Dienstag, 24. Januar 2017

[Kurz-Rezension] Lisa Straubinger - Kindersegen (booksnacks-Kurzgeschichte)

Beschreibung:
Eine Kurzgeschichte über verlorene Träume
Maria und Haralds Leben fällt durch den Verlust ihrer Tochter in sich zusammen. Sie leben sich auseinander, machen irgendwie weiter, treffen falsche Entscheidungen und müssen damit leben. Ein Kind steht zwischen ihnen und verbindet sie doch.

Details:
Format: Kindle Edition / E-Pub
Dateigröße: 221 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 19 Seiten
Verlag: booksnacks.de (13. Dezember 2016)
Sprache: Deutsch

Fazit:
Das Cover ist schön harmonisch gestaltet, eine Mutter, die ihre Kind hochhebt, davor ein Kinderwagen und das alles in schönes Sonnenlicht getaucht, das wirkt wirklich schön. 
Maria hat nur einen Wunsch im Leben - ein eigenes Kind, doch das scheint für sie immer wieder in ungreifbare Ferne zu rücken. Nach dreizehn Schwangerschaften, die entweder früher endeten oder mit einer Totgeburt ausging, hat nur die 13. Schwangerschaft, eine Tochter überlebt, aber leider starb auch sie am plötzlichen Kindstod und das nimmt Maria alle Kraft, auch die neue Hormonbehandlung gab keinen Erfolg und auch die Aussichten auf Erfolg sind mehr als gering. Ach Harald, Marias Mann, hat die Hoffnung auf Kinder aufgeben, allerdings schon lange vor Maria und er hat sich eine Freundin gesucht, die fast zeitgleich mit Maria ein Kind bekam, aber Harald ist nur genervt von Kinder, aber auch von seiner Freundin und Maria...
Die Geschichte, die Lisa Straubinger hier erzählt, ist keine zum Geniessen, es ist eine emotional aufwühlende Geschichte um die Last, wenn man einfach kein Kind bekommen kann und welche Folgen das haben kann, wenn man einfach den Sinn in seinem Leben nicht finden kann. 
Die Geschichte hat einen sehr realistischen Hintergrund und man hat das Gefühl, dass man Maria helfen will, es aber nicht kann und es scheinbar auch niemand vermag, ihr zu helfen. 
Lisa Straubinger zaubert auf die nicht mal 20 Seiten so viel Gefühl und gibt so viel Stoff zum Nachdenken, dass man den Booksnack nicht so schnell vergessen kann. 

Dafür gibt es 5 Rosen:

Danke an Booksnacks und Digital Publishers für das Rezensionsexemplar.

1 Kommentar:

  1. Huhu,

    es sind gerade mal 16 Seiten, also wirklich etwas für zwischendurch zum Lesen.
    Ideal für eine Straßenbahnfahrt....augenzwickern...

    LG..Karin...

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