Samstag, 6. Juni 2015

Dani Aquitaine - Themiskyra - Die Begegnung (Band 1)

 
Beschreibung:
Im Jahr 2022 ist die Erde nicht mehr so, wie wir sie kennen. Der Weltvorrat an Öl ist endgültig versiegt, die zivilisierte Gesellschaft daran zerbrochen und der Verfall allgegenwärtig. Plündernde Banden ziehen umher, während der Rest der Bevölkerung versucht, sich mit Schwarzhandel und Eigenversorgung irgendwie über Wasser zu halten.
Auch die 16-jährige Ell und ihr Vater haben sich mit der postapokalyptischen Welt arrangiert. Als dieser jedoch bei einem Raubüberfall ermordet wird, muss Ell ihr altes Leben hinter sich lassen und begibt sich alleine auf eine Reise ins Ungewisse.
Worauf sie dabei zufällig trifft, ist eine Parallelgesellschaft, die unbemerkt schon seit Menschengedenken existiert: Die Amazonen. Eins mit der Natur, kämpferisch und frei – die Frauen von Themiskyra führen ein ganz anderes Leben, als Ell es bisher kannte.
Gerade, als Ell hofft, in der Stadt der Amazonen einen Platz für sich gefunden zu haben, läuft ihr Louis über den Weg – vielleicht ihre große Liebe, wäre da nicht seine unerklärliche Feindseligkeit und die klitzekleine Tatsache, dass sich Amazonen niemals verlieben …
Themiskyra – Die Begegnung, der mitreißende Debütroman von Dani Aquitaine, ist eine romantische Liebesgeschichte vor postapokalyptischer Kulisse und der Auftakt der dreibändigen Themiskyra-Serie.

Details:
Format: Kindle Edition / E-Pub
Dateigröße: 1113 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 384 Seiten
Sprache: Deutsch
ASIN: B00GTWWOZW
Teil einer Reihe? Ja, Band 1 der Themiskyra-Reihe

Eigene Meinung:
 Ell lebt kurz nach dem Zusammenbruch der zivilisierten Welt zusammen mit ihrem Vater und sie richten sich in der neue Weltordnung ein. Doch dann wird Ells Vater ermordete und Ell muss aus der Stadt fliehen. 
Ell glaubt nicht, dass sie je wieder glücklich wird, aber sie trifft auf eine Amazone, die sich zusammengeschlossen haben und so in der neuen Weltordnung recht gut zurecht kommen. 

Ell und auch die Amazonen sind wirklich tolle angelegte Charaktere, die eben nicht nur einfach jugendlich sind, sondern auch viel durch den Umbruch in der Welt gelernt haben und so recht erwachsen wirken. 
Die Beziehung, die sich zwischen Ell und Louis entwickelt ist eben nicht die typische Teenromanze, sondern sie entwickelt sich sehr langsam und ist wirklich sehr einfühlsam beschrieben. 
Der Leser begleitet Ell die gesamte Geschichte über und so kann man sie gut kennenlernen und entdeckt mit ihr zusammen das Leben bei dem Amazonen, weil sie in der Welt ja genauso neu ist, wie der Leser selber auch.
Der Schreibstil von Dani Aquitaine ist wirklich fesselnd und man kommt sehr gut in die Geschichte hinein. Zudem beschreibt Dani Aquitaine sehr gut die Umgebung, so das von dem geistigen Auge auch Bilder von der neuen Welt entstehen.

Dani Aquitaine verbindet in ihrem Buch Drama, Liebe, Freundschaft und schöne Musikzitat in einem tollen Roman, der auch ein Appell gegen die Wegwerfgesellschaft ist.

Fazit:
Eine mitreissende dystopische Geschichte, die in einer nicht so fernen Zukunft spielt und zeigt, wie nah man doch schon am Abgrund mit der Gesellschaft steht und wie interessant man die Geschichte der Amazonen mit einer neuen Weltordnung verbinden kann. Zugleich ist die Geschichte aktueller denn je und ist eben nicht eine einfache Teenromanze sondern auch ein Roman über das Leben und die Liebe, der gepaart mit einem zu einem wirklich interessanten und mitreissenden Roman wird.

Dafür gibt es 5 Rosen:

Gunther Müller - Fette Vögel gehen öfter fremd ~ Skurrile Erkenntnisse aus der Welt der Wissenschaft

 
Beschreibung auf dem Buchrücken:
 Achterbahnfahrten sind gut gegen Asthma. Blasendruck erhöht das Denkvermögen. 
Hühner stehen auf hübsche Menschen. 
Ob Sie es glauben oder nicht, all das ist wissenschaftlich erforscht. Gunther Müller hat die unsinnigsten, aberwitzigsten und unglaublichsten Studien der Welt gesammelt und erklärt ihre Bedeutung für die Menschheit. Das bringt nicht nur überraschende Erkenntnisse, diese Forschungsergebnisse können sogar Leben retten - oder wissen Sie, ob eine leere oder eine volle Bierflasche die gefährlichere Waffe bei einer Kneipenschlägerei ist? Wahnwitz trifft Wissenschaft - so haben Sie Forschung noch nie erlebt!

Details:
Taschenbuch: 208 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2014 (20. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404606884
ISBN-13: 978-3404606887
Größe: 12,6 x 2,2 x 18,8 cm

Eigene Meinung:
 Gunter Müller hat in seinem Buch Erkenntnisse aus verschiedenen Wissensgebieten zusammengefasst. Dabei geht es um die verrücktesten Methoden der Erkenntnisse, die verrücktesten Fragestellungen, die Pop-Wissenschaft und die verrücktesten Erkenntnisse. Also geht Gunter Müller auch nach der wissenschaftlichen Theorie vor.
Eigentlich ist die Zusammenstellung aus allen möglichen Wissenbereichen schön zusammengestellt, aber manche der 85 Themen sind einfach etwas abwegig, auch wenn es die Studien, die Gunter Müller vorstellt, wirklich gibt. Aber es ist auch interessant zu erfahren, dass es wirklich Wissenschaflter gibt, die ihr persönlichen Vorlieben mit in die Studien mit einfliessen lassen.

Die Kapitel an sich sind aber nicht zu lang und auch gut für Laien erklärt, also muss man kein Wissenschaftler sein, damit man die Erklärungen versteht. Aber an sich bilden die einzelnen Studien kein einheitliches Buch und das ist schade, weil das hätte sich an manchen Stellen wirklich angeboten. 
Gunter Müller hat sich da wirklich eine schöne Buchidee einfallen lassen, aber leider ist es so, dass man bei manchen Studien das Gefühl hat, dass die Erklrung zu den Studien einfach so lang ist, dass man da das schon etwas als "Seitenschinden" ansehen kann, aber vielleicht wollte Gunter Müller auch nur sicher gehen, damit jeder Leser seine Studien versteht.

Das Buch ist sicher ein gutes Geschenk für Menschen, die gerne mal etwas "mehr" als ander wissen und auch eine nette Idee für Menschen, die sich für Wissenschaft oder besser "schräge" Wissenschaft interessieren.

Fazit: 
 Gunter Müller gibt einen interessanten Blick in die Wissenschaft, aber er schreibt leider einige Studien etwas in die Länge und das war einfach etwas unnötig und da hatte man das Gefühl, dass das nur Seitenschinden ist und das war einfach etwas, was verkürzt auch gereicht hätte.

Dafür gibt es 4 Rosen:

[Mini - Rezension] Tomas Überall - Dieses Loch ist weit entfernt von Spass ~ Bizarre Hotelbewertungen aus aller Welt

 
Beschreibung auf dem Buchrücken:
Urlaub ist Alltag unter erschwerten Bedingungen: Das Traumurlaubsziel erweist sich beim Realitäts-Check nicht selten als Kakerlakenwohnheim mit unverschämtem Personal. Was für die Hotelopfer tragisch wird, liest sich auf Urlaubsportalen todkomisch – dem Übersetzungscomputer sei Dank. Tomas Überall hat sie gesammelt, die schönsten Übelsetzungen (Und dann hat die Toilette gebrochen), bizarrsten Hotelbewertungen (Vorübergehend beschissen) und verstörendsten Reisewarnungen aus aller Welt (Kakerlak macht Kuckuck mit seine gigantische Antennen). Spätestens wenn es dann auch noch heißt „Gemeinsames Schlafen auf eigene Verantwortung“ ist klar: Daheim ist es doch am schönsten!

Details:
Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (12. Mai 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492305776
ISBN-13: 978-3492305778
Größe: 12 x 2,2 x 19 cm

Fazit:
 Hotelbewertungen sind ja für viele Urlauber ein wichtiges Mittel, damit sie ihre Hotels und Unterkünfte einschätzen können und deswegen könnte man denken, dass es eine gute Idee ist, ein kleines Best of der Hotelbewertungen zusammen zu stellen.
Die Aufmachung und das Design des Buches sind auch recht gut geworden, leider kam nach der Reisewarnung schon die erste Ernüchterung, weil die Bewertungen zwar aus aller Welt sind, aber die Übersetzung ist leider nichts Wert. Ich hatte das ganze Buch über das Gefühl, dass man zwar die Hotelbewertungen zusammengestellt hast und sie auch nach den Beschwerdearten geordnet, aber bei dem Deutsch stellen sich für jeden Menschen, der Verehrer der Sprache ist, die Nackenhaare auf. 
Man hat einfach das Gefühl, das wurde alles in den Google Übersetzer geschrieben und die Ausgabe wurde gleich so in das Buch übernommen. 
Genädigerweise gibt es eine Rose für die Idee und die Covergestaltung, aber mehr war bei der sprachlichen Gestaltung einfach nicht möglich, empfehlen kann ich das Buch auch nicht, weil es ist einfach nichts, was eine Empfehlung verdient.

Dafür gibt es 1 Rose:

Freitag, 5. Juni 2015

[Lesung] Ein Abend mit Andrè Herzberg im Thalia Dresden

 
Hallo ihr Lieben, 

am Mittwoch Abend war ich in Dresdem im Thalia und habe die Lesung von André Herzberg besucht. Er hat das Buch "Alle Nähe fern" geschrieben und aus dem Buch vorgelesen und auch etwas musikalisch vorgetragen. 

Darum geht es in dem Buch: 
André Herzberg erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie, drei Generationen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Der Großvater Heinrich Zimmermann hatte es vom einfachen Lederhändler zum mittelständischen Unternehmer gebracht, pflegte ein deutschnationales Weltbild. In buchstäblich letzter Sekunde gehen er und seine Frau ins Exil. Den Sohn Paul haben sie schon vorher nach England in Sicherheit gebracht. Nach dem Krieg geht Paul als überzeugter Kommunist in die DDR, verdrängt dort seine Herkunft, lebt „bescheiden“ als ranghoher Funktionär. Sein Sohn Jakob, der Erzähler des Romans, wird nach einer schwierigen Kindheit Sänger, durchlebt nach dem Mauerfall eine existentielle Krise und findet nach langem Suchen zum Judentum und zu sich selbst. Lakonisch und bildgewaltig erzählt André Herzberg von der generationsübergreifenden lebenslangen Sehnsucht nach Bindung und Zugehörigkeit: zu einem Land, zu einer Partei, zu einer Familie. Und von Fremdheit zwischen Vätern und Söhnen. Ein starker literarischer Text, eine außergewöhnliche Familiengeschichte.

Es gibt auch bewegte Bilder, die ich ähnlich wie bei der Lesung, im Internet gefunden habe:

Bildimpressionen: 
 

André Herzberg ist auch Musiker und in der ehemaligen DDR mit der Band Pankow bekannt geworden. 
Da er auch selber etwas gespielt hat, möchte ich euch da auch einen kleinen Ausschnitt zeigen:

Ein toller Abend in Dresden mit einem vielseitigen Schriftsteller / Sänger. 
Das Buch liegt noch hier, aber ich denke, es wird nicht mehr lange ungelesen bleiben.

Alles Liebe,
Katja

[Das virutelle Sofa] Heute mit Deborah Diamond


Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder ein Interview für euch und zwar mit der lieben Deborah Diamond. :)

Ich hatte von Deborah ihr ersten Band der "Dunklen Leidenschaften" gelesen und die Rezension dazu gibt es hier: ~*~ Klick ~*~  Bei der Rezension hatte ich ja schon erwähnt, dass ich Deborah bald auf meinem virutellen Sofa begrüssen darf.

=== Zu deinen "Dunklen Leidenschaften" ===

Wie bist du auf die Idee zu dieser Reihe gekommen? Gab es da einen besonderen Auslöser oder kam das eher spontan so über dich?

Deborah: Auf die Idee zu „Fünf Farben von Schwarz“ hat mich eine Freundin gebracht. Sie meinte, ich könne einen Roman über Männer und ihre speziellen Vorlieben schreiben. Es war natürlich als Witz gemeint, doch ich fand die Vorstellung, einen Roman mit erotischem Inhalt zu schreiben, sehr aufregend. Am selben Abend habe ich mich an meinen Schreibtisch gesetzt und mit der Planung begonnen.

Die Geschichte spielt ja in einer BDSM-Umgebung, hast du viel über die Szene recherieren müssen?

D.: Eine richtige Recherche mit eigenem „(Undercover-) Einsatz“ war nicht nötig. Ich bin sehr behütet aufgewachsen. Als ich dann zum Studieren in eine eigene Wohnung gezogen bin, habe ich die Freiheit sehr genossen Ich glaube, dazu muss ich nicht mehr sagen ;-) Zudem habe ich mit einigen Freundinnen gesprochen, von denen ich wusste, dass sie Erfahrungen mit Fesselspielen gemacht haben, und mir von ihnen weitere Informationen geholt.

Deine Figuren sind ja sehr realistisch, nimmst du dabei Menschen aus deiner Umgebung oder baust du dir deine Charaktere einfach deiner Vorstellung zusammen?

D.: Belinda entstammt ganz meiner Vorstellung. Ich wollte eine etwas naive Protagonistin, die bislang in ihrem Leben außerhalb des normalen Sexlebens noch nicht so viele Erfahrungen gemacht hat. Sie wird sich im Laufe der Roman-Reihe durch die sexuellen Erlebnisse weiter entwickeln.
Leopold hingegen hat durchaus ein Vorbild in der Realität. Er basiert auf einem Ex-Freund von mir, der, wie ich, in guten und behüteten Verhältnissen aufgewachsen ist. Er war sehr kultiviert, höflich und zuvorkommen. Doch im Bett genau das Gegenteil …

Mal ein Blick hinter die Kulissen: Wenn du einen Teil deiner Reihe schreibst, geht das in einem Rutsch oder hast du das Buch zwischenzeitlich mal unterbrochen?

D.: Nachdem ich die 5 Teile der Reihe durchgeplant hatte, habe ich „Dunkle Leidenschaft“ innerhalb eines Monats jeden Abend ohne Unterbrechung geschrieben. Mit dem zweiten Band habe ich bereits begonnen. Doch durch die Veröffentlichung des ersten Teils werde ich nun immer wieder vom Schreiben abgehalten. Zum Beispiel durch so schöne Interviews wie dieses hier :-) So etwas macht mir viel Spaß und ich lasse mich gerne ablenken. Ich sollte mich demnächst allerdings wieder konsequent dem Schreibprozess widmen, denn schließlich habe ich den zweiten Band „Dunkles Verlangen“ für August versprochen!

=== Zu der Autorin Deborah Diamond ===

Seit wann schreibst du? Gab es einen Moment, in dem du dich bewusst zum Schreiben entschlossen hast oder war das eher ein schleichender Prozess?

Deborahs Notizbuch ist immer dabei. (c) Deborah Diamond
D.: Seit meiner Jugend schreibe ich Tagebuch und immer wieder kurze Geschichten über Alltägliches oder Fantastisches. Das Schreiben hat mich schon immer begleitet und ist ein wichtiger Teil von mir. Ich habe stets ein Notizbuch bei mir, um mir Ideen, Gedanken oder (Tag-) Träume direkt aufschreiben zu können. Bewusst zum Schreiben entschließen musste ich mich also nicht, es war immer da!

Ist Autorin für dich der schönste Beruf der Welt? Und wenn ja, warum ist er das?

D.: Ganz klar: Ja! Einfach weil es mir leicht fällt und viel Freude macht. :-) Es wäre großartig, wenn ich irgendwann vom Schreiben leben könnte. Bis dahin mache ich gerne für meinen Vater die Buchführung und helfe ihm auf seinem kleinen Weingut, denn eigentlich habe ich ja „Wirtschaftswissenschaft“ studiert…

Wie sieht dein „Schreiballtag“ aus?

D.: Mein Schreiballtag beginnt erst am Abend. Wenn ich am späten Nachmittag nach Hause komme, koche ich erst etwas und setze mich danach gestärkt an den Schreibtisch. Manchmal mache ich mir zum Schreiben einen Wein auf, manchmal brauche ich aber auch eine Tasse Kaffee, um wach und konzentriert zu bleiben.

Wo schreibst du am liebsten und wo kommen dir die besten Ideen?

D.: Am liebsten schreibe ich eigentlich unterwegs in mein Notizbuch. Unterwegs kommen mir auch die besten Ideen: beim Wandern oder Radfahren, oder ganz profan beim Einkaufen. Ich weiß, dass ich auch nachts richtig gute Ideen habe. Ich versuche sie mir immer zu merken und denke mir im Halbschlaf, dass ich mich unbedingt daran erinnern muss. Doch wenn ich morgens aufwache, fallen mir höchstens noch ein paar Fragmente ein, die meistens leider keinen Sinn ergeben.

Wenn du mal eine Schreibblockade hast, wie versuchst du diese zu überwinden?

D.: Bislang hatte ich noch keine Schreibblockade. Toi toi toi! Aber ich stehe ja auch noch ganz am Anfang meines Autorendaseins. Bisher hatte ich keinen Druck etwas schreiben zu müssen. Doch nun, mit meiner ersten Veröffentlichung und der Serie, die über fünf Teile angelegt ist, hat sich das geändert. Ich hoffe, die Verpflichtung, „Fünf Farben von Schwarz“ zu Ende zu schreiben, wird sich nicht negativ auf die Leichtigkeit meines Schreibens auswirken! Und wenn, dann mache ich mir einen guten Wein auf, dann sieht die Welt meist schon wieder ganz anders aus!

Was rätst du Menschen, die selber gerne schreiben wollen und somit am Anfang ihre ersten schriftstellerischen Schritte stehen?

D.: Ich würde jedem raten, ein Tagebuch zu führen! Jeden Abend die Erlebnisse des Tages in Worte zu fassen übt ungemein! Die eigenen Erlebnisse und Gedanken zu formulieren ist ein gutes Training, auch für fiktionale Texte. Mir hat das sehr geholfen.

=== Deborah mal privat ===

Was für Genre liest du am liebsten oder bist du da nicht so festgelegt?

D.: Ich lese recht viel und „wahllos“ ;-) Liebesgeschichten, Krimis, Thriller, Biographien… Ich bin eigentlich offen für alles! Nur Science Fiction und Fantasy ist nicht so ganz mein Fall. Ich mag schon eher Bücher, die in der Realität verankert sind.

Hast du einen oder mehrere Lieblingsautoren?

D.: Nein, eigentlich nicht. Ich könnte jetzt eine längere Liste nennen, aber wahrscheinlich vergesse ich dann doch wieder die wichtigsten… Ich versuche es trotzdem: Stephen King, T.C. Boyle, Elizabeth George, John Irving, Nick Hornby, Simon Beckett, Judith Lennox, und und und

Was war dein Traumberuf als Kind?

D.: Schmuckdesignerin. Ich habe Schmuck aller Art geliebt und ständig die Ketten meiner Mutter gemopst!

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

D.: Ich bin gern sportlich aktiv: Joggen, Schwimmen, Wandern etc. Außerdem liege ich gerne am Meer faul in der Sonne. Natürlich am liebsten mit spannender Lektüre oder meinem Notizbuch.

Was macht für dich einen „perfekten“ Tag aus? Muss er dann komplett „perfekt“ sein oder machen ihn kleine Sachen erst so richtig perfekt?

D.: Zu einem perfekten Tag gehört für mich zuallererst ein leckeres Frühstück, mit Kaffee und Croissants, ein Treffen mit einer Freundin und abends entweder ein Konzert oder ein Wein in gemütlicher Runde mit Freunden und Bekannten. Richtig perfekt wäre so ein Tag mit dem richtigen Mann an meiner Seite. Der muss mir allerdings noch über den Weg laufen :-)
Ich kann mich aber auch über Kleinigkeiten freuen: schöne Post im Briefkasten, eine spontane Einladung oder ein fesselndes Buch. Wenn ein stressiger Tag so endet, vergesse ich alle Schwierigkeiten und bin am Abend wieder glücklich.

Was ist dein ganz persönlicher Traum für die Zukunft, den du dir gerne noch erfüllen möchtest?

D.: Mein größter Traum ist es den passenden Partner zu finden. Diesen kann ich mir leider nicht selbst erfüllen, sondern muss geduldig darauf warten. Dann würde ich gerne noch surfen lernen. Bislang habe ich mich noch nicht auf ein Brett getraut, weil ich befürchte, mich ganz ungeschickt anzustellen. Bevor ich selbst 30 werde, möchte ich das aber noch schaffen. Beides! Ein wenig Zeit bleibt mir noch… :-)

Danke für deine Zeit. :)

D.: Sehr gerne, liebe Katja! Danke für deine interessanten Fragen, mir hat die Beantwortung viel Spaß gemacht!

 So, ich hoffe, ihr hatte auch viel Spass am Lesen und wenn ihr mal ein bisschen Einblick in die BDSM-Szene haben wollt, dann schaut euch Deborahs Buch mal genauer an. 

Alles Liebe,
Katja