Sonntag, 1. April 2018

[Montagsfrage #10/2018] Wenn du schon mal daran gedacht hast ein Buch zu schreiben, welches Genre wäre es?

Hallo ihr Lieben,

heute kommt auch noch die Montagsfrage von Buchfresserchen. :) Es ist die Nummer 7 in 2018, also geht es wieder richtig los mit den schönen Fragen zum Montag, heute zwar erst am Sonntag, aber sie kommt. :) 

Die Frage heute lautet:
Wenn du schon mal daran gedacht hast ein Buch zu schreiben, welches Genre wäre es?

Oh, heikeles Thema, weil ich wollte das eigentlich noch etwas unter dem Deckmantel halten, aber warum sollt ihr es nicht wissen, ja, ich schreibe und zwar an sich an 3 Büchern, wenn man es genau nimmt. Ich sauge ja immer Ideen auf und inzwischen nehmen die Ideen langsam Formen an, es dauert zwar sicher noch, bis das alles an den Markt geht, aber es gibt 3 wirkliche Ideen, die ich nur am grob umreisen will. 

Die erste ist eine Märchenadaption. Wer mich kennt, weiss, dass ich Märchen liebe, daher ist die Idee nicht wirklich verwunderlich und ich denke dabei an "Glasmännlein" als Grundlage, vielleicht kennt ja der eine oder andere die Geschichte rund um Glasmännlein, die aus dem Schwarzwald kommt. 

Die zweite ist eher etwas fürs Herz, eine Liebesgeschichte, die mir eine gute Freundin erzählt hat, eigentlich sollte es mal eine Kurzgeschichte werden, aber nun breite sie sich immer wieder aus. So passiert das eben. 

Die dritte ist eher etwas für die Krimi-Fans, das hat auch mit der Gegend zu tun, in der ich wohne. In der Nähe von Meissen gibt es die Bosel, die auch als Selbstmörderfelsen bekannt ist, weil immer mal wieder Menschen da den Tod suchen und eingebettet in das Wissen um die Bosel will ich einen Krimi anlegen. 

(Und das ist kein Aprilscherz. ;) - Muss man ja heute dazu schreiben.)

Wenn ihr schon ein Buch auf dem Markt habt, lasst mir gerne mal den Link da. :)
Wie ist es bei euch?

Alles Liebe,
Katja

Dienstag, 20. März 2018

[LBM 2018 - Tag 1] Donnerstag begann die Messe...

Hallo ihr Lieben,

heute darf ich nochmal in Messeerinneungen schwelgen, weil ich für euch die Posts zu den beiden Tagen schreibe und ich hoffe, ihr habe genauso viel Spass daran, wie ich. :) 

Mein Donnerstag begann in Pressehaus, weil ich meine Akkreditierung ja noch aktivieren musst und meinen Schein für den Parkplat brauchte, dabei bin ich dann gleich über die tolle Säule gestossen, die ich euch zeigen möchte. 

Dann begann mein Tag in der Glashalle, einem Ort, wo ich immer wieder gerne bin, weil es einfach ein toller Blick ist und man da immer wieder die ganzen TV-Sender finden kann. Interessanterweise verändern sich die Standorte in der Glashalle kaum mal - das hat etwas von Tradition. 

Nachdem ich eine Runde durch die Glashalle gedreht hatte, kam ich auch schon zur Halle 2, wo ich erstmal über den Stand von uberreuter stolperte und schon meinen 1. Messekauf getätigt habe, denn ich habe "Die Stelle meiner Worte" von der liebe Ava gekauft. 

Da in Halle 2 auch der Drachenmond Verlag und der Sternensand Verlag ihre Standorte hatte, wollte ich da nur mal vorbei schauen und kam noch zu der Lesung von dem lieben Dennis Frey dazu, der aus "Fremder Himmel" gelesen hat und so musste dann das Buch gleich mit. Das Buch nahm mich sofort gefangen und deswegen musste es einfach mit.

Dann war ich wieder in der Glashalle, weil ich bei der Aufzeichnung von Arte sein wollte, da ging es um "Mörderisch gut!" und dabei wurden Kajta Bohnet und Matthias Wittekindt zu ihrer Laufbahnen und ihren Ideen befragt, was wirklich spannend war. 

Weiter ging es dann zum Diogenes Stand, weil da sollte am Nachmittag Bernhard Schlink signieren, wo ich nur mal schauen wollte. Das war so ein bisschen wie Raubtierfütterung, weil sich alle auf den Autor stürzen. Ich habe nur mal geschaut und habe ein Bild gemacht. 

Da an dem Tag noch das Wetter recht gut war, war auch der Aussenbereich der Messe noch gut besucht. 

Ich muss sagen, ich bin immer wieder vom Stand von Droemer Knaur beeindruckt, weil es einfach ein wirklich imposanter Stand ist. Die hohen Bücherwände sind echt schick. 

Auch an der Seite macht der Stand etwas her, so viele tolle Bücher, da kann man sich gar nicht satt sehen. 

Dann war ich bei meinem einzigen festen Termin an dem Tag, bei dem Gespräch mit Markus Heitz und das war echt klasse. Ich war überrascht, wie sein neues Buch aufgebaut ist, weil die Protagonistin ist schon 60 Jahre alt, was eigentlich in der Fantasy unüblich ist, aber gerade das machte das Buch für mich spannend. 

Natürlich kam auch "Die Klinge des Schicksals" signiert mit - weil wann hat man schon mal die Chance, einen signierten Markus Heitz mitzunehmen? 

Ich bin dann noch etwas über die Messe gelaufen und mir ist natürlich die Büchereule von Ullstein aufgefallen, die es zwar immer gibt, aber echt total schön ist. 

So, nun natürlich noch zu meiner Messe-Ausbeute von dem Tag. Ich bin ja noch etwas über die Messe gelaufen und habe dabei noch einiges gekauft, 2 Bücher aus dem Festa-Verlag habe ich gekauft, eins gab es dazu und eins habe ich noch zur Rezension bekommen - die Leute bei Festa sind echt total lieb, ich bin gespannt auf die Bücher. Die Festa Extrem bekommt man ja nur über die Webseite oder eben auf Messen, weil das wirklich extreme Bücher sein sollen. 
Das Buch von Markus Heitz sagte ich ja schon, dass das noch mitkam. 

Natürlich zeige ich auch auch noch die Signatur von Markus Heitz: 

Dann muss ich noch ein 2. Bild für euch machen, weil ich noch mehr gekauft habe, wobei ich schon erzählt, dass ich "Die Stille meiner Worte" und den "Fremder Himmel" schon gekauft habe. 
Aber bei der Random House Gruppe habe ich auch noch etwas zugelangt, da kamen dann nochmal 3 Bücher dazu. 

Ich möchte euch natürlich noch die schöne Signatur von Dennis Frey zeigen. :) Er ist echt ein Lieber. :) 

So, Messetag 1 war damit schon geschafft. Ich bin ja immer zwischen Dresden und Leipzig gependelt, daher bin ich dann noch nach Hause gefahren.

Alles Liebe,
Katja

[Rezension] Cathleen Schine - Alles Glück der Welt

Beschreibung:
Betty Weissmann staunt nicht schlecht, als ihr Mann nach 48 Ehejahren die Scheidung einreicht. Der Grund: „unüberbrückbare Differenzen“. Bald stellt sich heraus, dass die unüberbrückbaren Differenzen auch einen Namen haben: Felicity. Ihr ist es zu verdanken, dass die 75-jährige Betty aus ihrer Stadtwohnung in ein kleines Cottage in Westport ziehen muss. Doch Betty ist nicht allein: Tochter Miranda hat sich mit 49 ihr berufliches Grab geschaufelt, und ihre Schwester Annie weiß nicht, was sie ohne die beiden in New York soll. Und so beginnt für die drei Weissmanns die abenteuerlichste Zeit ihres Lebens – mit einer halsbrecherischen Kajakfahrt, jeder Menge starker Cocktails und einer neuen Liebe.

Details:
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (20. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 344247793X
ISBN-13: 978-3442477937
Maße: 18,6 x 11,8 x 2,4 cm

Eigene Meinung: 
Das Cover zieht einen schon an, es zeigt das Meer und den Blick, als wollte man gleich von der Tür raus zum Strand und den Tag geniessen und das macht das Cover schon besonders. 
Betty Weissmann steht eigentlich vor den Scherben ihres Lebens, ihr Mann reicht ohne Vorwarnung die Scheidung ein, weil er sich ein jüngeres Modell gesucht hat und neben dem Umzug, weil sie ihre Stadtwohnung infolge der Scheidung verliert, muss sie feststellt, dass auch ihre Tochter eigentlich beruflich vor dem Nichts steht und ihre Schwester Annie verlässt der Mut, weil sie ohne Betty und Miranda nicht weiss, was sie tun soll. Doch gerade die neue Situation lässt die 3 Frauen über sich hinaus wachsen...
Cathleen Schine versteht es, den Leser mit in die turbulente Familie Weissmann zu nehmen, sie schafft mit Betty, Miranda und Annie drei Protagonisten, die jede auf ihre Art anders, aber doch liebenswert sind. Durch ihre lockere Art zu schreiben, lässt sie die drei Frauen lebendig werden und so kommen sie sehr nah an den Leser heran. 
Das Alter der Protagonisten ist dabei etwas ungewöhnlich, aber gerade das macht auch etwas den Charme des Buches aus, weil man einfach immer wieder merkt, dass man eben nicht die typischen Klischees bedient bekommt, sondern einen wirklichen Konflikt zwischen Mutter und Tochter hat, in dem auch die Tante bzw. die Schwester immer wieder mit eingebunden wird. Dabei bleibt aber der Konflikt nicht nur an der Generationenfrage hängen, sondern fasst auch ganz normale Themen zwischen Mutter und Tochter an. 

Fazit:
Das Buch ist definitiv mal etwas anderes - der Plot ist spannend angelegt und man erlebt 3 sehr starke Frauen, die aus einer Lage, für sie nicht wirklich viel können, das Beste machen. Durch das Alter der Charaktere werden auch andere Themen plötzlich entscheidender und gerade das macht das Buch zu etwas Auch die Verwirrungen in der Familie und der lockere Schreibstil lassen einen nur so durch die Seiten fliegen.  

Dafür gibt es 4 Rosen:

Montag, 19. März 2018

[Montagsfrage #9/2018] Gibt es ein Buch, das länger als 1 Jahr auf deinem SUB liegt und was hält dich ab, willst du es noch lesen?

Hallo ihr Lieben,

heute kommt auch noch die Montagsfrage von Buchfresserchen. :) Es ist die Nummer 7 in 2018, also geht es wieder richtig los mit den schönen Fragen zum Montag, heute kommt sie erst zum nächsten Montag, aber sie kommt. ;) Die letzte Woche war durch die Buchmesse echt verrückt. 
Ich hoffe, ihr habt wieder Spass daran. :)

Die Frage heute lautet:
Gibt es ein Buch, das länger als 1 Jahr auf deinem SUB liegt und was hält dich ab, willst du es noch lesen?

Also ich habe viele Bücher, die schon länger als ein Jahr auf meinen SuB liegen, aber ich finde das nicht schlimm, weil ich mache mir da keinen Stress, weil ich lese immer nach Lust und Laune, weil ich möchte mich nicht durch Bücher quälen, auf die ich keine Lust habe. 
Natürlich gibt es auch Bücher, die man dann einfach sofort lesen möchte, andere warten dann einfach und so ist das dann eben, oder? 

Wie ist es bei euch?

Alles Liebe,
Katja

Montag, 5. März 2018

[Rezension] Kat Rupin - Eonvár - Zwischen den Welten

Beschreibung:
Nichts vermag die toughe Elisa zu stoppen. Weder die Hindernisse des Alltags noch das raue Leben in der Großstadt. Plötzlich taucht ihr lange verschollener Jugendfreund Gabriel auf und mit ihm die Chance, in einer magischen Welt voller Abenteuer zu leben. Elisa steht vor einer schweren Entscheidung. Nur wer sich vollkommen von der irdischen Welt trennt, darf in Eonvár bleiben. Doch ist das Leben als Hexe und ohne Rollstuhl wirklich das, was sie sich wünscht? Kann sie die Menschen, die sie liebt, zurücklassen? Statt eine Wahl zu treffen, beginnt Elisa ein gefährliches Doppelleben zwischen den Welten.

Details:
E-Book oder Taschenbuch: 330 Seiten 
Verlag: Zeilengold Verlag; Auflage: 1 (31. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3946955045
ISBN-13: 978-3946955047
Größe: 14,9 x 2,8 x 21 cm

Eigene Meinung:
Das Cover ist wahnsinnig spannend gestaltet, man sieht zersplitterndes Glas und im Hintergrund eine Landschaft mit einer Sonne, das wirkt schon etwas mystisch und ansprechend. Auch die Farbkombination des Covers ist interessant gemacht.
Elisa hat es in ihrem Leben nicht leicht, ihr Art kommt nicht immer überall gut an und eigentlich ist sie in ihre Welt verwurzelt, doch dann kommt ihr Jugendfreund Gabriel wieder in ihr Leben und zeigt ihr Eonvár - eine andere Welt, eine Art Zwillingswelt zur Erde, die weit weg von ihrem Leben und allem, was sie liebt, liegt. Aber auch hier ist es für Elisa nicht leicht und sie kann sich nicht entscheiden, ob sie lieber hier oder lieber da leben möchte und beginnt ein Spiel mit dem Feuer zwischen den beiden Welten...
Der Plot ist wirklich gut gemacht, er zeigt auf der einen Seite, wie hart das Leben sein kann, aber auch, dass es immer eine Chance auf Besserung gibt und auch das Seting des Buches ist wirklich interessant gestaltet. 
Mit Elisa Schwarzberg schafft Kat Rupin eine ungewöhnliche Protagonistin, sie ist stur, wirklich toughe und kann auch ihr Mundwerk kaum zügeln. Genau das ist aber auch ihr Problem - sie sagt manchmal zu viel und das macht immer wieder Probleme. Auch wirklich sie manchmal etwas unglaubwürdig, gerade was ihre Gefühle angeht, das passt dann einfach nicht zu der taffen Elisa, die man von Beginn des Buches an kennt. 
Leider leidet darunter auch die Liebesgeschichte zwischen Elisa und Gabriel, weil Gabriel immer wieder etwas den Kampfgeist für die Liebe vermissen lässt. So wirklich kommt die Liebesgeschichte nicht beim Leser an, was schade ist, weil an sich ist die süss ausgedacht. 
Das ganze Buch wird aus der Sicht von Elisa erzählt, was natürlich Elisa als Protagonist für den Leser viel greifbarer macht. Die Erzählweise ist an sich schön, auch wenn man manchmal auch Gabriels Sicht kennen würde, weil so ist das Buch schon in der Hinsicht manchmal einseitig. 
Das Buch zieht sich bis etwas zur Mitte ziemlich hin, man muss sich da etwas durchbeissen, weil man hat kaum Spannung und vieles wird etwas in die Länge gezogen. Erst ab der Hälfte geht das Buch wirklich flüssig durch und auch die Spannung wird nach oben gehoben. 
Etwas verwirrend sind auch die Zeitsprünge, die im Buch immer wieder gemacht werden, manchmal auch etwas unvorbereitet, da fehlt einfach manchmal etwas der Faden in der Geschichte. 
Kat Rupin schreibt flüssig und in einer einfachen Sprache, aber sie legt viel Wert auf Details, was die Vorstellung der magische Wesen und Orte wirklich einfach macht, das Buch aber auch etwas in die Länge zieht. Trotzdem hat sie einen schönen Stil, der schon etwas von einer Malerin oder Künstlerin hat. Sie schafft mit Eonvár eine wirklich fantastische Welt, die aber auch ihre Gefahren in sich birgt. 

Fazit:
Kat Rupin schafft mit Eonvár eine wirklich interessante Welt, die für Elisa zur Gradwanderung zwischen den Welten wird, aber leider kommt das Buch erst ab der Mitte wirklich in Fahrt und auch die Erzählweise aus Elisas Sicht ist manchmal einfach etwas zu wenig. Ein wirklich guter Plot, aber leider etwas zu oberflächlich in der Umsetzung, gerade durch die Zeitsprünge, die manchmal den roten Faden vermissen lassen und auch durch die Liebesgeschichte, die nicht wirklich beim Leser ankommt. 

Dafür gibt es 3 Rosen:

Danke an den Zeilengold Verlag und die Spread and Read für die Vermittlung. :)