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Montag, 7. September 2020

[Nachlese] Wladimir Kaminer liest in der Jungen Garde Dresden

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich eine Nachlese für euch und zwar von der Lesung vom Wladimir Kaminer am 22. August 2020 in der Freilichtbühne Junge Garde Dresden. 
Eigentlich ist der Ort für eine Buchlesung ungewöhnlich, weil da eigentlich Konzerte mit bis zu 4000 Zuschauern stattfinden, aber durch die Auflagen im Rahmen der Hygieneverordnung bot es sich da an und so konnte man mal wieder etwas unternehmen und Kultur geniessen. 
Das Konzept der Jungen Garde ist dabei denkbar einfach, jeder muss sitzen, jede 2. Sitzreihe ist dabei gesperrt und dadurch, dass man an sich nicht viele Zuschauer einlässt, verteilt sich das auch sehr gut. 
Wenn man von seinem Platz aufsteht, herrscht Maskenpflicht, wie auch beim Betreten und Verlassen des Geländes, aber es ist jetzt nichts, was man nicht erfüllen könnte. 

Gelesen hat Wladimir Kaminer aus "Rotkäppchen raucht auf dem Balkon" und aus seinem aktuellen Werk, was gerade in der Entstehung ist und sich um Deutschland in der Corona-Krise drehen wird, mich spricht das Buch jetzt schon an, aber ich bin auch bekennender Fan seiner Bücher. 
Ihr seht es schon auf den Bilder, die Lesung ist leider halb ins Wasser gefallen, es hatte den halben Tag schon geregnet und so bin ich im Regen zur Jungen Garde aufgebrochen und auch dort wurde das Wetter erstmal nicht besser. 

Erst im 2. Teil der Lesung wurde das Wetter etwas besser, es kamen zwar immer noch Tropfen mal vom Himmel, aber das war immer noch besser als der ergiebigen Landregen, den wir vorher hatten. 
Deswegen sind die Bilder auch nicht so wirklich gut geworden, weil ich zwischen Schirm, Handy und sich nicht komplett durchweichen lassen, etwas hantieren musste, aber es hat sich gelohnt, also finde ich. 

Natürlich konnte ich nicht widerstehen und habe mir 2 Bücher von ihm mitgenommen, ich liebe seine Bücher und seine Art des Schreibens wirklich und packe euch natürlich auch die Klappentexte zu den Bücher mit dazu. :) 

"Rotkäppchen raucht auf dem Balkon"
Verstehe einer die Kinder. Oder die Großeltern. Die einen werden erwachsen, kaufen sich Leitz Ordner für Handyverträge und schwören dem billigen Fusel ab, der gestern noch zu jeder Party gehörte. Die anderen haben eine kindliche Freude daran, die Welt neu zu erobern und ihre Grenzen auszuloten. So mancher Jugendliche bleibt hingegen lieber zu Hause, um zwischen Kühlschrank und Computer nach sich selbst zu suchen. In seinen neuen Geschichten beschreibt Familienmensch Wladimir Kaminer das komplizierte Verhältnis der Generationen mit viel Liebe und Humor.

"Die Kreuzfahrer"
»Reisen ist, wie beim Gärtnern auf die Harke zu treten. Man spürt, dass man lebt.« Wladimir Kaminer

Mit Witz und Neugier erzählt Wladimir Kaminer von seinen Erlebnissen als Kreuzfahrer.
Ein Kreuzfahrtschiff ist eine ganz eigene Welt. Der Reisende betritt eine schwimmende Oase des Glücks mit Bar, Tanzabenden und dem reibungslosen Übergang von einer Mahlzeit in die nächste. Und natürlich mit jeder Menge neuer Bekanntschaften. Aber auch an Land gibt es viel zu entdecken: von Putin-Schokolade in St. Petersburg, über falsche Götter auf der Akropolis bis zu verrückten karibischen Taxifahrern. Und wer könnte schöner davon erzählen als Wladimir Kaminer, Kreuzfahrer aus Leidenschaft?

Beide Bücher sind natürlich auch signiert, gibt es zu sehen auf Instagram oder dann später in der Rezension. :) 

Alles Liebe,
Katja

Alle Bilder: © Katja Ertelt, 2020

Mittwoch, 19. August 2020

[Nachlese] Frank Goldammer liest im Rudolf Harbig Station aus "Zwei fremde Leben"

Hallo ihr Lieben, 

heute habe ich eine Nachlese für euch und zwar war ich am 13. August bei der Open Air Lesung vom Frank Goldammers neusten Buch "Zwei Leben" im Rudolf Harbig Station Dresden. :) 
Ja, ihr lest richtig, die Lesung war auf der VIP-Bühne, so konnte man ohne Probleme den Abstand einhalten und trotzdem mal wieder Literatur geniessen. 
Die Lesung war sehr schön, ich habe für euch ein paar Bilder gemacht, damit ihr dann auch einen Eindruck bekommt. 
Frank Goldammer hat wie immer einige Passagen erzählt, gleichzeitig hat er auch einiges über die Recherche zu dem Buch erzählt und das war natürlich auch interessant, weil das Thema der Zwangsadoptionen in der DDR ist ja eins, was immer wieder mal in den Medien auftaucht, also zumindest bei uns, weil immer wieder Menschen ihre Kinder oder Kinder ihre Eltern suchen. 

Die Lesung war in zwei Teile geteilt, mit einer Pause von 30 Minuten, das war auch gut so, weil es war doch recht warm im Station und da braucht man dann auch zwischendurch eine Erfrischung. :) 
Das letzte Bild ist an sich das Abschlussbild, also es war dann schon etwas dunkler im Station geworden. 

Hier für euch nochmal das Buch als kleine Vorstellung:
Darum geht es in dem Buch: 
Ein verschwundenes Kind und die lebenslange Suche nach der Wahrheit

Ricarda Raspe und ihr Verlobter freuen sich auf ihr erstes Kind. Doch dann geht bei der Geburt in der Dresdner Klinik etwas schief − und es heißt, Ricardas Baby sei tot. Laut Vorschrift darf sie es nicht einmal mehr sehen. DDR-Alltag im Jahr 1973. Aber Ricarda glaubt nicht an den Tod ihres Kindes. Sie glaubt vielmehr an eine staatlich angeordnete Kindesentführung. Auch der Polizist Thomas Rust, der zufällig Zeuge des dramatischen Vorfalls wurde, hegt diesen Verdacht und stellt Recherchen an, die ihn in höchste Gefahr bringen. Erst 17 Jahre später laufen die Fäden zusammen, als die junge Claudia Behling jene Frau sucht, die sie nach ihrer Geburt weggegeben haben soll – ihre Mutter.

Also schon der Klappentext ist nichts für schwache Nerven, das muss ich wirklich sagen. Mir ist das Thema der Kindswegnahme oder auch Zwangsadoptionen in der DDR nicht fremd, ich hatte dazu in meinem Studium schon einige Sachen, aber für Menschen, die sich damit noch nie auseinander gesetzt haben, ist das Buch schon ein Einblick in die nicht so heile Welt der DDR. Das sollte man sich auch vorher vergegenwärtigen, denn auch wenn es ein fiktiver Roman ist, ist das Thema an sich sehr gut umgesetzt, weil auch die Aufarbeitung dieser Vorgänge sind teilweise bis heute nicht abgeschlossen. 

Meine Ausgabe habe ich mir natürlich signieren lassen, aber die zeige ich euch dann bei der Rezension mit, weil ich das Buch auch aktuell lese. :) 

Natürlich habe ich auch ein paar Bilder aus dem leeren Stadion gemacht, aktuell gehen ja nur Geisterspiele und das hatte schon was, so ein komplett leeres Station vor sich stehen zu haben. :) 

Wart ihr schon mal in einem Station bei einer Lesung? 

Alles Liebe,
Katja

Alle Bilder: © Katja Ertelt, 2020

Samstag, 25. Januar 2020

[MissRose on Tour] Buchpremiere von "Juni 53" (Max Heller Band 5) von Frank Goldammer

Hallo ihr Lieben, 

am Mittwoch Abend war ich bei der Buchpremiere von "Juni 53" von Frank Goldammer im Haus des Buches in Dresden, das Buch ist an sich schon Ende letzten Jahres erschienen, aber die Buchpremiere war erst am letzten Mittwoch und natürlich war ich dabei. :) 
"Juni 53" ist der 5. Band der Max Heller Reihe von Frank Goldammer, erschienen im DTV-Verlag. 

Klappentext:
Sommer 1953. Der Alltag in der jungen DDR ist beschwerlich, die Unzufriedenheit der Bevölkerung wächst und die Zahl derer, die das Land verlassen, steigt unaufhörlich. Mit harter Hand setzt die SED-Regierung ihre Forderungen durch. Auch Max und Karin Heller erwägen die Flucht in den Westen. Als es am 17. Juni zu großräumigen Protestbewegungen kommt, wird Heller zu einem Dresdner Isolierungsbetrieb gerufen: Der Leiter wurde brutal mit Glaswolle erstickt. Ein Opfer der Aufständischen? Heller hat einen ganz anderen Verdacht und sucht in den Wirren des Volksaufstands einen unberechenbaren Mörder. Währenddessen drängt Karin zu Hause auf eine Entscheidung: gehen oder bleiben?

Es war recht voll im Thalia, das Cafe Novelle, in dem die Lesungen immer statt finden, war wirklich voll und das freut mich sehr für Frank Goldammer, den ich schon einige Jahre als Autor kenne. 


Hier mal eine Übersicht der Reihe von Max Heller, die es auch als Hörbuch erhältlich ist. :) 

Aber natürlich stand an dem Abend der 5. Band im Fokus des Abends. 

Frank Goldammer ist immer so entspannt und signiert gerne, was man auch immer wieder merkt. :) 

Natürlich habe ich mir auch wieder ein Exemplar gekauft und es mir signieren lassen. :) 

Frank Goldammer liest live wirklich wunderbar und lässt einen sehr tief in seine Arbeit als Autor und Malermeister schauen, was ihn wirklich sympathisch macht. 

Im Februar habe ich ihn auch wieder in meinem Veranstaltungskalender stehen. 

Alles Liebe,
Katja