Freitag, 2. Juli 2021

[Review] Frank Goldammer liest im Rudolf-Harbig-Station am 1. Juli 2021

Hallo ihr Lieben und ich habe heute mal wieder einen Post zu einer Live-Lesung für euch und zwar
Frank Goldammer am 01. Juli 2021 im Rudolf-Harbig-Station in Dresden gelesen.
Der Veranstaltungsflyer
Dresden, der 01. Juli 2021. 
Die Lesung von Frank Goldammer habe ich eher durch Zufall mitbekommen, der Autor und ich sind schon einige Zeit befreundet und so postet er auf Facebook auch, dass er da die Veranstaltung hat und so sind wir an dem Abend eben ins Stadion. 
Über der Bühne war ein Bildschirm, damit man überall gut sehen konnte. 
Die Veranstaltung fand mit Blick von der Tribüne ins Stadion statt, mal etwas anderes, das nennt sich bei uns "Kultur - Lesung im Stadion" und in der Reihe finden immer mal wieder Lesungen statt. 
Also Moderator war die Stadionstimme Peter Hauskeller dabei. 
Neben Frank Goldammer gab sich an dem Abend auch Peter Hauskeller die Ehre und führte als Moderator durch den Abend. Er ist in Dresden als die Stationstimme bekannt. 
Buch mit Autor oder Autor mit Buch
An dem Abend ging es um den 6. Band der Max Heller Reihe, ich habe bisher jeden Band dieser Reihe in einer Lesung erlebt und die Reihe hat einfach etwas, finde ich. Sie spielt in Dresden und man merkt immer wieder, wie gut sich Frank Goldammer mit dem Dresden in der Zeit auseinander gesetzt hat. 
Frank Goldammer beim Lesen
Dann habe ich euch mal ein Bild gemacht, damit ihr mal einen Eindruck bekommt, wie das so im Gesamten aussieht, der Bildschirm ist eigentlich nur eine Ergänzung, aber es ist trotzdem gut, wenn man doch mal weiter weg sitzt. Ich setze mich ja gerne mal nach oben, weil ich lieber den Blick in den Raum habe. 
Zwischendurch gab es immer wieder mal ein bisschen Gespräch. 
Nach der Lesung gab dann Frank Goldammer noch eine kurzen Einblick in seine neue Reihe, die es ab Frühjahr 2022 zu lesen geben wird, dann bewegen wir uns thematisch nicht mehr um den 2. Weltkrieg, aber wir bleiben in der DDR, aber es geht dann in die brisante Zeit um die Wende. Mehr wird aber nicht verraten. 
Noch ein Lesungsbild. ^^
Ich habe natürlich auch ein Buch des 6. Bandes von Max Heller mit dem Titel "Verlorene Engel" gekauft und den stelle ich euch nun vor: 
Der 6. Band der Max-Heller-Reihe mit dem Titel "Verlorene Engel".

Darum geht es in Band 6: 
Wie ein Schatten in der Nacht

An dunklen Herbstabenden 1956 werden in Dresden wiederholt Frauen brutal vergewaltigt. Als auch noch eine tote Frau an der Elbe gefunden wird, werden in der verunsicherten Bevölkerung die Rufe nach Selbstjustiz laut. Kommissar Max Heller und sein Team ermitteln unter Hochdruck. Mithilfe eines weiblichen Lockvogels gelingt es ihnen, einen Verdächtigen festzunehmen. Der von Narben entstellte Mann gesteht zwar die Vergewaltigungen, leugnet aber den Mord. Sind vielleicht doch die von allen gefürchteten, desertierten russischen Soldaten die Täter? Die Lage eskaliert, als Hellers Familie in den Fall hineingezogen wird.

Details: 

Meine signierte Ausgabe

Autogrammkarte von Frank Goldammer
Dieses Mal habe ich auch mal ein Bild mit Frank Goldammer machen lassen, das wurde schon einige Mal gefragt, warum es das nicht gut und nun habe ich für euch mal eins gemacht und zeige euch das auch, ich habe es auch schon auf meiner Instagram-Seite gezeigt. 

Frank Goldammer und ich
Ich kann die Reihe um Max Heller nur empfehlen, in den nächsten Wochen werde ich euch auch die Reihe um Max Heller genauer vorstellen und rezensieren. 

Alles Liebe, 
Katja

Samstag, 19. Juni 2021

[Rezension] Constanze Dennig - Verkauft: Alma Liebekind ermittelt

 
Beschreibung:
Während eines Krankenhausaufenthalts beobachtet Alma Liebekind, von Beruf Psychiaterin, dass ein Todesfall in der Klinik anscheinend vertuscht wird. Sie kann es nicht lassen, sie muss das Geheimnis dieses ominösen Todesfalles lüften. Ihre neugierige Mutter steht ihr dabei tatkräftig zur Seite. Wieder einmal kommen die beiden Almas Freundin Erika, der Chefinspektorin, in die Quere.

Details:
Herausgeber: Ueberreuter, C.; 1. Edition (13. März 2020)
Sprache : Deutsch
Broschiert: 256 Seiten
ISBN-10: 380008001X
ISBN-13: 978-3800080014
Reihe: Buch 4 von 4 in der Alma Liebekind Serie
Kaufen? 

Eigene Meinung: 
Das Cover des Buches passt sehr gut zum Inhalt, die erste Beobachtung zu dem Fall macht Alma Liebekind auch in einer Klink und auch die Stimmung des Bildes passt sehr gut zu der Handlung, die dann folgt. 
Als Alma Liebekind eine seltsame Beobachtung in einem Wiener Sanatorium macht, in dem sie wegen einer Fehlgeburt behandelt wird, fragt sie sich, ob man hier ein Verbrechen verschleiern möchte und beginnt sich zusammen mit ihre Mutter auf eine nicht ganz ungefährliche Spurensuche...
Constanze Dennig streift im Buch das sehr aktuelle Thema der Flüchtlingspolitik, aber das auch nur am Rande und das ist etwas schade, weil das hätte man etwas mehr einbinden können. Es fehlt hier einfach etwas der Fokus auf die Herkunft der Frau, die nachts ins Sanatorium eingeliefert wird. 
Alma ist als Hauptprotagonistin etwas schwierig, sie ist irgendwie keine Figur, die man ins Herz schliesst, aber so ergeht es dem Leser mit allen Figuren, sie bleiben etwas blass, man kann sie nicht wirklich greifen. 
Constanze Dennig beginnt nicht gleich mit dem wirklichen Fall, sie legt die Geschichte so an, dass man erstmal etwas die Charaktere und deren Einbettung in ihr Leben, so das es zu Beginn nicht wirklich wie ein Krimi anmutet, leider wird das auch im Verlauf des Buches nicht besser, weil der Spannungsbogen nicht wirklich vorhanden ist. 
Constanze Dennig hat einen sehr interessanten Schreibstil, man kommt sehr gut in die Geschichte rein und durch ein paar kleine wienerische Feinheit kommt auch etwas der österreichische Charme des Buches durch. Sie hat eine sehr auffallende Sprachwahl, so dass man immer wieder Begriffe aus dem lateinischen oder dem Dialekt als Fussnote erklärt werden muss. Gewollt spannend legt sie kleine Spuren, die sie dann später im Buch wieder aufnimmt und deren Bedeutung erst dann klar wird, aber die auch nicht wirklich zur Spannung beitragen. 
Dieser Band ist bereits der 4. Band der Reihe, an sich ist der Fall abgeschlossen, wer sich aber für die Figuren an sich interessiert und gerne mehr als den Steckbrief zu Beginn des Buches haben möchte, sollte mit Band 1 der Reihe starten. Wenn man erst mit Band 4 einsteigt, ist es etwas schwierig, die Personen immer klar zuzuordnen und sich die Beziehungen der Charaktere zu erschliessen. 

Fazit: 
Die Idee des Krimis ist wirklich gut, aber in der Umsetzung ist es eher ein spannender Roman als ein Krimi. Irgendwie steht der Fall eher so neben den Beziehungen zwischen den Charakteren und gewinnt nicht wirklich die Oberhand. 
Constanze Dennig hat einen etwas spezielle Art zu schreiben, an die man sich gewöhnen muss und die sicher nicht jeder so gut findet, weil man manchmal eben erstmal die Fussnoten lesen muss und das schon im Lesefluss etwas stört. 
Alles im allem kann man sagen, der Plot ist gut, das Cover auch, aber der Schreibstil, die Charaktere und auch der Fortgang der Handlung überzeugt nicht. Man muss sich sehr auf das Buch einstellen, weil der Humor und auch das Ermittlerduo aus Mutter und Tochter nicht wirklich zu der Krimiidee passen wollen. 

Dafür gibt es 2 Rosen: 
Danke an Vorablesen und den Ueberreuter Verlag für das Rezensionsexemplar. 

Donnerstag, 17. Juni 2021

[Picknickkonzert 2021] Campino präsentiert "Hope Street. Wie ich einmal englischer Meister wurde" ~ Gespräch - Lesung - Musik

Hallo ihr Liebe und herzlich willkommen zu meiner Review zu 
Campino präsentiert "Hope Street. Wie ich einmal englischer Meister wurde" ~ Gespräch - Lesung - Musik im Rahmen der Picknickkonzerte 2021 in der Rinne Dresden. 

Hier erstmal die Eintrittskarte plus natürlich der negative Schnelltest, den wir für den Einlass brauchten: 


Einlass war um 18 Uhr und wir waren gegen 17.30 Uhr in der Rinne, da stand schon einiges an Fans an und man konnte aus allen Ecken Musik von den Toten Hosen hören, das war schon mal was. Mal wieder Menschen sehen, anstellen in einer Reihe voller Vorfreude, Musik hören, das war der Hammer. :) 


Hier noch ein Bild der Decken, es war ein Picknick-Konzert und das war so schön. :) 

Campino hat den Abend sehr gut gestaltet, viel erzählt, einiges gelesen, einige Lieder gesunden, natürlich auch welche von den Hosen, aber auch einige persönliche Lieblingssongs, die er immer mal singen wollte. Eine sehr besondere Lesung, einfach etwas anders als sonstige Lesungen. 

Hier noch ein paar Bilder für euch: 



Und natürlich konnte ich nicht widerstehe, es gab signierte Buchexemplar und ja, ich musste eins mitnehmen. Für euch noch die Karte mit Buch und die Signatur von Campino. 


Alles Liebe, 
Katja

Wichtiger Hinweis: 
Der Beitrag erschien wortgleich auf dem Blog Zwischen Noten und Konzerten. Da es in beide Blogs passt, ist das so gewollt. 

Dienstag, 25. Mai 2021

[Kurz-Rezension] Cordula Weidenbach - Ein Bruder zu verkaufen mit Bett und Spielzeug: Wenn Kinder Zettel schreiben

Beschreibung:
Große Geschichten auf kleinen Zetteln festgehalten: das erste Kinderzettel-Buch

"Papa, wie ist dein Ei Fon Kot?" – "Liebe Zanfee, ich habe meinen Zan verschlugt." – "Mama, bitte den Kiffertopäden zurückrufen!".
Kinderzettel sind geistreich, witzig, kunterbunt und stecken voller Herz. Cordula Weidenbach hat die lustigsten, verblüffendsten und unterhaltsamsten Notizen, "Dschuldigungen", Liebeserklärungen, Wunschzettel, Einkaufslisten und Wutbriefe gesammelt – ein perfektes Geschenk für alle, die Kinder lieben!

Details:
Herausgeber: Heyne Verlag; Originalausgabe Edition (11. Februar 2019)
Sprache: Deutsch
Taschenbuch: 176 Seiten
ISBN-10: 3453604571
ISBN-13: 978-3453604575
Abmessungen: 11.9 x 1.3 x 18.8 cm
Kaufen? 

Fazit: 
Das Coverbild ist schon mal echt süss gemacht und man sieht auch gleich, um was es in dem Buch geht, es sind so schöne Zettel von Kindern, die einfach mal ihre Welt in knappen Worten oder Bildern erklären, inklusive sehr süsser Rechtschreibfehler. 
Ein tolles Buch, sehr kurzweilig und einfach zum Lachen, ausserdem kann man dann mal schön abschalten, die Zettel sind teilweise echt süss gemacht und man hat einfach Spass beim Lesen. 
Auch als kleines Mitbringsel für eine junge Familie super geeignet. 
Leichten Abzug gibt es, weil das Buch leider etwas dünn geraten ist, etwas mehr wäre sehr schön gewesen. 

Dafür gibt es 4 Rosen:

Dienstag, 18. Mai 2021

[Rezension] Maria Bachmann - Panikrocker küsst man nicht ~ Wie mich die wilde Liebe zu Udo Lindenberg ins Leben katapultierte

 Beschreibung:
»Maria war damals schon ’ne Schlau-Frau, erst ’n bisschen schüchtern vom Kartoffelacker in die Großstadt, künstlerisch, immer neugierig auf die Wundertüte des Lebens. Heute gibt sie den Leuten viel Energy, Fraktion ›Durchblick und Unbescheidenheit‹. Coole Compagnera mit Seelen-Tieftaucher-Lizenz und Abenteuergeist. Das brauchen wir heute.« Udo Lindenberg

Mitte der Achtzigerjahre in der deutschen Provinz: Die junge Krankenschwester Maria sehnt sich nach einem Leben voller Freiheit und Erfüllung. Als sie auf einem Konzert Udo Lindenberg kennenlernt, landet sie erst im Tourbus der Band, dann in seinen Armen. Schnell erliegt sie dem rebellischen, wilden und kompromisslosen Charme des »Panikrockers«. Doch es knirscht zwischen ihnen, und während sie vom Ankommen träumt, will er radikale Unabhängigkeit. Maria braucht Jahre und viele schöne, aber auch schmerzliche Erfahrungen, bis sie sich von ihm löst und ihren eigenen Weg findet. In der aktualisierten Neuauflage dieses 1992 erstmalig erschienenen Buches erzählt die bekannte Schauspielerin und Autorin Maria Bachmann eindrucksvoll und inspirierend die leidenschaftliche Geschichte einer lebenshungrigen Frau, die ausbricht und erst Udo Lindenberg, dann die große weite Welt und schließlich ihr eigenes Leben erobert.

Details: 
Herausgeber: Goldmann Verlag; Neuveröffentlichung Edition (20. Januar 2020)
Sprache: Deutsch
Taschenbuch: 256 Seiten
ISBN-10: 344214258X
ISBN-13: 978-3442142583
Abmessungen: 12.5 x 2.2 x 18.7 cm
Kaufen? 

Wichtiger Hinweis: 
Das Buch ist eine Neuauflage, das Buch ist bereits 1992 erschienen und ist nun aktualisiert wurden. 

Eigene Meinung: 
Das Cover hat schon so einen Hauch von der Hamburger Reeperbahn, man sieht die Lichter und den Titel im Neonlicht, das fällt schon auf, da geht der Untertitel und auch der Autorennamen fast schon etwas unter. 
Maria ist eine einfache Krankenschwester mit einem grossen Lebenshunger, aber sie weiss nicht, wie sie der Provinz entkommen soll, doch dann ist da dieses Konzert von Udo Lindenberg bei ihr in der Nähe und aus einem Abend voller Musik wird der Sprung in ein neues spannendes Leben... 
Das Buch katapultiert den Leser in die Mitte der 80er Jahre zurück, aber deswegen wirkt die Geschichte nicht altbacken oder irgendwie aus der Zeit gefallen, sie ist eher spannend und durch die Verstrickungen auch spannend und unterhaltsam. 
Maria Bachmann gibt dem Leser einen guten Einblick in die Welt um Udo Lindenberg herum und beschreibt sehr anschaulich, wie sie als damals noch junge Krankenschwester durch Zufall Udo Lindenberg kennenlernt und dabei sich selber findet, natürlich auch mit Hilfe des Panikrockers. 
Maria Bachmann schildert die Jahre mit Udo Lindenberg sehr eindringlich und voller Emotionen, sie gibt auch Einblicke in einige ihrer Tiefpunkte, aber auch in das Leben von Udo Lindenberg als Rocker der Nation und gerade das macht das Buch authentisch.
Abgerundet wird das Buch durch den flüssigen und angenehmen Schreibstil von Maria Bachmann, der das Buch wirklich fesselnd macht, dass man es kaum aus der Hand legen möchte. 

Fazit:
"Panikrocker küsst man nicht" ist ein Buch, was man wirklich in einem Rutsch lesen kann, es ist ein sehr emotionales und spannendes Buch, voller Verstrickungen und Träume, aber auch von einer aufregenden Zeit, die man nie vergisst. 
Ein Buch, was sicher nicht nur für die Fans des Panikrockers oder von Maria Bachmann interessant ist, weil es einfach ein paar Einblicke in das Leben des Rockers gewährt, aber gleichzeitig die Gefühlsachterbahn von Maria Bachmann widerspiegelt. 

Dafür gibt es 5 Rosen: 
Danke an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar.

Wichtiger Hinweis: 
Die wortgleiche Rezension findet sich im Musikblog Zwischen Noten und Konzerten, das ist so gewollt, weil das Buch in beide Blogs passt.