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Dienstag, 24. April 2018

[Rezension] Alexandra Gehring - Passwort zur Seele

Beschreibung:
Zwei Frauen. Zwei Kolleginnen. Zwei Freundinnen. Melanie und Daniela.
Melanie begibt sich zum ersten Mal in SM-Abenteuer und wird süchtig danach. Damit setzt sie ihre Ehe aufs Spiel. Kann das gutgehen?
Und auch Danielas Sex-Leben wird durch einen Zufall durcheinandergebracht. Nichts ist mehr, wie es war. Anerzogene Tabus werden gebrochen, sexuelle Fetische endlich ausgelebt. 
Über allem aber steht die Freundschaft der zwei Frauen.
Ein Roman übers Loslassen ... Zulassen ... sich fallen lassen ...
und das Ausbrechen aus dem Alltag.

Details:
Taschenbuch: 208 Seiten
Verlag: blue panther books; Auflage: 1., verb. Aufl. (28. Februar 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3862777928
ISBN-13: 978-3862777921
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Größe: 11,6 x 2 x 19 cm

Eigene Meinung:
Das Cover hat etwas düsteres, aber auch sinnliches, passend eben zum Inhalt in einem SM Roman. Für das Genre ist es durchaus passend. 
Melanie und Daniela sind zwei völlig unterschiedliche Frauen. Während Melanie in einer Ehe steckt, die sie nicht wirklich glücklich macht und sie wirklich süchtig nach neuen Erfahrungen im SM-Bereich wird, ist Daniela frei und eher auf der Suche nach ihren Grenzen und will ihre Grenzen austesten. Trotz der unterschiedlichen Lebensumstände freunden sich beide Frauen an und es entsteht eine Freundschaft, die eben mehr als nur die Lust an SM ist. 
Mehr wird zum Inhalt nicht gesagt, weil den Rest der Geschichte sollte das Leser selber erleben, weil das Buch ist schon anders als die genretypischen Bücher. 
Melanie ist wie Daniela eine wirklich passende Protagonistin, beide Frauen erleben vieles und wollen aus ihrem Alltag ausbrechen und gerade das verbindet sie und gerade die Freundschaft hebt den Roman etwas hervor. 
Der Schreibstil von Alexandra Gehring ist sehr angenehm zu lesen, sehr flüssig und man kommt leicht durch die etwas mehr als 200 Seiten. Natürlich sollte man etwas mit einem härten Ton in dem Buch auskommen. Auch ist die Alterangabe mit 16 passend, weil es geht ja nicht in den harten SM-Bereich hinein. 

Fazit:
Das Passwort zur Seele ist ein etwas anders angelegt SM-Roman, der aber nicht weniger ansprechend ist. Man erlebt eben nicht nur den SM-Bereich, sondern auch 2 starke Charaktere, die sich innerhalb des Buches gut entwickeln. 

Dafür gibt es 5 Rosen:

Montag, 2. April 2018

[Rezension] Kristina Günak - Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt

Beschreibung:
Bea Weidemann kann es nicht fassen: Schlimm genug, dass ihr kleiner Verlag in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Aber dass sie nun als Tim Bergmanns persönliche Anstandsdame abgestellt wird und mit ihm den Verlag retten soll, ist einfach zu viel für die junge PR-Referentin. Denn der schwierige Bestseller-Autor lässt sich von nichts und niemandem etwas vorschreiben - und ist genau die Sorte Mann, um die Bea sonst einen weiten Bogen macht. Herzklopfen hin oder her. Doch während sie versucht, das Chaos von Tim - und sich - abzuwenden, merkt sie bald, dass auch die Liebe absolut nichts von ihren Plänen hält.

Details:
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: LYX; Auflage: 3 (24. April 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 373630465X
ISBN-13: 978-3736304659
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Größe: 12,5 x 3,2 x 18 cm

Eigene Meinung: 
Das Cover ist wirklich ein Coverträumchen, wirklich süss gestaltet und erinnert etwas an die Geschichte, die dann folgt, also passt das Cover wunderbar zum Inhalt. 
Bea Weidemann hat es in ihrem Leben nicht leicht - ihr Lebenstraum - ihr eigener Verlag - droht zu platzen und dann dann soll sie mit Tim Bergmann - einem schwierigem Autor, der einfach macht, was er will - zusammen versucht, ihren Verlag zu retten. Dabei ist Tim so der Art Mann, um den Bea sonst einen weiten Bogen macht - doch Tim ist anders, als sie dachte...
Die Lesereise, auf die beiden gehen, wir ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang...
Der Schreibstil von Kristina Günak ist wirklich witzig und sehr spritzig, immer wieder baut sie kleine Lacher ein, was das Lesen zum Vergnügen macht. Auch den Blick in die Verlagswelt zeigt sie nicht überspitzt und das Geheimnis (mehr wird nicht verraten) wird auch nicht wirklich unnötig dramatisiert. Zudem schafft sie es, die Liebesgeschichte ohne Hast zu erzählen, man fühlt sich als Leser wirklich mitgenommen. 
Der Einstieg in das Buch flieh leicht, auch Bea ist als Protagonistin wirklich eine Lesefreude, sie ist eine Frau, die Lösungen sucht und anpackt, wenn es nicht anders geht. Sie hilft gerne und das wird aber auch gerne mal ausgenutzt. Dem entgehen steht Tim, der meint, seine Bücher bedeuten die Welt und der lange für den Leser eher undurchschaubar bleibt und erst als die Schale etwas aufbricht, wird er als Charakter wirklich interessant. 
Kristina Günak schafft es mit beiden eine wirkliche Liebesgeschichte auf die Beine zu stellen, auch die Entwicklung der Charaktere im Buch sind wirklich gut gelungen. Allerdings fehlt etwas der Sog der Geschichte, der Plot ist gut, aber der Geschichte fehlt einfach etwas dieser Moment, wo man sich als Leser auf einem Spannungshöhepunkt fühlt, was echt schade ist. 

Fazit:
Die Geschichte zwischen Bea und Tim ist wirklich eine süsse Liebesgeschichte für Zwischendurch mit tollen Einblicken ins Verlagswesen, aber man darf dabei keine grosse Spannung erwarten, weil dann wird man schon etwas enttäuscht. Sonst kann man sich aber in einem tollen Buch verlieren. 

Dafür gibt es 4 Rosen:

Danke an LXY für das Rezensionsexemplar. 

Dienstag, 20. März 2018

[Rezension] Cathleen Schine - Alles Glück der Welt

Beschreibung:
Betty Weissmann staunt nicht schlecht, als ihr Mann nach 48 Ehejahren die Scheidung einreicht. Der Grund: „unüberbrückbare Differenzen“. Bald stellt sich heraus, dass die unüberbrückbaren Differenzen auch einen Namen haben: Felicity. Ihr ist es zu verdanken, dass die 75-jährige Betty aus ihrer Stadtwohnung in ein kleines Cottage in Westport ziehen muss. Doch Betty ist nicht allein: Tochter Miranda hat sich mit 49 ihr berufliches Grab geschaufelt, und ihre Schwester Annie weiß nicht, was sie ohne die beiden in New York soll. Und so beginnt für die drei Weissmanns die abenteuerlichste Zeit ihres Lebens – mit einer halsbrecherischen Kajakfahrt, jeder Menge starker Cocktails und einer neuen Liebe.

Details:
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (20. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 344247793X
ISBN-13: 978-3442477937
Maße: 18,6 x 11,8 x 2,4 cm

Eigene Meinung: 
Das Cover zieht einen schon an, es zeigt das Meer und den Blick, als wollte man gleich von der Tür raus zum Strand und den Tag geniessen und das macht das Cover schon besonders. 
Betty Weissmann steht eigentlich vor den Scherben ihres Lebens, ihr Mann reicht ohne Vorwarnung die Scheidung ein, weil er sich ein jüngeres Modell gesucht hat und neben dem Umzug, weil sie ihre Stadtwohnung infolge der Scheidung verliert, muss sie feststellt, dass auch ihre Tochter eigentlich beruflich vor dem Nichts steht und ihre Schwester Annie verlässt der Mut, weil sie ohne Betty und Miranda nicht weiss, was sie tun soll. Doch gerade die neue Situation lässt die 3 Frauen über sich hinaus wachsen...
Cathleen Schine versteht es, den Leser mit in die turbulente Familie Weissmann zu nehmen, sie schafft mit Betty, Miranda und Annie drei Protagonisten, die jede auf ihre Art anders, aber doch liebenswert sind. Durch ihre lockere Art zu schreiben, lässt sie die drei Frauen lebendig werden und so kommen sie sehr nah an den Leser heran. 
Das Alter der Protagonisten ist dabei etwas ungewöhnlich, aber gerade das macht auch etwas den Charme des Buches aus, weil man einfach immer wieder merkt, dass man eben nicht die typischen Klischees bedient bekommt, sondern einen wirklichen Konflikt zwischen Mutter und Tochter hat, in dem auch die Tante bzw. die Schwester immer wieder mit eingebunden wird. Dabei bleibt aber der Konflikt nicht nur an der Generationenfrage hängen, sondern fasst auch ganz normale Themen zwischen Mutter und Tochter an. 

Fazit:
Das Buch ist definitiv mal etwas anderes - der Plot ist spannend angelegt und man erlebt 3 sehr starke Frauen, die aus einer Lage, für sie nicht wirklich viel können, das Beste machen. Durch das Alter der Charaktere werden auch andere Themen plötzlich entscheidender und gerade das macht das Buch zu etwas Auch die Verwirrungen in der Familie und der lockere Schreibstil lassen einen nur so durch die Seiten fliegen.  

Dafür gibt es 4 Rosen:

Montag, 5. März 2018

[Rezension] Kat Rupin - Eonvár - Zwischen den Welten

Beschreibung:
Nichts vermag die toughe Elisa zu stoppen. Weder die Hindernisse des Alltags noch das raue Leben in der Großstadt. Plötzlich taucht ihr lange verschollener Jugendfreund Gabriel auf und mit ihm die Chance, in einer magischen Welt voller Abenteuer zu leben. Elisa steht vor einer schweren Entscheidung. Nur wer sich vollkommen von der irdischen Welt trennt, darf in Eonvár bleiben. Doch ist das Leben als Hexe und ohne Rollstuhl wirklich das, was sie sich wünscht? Kann sie die Menschen, die sie liebt, zurücklassen? Statt eine Wahl zu treffen, beginnt Elisa ein gefährliches Doppelleben zwischen den Welten.

Details:
E-Book oder Taschenbuch: 330 Seiten 
Verlag: Zeilengold Verlag; Auflage: 1 (31. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3946955045
ISBN-13: 978-3946955047
Größe: 14,9 x 2,8 x 21 cm

Eigene Meinung:
Das Cover ist wahnsinnig spannend gestaltet, man sieht zersplitterndes Glas und im Hintergrund eine Landschaft mit einer Sonne, das wirkt schon etwas mystisch und ansprechend. Auch die Farbkombination des Covers ist interessant gemacht.
Elisa hat es in ihrem Leben nicht leicht, ihr Art kommt nicht immer überall gut an und eigentlich ist sie in ihre Welt verwurzelt, doch dann kommt ihr Jugendfreund Gabriel wieder in ihr Leben und zeigt ihr Eonvár - eine andere Welt, eine Art Zwillingswelt zur Erde, die weit weg von ihrem Leben und allem, was sie liebt, liegt. Aber auch hier ist es für Elisa nicht leicht und sie kann sich nicht entscheiden, ob sie lieber hier oder lieber da leben möchte und beginnt ein Spiel mit dem Feuer zwischen den beiden Welten...
Der Plot ist wirklich gut gemacht, er zeigt auf der einen Seite, wie hart das Leben sein kann, aber auch, dass es immer eine Chance auf Besserung gibt und auch das Seting des Buches ist wirklich interessant gestaltet. 
Mit Elisa Schwarzberg schafft Kat Rupin eine ungewöhnliche Protagonistin, sie ist stur, wirklich toughe und kann auch ihr Mundwerk kaum zügeln. Genau das ist aber auch ihr Problem - sie sagt manchmal zu viel und das macht immer wieder Probleme. Auch wirklich sie manchmal etwas unglaubwürdig, gerade was ihre Gefühle angeht, das passt dann einfach nicht zu der taffen Elisa, die man von Beginn des Buches an kennt. 
Leider leidet darunter auch die Liebesgeschichte zwischen Elisa und Gabriel, weil Gabriel immer wieder etwas den Kampfgeist für die Liebe vermissen lässt. So wirklich kommt die Liebesgeschichte nicht beim Leser an, was schade ist, weil an sich ist die süss ausgedacht. 
Das ganze Buch wird aus der Sicht von Elisa erzählt, was natürlich Elisa als Protagonist für den Leser viel greifbarer macht. Die Erzählweise ist an sich schön, auch wenn man manchmal auch Gabriels Sicht kennen würde, weil so ist das Buch schon in der Hinsicht manchmal einseitig. 
Das Buch zieht sich bis etwas zur Mitte ziemlich hin, man muss sich da etwas durchbeissen, weil man hat kaum Spannung und vieles wird etwas in die Länge gezogen. Erst ab der Hälfte geht das Buch wirklich flüssig durch und auch die Spannung wird nach oben gehoben. 
Etwas verwirrend sind auch die Zeitsprünge, die im Buch immer wieder gemacht werden, manchmal auch etwas unvorbereitet, da fehlt einfach manchmal etwas der Faden in der Geschichte. 
Kat Rupin schreibt flüssig und in einer einfachen Sprache, aber sie legt viel Wert auf Details, was die Vorstellung der magische Wesen und Orte wirklich einfach macht, das Buch aber auch etwas in die Länge zieht. Trotzdem hat sie einen schönen Stil, der schon etwas von einer Malerin oder Künstlerin hat. Sie schafft mit Eonvár eine wirklich fantastische Welt, die aber auch ihre Gefahren in sich birgt. 

Fazit:
Kat Rupin schafft mit Eonvár eine wirklich interessante Welt, die für Elisa zur Gradwanderung zwischen den Welten wird, aber leider kommt das Buch erst ab der Mitte wirklich in Fahrt und auch die Erzählweise aus Elisas Sicht ist manchmal einfach etwas zu wenig. Ein wirklich guter Plot, aber leider etwas zu oberflächlich in der Umsetzung, gerade durch die Zeitsprünge, die manchmal den roten Faden vermissen lassen und auch durch die Liebesgeschichte, die nicht wirklich beim Leser ankommt. 

Dafür gibt es 3 Rosen:

Danke an den Zeilengold Verlag und die Spread and Read für die Vermittlung. :)

Samstag, 3. März 2018

[Rezension] Mia May - Poleposition: Als Stripgirl um die Welt

Beschreibung: 
Mia May tanzt mit pinken High Heels und Champagner auf der Zunge in den angesagtesten Clubs auf der ganzen Welt.
»Ich bin Mia. Ich wohne in Berlin und arbeite als Producerin für Werbespots. Manchmal. Ich habe ein iPhone und ein MacBook, trinke Latte macchiato in meiner Altbauwohnung und in Cafés neben anderen Latte macchiato trinkenden Menschen mit MacBooks, iPhones, Medienjobs und Altbauwohnungen. Manchmal, wie gesagt. Was ich viel lieber mache, ist auf pink beleuchteten Bühnen an Chromstangen zu tanzen. Ich könnte jetzt erzählen, dass ich mich für Geld ausziehe, weil ich ein armes Ding bin. Tue ich aber nicht. Denn das wär gelogen.«

Details:
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (17. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442158400
ISBN-13: 978-3442158409
Größe: 12,3 x 2,7 x 18,8 cm

Eigene Meinung: 
Das Cover zeigt eine Tänzerin in einer recht aufreizenden Pose, was aber wahnsinnig gut zu dem Buch passt, weil es geht ja um eine Stripperin, die über ihr Leben schreibt. Auch die Kombination der Farben hat etwas verruchtes, was dem Thema des Buches wirklich gut entspricht.
Als Stripgirl um die Welt - eigentlich sagt der Untertitel schon alles, Mia May hat in ihrem Leben viel erlebt und das möchte sie gerne den Leser wissen lassen. 
Mia May schreibt über ihr Leben, erst über ihre Kindheit in einem Dort in Niedersachsen, später über ihre Jobs in der Werbebranche, ihr Studium in Sydney und auch über ihr aktuelles Leben in Berlin. An sich macht sie das auch nicht schlecht, aber es fehlt etwas der rote Faden in dem Buch. Sie schreibt alles wie Kurzgeschichten, es fehlt einfach die Tiefe etwas in ihren Bericht, es ist auch keine echte Biografie, weil da einfach einiges an Hintergrundwissen fehlt. Auch bleiben einige Fragen offen, weil sie manchmal mitten in der Erzählung abbricht, was schade ist, weil da wäre mehr drin gewesen. Vielleicht liegen die Abbrüche aber auch daran, dass sie keinen wirklich tiefen Blick in die Welt der Stipperinnen geben will, weil einen Blick hinter die Glamourwelt der Clubs gewährt sie uns nicht. 
Der Schreibstil von Mia May liest sich wirklich gut, das Buch ist flüssig geschrieben, auch wenn die Brüche zwischen den Kapiteln immer wieder etwas stören. 

Fazit:
Mia May hält sich schon an ihren Untertitel, den sie erzählt über ihr Leben, bleibt dabei allerdings sehr an der Oberfläche, einen tiefen Einblick in die Welt von Stripperinnen oder den Ablauf hinter den Kulissen bleibt verwehrt, was schade ist, weil das erwarte man schon, wenn man den Klappentext liest und das fehlt leider komplett. Das Buch ist somit nur nett, erzählt über die Sonnenseiten des Gewerbes, aber das war es dann auch schon. 

Dafür gibt es 3 Rosen: 

Danke an den Goldmann-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Donnerstag, 15. Februar 2018

[Rezension] Christina Talberg - Nur ein Wort - Seulement une parole

Beschreibung: 
Wer zu lange in der Vergangenheit lebt, der verfügt über keinen offenen Blick auf die Welt, die vor einem liegt. Annas Blick auf diese Welt ist verschleiert, denn der Tod ihres Vaters hat Wunden hinterlassen, die erst zu Narben verheilen müssen. Pedro jedoch flieht buchstäblich vor seiner Vergangenheit. Als katholischer Pfarrer eines Slums aus Kolumbien wird er wegen seines Einsatzes für soziale Gerechtigkeit politisch verfolgt. Die Wege beider Figuren kreuzen sich in Paris und lassen an diesem Scheideweg eine Liebe erblühen, die jedoch einigen Hindernissen ausgesetzt ist. Das Keuschheitsgelübde verbietet Pfarrern wie Pedro, sich zu verlieben. Ist es überhaupt möglich, Menschen bestimmte Gefühle zu verwehren? Das ist eine der vielen Kuriositäten der modernen Gesellschaft, die im Roman aufgegriffen werden. Lassen Sie sich vor allem von Annas humorvoller und kreativer Art, mit der sie die Welt nach ihren Vorstellungen beschreibt, die Laune erhellen. Lassen Sie sich beeindrucken von ihrem Ehrgeiz, die Welt zu verändern. Und begleiten Sie sie auf eine Reise, die sie immer weiter weg von der Vergangenheit führt, hinein in eine Zukunft, in der sie emanzipiert und mit offenem Blick die Liebe zu einem Mann ausleben kann.

Details:
E-book oder Taschenbuch
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: ProTalk Verlag (10. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3939990426
ISBN-13: 978-3939990420
Größe: 12,6 x 2,4 x 20,6 cm

Eigene Meinung:
Das Cover des Buches ist wirklich schön gemacht, das Cover zeigt eine Strasse in Paris, man sieht im Hintergrund des Eiffelturm und die recht schlicht gehaltenen Farben runden das Cover wirklich schön ab. 
Anna ist eine Lebefrau - sie nimmt sich, was sie will, auch wenn sie die Männer, mit denen sie die Nächte verbringt, nicht liebt. Anna versteht in dieser Beziehung ihre Schwester Nat nicht, die das typische in Annas Augen Spiesserleben mit Ehe und einem Kind führt, was Anna immer wieder verwundert, weil das Lebensmodell nicht in ihre Welt und ihre Einstellung passt. 
Pedro ist katholischer Pfarrer, der aus seinem Slum in Kolumbien geflüchtet ist und sich aufgrund seines Glaubensbekenntnisses nicht verlieben darf. 
Doch dann begegnen sich beide in Paris und diese Begegnung wird ihrer beider Leben durcheinander wirbeln, da Pedro sich in Anna verliebt und das wird eine recht turbulente Liebesgeschichte. 
Christina Talberg schreibt sehr flüssig, auch der Stil zu Beginn des Buches etwas gewöhnungsbedürftig war und die Geschichte baut sich langsam auf, auch der Spannungsbogen ist etwas knapp gehalten, was aber vielleicht auch an der Kürze der Geschichte liegt. Christina Talberg kreiert aber mit Anna und Pedro zwei spannende Menschen, die ein völliges anderes Lebensmodell haben, aber die eins verbindet - die Liebe und das Kämpfen für alle ihre Ideale. 
Christina Talberg schreibt recht gesellschaftskritisch, was aber in die Zeit passt und sie versteht das Spiel mit tabuisierten Themen, das muss man sagen. 
Die Geschichte wird aus der Sicht von Anna geschrieben, trotzdem bleib Anna als Protagonistin etwas an der Oberfläche, obwohl aus der Ich-Perspektive erzählt wird. 
Leider fehlt auch sonst etwas die Tiefe in den Protagonisten - so merkt man kaum, dass es sich bei Petro um einen katholischen Pfarrer handelt, weil das Thema katholische Kirche maximal gestreift wird, mehr aber auch nicht. Da wünscht man sich schon mehr, gerade wenn man im Klappentext liest "katholischer Pfarrer eines Slums aus Kolumbien wird er wegen seines Einsatzes für soziale Gerechtigkeit politisch verfolgt" wünscht man sich dann mehr zu dem Thema, aber das fehlte leider. 
Auch Anna ist als Protagonistin recht blass, auch wenn sie im Buch immer wieder mal an ihre Grenzen kommt. 

Fazit:
Nur ein Wort - Seulement une parole ist ein Roman, der sehr lebendig ist, weil man mit Anna und Pedro zwei Protagonisten gestaltet hat, die aus zwei Welten kommen und mit zwei völlig verschiedenen Lebensmodellen ausgestattet sind, aber trotzdem auf der Suche nach ihrem Ideal sind. Man findet eben nicht die klassische Liebesgeschichte vor, da Christina Talberg sich nicht scheut, Gesellschaftskritik und auch Tabuthemen mit in die Geschichte einzubinden, was den Roman besonders macht. 

Dafür gibt es 4 Rosen: 

Danke an den ProTalk Verlag und die Spread and Read für die Vermittlung. :)

Freitag, 9. Februar 2018

[Rezension] Mignon Kleinbek - Wintertöchter. Die Gabe

Beschreibung:
Ein Roman wie ein Sog! 1940, in der letzten Rauhnacht eines eiskalten Winters, irgendwo in der kargen Bergwelt Österreichs: Die junge Marie keucht und flucht. Eine Wehe nach der anderen überrollt sie, denn die Geburt ihres ersten Kindes kündigt sich vorzeitig an. Unter dramatischen Umständen bringt Marie ihre Tochter zur Welt. Und sobald sie ihr Baby in den Armen hält, wird ihr eines sofort klar: Dies ist ein ganz besonderes Kind! Denn Anna trägt ein Erbe in sich, das einige Frauen in ihrer Familie auszeichnet – eine sehr besondere Gabe! Eine ganz außergewöhnliche und geheimnisvolle Fähigkeit, die ihr Leben bestimmen wird. Eine Begabung, die Fluch und Segen gleichermaßen ist und die das Schicksal von Anna lenken wird. So beginnt der Roman „Wintertöchter – Die Gabe“ der Autorin Mignon Kleinbek, und sofort zieht er seinen Leser in den Bann. Macht süchtig nach dem weiteren Schicksal von Anna, Marie, deren Cousine Barbara und den Bewohnern von Forstau. Lässt uns eintauchen in die wunderbaren Naturschilderungen und teilhaben an dem einfachen, harten und dennoch schönen Lebens der Dorfbewohner. Gibt Rätsel auf, verweist auf Kommendes und baut die Handlung behutsam, aber dennoch stringent auf. Und so erleben wir mit, wie Anna langsam vom unbeschwerten Mädchen zur jungen Frau heranwächst und wie ihr das Schicksal, das sie ach so gerne selbst in die Hand nehmen würde, immer wieder entgleitet. Wie sich aus dem Nichts plötzlich alle Pläne ändern und das Leben einen Weg nimmt, den sie sich nie hätte träumen lassen ... Eingebettet und durchwoben ist die wunderbare Geschichte von den Aufzeichnungen der reifen Anna, die den Fortgang der Ereignisse immer wieder aus ihrer eigenen, sehr persönlichen Sicht beschreiben. So entsteht ein spannungsvoller Perspektivwechsel, der die Handlung vor sich hertreibt und immer wieder für neue Sichtweisen und für nie endende Lebendigkeit sorgt.

Details: 
Taschenbuch: 355 Seiten
Verlag: pinguletta Verlag (20. November 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3981767853
ISBN-13: 978-3981767858
ASIN: B077MS5YX3
Verpackungsabmessungen: 21,4 x 14,9 x 1,9 cm

Eigene Meinung: 
Das Cover gefällt mir nun nicht so ausgesprochen gut, aber der Klappentext sprach für sich und daher hat das Buch bei mir eine Chance bekommen. 
In der Dreikönigsnacht in einem kleinen österreichischen Dorf bringt Marie ihre Tochter Anna zu Welt. Der Vater, der sich auf dem Weg zur Hebamme gemacht hat, verunglückt und so müssen es Marie und Barbara, der Hebamme, allein schaffen, sich durch zuschlagen. Sie müssen zwischen den Kriegswirren und den dörfischen Traditionen ihren Weg machen und das als Frauen. Doch Anna ist anders, Anna hat die Gabe und diese Gabe müssen die beiden Frauen unbedingt schützen...
Mignon Kleinbek setzt auf einen geschickten Perspektivenwechsel und so lernt man die Protagonisten, allen voran natürlich Marie und Barbara, sehr gut kennen. Mit den beiden Frauen schafft sie starke Frauenbilder, die sich ihre Zeit widersetzen wollen, aber die Dominanz der Männer immer wieder zu spüren bekommen. Sie verleiht beiden Frauen viel Authentizität und ihr Stil fängt nicht nur das Panorama der Berge sondern auch den Schrecken des Krieges ein. Eine ungewöhnliche Art des Schreiben zeigt Mignon Kleinbek, weil sie neben der Bildgewaltigkeit ihres Schreiben auch die kleinen Momente des Lebens einfangen kann, die es natürlich auch gab, weil das Leben hört ja nicht auf, weil der Krieg begonnen hat. 
Das Buch spielt in den 1940-Jahren und die Zeit fängt es perfekt ein, es ist teilweise recht dunster, auch hat es einen leicht depressiven Unterton, zeitlich ist es ja auch zu Beginn der Kriegsjahre und genau das spiegelt sich in dem Buch wieder. Mignon Kleinbek fängt die Stimmung jener Jahre wirklich gut ein, der Hass zwischen den Menschen, die Unsicherheit, wem man trauen kann und darf und gleichzeitig fängt sie liebevolle Momente ein, die es in der Zeit natürlich auch gab. Sie zeigt aber auch die Schicksale, die die Menschen bewegten. 
Ein kleiner Kritikpunkt ist bei mir aber das Ende, es ist irgendwie so mitten drin, gerade liest man noch und schon ist Schluss. Vielleicht soll es genauso sein, wenn man den Prolog und den Epilog bedenkt, trotzdem hinterlässt es einen kleinen Stich, da man die drei Frauen lieb gewonnen hat. 

Fazit:
Wintertöchter ist ein Roman voller Dramatik und erlebten Leben, der in einer Zeit spielt, in der es mehr um das Überleben als Erleben ging und trotzdem schafft sie es einen Roman zu schreiben, der eben nicht nur dunst und trist ist, sondern der voller Leben und Schicksale steckt, aber eben auch zeigt, dass das Schicksal eine wankelmütige Sache ist. Ein Roman, der unter die Haut geht, ein Buch, was man schlecht beschreiben kann, weil man nicht zu viel verraten will, aber auf jeden Fall ein lesenswertes Buch. 

Dafür gibt es 5 Rosen:


Danke an den Piguletta Verlag für das Rezensionsexemplar. 

Dienstag, 23. Januar 2018

[Rezension] Mia Leoni - Eine Hochzeit für Himmelreich

Beschreibung: 
4 Freundinnen – 1 Mission
Und die ganz große Liebe

Als Hochzeitsplanerin ist Nicole Expertin für die schönsten Momente – allerdings nur im Leben anderer. Sie selbst hat ihren Mr. Right noch nicht gefunden – und eigentlich auch gar keine Zeit, nach ihm zu suchen.

Denn Nicole hat viel zu tun. Es gilt, endlich den Diebstahl der Dinosaurierknochen aufzuklären, kleinere und größere private Katastrophen zu managen und eine Hochzeit für Himmelreich zu organisieren, an die das Dorf sich noch lange erinnern wird – und das, obwohl das Hochzeitspaar drauf und dran ist, sich unversöhnlich zu zerstreiten.

Doch Himmelreich hat ein Herz für die Liebe, und so findet Nicole schließlich ihren Traummann da, wo sie ihn am wenigsten erwartet hätte.

Details:
Format: Kindle Edition / Taschenbuch
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 240 Seiten
Sprache: Deutsch
ASIN: B0777Q7DHS
Teil einer Reihe? Ja, Band 4 der Amors Four - Reihe

Die Himmelreich-Reihe
Staffel 1
Himmelreich mit kleinen Fehlern – Ema Wagner
Tausche Himmelreich gegen große Liebe - Lana N. May
Himmelreich und Honigduft - Jo Berger
Sieben Minuten Himmelreich - Violet Truelove
Dich schickt das Himmelreich - Mia Leoni

Staffel 2
Himmelreich mit Herzklopfen - Jo Berger
Zwei Küsse für Himmelreich - Andrea Bielfeldt
Himmelreich und Höllengrund - Susanne Pavlovic
Eine Hochzeit für Himmelreich - Mia Leoni

Eigene Meinung:
Das Cover ist echt schön gemacht, die funkelnden Sterne auf dem Cover haben was und auch die Landschaft in den Wolken hat etwas. Der Baum in Herzform lässt schon etwas erahnen, in welche Richtung das Buch gehen wird. Alles im allem aber ein sehr schönes Cover.
Das Buch steht eigentlich in einer Reihe, die in Zusammenarbeit mit anderen Autorinnen entstanden ist, aber man kann das Buch unabhängig von der Reihe lesen und es ist ein abgeschlossenes Buch. 
Nicole hat den perfekten Job für sich gefunden, sie ist Hochzeitsplanerin und geht in ihrem Job wirklich auf, auch wenn sie immer noch nach Mister Right auf der Suche ist. Doch sie hat auch keine Zeit für die Suche - bis ihr ihr Traummann fast entgeht, weil sie eine Hochzeit in ihrer eigenen Familie bald auf die Palme bringt, denn sich soll nicht nur die Hochzeit zwischen Gertrud und dem Pfarrer planen sondern gleichzeitig auch noch die Scheidungsfeier für ihre Eltern und dann ist da noch Patrick, der plötzlich vor ihrer Tür steht...
Mia Leoni schreibt einfach nur schön, ihr Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen und sie zieht den Leser wirklich ins Himmelreich, auch wenn es zeitweise für Nicole nicht nach Himmelreich aussieht. Aber auch der Humor, der in dem Buch steckt, ist einfach köstlich, man sitzt als Leser wirklich schmunzelnd da und lässt sich in die wirklich chaotische Welt des Himmelreiches ziehen. 
Die Geschichte greift etwas in die anderen Geschichten der Staffel ein, man merkt das als Leser aber nicht grossartig, aber natürlich ist es der Abschluss der Reihe und daher lässt man sich dann schon etwas auf kleine Lücken ein, wenn man die vorangegangenen Teile nicht kennt. 

Fazit: 
Eine Hochzeit im Himmelreich heisst nicht, dass alles himmlisch von sich alleine läuft, wie man bei dem chaotischen Leben von Nicole sehen kann. Aber die kleinen und grossen Katastrophen liest man mit viel Humor und auch die Liebe komme in dem Buch nicht zu kurz. Ein schöner Liebesroman im Himmelreich mit himmlischen Charakteren, die teilweise zu schreien komisch sind und man merkt, dass das Himmelreich nicht immer ideal ist. Durch den leichten Schreibstil fliegt man auch durch das Buch und bleibt mit einem Lächeln nach dem Lesen zurück.

Dafür gibt es 5 Rosen: 

Danke an Mia Leoni für das Rezensionsexemplar. :) 

Samstag, 20. Januar 2018

[Rezension] Katherina Ushachov - Zarin Saltan

Beschreibung: 
Ein begehrter Junggeselle
Drei Konkurrentinnen
Ein magisches Eichhörnchen

Als die Slawistikstudentin Anna von ihren besten Freundinnen heimlich bei einer russischen Datingshow angemeldet wird, ahnt sie nicht, dass sie dort dem Kaviarzar Viktor begegnet. Ganz überraschend wählt er sie aus und Anna ist damit nur einen Schritt entfernt von einem Leben wie im Märchen. Doch Neid und Missgunst lassen den Traum bald zum Albtraum werden und sie braucht jede Hilfe, die sie bekommen kann. Selbst wenn diese magisch ist und die Helfer merkwürdig anmuten.

„Zar Saltan“ in neuem Gewand – im 8. Band der Märchenspinnerei erzählt Katherina Ushachov die altbekannte Geschichte von Feindschaft, Eifersucht und Oberflächlichkeiten in einem modernen Setting neu und lässt dabei jene Figur zu Wort kommen, die im Original untergeht: die Zarin.

Details:
Format: Kindle Edition / ePub /  Print
Dateigröße: 3268 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 140 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1975775252
Sprache: Deutsch
Band 8 der Märchenspinnerei

Eigene Meinung:
Das Cover gefällt mir richtig gut, es macht Lust auf mehr von der Geschichte. Auch die Geste der jungen Frau wirkt anmutig und edel. 
Anna studiert und trifft das erste Mal in einem Restaurant auf Viktor, aber keiner der beide traut sich, den ersten Schritt zu machen. Doch dann begegnen sie sich wieder - in einer Datingshow und es knallt richtig zwischen den Beiden. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht der Neid und die Missgunst, die Anna zum Verzweifeln bringen. Doch sie steht nicht so allein da, wie es am Anfang glaubte...
Anna ist eine wunderbare Protagonistin, man fiebert mit ihr mit, weil man auch merkt, wie sehr sie die ganze Geschichte ihr Höhen und Tiefen erlebt und das lässt sich nah an den Leser herankommen. 
Das Märchen, welches hier zu Grunde gelegt wird, ist ein russisches und zwar "Zar Saltan", der durch Neid und Verrat seine Familie verliert und sie nur durch Zufall wiederfindet, ein Märchen, was wahrscheinlich viele heute nicht mehr kennen. 
Katherina Ushachov hat eine schöne Art, mit Worten umzugehen, sie schreibt sehr flüssig und leicht, verpackt auch einiges zwischen die Zeilen und irgendwie fliegt man durch die Seiten und ehe man sich versieht, sind die 140 Buchseiten um und der Zauber des Märchens bleibt im Raum hängen. 

Fazit:
Zarin Saltan transportiert das schöne russische Märchen "Zar Saltan" auf eine wundervolle Art und Weise in die heutige Zeit und zeigt, dass es Neid, Missgunst und Verrat heute wie damals tief im Herzen der Menschen sitzen. Trotzdem ist das Buch einfach zu schnell weggelesen, was nicht zuletzt am schönen Stil von Katherina Ushachov liegt und hinterlässt einfach ein gutes Gefühl.

Dafür gibt es 5 Rosen:

Danke an Katherina Ushachov und die Spread and Read für die Vermittlung. :)