Sonntag, 15. Mai 2016

[Rezension] Sarah Neumann - Die Schicksalsseherin

Inhalt:
Die Koboldvölker sind in Aufruhr. Durch einen Zwischenfall wird bekannt, dass schon bald die gesamte Glücksproduktion brachliegt und damit die Versorgung der angebundenen Anderswelten.
Wie werden ihre Kriege enden, wie sich Liebende finden, wenn nicht die Kobolde im richtigen Moment das Glück verteilen?

Als auch noch ihr heiliger Baum erkrankt und die Brücken brechen, scheint nur Kriegsveteran Donnersteins friedliebende Tochter Myriel das ganze Ausmaß zu erkennen: Jemand verändert ihrer aller Schicksal!

Details:
Format: Kindle Edition / Taschenbuch
Dateigröße: 1394 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 380 Seiten
Verlag: Eisermann Verlag; Auflage: 1 (1. Dezember 2015)
Sprache: Deutsch

Eigene Meinung:
Ich habe das Buch zu einer Blogtour bekommen, die ich begleiten durfte und deshalb durfte ich auch das Buch lesen. 
Das Cover ist wirklich wunderschön. Der Blick des Mädchen oder der Frau, die sicher Myriel darstellen soll, ist einfach nur tiefgründig und lenkt den Blick des Lesers auf den Buchtitel, der auch in einer schönen Schriftart auf dem Cover steht. Der Titel und die Autorin runden mit der Schriftart schon das Cover sehr ab. 
Myriel lebt eigentlich ein recht ruhiges Leben, aber dann geraten immer mehr Dinge aus den Fugen. Die Kobolde geraten in Aufruhr, die Glücksproduktion und andere Versorgungen brechen zusammen und es gibt wieder immer wieder Kriege.
Als dann auch noch der heilige Baum erkrankt und die viele Brücken brechen, gerät Myriels Leben komplett aus den Fugen und sie muss erkennen, jemand versucht, das Schicksal aller zu verändern...
Sarah Neumann schafft es, eine wirklich fantastische Welt zu schaffen, die innerhalb des Buches immer komplexer wird. Die Figurenvielfalt ist wirklich gross und manchmal hat man etwas Mühe, alle Fäden im Kopf zu behalten.
Trotzdem ist das Bch an sich eine gelungene Sache und durch den Prolog wird der Leser auch noch etwa weiter in die Zukunft geführt und das rundet die Handlung sehr ab.
Der Schreibstil von Sarah Neumann ist abwechslungsreich, trotzdem kommt man als Leser gut in der Handlung mit. Erzählt wird das auch Buch aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten, die sich immer wieder im Wechsel aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive erzählen. Das ermöglicht auch für den Leser eine gute Einsicht in die Geschehnisse und bringt natürlich auch den Leser näher an die beiden Hauptcharaktere heran. 

Fazit:
Die Welt rund um Myriel ist eine sehr fantastische und gut ausgedachte Welt, aber leider konnte mich die Geschichte nicht immer so wirklich fesseln und deswegen gibt es leichten Punktabzug in der B-Note, was aber der Geschichte und der Grundidee keinen Abbruch tut. 
Trotzdem ist es ein tolles Buch mit einer soliden Grundgeschichte und interessanten Charakteren und einer wirklich gut durchdachten Welt.

Dafür gibt es 4 Rosen:

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