Freitag, 4. November 2016

[Rezension] Jason Segel / Kirsten Miller - Nightmares! Die Schrecken der Nacht (Band 1)

Beschreibung:
Schlafe, Charlie, schlaf ruhig ein, im Traum wird es noch schlimmer sein à Kalter Kaffee, Unmengen Wasser, Klebeband zum Augenaufhalten: Der zwölfjährige Charlie versucht alles, um bloß nicht einzuschlafen. Seit er in der Villa seiner neuen Stiefmutter lebt, wird er Nacht für Nacht von absolut gruseligen Albträumen heimgesucht. Aber warum wirken die Monster und Ungeheuer soviel echter als andere Träume? Charlie muss sich etwas einfallen lassen, wenn er jemals wieder ruhig schlafen will.

Das erste Buch von Hollywood-Liebling und Muppets-Autor Jason Segel - bekannt aus How I Met Your Mother - als Auftakt einer Trilogie voller subtilem Grusel und viel Spaß.
Perfekt für alle ab 10 Jahren: witzig, fantastisch und doch aus dem Kinderleben gegriffen.

Details:
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Dressler (13. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3791519085
ISBN-13: 978-3791519081
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
Teil einer Reihe: Ja, Band 1 der Nightmares! - Reihe

Eigene Meinung:
Nightmares! Die Schrecken der Nacht ist alleine schon durch das Cover ein Hingucker, man findet viele kleine Bildelemente, die den Blick immer wieder ablenken. Das Cover passt auch gut zu der Geschichte um Charlie, weil auch Charlie immer wieder durch Details und Momente abgelenkt wird. 
Besonders an den Cover ist, dass es im Dunkeln leuchtet, was man bei Cover ja nicht wirklich oft hat. 
Charlie ist an sich ein normaler Junge, nur ist in seinem Leben vieles anders als in den Leben von anderen 12 Jährigen. Charlie ist aber durch den Tot seiner Mutter und der Trauerverarbeitung sehr in sich gekehrt, gleichzeitig trägt er aber eine riesengrosse Wut in sich, weil er einfach nicht verstehen kann, warum gerade seine Mutter so früh gehen musst. Gleichzeitig muss sich Charlie immer in den Nächten seinen größten Ängsten stellen, weswegen er versucht, nie zu schlafen, was natürlich nicht geht, weil ihn der Schlaf immer wieder einholt.
Da Charlie den Schlaf nicht umgehen kann, versucht er mit Hilfe seiner Freunde, diese Albträume zu besiegen, was dann eine wirklich spannende Geschichte ins Rollen bringt...
384 Seiten erscheinen am Anfang für das vom Verlag vorgeschlagene Lesealter wirklich viel, aber die Seiten fliegen nur so dahin, weil man immer und immer wieder wirklich gruselige Momente hat, aber auf der anderen Seite gibt es die Momente, wo man nur schmunzeln kann, weil dann die Spannung immer wieder etwas abflacht. 
Der Schreibstil von Jason Segel und Kirsten Miller ist wirklich schön, er liest sich sehr gut und ist auch zu keinem Moment langweilig, auch wenn man dann sagen muss, dass es für ein Kinderbuch ab 10 Jahren schon etwas komplex ist, was aber nicht zuletzt an dem komplexen Umfeld der Geschichten liegt.

Fazit:
Nightmares! Die Schrecken der Nacht ist ein Gruselspass für Jung und Alt, auch wenn das Alter des Verlages von 10 - 12 Jahren reicht, kann man das auch auch eindeutig in älteren Jahren lesen, weil der Nervenkitzel bleibt immer gleich, weil man Charlie wirklich ins Herz schliesst und gleichzeitig nicht wirklich versteht, was immer mit ihm passiert und wie er in den Strudel aus Ereignissen gekommen ist. 

Dafür gibt es 5 Rosen:

Danke an Katja von Netzwerk Agentur Bookmark und den Dressler Verlag.

Donnerstag, 3. November 2016

[Neues aus der Bücherwelt] Der LovelyBooks Leserpreis 2016

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch auf etwas besonderes schönes aufmerksam machen und zwar auf dem Lovelybooks Leserpreis, bei dem ihr die besten Bücher 2016 wählen könnt. Ich finde das super, dass man da die Leser fragt und hoffe, dass ihr - wie ich auch - abstimmen werdet.

Was ist der Leserpreis?

Seit 2009 werden jedes Jahr die besten Neuerscheinungen in 14 Kategorien ausgezeichnet. Und wie der Name LESERpreis schon sagt, sind es hier die Leser, die bestimmen, welche Bücher gekürt werden.

Ablauf Leserpreis im Jahr 2016

Im Rahmen der Nominierungsrunde kannst du bis zum 10. November deine liebsten Neuerscheinungen des Jahre in den 14 vorgegebenen Kategorien einreichen. 
Die Kategorien findet ihr unten. Pro Kategorie können drei Titel nominiert werden. 
Wichtig hierbei ist, dass die Titel zwischen dem 1. November 2015 und 31. Oktober 2016 erstmalig auf Deutsch erschienen sind.
In die anschließende Abstimmungsrunde schaffen es die 35 am meisten nominierten Bücher pro Kategorie auf die Shortlist. In der Zeit vom 14. bis 22. November 2016 könnt ihr nun abstimmen, welches Buch den Leserpreis 2016 erhalten soll. Auch hier habt ihr wieder drei Stimmen zu vergeben.
Am 24. November 2016 werden dann die Gewinner der Kategorien in Gold, Silber und Bronze von LovelyBooks.de bekanntgegeben.


Kategorien:

Romane
Krimi & Thriller
Fantasy & Science Fiction
Jugendbücher
Kinderbücher
Liebesromane
Erotische Romane
Historische Romane
Humor
Sachbuch und Ratgeber
Bestes Hörbuch
Bestes E-Book only
Bester Buchtitel
Bestes Buchcover


Wenn ihr noch nicht abgestimmt habt, dann macht das doch noch: 


Alles Liebe,
Katja

Mittwoch, 2. November 2016

[Blogtour] Lady Lanwoods kühner Plan von Majon Wallis ~ Tag 3

Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zum 3. Tag unsere Blogtour,

ich hoffe, ihr habt vorgestern die Buchvorstellung und gestern den Beitrag über Photographie im 19. Jahrhundert schon gelesen, wenn nicht, sind sie unter den Themen nochmal verlinkt. 
Heute darf ich euch die Midlife Krise vorstellen, in der Lord Lanwood steckt, weil er in seinem Leben alles verändern möchte und das eben auch seine Tochter Victoria betreffen soll. Deswegen werde ich euch heute etwas über die Midlife-Krise vorstellen. 

Midlife-Krise
Mit dem Begriff Midlife-Crisis (engl. für „Lebensmittekrise“) meint man einen psychischen Zustand der Unsicherheit im Lebensabschnitt von etwa 40, 45 bis Anfang 50 Jahren. Im Unterschied zu seelischen Erkrankungen im engeren Sinne besteht keine eindeutige Abgrenzung einerseits zum natürlichen, gesunden Seelenleben und andererseits zu spezifischen psychischen Störungen des Erwachsenenalters.

Symptome und Verlauf
Da der Begriff nicht als psychische Krankheit definiert ist, ist die Bezeichnung „Symptome“ im eigentlichen Sinne hier nicht angemessen. Als Anzeichen der Midlife-Crisis werden sehr unterschiedliche Beschwerden benannt. Meist berichten die Betroffenen von Stimmungsschwankungen, Grübeleien, innerer Unsicherheit, Unzufriedenheit mit dem bisher Erreichten (beruflich, partnerschaftlich, familiär). Die Gefahr von Überschneidungen der Anzeichen einer Midlife-Crisis mit den Symptomen einer psychischen Erkrankung im eigentlichen Sinne ist dabei groß (s. u.). Sofern sich aus den Belastungen keine psychische Erkrankung entwickelt, gehen die meisten Menschen aus diesem Lebensabschnitt mit dem Gefühl gestärkter innerer Reife und bewussterer Lebenshaltung heraus.

Häufigkeit
Wieviele Menschen in ihrer Lebensmitte in eine psychische Krise geraten, die sich als Midlife-Crisis beschreiben ließe, ist schlecht einzuschätzen. Aufgrund mangelnder standardisierter und allgemein anerkannter Kriterien und der schlechten klinischen Abgrenzung zu normalen und krankhaften psychischen Zuständen sind epidemiologische Angaben nicht sicher zu erheben. Da der Begriff häufig in Analogie und gewisser Abgrenzung zu den bei Frauen mit den biologischen Veränderungen in der Lebensmitte einhergehenden Wechseljahren verwendet wird, zielt die Alltagsverwendung der Bezeichnung stark auf das männliche Geschlecht ab.

Ursachen
Dem Begriff der Midlife-Crisis liegt die Annahme zugrunde, dass die meisten Menschen ihr Dasein nach einem Lebensziel ausrichten. Bei aller individueller Unterschiedlichkeit werden die Chancen zur Verwirklichung des eigenen Lebensziels in der Lebensmitte häufig reflektiert, was zu Verstimmungen und Unsicherheiten auch hinsichtlich der eigenen Identität (Rolle in Familie, Beruf, Sozialleben etc.) im Sinne des Begriffs führen kann. Spezifischere Ursachen sind weder im biologischen noch im psychosozialen Bereich exakt definiert.

Anstelle dessen wird der zeitlichen Komponente eine eigene Wirksamkeit zugesprochen: In der „Mitte des Lebens“ treffen einerseits häufig belastende Lebensereignisse (eingeschränkte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, Trennungs- und Verlusterfahrungen, s. u.) zusammen. Andererseits ist gerade im relativen Zeiterleben die Mitte des Lebens eine Zäsur: Während sich der junge Mensch seine verbleibende Lebenszeit als das mehrfache des bereits gelebten Lebens vorzustellen vermag, wird in der Lebensmitte die Vorstellung von der verbleibenden Zeit in der Relation zur bereits verlebten Zeit erheblich verkürzt. Im Rahmen dieses veränderten subjektiven Zeiterlebens werden (nicht immer bewusst) Bilanzierungen vorgenommen, die eine Grundlage für die kritische Reflexion des bisher Erreichten darstellen und sich bis hin zur Identitäts- und Sinnkrise entwickeln können.

Als mögliche Ursache einer Midlife-Crisis kann aber auch der nun deutlich wahrnehmbare körperliche Alterungsprozess in Frage kommen.

Psychische Entwicklungsphasen im Erwachsenenalter
Die Phasen der psychischen Entwicklung im Erwachsenenalter sind von wissenschaftlicher Seite bislang noch nicht so klar wie die im Kindes- und Jugendalter dargestellt worden.Erik H. Erikson hat als erster Psychoanalytiker den Versuch unternommen, die altersbezogenen inneren Konflikte über das Kindes- und Jugendalter hinaus auch für das Erwachsenenleben zu beschreiben. Dabei fasste er die Konfliktfelder Intimität vs. Isolation im jungen Erwachsenenalter, Zeugungsfähigkeit vs. Selbstabkapselung im mittleren Alter, sowie Ich-Integrität vs. Verzweiflung im hohen Alter als zu bewältigende psychische Aufgaben des jeweiligen Lebensabschnitts zusammen.

Aus heutiger Sicht sind die psychischen Entwicklungsphasen im Erwachsenenalter jedoch bei aller Bemühung auch deshalb nicht so sicher voneinander abgrenzbar, wie dies bei der psychobiologischen Entwicklung des Kindes möglich ist, weil die Rhythmik weniger von eingegrenzteren biologischen als von offenen sozialpsychologischen Voraussetzungen abhängt und die Reifungsprozesse der erwachsenen Persönlichkeit eher kontinuierlich und individuell sehr unterschiedlich ablaufen. Häufiger Gegenstand in der Diskussion um den Begriff Midlife-Crisis sowie in der psychologischen Erforschung der Erwachsenenentwicklung sind auch Rollen- und Identitätswechsel des erwachsenen Menschen (nach Erreichen des Erwachsenenstatus ab ca. 20. Lebensjahr).

Abgrenzung von psychischen Krankheiten im eigentlichen Sinne
Bisher findet der Begriff in der klinischen Psychiatrie und ihren diagnostischen Systemen keine Verwendung. Im Gegensatz zu den meisten klassifizierten psychischen Störungen wird mit der Wortwahl sowohl hinsichtlich des Beginns, des Verlaufs und der Ursache des Zustandes eine Zuschreibung getroffen, die in der Fachwelt kontrovers diskutiert wird. Aus therapeutischer Sicht ist wesentlich, klassifizierbare und auch behandelbare psychische Störungen, die in jedem Lebensalter des Erwachsenen auftreten können, von dem Begriff abzugrenzen. Dafür stehen hinreichend untersuchte Testinstrumente zur Verfügung, die in der klinischen Psychologie Anwendung finden.

Dennoch darf eine klinische Ablehnung des Konzepts der Midlife-Crisis nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch viele klinisch gut beschriebene psychische Störungsbilder im Kontext mit der aktuellen Lebenssituation zu bewerten sind, also auch die Bedingungen des mittleren Lebensabschnitts ggf. berücksichtigt werden müssen. Das bezieht neben psychosozialen Bedingungen durchaus auch biologische Faktoren mit ein. So kann etwa ein protektiv wirksamer Schutz weiblicher Geschlechtshormone für bestimmte psychische Störungsbilder als nachgewiesen gelten. Die Datenlage zur Wirkung eines langsamer sinkenden Testosteronspiegels im mittleren Lebensalter des Mannes sind im Vergleich dazu nicht hinreichend aussagekräftig, um eine Relevanz für die Gültigkeit eines spezifischen psychischen Zustands aufzuweisen. Allerdings gehen Trennungs- und Ablösungsprozesse, die in diesem Alter vermehrt erlebt werden (Ablösung der Kinder, Trennung vom Partner, Tod oder schwere Krankheit der Eltern) sowie Belastungen durch eigene körperliche Krankheit oder Langzeitarbeitslosigkeit für viele Menschen in diesem Alter mit Symptomen psychischer Störungen einher. Hier liegt die eigentliche Berechtigung der Verwendung des Begriffs in umgangssprachlichen Kontexten.

Das Gewinnspiel
Zu gewinnen gibt es natürlich auch wieder etwas und zwar:

1. Preis - 1 E-Book von Lady Lanwoods kühner Plan im Wunschformat + 2 Karten mit Motiv „Kristallpalast“ (signiert) + 1 Kugelschreiber


2. Preis - 2 Karten mit Motiv „Kristallpalast“ (signiert) + 1 Kugelschreiber

Um zu gewinnen beantwortet einfach folgende Frage:
Kennt ihr Menschen, die in so einer Lebenskrise sind?

Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn. 
Das Gewinnspiel endet am 4.11.2016 um 23:59 Uhr.


Der Blogtourfahrplan
31.10. Lady Lanwoods kühner Plan bei Tine
1.11. Photographie im 19. Jahrhundert bei Christiane
2.11. Midlife-Krise bei Katja
3.11. Frauenreisen im 19. Jahrhundert bei Ricky
4.11. Der „Kristallpalast“ bei Nadja
5.11. Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Alles Liebe,
Katja

Montag, 31. Oktober 2016

[Rezension] Silke Boger - Mädchenklo: Das gaanz normale Leben! In sieben Episoden

Beschreibung:
Sieben Kurzgeschichten
Die gaanz normalen Erlebnisse im Alltag einer blonden Vierzigerin, Bankerin, Fußballbegeisterten, Spezi-trinkenden Partygängerin, die gemeinsam mit ihren Freundinnen Skurriles und Erstaunliches auf dem Mädchenklo und anderen Orten erlebt. Begleiten Sie Peri durch die täglichen aberwitzigen Situationen ihres Lebens.

Details:
Taschenbuch: 279 Seiten
Verlag: Pinguletta Verlag; Auflage: 1. Ausgabe (5. November 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3981767802
ISBN-13: 978-3981767803
Größe: 17,2 x 10,8 x 2,2 cm

Eigene Meinung:
Das Cover ist wirklich ein Hingucker, mal etwas, was sich von der Masse absetzt, aber wirklich gut zum Inhalt des Buches passt. 
Silke Boger kreiert mit Peri eine Frau, die einfach alles will und einfach immer und immer Momente in ihrem Leben erlebt, die sie an allem zweifeln lässt. Peri ist eine Frau, die man als Powerfrau bezeichnen kann und die einfach immer und immer wieder von einer Katastrophe in die nächste stolpert, dabei aber so witzig und abgeklärt bleibt, dass das für den Leser manchmal etwas unheimlich ist, aber das ist eben ihre Art. Eine Art, die aber immer wieder für ein Lachen beim Lesen sorgt. Aber auch die Orte, an die es Peri und ihre Freundinnen immer wieder treibt, die sind einfach nur wahnsinnig komisch, was aber auch klar bei dem Titel "Mädchenklo" ist. Manchmal muss man schon bei dem Ort, in dem die Episode spielt, schon schmunzeln und natürlich geht dann auch das Kopfkino dabei an. Das ist eine Art von Humor, die man bei dem Buch mitbringen sollte.
Mädchenklo ist eben das, was immer passieren kann, wenn sich Frauen treffen und etwas unternehmen, also so gut wie alles und das verpackt Silke Boger wirklich sehr treffen in sieben Episoden.
Etwas schade ist, dass es immer mal wieder kleine Fehler in der Grammatik findet, aber da sollte man einfach mal etwas darüber hinweg sehen, weil sie jetzt keine schwerwiegenden Verfälschungen im Text produzieren. Trotzdem fällt es leider etwas negativ auf.
Geteilt ist die Geschichte in 7 Episoden, die wirklich sehr gut aufeinander abgestimmt sind, man erlebt als Leser praktisch 7 Geschichten, die aber in einem grossen Bogen gefasst sind. 
Silke Boger hat einen tollen Stil, der sich wirklich gut weglesen lässt, die 279 Seiten sind wirklich in einem Rutsch weggelesen und eigentlich ist man traurig, wenn man das "Mädchenklo" wieder verlässt.

Fazit:
Silke Boger hat mit ihrem Buch einen Ausbruch aus dem Alltag, die sowohl frau als auch mann lesen kann und die einfach nur wahnsinnig witzig ist, allerdings muss man sich schon auf die sehr chaotische Protagonistin und deren Lebensstil einlassen, sonst wirkt das Buch sicher etwas verstörend. 

Dafür gibt es 5 Rosen:

Danke an Silke Boger und den Pinguletta Verlag für das Rezensionsexemplar.

Sonntag, 23. Oktober 2016

[Bloggeraktion] Bookish Sunday #1

Hallo ihr Lieben,

ich habe eine tolle Aktion entdeckt und zwar den Bookish Sunday, der wirklich schön ist und bei der möchte ich gerne mitmachen. :) Zur Erklärung poste ich euch das:

An jedem Sonntag wird immer eine Frage/Aufgabe gestellt (außer jeder 5. Bookish Sunday, der hat dann 2 ^-^), in der es um Bloggen, Bücher, Lesen, Cover und Autoren geht. Halt alles was mit Büchern zutun hat!
Erstellt auf eurem Blog einfach einen Post, kopiert Frage/Aufgabe und beantwortet sie. Von der Aufstellung her kennt ihr sowas schon von Gemeinsam lesen, Cover-Monday oder Top Ten Tursday.

Die Frage zum heutigen Sonntag:
Bevorzugst du Taschenbücher oder Gebundene Bücher, und von welchem Format hast du die meisten im Regal?

Also ich bin schon ein Fan von Hardcovern, weil die einfach immer sehr schön aussehen und natürlich auch ein Hardcover im Regal auch mehr hermacht als ein Taschenbuch. 
Auf der anderen Seite muss man natürlich auch der Preis sehen, denn ein Hardcover kostet in der Regel um die 20 Euro und wenn das Buch dann nicht so ganz den Geschmack trifft, dann ist das schon recht schade. 
Bei Taschenbücher muss man natürlich sagen, dass man die Ausstattung zwischen beiden Formanten nicht wirklich vergleichen kann, natürlich die das Taschenbuch die günstige von beiden Alternativen und wenn man das Taschenbuch mag, ist es auch okay.
Ich muss sagen, wenn ich so durch meine Bücher schaue, entdecke ich wahrscheinlich mehr Taschenbücher als Hardcover, weil ich meist auf die Taschenbuchversion warte, aber die gebundenen Bücher, die ich habe, stehen vorn im Regal, weil ich darauf schon recht stolz bin. 

Und wie ist es bei euch?

Alles Liebe,
Katja