Sonntag, 4. Januar 2015

Katja K. - Wenn der Kuckuck zweimal klingelt ~ Kurioses aus dem Leben einer Gerichtsvollzieherin

 
Beschreibung:
Besser als jede Reality-Show: die Memoiren der Gerichtsvollzieherin! Wenn die Kuckuck zweimal klingelt, stecken sie bereits tief in ihren persönlichen Finanzkrisen: der hochverschuldete Promi-Fußballer, die spielsüchtige Baronesse, die Puff-Mutter, die schrille Operndiva und der Spinnenmann ... sogar Tote tauchen wieder auf! Tränen, Gezeter und körperliche Attacken sind ebenso vorprogrammiert wie gnadenlos Witziges, Skurriles und haarsträubend Schrilles.
Aber hol's der Kuckuck: Selten ist alles verloren, denn Menschen hoffen, handeln und finden Wege.  

Details: 
Format: Kindle Edition / E-Pub
Dateigröße: 521 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (10. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ASIN: B00KB1LP66
 
Eigene Meinung: 
 Katja K. arbeite als Gerichtsvollzieherin in Berlin und berichtet über ihren Alltag als Gerichtsvollzieher. In knapp 30 Geschichten werden Einzelfälle aus ihrem Berufsalltag geschildert. 
 
Das Allererste, was mir an diesem Buch aufgefallen ist, ist die Coverfarbe. Das Pink ist einfach so auffällig, dass man sich schon allein deswegen das Buch mit dem kleinen Kuckuch aus der Uhr näher anschaut. 

Vorab sollte man sagen, dass es sich bei diesem Buch um ein reines Unterhaltungsbuch handelt und dass man sich eben so, wie es in dem Buch geschildert wird, nicht unbedingt den Alltag eines Gerichtsvollzieher vorstellen kann. Alle Fälle werden überspitzt dargestellt, einfach um den Unterhaltungswert zu steigern. 
Daher kann das man das Buch auch als kurzweilige Kurzgeschichtensammlung ansehen, die aber sehr unterhaltend ist. 
 
Trotzdem muss man sagen, dass die Figur der Katja K. im Buch sehr authentisch und glaubwürdig dargestellt wird. Sie versucht eben, den Schuldern auch zu helfen, wenn sie praktisch nichts haben, aber eben trotzdem Schulden haben, die sie erstmal nicht begleichen können. Das macht sie als Gerichtsvollzieherin sehr menschlich und man bekommt auch das Gefühl, das sie eben auch aus ihrem Wesen heraus helfen möchte und das nicht nur macht, weil es eben ihre Aufgabe ist.

Der Schreibstil von Katja K. ist ganz in Ordnung, aber eben auch nichts besonderes. Sie schreibt eben kleine Geschichten über die Schuldern, die sie besucht und die ihren Gläubigern Geld schulden. Man kan ihre kleine Geschichten gut lesen und die sprachliche Ebene ist eben nicht ganz so hoch angesetzt.
 
Fazit: 
 Wenn man das Buch lesen möchte, dann sollte man sich bewusst sein, dass dieses Buch ein reines Buch zur Unterhaltung ist und eben nicht wirklich den konkreten Berufsalltag eines Gerichtsvollziehers wiedergibt. 
Dennoch sind die knapp 30 Geschichte recht unterhaltend, auch zum Teil sehr lustig und man kann sie gut lesen, wenn man sich dafür interessiert.
 
Dafür gibt es 4 Rosen:
 
Extras:


http://www.mira-taschenbuch.de/
 

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