Samstag, 14. März 2026

LBM-Survival: Wie du die Buchmesse überlebst (ohne danach einen Termin beim Physiotherapeuten zu brauchen) 📖✨

 Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür und ich freue mich wie ein kleines Kind! Aber seien wir mal ehrlich: So schön das Stöbern in der Glashalle auch ist, die Messe kann ein echtes Biest sein, wenn man falsch vorbereitet ist. Damit ihr den Tag genießen könnt, hier meine ganz persönlichen Tipps aus der „Rosen“-Trickkiste:

Meine Tüten aus 2019 - wir reden mal nicht darüber, wie ich das schleppen konnte. ^^

Das muss unbedingt in euren Rucksack (Ja, Rucksack!) ✅

  • Rucksack statt Jutebeutel: Ich weiß, wir lieben unsere literarischen Stoffbeutel. Aber nach zwei Stunden schneiden die Henkel so tief ein, dass ihr eure Neuentdeckungen verflucht. Nehmt einen Rucksack – eure Schultern werden es euch danken!

  • Die eigene Verpflegung: Packt euch genug Wasser und Snacks ein. Erfahrungsgemäß sind die Preise auf der Messe nämlich echt gesalzen, und für ein trockenes Brötchen ein halbes Vermögen auszugeben, macht keinen Spaß. Zudem ist eine Wasserflasche, die wieder befüllt werden kann, ein echter Game-Chancer.

  • Bequeme Treter: Vergesst die schicken Absätze. In Leipzig lauft ihr Marathons. Sneaker sind eure besten Freunde!

  • Bargeld & Powerbank: Wenn das Messe-WLAN streikt, geht bei der Kartenzahlung oft nichts mehr, sonst wird aber Kartenzahlung in grossen Teilen akzeptiert. Und ohne Saft im Handy gibt’s keine schönen Buch-Fotos für die Community und eure Erinnerungen! Meine Powerbank, die ich nutze, ist gerade ausverkauft, aber ich verlinke euch einen anderen Hersteller: Powerbank* (Nicht wundern, ich nehme sie auch für alle Festivals, die ich besuche, daher überlebt sie problemlos einen Messetag und man kann mehrere Geräte mit verschiedenen Anschlüssen gleichzeitig laden.) 

Was ihr lieber zu Hause (oder im Regal) lasst ❌

  • Der „Ich-kauf-alles“-Rausch: Ich kenne das Gefühl, man will jedes Buch sofort besitzen. Aber: Kauft bitte nicht zu viele Bücher auf einmal! Man schleppt sich nach einer Weile einfach total lahm und der restliche Messetag wird zur Qual. Sucht euch eure absoluten Highlights aus.

  • Die dicke Winterjacke: Nutzt lieber das Zwiebelprinzip. In den Hallen wird es durch die vielen Menschen super warm – und wenn in der Glashalle die Sonne richtig draufknallt, fühlt man sich schnell wie im Gewächshaus.

  • Ein zu starrer Zeitplan: Lasst euch treiben! Die schönsten Gespräche entstehen oft spontan zwischen zwei Ständen. Aber ein kleiner Profi-Tipp: Checkt vorher unbedingt, ob ihr für bestimmte Veranstaltungen oder Lesungen ein extra Ticket oder eine Reservierung braucht. Das ist manchmal nervig, aber leider Realität – und nichts ist trauriger, als vor verschlossenen Türen zu stehen.

Mein Fazit: Bereitet euch gut vor, damit der Fokus auf dem liegt, was wir lieben: Den Büchern und dem Austausch!

Vorab: Plant eine gute Anreise mit Puffer ein. In den letzten Jahren war der Einlass ziemlich katastrophal, daher sollte das dann dafür auch genug Zeit eingeplant werden. 

Was landet in eurer Tasche? Habt ihr auch schon mal den „Fehler“ gemacht und zu viel geschleppt? Schreibt’s mir in die Kommentare! 🌹


Journalistischer Nachweis:

Dieses Verzeichnis dokumentiert die journalistische Sorgfalt von Miss Roses Media. Die Empfehlungen basieren auf persönlicher Erfahrung als Fachbesucherin der LBM sowie einem Abgleich mit den aktuellen Besucher-Richtlinien der Leipziger Messe.

2 Kommentare:

  1. Liebe Katja, Deinen erprobten Tipps kann ich nur zustimmen! Am wichtigsten finde ich das Zwiebelprizip für die Kleidung ! Wenn ich in den sonnenbeschienenen Glashallen schwitzen muss werde ich hibbelig, kann mich auf kein Buch mehr konzentrieren und will nur noch raus an die frische Luft ;-) Einen kleinen Rollkoffer statt Rucksack empfinde ich auch als angenehm. Ich habe übrigens auch schon mal Neuschnee auf einer Buchmesse erlebt,,,,
    Herzliche Grüsse
    Angela vom Literaturgarten

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    1. Liebe Angela,
      danke für deinen Kommentar. :)
      Also ich glaube, dass es immer eine Frage ist, ob man einen Rucksack gewohnt ist. Ich nehme ständig einen Rucksack, komme aber mit einem Rollkoffer weniger klar. Das ist wahrscheinlich auch total individuell, wie man das selber für sich am besten händeln kann.
      Neuschnee hatte ich auch schon, an dem Tag bin ich noch mit dem Auto zur Messe gefahren, das war vielleicht was. ^^
      Ganz liebe Grüsse,
      Katja

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Schön, das Du hier bist!
Über Deine Kommis freue ich mich natürlich sehr. Schreib doch einfach was Dir auf der Seele brennt.
Alles Liebe,
Katja
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