
Beschreibung auf dem Buchrücken:
Anwälte sind als langweilige Paragraphenreiter verschrien, die den
ganzen Tag nur Akten wälzen und öde, unverständliche Schreiben
aufsetzen. Doch sie müssen sich oft mit wundersamen Fragen und skurrilen
Problemen herumschlagen: Wie reist man möglichst teuer nach Dessau? Wie
bewahrt man einen Scheck über 180 000 Euro auf, der einem nicht gehört?
Kann man ein Honorar verlangen, wenn man einem Pferd gut zuredet, damit
es gesund wird? Und was macht man mit einem Mieter, der wiederholt sein
großes Geschäft im Garten des Mehrfamilienhauses verrichtet? Dieses
Buch gewährt uns jenseits von Aktendeckeln und Paragraphendschungel
einen Blick auf die unterhaltsame und kuriose Seite dieses Berufes.
Details:
Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: riva (6. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3868832696
ISBN-13: 978-3868832693
Größe: 12,5 x 1,5 x 18,7 cm
Verlag: riva (6. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3868832696
ISBN-13: 978-3868832693
Größe: 12,5 x 1,5 x 18,7 cm
Eigene Meinung:
Tobias Scheidacker ist Anwalt in Berlin und hat es teilweise mit wirklich kuriellen Mandanten zu tun, verzweifelt aber auch manchmal an seine eigenen Kollegen.
In seine 38 kurzen Geschichten über sein Leben und sein Leiden als Anwalt erzählt er nicht nur über seinen Alltag als Anwalt, sondern er schreibt auch über Fälle, die er selber so erlebt hat.
Nun sei es mal dahingestellt, ob man als Mandant froh ist, wenn man sich dann in seinem Buch mit seinem Fall wiederfindet, aber er schreibt eben auch viele juristische Sachen, die mal als Nichtjustist nicht so wirklich nachvollziehen kann, die aber auch den Lesefluss etwas stören. Zudem ist sein Stil im Buch auch für den Leser etwas verstörend, weil man im Buch teilweise Brüche in der Erzählung feststellt, die es für den Leser etwas kompliziert machen, allen Aspekten zu folgen.
Insgesamt ist das Buch nicht besonders orginell, aber teilweise recht amüsant. Leider eben nur teilweise und sonst ist das Buch eher eine Sammlung von Juristengeschichten, die vielleicht etwas für Juristen ist, aber für jemanden, der juristisch nicht so wirklich bewandert ist, wird das zu lesen recht schnell uninteressant.
Fazit:
Anwalt zu sein ist schwer und mit Mandanten hat man auch so sein Leid, aber Tobias Scheidacker versucht witzig zu sein, was ihm aber mit diesem Buch nicht wirklich gelungen ist. Meinen Humor hat das Buch jedenfalls nicht getroffen.
Dafür gibt es 2 Rosen:
Extra:
Danke an den RIVA-Verlag für das Rezensionsexemplar.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
=============================================================================================
Schön, das Du hier bist!
Über Deine Kommis freue ich mich natürlich sehr. Schreib doch einfach was Dir auf der Seele brennt.
Alles Liebe,
Katja
=============================================================================================
Mit der Abgabe eines Kommentars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung der Daten gemäß des DSGVO einverstanden.
Ein Widerspruch gegen die Verarbeitung ist jederzeit möglich.
=============================================================================================