Freitag, 30. Januar 2015

Madlen Ottenschläger - High Love

 
Beschreibung: 
 Manja, 16, muss ihr Leben ändern. Endlich auch zu den Angesagten in der Clique gehören, das wär’s. Und tatsächlich freundet sie sich mit der beliebten Kati an, die sie auf eine Party an der Isar mitnimmt. Dort verliebt sich Manja in Moritz. Plötzlich ist alles neu und wunderbar. Dass Moritz kifft, findet Manja eigentlich ganz spannend – bis sie Moritz’ bedrohliche Aussetzer bemerkt…

Details:
Taschenbuch: 208 Seiten
Verlag: Carlsen (20. Dezember 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551311765
ISBN-13: 978-3551311764
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 17 Jahre
Größe: 13,4 x 2,5 x 19,8 cm

Eigene Meinung:
Zuerst fällt einem das Cover ds Buches auf. Man sieht ein sich küssendes Paar und davor eingearbeitet ein Hanfblatt, also kann man eigentlich vom Cover schon auf die Thematik des Buches schliessen. Es geht also um die erste grosse Liebe und Kiffen. Also setzt das Cover das Buchthema wirklich gut um.

 Als Manja nach ihren Ferien aus England nach München zurückkommt, will sie ihr Leben ändern. Sie hat es satt, die graue Maus zu sein und dann passiert das, was sie immer gerne machen wollte, sie wird von Kati an die Isar eingeladen und plötzlich gehört sie zu der coolen Mauerclique. Das ist genau ihr Ding, weil auch Moritz zu der Gruppe gehört und Moritz ist DER Mann für Manja...
Eine etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte, die aber sehr aktuell ist, weil sie eben in einem schulischen Milieu angesiedelt ist und eben auch viel mit den neuen Medien spielt. Durch die Ich-Perspektive, die sich durch die ganze Geschichte zieht, lernt man Manja sehr gut kennen, aber stellt auch fest, dass sie in ihrem Verhalten recht naiv ist. Moritz, der sich eben regelmäßig einen Joint einzeiht, lernt man leider nur durch die Augen von Manja kennen und da erscheint er ja perfekt, aber ich fand ihn als Protagonisten eher unscheinbar. Ähnlich verhält es sich mit den anderen Protagonisten in der Clique und den Familienmitgliedern von Manja. Durch die Perspektive ist es schwierig, die anderen Protagonisten zu beschreiben und das ist eben schade, weil man dann praktisch die Welt nur aus Manjas Sicht kennenlernt.
Die Handlung entwickelt sich über die ganze Geschichte hinweg, bis sie dann in einem Knall endet und sich die Situation zu einem relativ offenen Ende hin entwickelt. Der Schreibstil liest sich flüssig und angenehm lesen.

Der Verlag empfiehlt das Lesealter zwischen 13 bis 17 Jahre, aber ich glaube, 13 - 16 Jahre wäre vielleicht realistischer, aber es kommt auch immer auf die Entwicklung der Jugentlichen an. Allerdings würde ich das Buch niemanden mehr empfehlen, der eben keine so wahnsinnig naive Sicht auf die Welt hat. 

Fazit: 
Ein kleines Buch über die erste Liebe, die aber unter keinem guten Stern steht, weil Manja sich in den drogensüchtigen Moritz verliebt, der eben immer zwischen Liebe und Drogen schwankt. 
Leider ist die Ich-Perspektive von Manja etwas schwierig, weil Manja an sich eben noch etwas naiv in ihren Handlungen ist und man eben so nur die Welt aus Manjas Sicht kennenlernt, trotzdem ist der Schreibstil annehmbar und auch für das Alter der Leser sehr passend. 

Dafür gibt es 3 Rosen:

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