangenheit. In der Rubrik Archivgeflüster bespreche ich Fach- und Sachbücher, die uns zeigen, wie die Welt von gestern unser Heute geprägt hat. Hier wird es fundiert, quellennah und manchmal überraschend aktuell.

📱 Schnittstelle: Medium: Wie wir die Welt sehen

Medienforschung klingt trocken? Von wegen! In Schnittstelle: Medium nehme ich Bücher unter die Lupe, die analysieren, wie Fernsehen, Internet oder soziale Netzwerke unser Denken verändern. Hier schlagen wir die Brücke von der Theorie direkt in euren Feed.

📖 Rezensionen: Die Liebe zum Erzählen

Keine Sorge, meine klassischen Rezensionen bleiben! Wenn ich einen Roman lese, der mich zu Tränen rührt oder die ganze Nacht wachhält, erfahrt ihr es hier weiterhin ganz ohne akademische Brille – purer Lesegenuss steht hier im Vordergrund.


Warum ich das mache?

Ich glaube fest daran, dass Wissen kein trockener Frontalunterricht sein muss. Ich möchte euch die „Aha-Momente“ aus meinen Seminaren direkt ins Wohnzimmer liefern. Wissenschaft darf Spaß machen – und genau das ist das Ziel dieser neuen Kapitel.

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Die Recherche für fundierte Beiträge wie im Archivgeflüster nimmt viel Zeit in Anspruch (und verbraucht Unmengen an Koffein!). Wenn euch meine Analysen gefallen und ihr mir bei der Finanzierung meines Studiums und des Blogs ein wenig unter die Arme greifen wollt, freue ich mich riesig über einen virtuellen Kaffee:

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Meine aktuellen Empfehlungen & Must-Reads

  1. Die ersten Grundbegriffe (Geschichte): Grundbegriffe der Geschichtswissenschaft: praktisches Nachschlagewerk für Studierende und Geschichtsinteressierte – 19609 (Reclams Universal-Bibliothek) von Stefan Jordan (Herausgeber) – Als Start für jeden, der interessiert ist. 👉 Thalia* / Osiander* / Amazon*

  2. Standardwerk der Medienforschung: Prof. Dr. Kathrin Fahlenbrach: Medien, Geschichte und Wahrnehmung: Eine Einführung in die Mediengeschichte – Ein Augenöffner für alle, die verstehen wollen, wie unsere digitale Welt tickt. 👉 Thalia* / Osiander* / Amazon* 

  3. Zum Abschalten (Achtung: Thriller): G.S. Foster: Mitternachtsmemoiren: Das Tagebuch eines Serienkillers – Meine absolute Leseempfehlung für spannende thrillerhafte Abende. 👉 Thalia* / Osiander* / Amazon* (-> kostenfrei auf KU)


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Hinter den Kulissen: Technik & Kreativität 🎨 Übrigens: Der neue Header dieses Blogs wurde mit Unterstützung von Ideogram erstellt. Ich finde es faszinierend, wie KI uns dabei helfen kann, abstrakte Themen wie Geschichte und Medien visuell greifbar zu machen. Falls ihr euch für die Technik dahinter interessiert, fragt mich gerne in den Kommentaren!

Welche der neuen Rubriken klingt für euch am spannendsten? Schreibt es mir unten in die Kommentare!

Dienstag, 5. Mai 2020

[Rezensionsdoppel] Dela Kienle - Ein Jahr in Rom / Nadine Sieger - Ein Jahr in New York

Hallo ihr Lieben, 

heute habe ich den ersten Teil meiner Bücher über Reiseberichte für euch. 
Wer mit auf Instagram folgt, hat schon gesehen, dass ich in den letzten Tagen einige dieser Bücher gelesen habe und neben den beiden warten auch noch 3 andere Bücher auf die Rezension, die kommt aber noch, ich fange heute mit den beiden aus der Reiseberichtreihe aus dem Herder Verlag an. :) 

Dela Kienle - Ein Jahr in Rom
Beschreibung:
Rom und die Römer zu verstehen ist keine leichte Aufgabe: Dela Kienle erzählt von Metro-Nahkampf und dem Wahnsinn der Bürokratie, italienischen Männern und römischen Hochzeiten, heißen Sommern und den Strandritualen der Römer in »Ostia Lido«. Zwölf Monate zwischen Kolosseum und Petersdom, haarsträubendem Verkehr und magischen Sommerabenden, charmant und selbstironisch geschrieben.

Details:
Broschiert: 192 Seiten
Verlag: Verlag Herder; Auflage: 1. (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3451069253
ISBN-13: 978-3451069253
Größe: 12,3 x 2,3 x 19,3 cm
Band: HERDER spektrum 6925
Kaufen? 

Eigene Meinung:
Das Cover schaut total schön aus, man schaut auf eine Strasse in Rom im untergehenden Sonnenlicht, so kommt man gleich richtig in Stimmung auf die "ewige Stadt" Rom. 
Dela Kienle möchte für ihre Magisterarbeit ihre Studien vertiefen und geht deswegen für ein Jahr nach Rom, allerdings ist sie nicht komplett fremd in der Stadt, da ihr Freund und einige Bekannte schon auf sie warten und so kann sie sich den Start etwas erleichtern. 
Zusammen mit ihren Freunden erlebt sie nun die ewige Stadt, bemerkt viele Ecken und Kanten des Alltags in Rom und erlebt die klassischen Touristensachen, erlebt aber auch Weihnachten oder eine Hochzeit in Rom, was natürlich etwas anders gefeiert wird als in Deutschland. 
Leider muss man sagen, dass man in dem Buch keinen typischen Reisebericht hat, es geht vor allem um die Autorin selber, natürlich hält die Stadt hier und da mit ihren Wahrzeichen Einzug in das Buch, aber wirkliches Rom-Feeling vermisst man leider etwas. Viel mehr erfährt man über die Autorin, ihr Studentenleben und ihre Beziehungen, dabei rückt Rom an sich leider etwas in den Hintergrund. 
Dela Kienle ist als Protagonistin und Autorin sehr sympathisch und auch ihren Freund Daniele mag man sofort, aber trotzdem dreht sich das Buch mehr um die kleine Studienwelt von ihr, was zwar auch nett zu lesen ist, aber man erwartet irgendwie etwas anderes und etwas mehr von der Stadt. 
Was allerdings echt super ist, sind die kleinen "Nachhilfe im Römisch-sein", die es zwischen den Kapiteln gibt und sich wirklich gut lesen lassen.

Fazit:
"Ein Jahr in Rom" ist sicher kein typischer Reisebericht, es geht mehr um die Autorin und ihr Studentenleben in Rom und man sollte da eben nicht so viele Rom-Tipps oder wirkliche Reiseerlebnisse erwarten. Trotzdem liest sich das Buch nett, auch die Aufmachung ist nett gemacht, aber das ist auch schon alles. 

Dafür gibt es 4 Rosen: 

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Nadine Sieger - Ein Jahr in New York
Beschreibung:
Es war wie im Film, als würde sie sich in den Kulissen von »Der unsichtbare Dritte« bewegen - mit einem Unterschied: Alles war echt. Penetrante Hupkonzerte und unablässig drängende Menschenmassen, die erste Wohnung in Harlem als gefühlte einzige Weiße, die ungewohnte Dating-Kultur, »new friends« und das kollektive Truthahn-Essen an Thanksgiving - ein Jahr in New York!

Details:
Broschiert: 192 Seiten
Verlag: Verlag Herder; Auflage: 1 (16. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3451069148
ISBN-13: 978-3451069147
Größe: 12,6 x 1,9 x 19,5 cm
Reihe: Auswandern auf Zeit
Kaufen? 

Eigene Meinung:
Das Cover ist total schön gemacht, es zeigt eine typische Häuserfassade in New York, wie man es sich vorstellt und natürlich einen sofort an New York erinnert. 
Nadine Sieger zieht für ein Jahr von Hamburg in die Millionenstadt New York, man begleitet sie als Leser, wie sie sich in der neuen Umgebung zurecht findet, neue Leute kennen lernt und sich dann langsam in der Millionenstadt zurecht findet. Zudem findet man immer wieder die kleinen Eigenheiten der Stadt und erlebt, wie man das sich die Gesichter der Menschen in der U-Bahn immer wieder verändern, wie sich die Menschen im Sommer unter der Dunst der Stadt verhalten oder auch wie sich die Gefühle in der Stadt immer wieder verändern. Ein toller Blick auf eine grosse Stadt, die so viel zu bieten hat und die immer wieder neues entdecken lässt. 
Ein kleiner Kritikpunkt an dem Buch muss aber gelassen werden, weil Nadine Sieger schreibt vieles positives und schönes über New York und dessen Bewohner, aber man hat beim Lesen den leichten Eindruck einer Schönfärberei, also es gibt irgendwie keine negativen Seiten an der Stadt und das passt nicht so ganz zu dem Bild von New York. 

Fazit:
Nadine Sieger erzählt sehr viel über New York, auch über die Besonderheiten der Stadt und über die Menschen, die in der Stadt leben, man kann zusammen mit der Autorin in das Leben der Stadt eintauchen. Ein kleiner Punktabzug gibt es aber, weil das Thema der hohen Kriminalität in der Stadt ausgespart wird, das ist natürlich auch Teil des Lebens in der Stadt.

Dafür gibt es 4 Rosen: 

Montag, 10. Juni 2019

[Kurzrezension] Elisabeth Ligensa - Verblasst!: Ingrid und das Reich der unsichtbaren Frauen über 50

Beschreibung:
Dieser Kurzroman übertreibt auf witzige Weise das Klischee, dass Frauen ab einem gewissen Alter unsichtbar werden. Und siehe da, die Aussichten sind nicht so schlecht!

Die Hausverwaltungsangestellte Ingrid, 58, realisiert nur langsam, dass ihr genau das passiert ist. In ihrem Zustand ist es gefährlich, sich durch eine Großstadt zu bewegen. Sie rettet sich in ein Luxushotel und erhofft sich Hilfe von ihrer langjährigen Freundin Silke. Doch plötzlich muss sie aus ihrer von Schaulustigen umstellten Wohnung flüchten. 
Auf der Suche nach einer geschützten Unterkunft treibt sie angstvoll durch die Stadt, doch es wachsen ihr auch ungeahnte Kräfte zu. Sie findet einen sicheren Unterschlupf, fühlt sich aber sehr allein.
Eines Tages begegnet ihr eine andere Unsichtbare. Anfangs traut Ingrid der Sache nicht, doch dann lernt sie eine neue Welt kennen.

Details:
Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1158 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 108 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07QX8X1SY

Fazit:
Das Cover ist nicht besonders ansprechend gestaltet, die Farben der Schriften passen nicht so gut zusammen und der Untertitel ist leider durch das Hintergrundbild wirklich schlecht zu lesen, es wäre besser gewesen, eine andere Farbe zu verwenden, aber das ist nur meine Meinung.
Ingrid ist eine sehr gefestigte Frau, die eigentlich ihr Leben bisher gut gemeistert hat und nun als Hausverwaltungsangestellte und mit einer guten Freundin ihr Leben gestaltet und zufrieden ist. Doch hat sie das Gefühl, mit zunehmenden Alter, immer unsichtbarer in der Gesellschaft zu werden und das ist der Knackpunkt an der Geschichte, weil sie eben dadurch auch andere Unsichtbare kennenlernt...
Da das Buch nur 108 Seiten hat, kann man das schnell lesen und der Stil der Autorin ist auch in Ordnung, sie schreibt flüssig, aber die kleinen Rechtschreibfehler und vor allem im 2. Teil die Wortwiederholungen stören den Lesefluss etwas, manchmal sind auch Sätze nicht ganz vollendet. 
Elisabeth Ligensa zeichnet ein Alltagsbild von Ingrid, man erlebt einen heissen Sommer, in dem es Mensch und Tier schlecht geht. Sehr realistisch und nachvollziehbar und auch die Gefühle, die Ingrid im Bezug auf die Gesellschaft hat, kann man nachempfinden. Die Fantasyelemente sollte man aber nicht unterschätzen, darauf sollte man sich einlassen können, sonst wirkt der 2. Teil des Buches nicht wirklich überzeugend. 
Das Ende kommt schnell, wie bei einer Kurzgeschichte üblich, aber es bleiben Fragen offen und irgendwie ist das Buch zwar spannend gedacht und auch angelegt, packt aber einen nicht so ganz. Trotzdem ist es nett geschrieben, für zwischendurch mal zu lesen, völlig okay. 

Dafür gibt es 3 Rosen:
Danke an Elisabeth Ligensa für die Leserunde auf Lovelybooks.

Samstag, 29. April 2017

[Rezi - Vierer] Viermal ein echter Kaminer für euch...

Hallo ihr Lieben, 
heute habe ich gleich mal 4 Rezension für euch, weil ich in der letzten Zeit viele Bücher von Wladimir Kaminer lese und sie euch mal alle in einen gesammelten Rezensionspost vorstelle. Das werde ich jetzt auch bei Reihen oder gleichen Autoren öfters machen, weil sich das einfach anbietet. :) Also euch dann viel Spass mit 4 x Wladimir Kaminer. :) 

Heute stelle ich euch diese 4 Bücher vor: 


So, dann legen wir mal los: 

Wladimir Kaminer - Ich mache mir Sorgen, Mama
Beschreibung:
Wer Wladimir Kaminers Geschichten kennt, kennt auch seine Familie: seine Frau Olga, seine beiden Kinder und natürlich seine Eltern. Egal ob Erziehungsfragen, sexuelle Aufklärungsarbeit, deutscher Behördendschungel, sportliche Extravaganzen, Mysterien des Religionsunterrichts, Urlaubskatastrophen oder die Invasion der Playmobilfiguren – das Leben mit seiner Familie stellt Wladimir Kaminer unablässig vor neue Herausforderungen und beschert ihm immer wieder äußerst kuriose Erfahrungen. Und wer könnte hinreißender von ihnen erzählen als er selbst?

Details:
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (20. März 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442461820
ISBN-13: 978-3442461820
Größe: 11,4 x 2 x 18,2 cm

Eigene Meinung:
Das Cover von "Ich mache mir Sorgen, Mama" ist etwas speziell, es zeigt einen etwas rundlichen Mann mit Hanteln in Badehose - man sollte es satirisch sehen, einfach so lustig wie es im Buch auch zugehen wird. 
Wladimir Kaminer zeigt in "Ich mache mir Sorgen, Mama", dass seine Familie immer wieder für eine Geschichte gut ist. In seinen kleinen Geschichten über das Leben in der Schönhauser Allee in Berlin zeigt er, dass er immer noch in seinen kleinen Geschichten lebt und diese ihm wohl nie ausgehen werden. Zudem glänzen wieder alle Geschichte durch einen Witz, der einfach unverwechselbar zu Wladimir Kaminer gehört, den man aber wirklich mögen muss. 
Die Themen ziehen sich um seine Familie, das Verhältnis zwischen Deutschen und Russen, dem Leben in alten Zeiten und einfach Alltagsaufnahmen, die man selber vielleicht gar nicht so beobachtet, aber Wladimier Kaminer nimmt das auf und schreibt darüber und das auf seine ganz spezielle Art.
Wladimir Kaminer schreibt sehr locker und flüssig, die Geschichten sind wie kleine Episoden geschrieben, wodurch sich das Buch wahnsinnig gut lesen lässt, Lachanfälle sind mit eingeplant. 

Fazit:
Wladimir Kaminer beweist mal wieder, dass er mit seinen Geschichten unterhalten kann, er zeigt dabei, dass seine Familie nicht anders als andere Familien sind - vielleicht einfach nur etwas spezieller.

Dafür gibt es 5 Rosen:

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Wladimir Kaminer - Ich bin kein Berliner ~
Ein Reiseführer für faule Touristen
Beschreibung:
Der bekannteste und beliebtest Berliner führt durch seine Stadt – ein Reiseführer der anderen Art.

Es gibt derzeit wohl kaum einen bekannteren Berliner als Wladimir Kaminer. Und keinen, der geeigneter wäre, die Stadt einem Touristen in all ihren Facetten vorzustellen. Von einer kurzen Einführung in die Berliner Historie über Geschichten zu Sehenswürdigkeiten am Wegesrand oder das Verhalten japanischer Touristen bringt Wladimir Kaminer auf gewohnt witzig-charmante Art dem Leser seine neue Heimat näher. Dabei dürfen natürlich auch praktische Hinweise nicht fehlen: Dazu gehören kleine Spazierrouten, dank derer man auf den Spuren von Wladimir Kaminer durch die Stadt schlendern kann, sowie Adressen origineller Restaurants, Geschäfte und anderer im Buch vorgestellten Attraktionen.

Details:
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (12. März 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442542405
ISBN-13: 978-3442542406
Größe: 14 x 1,4 x 21,6 cm

Eigene Meinung:
Der Bär gehört schon nach Berlin und deswegen findet man ihn auch auf dem Cover von Wladimir Kaminers Buch, Bären mit Bier - Berlin auf eine feine Art, passende zum Buch. 
Berlin ist immer eine Reise wert, nach der Lektüre von dem etwas ungewöhnlichen Stadt-Portraits von Wladimir Kaminer  umso mehr, weil er zeigt in seinem Buch Facetten der Stadt, die man vielleicht nicht so erwartet, weil man sieht Berlin durch die Augen von Wladimier Kaminer, der schon lange in der Stadt lebt, auch wenn er kein Berliner ist, aber trotzdem schon seit 1990 in der Stadt an der Spree lebt. 
Wladimir Kaminer begleitet in dem Buch eben nicht nur das alltägliche Leben in der Stadt, er bringt dem Leser auch das Berliner Nachtleben näher, in das er immer wieder eintaucht, aber dabei verliert er nie einen besonderen Blick auf das Leben der Berliner und auf die Ecke, die ihm wichtig sind. 
Neben dem eigentlichen Stadtrundgang erzählt Kaminer immer wieder kleine Geschichte und Anekdoten, die nicht nur schön zu lesen sind, sondern wieder den Stil von Wladimir Kaminer zeigen, seinen besonderen Blick auf seine Stadt und auch auf das Leben, das in den Strassen von Berlin tobt.
 Die kleinen Tipps packt Wladimier Kaminer in ein wirklich handliches Buch, vollgepackt mit kleinen Geschichte und Tipp, die dann immer wieder mit kleinen Karikaturen überschrieben sind. 

Fazit:
"Ich bin kein Berliner" ist kein typisches Buch von Wladimir Kaminer, weil er schreibt über seine Stadt und deswegen hebt sich das Buch schon ab, aber für Fans von ihm oder von Berlin oder einfach für Menschen, die dann gerne mal vom Sofa aus reisen, ist das Buch auf jeden Fall eine Empfehlung. 

Dafür gibt es 4 Rosen:

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Wladimir Kaminer - Onkel Wanja kommt ~ 
Eine Reise durch die Nacht
Beschreibung: 
Onkel Wanja sieht sein letztes Stündlein herannahen, und er wünscht sich von seinem Neffen Wladimir nur noch eines: „Bevor ich sterbe, möchte ich noch einmal die Welt bereisen. Vielleicht nicht die ganze Welt, vielleicht nur Europa oder gar nur Deutschland. Und auch dort nur Berlin. Kurzum, schicke mir bitte eine Einladung.“ Gesagt, getan. Als Onkel Wanja in Berlin eintrifft, machen sich die beiden zu Fuß auf den Weg zu Wladimir nach Hause. Es ist ein Spaziergang durch die nächtliche Stadt voller eigentümlicher Begegnungen und unvergesslicher Betrachtungen über das Leben. Was ist gut, was böse? Was bleibt irgendwann von uns? Warum leuchtet die Hose des Onkels im Dunkeln? Und wo gibt es eigentlich die besten Matjes?

Details:
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (19. Mai 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442473640
ISBN-13: 978-3442473649
Größe: 11,8 x 2 x 18,5 cm

Eigene Meinung:
Das Cover zu Onkel Wanja kommt ist wirklich schön gestaltet, es zeigt Wladimir Kaminer am Bahnhof mit einem Strauss Blumen, wie er auf Onkel Wanja wartet und das passt einfach nur wahnsinnig gut zu dem Buch. 
Onkel Wanja möchte gerne noch einmal Berlin sehen, weil er sein Ende kommen sieht, aber der Traum, den Onkel Wanja vom Goldenen Westen hat, kommt dann einfach in der Realität nicht wirklich durch, aber das zeigt wieder, dass Traum und Wirklichkeit eben immer auseinander liegen. 
Wladimir Kaminer erzählt gerne über seine Familie und dann heißt es auch immer, dass seine Familie im Mittelpunkt seiner Bücher stehen und dieses Mal sind ist es Onkel Wanja, der seinen Tod kommen sieht und gerne noch einmal Berlin sehen möchte und schon ist man mitten drin in einer Reise durch die Nacht, einer Reise zu Erinnerungen und Anekdoten, die einfach Geschichten sind, die das Leben schreibt und trotzdem schafft es Wladimir Kaminer mit seiner besonderen Art des Schreibens ein kleines Buch über das Leben. 
Wladimir Kaminer beweist wieder, dass er mit seiner Art des Schreibens einfach gut erzählen kann und die kleinen Geschichten, die er wieder in kleine Episoden packt, lassen sich nicht nur gut lesen, sondern sind auch wieder ein Garant für schöne Lesestunden. 

Fazit:
Onkel Wanja kommt ist mal wieder ein sehr typisches Buch von Wladimir Kaminer, es geht um seine Familie, um das Leben und Erinnerungen, die man miteinander teilt. Durch seine besondere Art des Schreibens und seinen Wortwitz zeigt er einfach wieder, dass das Leben eben kein Wunschkonzert ist und dass eben die Vorstellung nicht in der Realität besteht. 

Dafür gibt es 5 Rosen:

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Wladimir Kaminer - Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger 
Ein Unruhestand in 33 Geschichten
Beschreibung: 
Trotz ihrer 84 Jahre erkundet Wladimir Kaminers Mutter munter die Welt und erlebt dank ihrer unersättlichen Neugier mehr Abenteuer als alle anderen Familienmitglieder – ob beim Englischlernen, beim Verreisen oder beim Einsatz hypermoderner Haushaltsgeräte. Dabei sammelt sie eine Menge Erfahrungen, die sie natürlich nicht für sich behalten, sondern an die nächste Generation weiterreichen möchte. Schließlich ist Wladimir mittlerweile in einem Alter, in dem man gute Ratschläge zu schätzen weiß und Erziehungsarbeit langsam sinnvoll wird. Wladimir folgt den Eskapaden seiner Mutter daher mit großem Interesse, allzeit bereit, etwas zu lernen. Und sei es nur, sich nicht von einer sprechenden Uhr terrorisieren zu lassen ...

Details:
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Manhattan (22. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442547598
ISBN-13: 978-3442547593
Größe: 13,4 x 2,4 x 19,2 cm

Eigene Meinung:
Das Cover zeigt mal Wladimir Kaminer mit seiner Mutter, die hinter ihrem Sohn steht und ihm die Hand auf die Schulter legt, das erinnert etwas an ein Familienporträt, wie man es aus vielen Fotostudios kennt. 
Wladimir Kaminer bleibt in dem Thema, nun schreibt er ein Buch über seine Mutter, die im stolzen Alter von 84 Jahre einiges erlebt hat und das packt Wladimir Kaminer mit seiner besonderen Art des Erzählens in 33 kleine Geschichten, die viel über das Leben aussagen. 
In den Geschichten spürt man immer wieder, dass Frau Kaminer trotz ihre Rente noch lange nicht zum alten Eisen gehört, sondern immer noch mit wachen Blick durch die Welt geht und sich immer noch für viele aktuelle Sachen interessiert, deswegen sieht sie das Leben auch eher als Unruhestand. 
Besonders ihre Englisch-Kurse an der VHS, die sie wegen ihre Verehrung zu John F. Kennedy belegt und die wachen Augen auf die aktuelle Politik in Russland interessieren Wladimir wie auch Mama Kaminer und das merkt man dann immer wieder, weil die politische Lage in Russland ist für die gesamte Familie Kaminer wohl immer wieder ein Thema. 
Trotzdem fehlen in den Geschichten nicht die Momente, in den man lachen kann oder die zum Nachdenken anregen und das macht die Bücher von Wladimier Kaminer immer wieder zu einem besonderen Lesevergnügen, weil sie einfach immer einen besonderen Blick auf der Leben bieten. 
Wladimier Kaminer beweist wieder, dass er mit seiner Art des Schreibens einfach gut erzählen kann und die kleinen Geschichten, die er wieder in kleine Episoden packt, lassen sich nicht nur gut lesen, sondern sind auch wieder ein Garant für schöne Lesestunden. 

Fazit:
Wladimir Kaminer bleibt bei seinem Konzept, er schreibt über seine Familie in 33 kleinen Geschichte und die Art muss man mögen, weil sonst langweilt einen das Buch wirklich schnell, aber wenn  man die Geschichte durch die Augen durch Wladimir Kaminer sieht, dann sieht man, dass er mit viel Liebe zu seiner Familie schreibt und den Leser erfreuen will.

Dafür gibt es 5 Rosen:

Montag, 6. Februar 2017

[Rezension] Andrea Fehringer / Thomas Köpf - Die Poesie des Tötens

Beschreibung: 
Sieben Wochen - Vier Morde - Eine Biografie

Ein idyllischer Sommer in Wien: Zwischen italienischen Designermöbeln und geschmackvollen Kunstgegenständen genießt der erfolgreiche Ghostwriter Max West sein Leben mit Frau und Kind in vollen Zügen bis zu dem Tag, an dem 'Kleist' in ihr Leben tritt. Der grausam vorgehende Serienkiller entführt die gemeinsame Tochter und zwingt Max dazu, in nur sieben Wochen seine mörderische Biografie niederzuschreiben sieben Wochen, in denen er seine Tochter in den Händen eines Psychopathen weiß...

Details:
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Pro-Talk (15. November 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3939990272
ISBN-13: 978-3939990277
Größe: 12,3 x 3,8 x 20,5 cm

Eigene Meinung:
Das Cover ist ansprechend gestaltet, eine blutige Hand macht ja schon immer einen guten Eindruck auf dem Inhalt des Buch. Das Cover, so minimalistisch es auch ist, hat dann wirklich schon etwas interessantes, durch den Plot wird der Eindruck noch verstärkt.
Der Plot macht neugierig auf das Buch, gerade der Zusammenhang zwischen dem Schreiben eines Buches und der Erpressungssituation zieht an und gerade das macht das Buch in sich wirklich gut. Zudem nistet sich der Täter wie ein Parasit in das Leben seiner Opfer ein und gerade das macht das Erpressen noch perfider, weil er eben seine Opfer nicht aus den Augen lässt. 
Christopher Kleist fordert Max heraus, indem er seine Tochter entführt und sie erst dann wieder herausgeben will, wenn Max einen Bestseller aus seinem Leben und den von ihnen begangenen Morden schreibt. 
Leider gibt es durch das selbstherrliche Gerede des Psychopathen Christopher Kleist bei den Abendessen und zu anderen Anlässen Abzüge, sein Reden sind zwar poetisch, was dann wieder den Teil des Titels erklärt, aber in meinen Augen zu selbstdarstellend. Irgendwie wirkt das aufgesetzt und will nicht so wirklich zum Charakter von Christopher Kleist passen. Zudem sind seine Anleitungen der Morden immer wieder im Abluaf gleich, was ermüdend wirkt. 
Die Gestaltung der Dramaturgie ist an sich gut, aber in manchen Momenten sind einfach zu simpel und leider ist auch das Ende etwas zu sehr hergeholt. Zudem wird das Buch mit der Zeit immer langatmiger, was wirklich schade ist. 
Das Buch ist sicher nicht für jeden Leser etwas, da die Beschreibungen des Mordens sehr detailreich sind quasi eine Anleitung zum Morden bieten. Das sollte man dann schon ertragen können. Diese spezielle Art des Schreibens hat schon eine faszinierende Wirkung, kann aber auch abschrecken.

Fazit:
"Die Poesie des Tötens" ist ein wirklich spannend gemachter Thiller, der leider durch einige kleine Schwachstellen in der Aufführung aber nicht schlechter wird, er lässt sich gut lesen, erfährt aber durch die detaillierten Schilderungen der Morde schon einen sehr blutigen Anstrich, zudem kommen die Anleitungen immer recht gleich rüber, was mit der Zeit ermüdet und da gibt es sicher noch Möglichkeiten, den Ablauf zu variieren oder das eben für den Leser etwas aufregend zu gestalten. Das gibt dem ganzen Buch etwas einen müden Anklang und lässt den Leser auch aus der Spannung raus, wo man dann auch nicht so einfach wieder hineinkommt, weil die Dramaturgie leider einige Schwachstellen aufweist. 

Dafür gibt es 3 Rosen:

Danke an den Pro-Talk Verlag und der Vermittlung durch Sabrina von Spread and read.

Sonntag, 4. Dezember 2016

[Kurz-Rezension] Anne Hertz - Sahnehäubchen

Beschreibung:
Eigentlich ist Nina ein durch und durch netter Mensch, doch neuerdings hegt sie Mordgedanken. Der Grund ist ein amerikanischer Bestsellerautor, dessen Macho-Ratgeber »Ich kann sie alle haben«mit Hilfe von Ninas PR-Agentur in Deutschland Furore machen soll. Zugegeben: Dwaine F. Bosworthist attraktiv und durchtrainiert – aber davon abgesehen so ziemlich alles, was Nina an Männern schrecklich findet. Trotzdem muss sie mit ihm auf Lesereise gehen. Schlimmer noch: Dwaine glaubt, mit seinen Tricks bei Nina landen zu können. 
So fliegen schon bald die Fetzen, und der Mega-Macho erlebt eine böse Überraschung. Damit bleibt er allerdings nicht der Einzige ...

Details:
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Knaur TB (10. Januar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426638711
ISBN-13: 978-3426638712
Originaltitel: Sahnehäubchen
Größe: 12,5 x 2,5 x 19 cm

Fazit:
Zunächst erst einmal zum Cover, es ist wirklich süß gemacht, eben so süßlich wie die Geschichte, die sie enthält und leider auch so klebrig. 
Nina ist an sich eine starke Frau, die ihren Job in einer PR-Agentur eigentlich lieb, bis ihr Tom vorgesetzt wird, seines Zeichens Sohn eines reichen Verlegers, der denkt, dass das Leben eher ein Spiel ist. Also dann auch noch Nina das neue Buch von Dwaine - einem Macho, wie er im Buche steht - in Deutschland PR-technisch betreuen soll, ist das Chaos um Nina perfekt und die Katastrophen vorprogrammiert...
Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Nina erzählt und gerade das macht es etwas schwer, das Buch wirklich locker und leicht zu lesen. Nina ist als Charakter recht komplex und leider ist sie so gar nicht die Person, mit der man sich als Leser identifizieren kann. Sie ist sehr egoistisch und gerade das macht es für den Leser schwer, weil man immer nur den Vorteil von Nina sieht, aber dadurch die anderen Charaktere sehr in den Hintergrund rücken und verschwimmen. Neben dem Egoismus ist Nina auch eine Nörglerin, sie muss einfach an allem etwas auszusetzen haben, was über die Zeit wirklich anstrengend wird.
Auch von Romantik oder Erotik ist leider keine Spur in dem Buch zu finden und auch gerade die Romantik ist in solchen Konstellationen schon wichtig, damit man sich als Leserin einer Frauenromans wohl fühlt und so ein kleines Bonbon erlebt, aber das geht hier leider komplett weg.
Die Gestaltung der Geschichte ist recht flach gehalten, es ist kein grosser Spannungsbogen zu finden und leider ist die Geschichte auch recht klischeehaft und mit solchen einfacher Klischees sollte man dann schon klar kommen. Natürlich liegt hier das typische Klischee von der starken Frau, die auf einen Macho trifft vor und leider ist das schon etwas zu stark umgesetzt wurden.
Der Plot und das Cover ist gut, dem Rest des Buches kann nicht wirklich punkten, weil die Geschichte nicht nur klischeehaft sondern auch recht langweilig ist.

Dafür gibt es 2 Rosen:

Montag, 31. Oktober 2016

[Rezension] Silke Boger - Mädchenklo: Das gaanz normale Leben! In sieben Episoden

Beschreibung:
Sieben Kurzgeschichten
Die gaanz normalen Erlebnisse im Alltag einer blonden Vierzigerin, Bankerin, Fußballbegeisterten, Spezi-trinkenden Partygängerin, die gemeinsam mit ihren Freundinnen Skurriles und Erstaunliches auf dem Mädchenklo und anderen Orten erlebt. Begleiten Sie Peri durch die täglichen aberwitzigen Situationen ihres Lebens.

Details:
Taschenbuch: 279 Seiten
Verlag: Pinguletta Verlag; Auflage: 1. Ausgabe (5. November 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3981767802
ISBN-13: 978-3981767803
Größe: 17,2 x 10,8 x 2,2 cm

Eigene Meinung:
Das Cover ist wirklich ein Hingucker, mal etwas, was sich von der Masse absetzt, aber wirklich gut zum Inhalt des Buches passt. 
Silke Boger kreiert mit Peri eine Frau, die einfach alles will und einfach immer und immer Momente in ihrem Leben erlebt, die sie an allem zweifeln lässt. Peri ist eine Frau, die man als Powerfrau bezeichnen kann und die einfach immer und immer wieder von einer Katastrophe in die nächste stolpert, dabei aber so witzig und abgeklärt bleibt, dass das für den Leser manchmal etwas unheimlich ist, aber das ist eben ihre Art. Eine Art, die aber immer wieder für ein Lachen beim Lesen sorgt. Aber auch die Orte, an die es Peri und ihre Freundinnen immer wieder treibt, die sind einfach nur wahnsinnig komisch, was aber auch klar bei dem Titel "Mädchenklo" ist. Manchmal muss man schon bei dem Ort, in dem die Episode spielt, schon schmunzeln und natürlich geht dann auch das Kopfkino dabei an. Das ist eine Art von Humor, die man bei dem Buch mitbringen sollte.
Mädchenklo ist eben das, was immer passieren kann, wenn sich Frauen treffen und etwas unternehmen, also so gut wie alles und das verpackt Silke Boger wirklich sehr treffen in sieben Episoden.
Etwas schade ist, dass es immer mal wieder kleine Fehler in der Grammatik findet, aber da sollte man einfach mal etwas darüber hinweg sehen, weil sie jetzt keine schwerwiegenden Verfälschungen im Text produzieren. Trotzdem fällt es leider etwas negativ auf.
Geteilt ist die Geschichte in 7 Episoden, die wirklich sehr gut aufeinander abgestimmt sind, man erlebt als Leser praktisch 7 Geschichten, die aber in einem grossen Bogen gefasst sind. 
Silke Boger hat einen tollen Stil, der sich wirklich gut weglesen lässt, die 279 Seiten sind wirklich in einem Rutsch weggelesen und eigentlich ist man traurig, wenn man das "Mädchenklo" wieder verlässt.

Fazit:
Silke Boger hat mit ihrem Buch einen Ausbruch aus dem Alltag, die sowohl frau als auch mann lesen kann und die einfach nur wahnsinnig witzig ist, allerdings muss man sich schon auf die sehr chaotische Protagonistin und deren Lebensstil einlassen, sonst wirkt das Buch sicher etwas verstörend. 

Dafür gibt es 5 Rosen:

Danke an Silke Boger und den Pinguletta Verlag für das Rezensionsexemplar.

Sonntag, 23. Oktober 2016

[Rezension] Cheryl Strayed - Der große Trip: Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst

Beschreibung:
Eine unvergessliche wahre Geschichte, die erst Amerika eroberte und jetzt die Welt
»Die Frau mit dem Loch im Herzen, das war ich.« Gerade 26 geworden, hat Cheryl Strayed das Gefühl, alles verloren zu haben. Mit Drogen und Männern tröstet sie sich über den Tod ihrer Mutter und das Scheitern ihrer Ehe hinweg. Als ihr ein Outdoor-Führer über den Pacific Crest Trail in die Hände fällt, trifft sie die folgenreichste Entscheidung ihres Lebens: mehr als tausend Meilen zu wandern, durch die Wüsten Kaliforniens, über die eisigen Höhen der Sierra Nevada, durch die Wälder Oregons bis zur »Brücke der Götter« im Bundesstaat Washington – allein, ohne Erfahrungen und mit einem Rucksack auf dem Rücken, den sie »Monster« nennt. Klapperschlangen und Schwarzbären, Hitze und Strapazen, Abenteurer und Einsamkeit sind Cheryl Strayeds Begleiter auf dieser Reise, die sie fast umbringt, stärkt und schließlich heilt. Das atemberaubende Abenteuer einer Selbstfindung – voller Witz, Wahrhaftigkeit und Intensität, mit einer respektlosen Heldin, die man lieben muss.


Details:
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: Kailash (25. Februar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3424630241
ISBN-13: 978-3424630244
Originaltitel: Wild
Größe: 14,6 x 4,4 x 22,1 cm


Eigene Meinung:
Das Cover ist wirklich passend gewählt, es ist zwar nicht ein wirklicher Blickfang, aber passt perfekt zum Inhalt und zu der Geschichte im Buch. 
Cheryl Strayed hat in ihrem Leben viel mitgemacht, erst stirbt ihr Mutter mit gerade am 45 Jahre an Krebs, dann zerbricht ihre Ehe und Cheryl flüchtet sich in kurze Affären und Drogen, einfach nur um sich nicht der Frage stellen zu müssen, wer sie eigentlich selber ist. Wer ist Cheryl? Was macht sie aus und wo will sie hin? Fragen, die sich Cheryl in dieser Zeit nie stellt, doch dann passiert etwas, was ihr Leben verändert. Sie sieht beim Einkaufen einen Reiseführer des Pacific Crest Trails (PCT), zwar stellt sie ihn erst wieder zurück, doch das Interesse ist geweckt...
Natürlich merkt man dem Buch an, dass Cheryl keine erfahrene Wanderin ist, ihre Vorbereitungen sind eher etwas naiv und "Monster" (ihr Rucksack) erscheint am Anfang etwas zu wenig ausgerüstet für die Wanderung, aber gerade diese Herausforderung ist es, die Cheryl so an den 1000 Meilen reizt.
Zu Beginn des Buches gibt es einige Längen, in denen das Buch zwar nicht uninteressant, aber etwas langatmig wird, weil die Autorin in der Darstellung ihrer Kindheit und auch im Ableben ihre Mutter etwas sehr in die Tiefe geht, das ist aber sicher eine Frage des Lesergeschmacks, ob man das mag.
Die Wanderung beschreibt die Autorin auch sehr detailiert und legt dabei Wert darauf, dass sich der Leser alles bildlich vorstellen kann, sie beschreibt auch immer und immer wieder kleine Rückschläge oder den Verlust von 6 Fussnägeln, die ihre während der 1000 Meilen abhanden kommen. Die Menschen, denen sie während ihrer Reise begegnet, lernt man auch recht gut kennen, auch wenn ihre Beschreibung ihre sexuellen Vergangenheit oder die Träume im Bezug auf ihre Begegnungen manchmal etwas übertrieben und unpassend anmuten. 
Das Buch an sich lässt sich sehr gut lesen, der flüssige Schreibstil, der ohne grosse Brüche auskommt, macht das Lesen auch sehr angenehm. Die Autorin versucht sich immer wieder an witzigen Passagen, die es auch gibt, aber etwas flach erscheinen, was etwas schade ist, weil da hätte man sich etwas mehr daraus machen können. 
Cheryl Strayed ist wirklich eine starke Frau und auch eine starke Autorin, ihre Buch führt den Leser durch alle Unwegsamkeiten der 1000 Meilen des Pacific Crest Trails, aber vor allem schildert er den Weg einer Frau, die sich den Fragen des Lebens stellt und sich eben nicht nur durchs Leben schummelt, wie es Cherly vor ihrer Reise getan hat. 

Fazit:
Cheryl Strayed beschreibt ein wirklich schreckliches Leben zu Anfang ihres Buches, dem sie zunächst nicht entfliehen kann, durch ihre Reise aber, findet sie einen Weg, sich sich selber und ihrer Vergangenheit zu stellen, ein Buch, was nicht nur für Wanderer geeignet ist, sondern für jeden, der auf der Suche nach sich selbst ist oder sich auf die Suche nach sich selber begeben will. 

Dafür gibt es 4 Rosen:


Besonderen Dank an BdB und den Kailash Verlag für das Rezensionsexemplar.
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Montag, 18. Juli 2016

[Wochen-Challenge] Runter mit den Rezis ~ 2. Versuch: Runde 1 vom Sommer...

Hallo ihr Lieben, 

schon vor einiger Zeit hatte ich schon mal eine Wochen-Challenge gestartet, damit meine Rezensionen mal runter kommen und das mache ich nun wieder, weil ich einfach mal etwas "Druck" dahinter brauche, weil sonst wird das mal wieder nichts. 
Leider habe ich es letzte Woche nich geschafft, deswegen geht es diese Woche in eine neue Runde. :) 
Deswegen sind das Ziel diese Woche 10 Rezensionen, die ich hier auch in den Beitrag verlinken möchte, es ist also ein Post, der immer upgedatet und ich hoffe, dass ich euch diese Woche auch mit den 10 Rezensionen erfreuen kann. :)

~ Regeln ~
1) Innerhalb der Woche (Montag bis Sonntag) sollen 10 Rezensionen geschrieben werden. 
Dabei ist es unerheblich, wann die Rezensionen geschrieben werden, solange die 10 Rezensionen am Sonntag um 23.59 Uhr online stehen und in allen Portalen geteilt sind, in denen die Rezensionen auch sonst erscheinen. 

2) Es gelten für die Wochenchallenge normale Rezensionen und auch Mini- und Reihenrezensionen, wobei die Mini-Rezension nur als halbe Rezension gewertet wird, die Reihenrezension dagegen pro Buch einen Punkt ergibt. 

3) Wenn die 10 Rezensionen nicht am Ende der Woche stehen, wird die Challenge in der darauffolgenden Woche wieder neu gestartet und die Rezensionspunkte werden auf 0 gesetzt.

Mein Fortschritt:
5)
6)
7)
8)
9)
10)

Alles Liebe,
Katja

Sonntag, 17. Juli 2016

[Kurz-Rezension] 5 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich von Paul-Philipp Hanske, Barbara Höfler, Klaus Raab, Jakob Schrenk

Klappentext:
«Zur Handlung: Es gibt keine.»
«Der Godot kommt bis zum Schluss nicht. Vielleicht hätte er das Buch spannender gemacht.»
«Man kann das Buch zehnmal lesen und findet immer einen anderen roten Faden.»
«Freuds Werk ist die absolute Fehlleistung. Bitte komplett verdrängen.»
«Wenn er denn wenigstens weg wäre! Aber da isser doch, ständig überall immer nur ‹Ich bin dann mal weg›, ‹Ich bin dann mal weg›. Wenn es um eine Auszeit geht, Kerkeling, dann schreib halt nicht drüber!»
«Der Horror ging schon los, als ich das Buch sah: 1200 Seiten!»
«Es geht, wie immer bei den Schweden, nur um rote Häuser und
Namen mit ö. Alles dazwischen ist Buchstabenzement, der einem
arg unter den Augen wegbröselt.»

Im Internet gibt es jede Menge Möglichkeiten, seine Meinung zu Büchern loszuwerden. Bei Onlinehändlern und in Leserforen wird gelobt und gelästert, tiefschürfend analysiert oder einfach drauflosschwadroniert. So eröffnen sich überraschende Perspektiven auf Klassiker der Weltliteratur und aktuelle Bestseller. Und oft geben die Hobbykritiker unfreiwillig sehr viel über sich selbst preis …


Details:
Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: Originalausgabe (1. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499629860
ISBN-13: 978-3499629860
Größe: 12,5 x 2 x 19 cm

Fazit:
Zum Cover kann man sagen, es passt, es geht um Online-Bewertungen und die meisten Portale verwenden die Sterne für ihre Bewertungen, daher ist das Cover recht passend. Ob man nun die Satire von 5 auf 4 Kunden versteht, kann man mal dahin gestellt lassen. 
Das größte Problem an diesem Buch ist eigentlich, dass keine der Bewertungen real ist. Die Begründung darin liegt im Datenschutz, aber gerade deswegen kauft man ja so ein Buch, damit man mal sieht, was andere Menschen über die Weltliteratur denken, aber so wirklich kommt man mit dem Buch da nicht weiter. Zudem sind manche erfundene Meinungen einfach nur zu sehr an den Haaren herbeigezogen. 
An sich ist die Idee nicht schlecht, mal die Bücher im Spiegel der Leser zu sehen und das Cover ist auch recht gut und passend, mehr aber leider nicht. Wer mal lachen will, kann sich das Buch sicher mal anschauen, aber wer wirkliche Meinungen lesen will, ist sicher in dem einen oder anderen Bewertungsportal besser aufgehoben als in diesem Buch. 

Dafür gibt es 2 Rosen:

Montag, 11. Juli 2016

[Wochen-Challenge] Runter mit den Rezis ~ Runde 1 vom Sommer...

Hallo ihr Lieben, 

schon vor einiger Zeit hatte ich schon mal eine Wochen-Challenge gestartet, damit meine Rezensionen mal runter kommen und das mache ich nun wieder, weil ich einfach mal etwas "Druck" dahinter brauche, weil sonst wird das mal wieder nichts. 
Deswegen sind das Ziel diese Woche 10 Rezensionen, die ich hier auch in den Beitrag verlinken möchte, es ist also ein Post, der immer upgedatet und ich hoffe, dass ich euch diese Woche auch mit den 10 Rezensionen erfreuen kann. :)

~ Regeln ~
1) Innerhalb der Woche (Montag bis Sonntag) sollen 10 Rezensionen geschrieben werden. 
Dabei ist es unerheblich, wann die Rezensionen geschrieben werden, solange die 10 Rezensionen am Sonntag um 23.59 Uhr online stehen und in allen Portalen geteilt sind, in denen die Rezensionen auch sonst erscheinen. 

2) Es gelten für die Wochenchallenge normale Rezensionen und auch Mini- und Reihenrezensionen, wobei die Mini-Rezension nur als halbe Rezension gewertet wird, die Reihenrezension dagegen pro Buch einen Punkt ergibt. 

3) Wenn die 10 Rezensionen nicht am Ende der Woche stehen, wird die Challenge in der darauffolgenden Woche wieder neu gestartet und die Rezensionspunkte werden auf 0 gesetzt.

Mein Fortschritt:
5)
6)
7)
8)
9)
10)

Alles Liebe,
Katja

Donnerstag, 7. April 2016

[Wochenchallenge] Runter mit den Rezis - Runde 1....

Hallo ihr Lieben, 

diese Woche gibt es bei mir eine Wochenchallenge, weil ihr habt ja sicher gemerkt, dass in der letzten Zeit keine Rezensionen groß kommen und deswegen ist der Stapel der Bücher, die zu Rezensieren sind, wirklich riesig. Und deswegen gibt es jetzt die Wochenchallenge, die folgende Regeln hat. :)

~ Regeln ~
1) Innerhalb der Woche (Montag bis Sonntag) sollen 10 Rezensionen geschrieben werden. 
Dabei ist es unerheblich, wann die Rezensionen geschrieben werden, solange die 10 Rezensionen am Sonntag um 23.59 Uhr online stehen und in allen Portalen geteilt sind, in denen die Rezensionen auch sonst erscheinen. 

2) Es gelten für die Wochenchallenge normale Rezensionen und auch Mini- und Reihenrezensionen, wobei die Mini-Rezension nur als halbe Rezension gewertet wird, die Reihenrezension dagegen pro Buch einen Punkt ergibt. 

3) Wenn die 10 Rezensionen nicht am Ende der Woche stehen, wird die Challenge in der darauffolgenden Woche wieder neu gestartet und die Rezensionspunkte werden auf 0 gesetzt.

Mein Fortschritt:
2)
3)
4)
5)
6)
7)
8)
9)
10)

Alles Liebe,
Katja