Montag, 30. März 2026

Wenn die Recherche eskaliert: Mein 33-Euro-Glücksgriff bei Rebuy! 📚✨

Eigentlich fing alles ganz harmlos an. Ich saß gestern Abend noch hochkonzentriert an meinem neuen Silly-Post, habe Details zu Uwe Hassbecker und der Bandgeschichte recherchiert und dabei – wie das bei uns Archivaren so ist – auf einen Link geklickt, der mich direkt zu Rebuy* führte. Was als kurze Faktenprüfung geplant war, endete in einer nächtlichen Entdeckungsreise durch die virtuellen Bücherregale. Ein Gutschein hier, ein Schnäppchen da... und plötzlich war der Warenkorb voll!

Das Ergebnis? 11 wunderbare Neuzugänge für mein Archiv, die mich zusammen gerade einmal 33 Euro gekostet haben. Das sind im Schnitt 3 Euro pro Buch – ein absoluter Sieg für den Geldbeutel und meine Sammlung, wie ihr auf meinem „Beweis-Screenshot“ sehen könnt.



Von verlorenen Legenden und sächsischen Originalen

Einer meiner größten Glücksmomente war der Fund der Tamara Danz Biografie von Alexander Osang. Ich hatte mein ursprüngliches Exemplar vor Jahren verliehen und, wie das leider oft passiert, nie zurückbekommen. Dass ich diese Lücke im Silly-Archiv nun für schmale 6,09 € schließen konnte, fühlt sich an, als würde ein altes Familienmitglied wieder nach Hause kommen. 🌹

Passend zur regionalen Kulturgeschichte durften auch Uwe Steimle und Peter Ufer nicht fehlen. Ihr Buch „Deutschland, deine Sachsen“ ist für mich weit mehr als nur humorvolle Lektüre; es ist ein Stück Identität und ein wunderbar scharfsinniger Blick auf unsere Heimat, der wunderbar in mein Regal passt.

Literarische Rereads und die Tiefe der Zeitgeschichte

Besonders freue ich mich auf meine „Hausaufgaben“ für das Studium und den Blog. Ich habe mir Christa Wolfs „Stadt der Engel“ für einen Reread gesichert. Ich hatte das Buch vor Jahren gelesen, es aber damals nie rezensiert, bevor es auf mysteriöse Weise aus meinem Bestand verschwand. Jetzt bekommt es eine zweite Chance. Flankiert wird das Ganze von dem berührenden Gesprächsbuch von Jana Simon, die ihre Großeltern Christa und Gerhard Wolf interviewt hat – für mich eine absolut essenzielle Quelle für das Verständnis dieser Literatengeneration.

Doch mein Archiv scheut auch vor den schweren Themen nicht zurück. Mit dem Buch „Kinder der Opfer – Kinder der Täter“ zieht eine psychoanalytische Untersuchung über die Folgen des Holocaust bei mir ein. Ich finde es wichtig, solche Werke in der Sammlung zu haben, auch wenn ich hier eine klare Warnung aussprechen muss: Das ist absolut nichts für schwache Nerven. Es ist schwere Kost, die uns aber hilft, die tiefen Wunden unserer Geschichte besser zu verstehen.

Ein bisschen Spaß muss sein

Abgerundet wird das Paket durch die intensiven Tagebücher von Brigitte Reimann, kluge Texte von Christoph Hein und – für die nötige Prise Punk im Regal – „Fun“ von Bela B. Es ist diese bunte Mischung aus Hochkultur, Zeitgeschichte und purer Lebensfreude, die mein Archiv (und mich) ausmacht.


Mehr erfahren & Mitstöbern 🏛️✨

Unterstütze das Archiv: Die Rettung und Katalogisierung dieser Schätze kostet viel Zeit. Wenn du meine Arbeit unterstützen magst, freue ich mich riesig über eine virtuelle Rose! 🌹


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

=============================================================================================
Schön, das Du hier bist!
Über Deine Kommis freue ich mich natürlich sehr. Schreib doch einfach was Dir auf der Seele brennt.
Alles Liebe,
Katja
=============================================================================================
Mit der Abgabe eines Kommentars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung der Daten gemäß des DSGVO einverstanden.
Ein Widerspruch gegen die Verarbeitung ist jederzeit möglich.
=============================================================================================