Posts mit dem Label Selfpublisher werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Selfpublisher werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 28. September 2023

[Rezension] Vanessa Sommer - Gebrandmarkt: Verlockende Sünde

Beschreibung:
Die Lehrerin Rebecca unterrichtet englische Literatur am Mädcheninternat Sankt Timothy.
Als eines Tages eine junge Schülerin erhängt und kahl geschoren im Garten vorgefunden wird, ist die ganze Schule in Aufruhr. Schnell wird klar, dass es sich um keinen Einzelfall handelt und gewisse Mädchen, sowie auch Rebecca selbst, in großer Gefahr schweben.
Detective Turner untersucht den Fall und entwickelt neben seinem beruflichen Interesse an Rebecca auch ein persönliches Verlangen, in ihrer Nähe sein zu wollen.
Wird der Mörder rechtzeitig geschnappt, ehe er noch mehr Opfer fordert? Oder kann auch Detective Turner nichts mehr für Rebecca tun, die unwissentlich im Zentrum dieser schrecklichen Geschichte steht?

Details:
ASIN: ‎B09YRVB469
Herausgeber: ‎Independently published (29. April 2022)
Sprache: ‎Deutsch
Dateigröße: ‎2550 KB
Taschenbuch: ‎274 Seiten
ISBN-13: ‎979-8811265350
Abmessungen: ‎12.7 x 1.75 x 20.32 cm
Kaufen?

Eigene Meinung: 
Das Cover schaut interessant aus, also kein klassischer Coverkäufer würde wahrscheinlich auf das Cover kommen, aber es zeigt recht gut, um was in dem Buch geht. Neben dem Brandmarken kann man auch einen Eindruck von dem Mädcheninternat Sankt Timothy bekommen. 
Rebecca tritt eher aus einer familiären Not heraus, ihre Stellung aus Lehrerin im Mädcheninternat Sankt Timothy an, aber sie möchte gleich zu Beginn nicht ganz in das Internat passen, weil sie zu freidenkend ist. Damit passt sie zwar zu ihren Schülerinnen, die auch gerne mal über die Strenge schlagen, aber nicht Lehrerkollegium. 
Trotzdem ist Rebecca fest entschlossen, die Stellung gut auszufüllen, aber dann beginnen die Morde im Mädcheninternat Sankt Timothy und Rebecca passt durch ihr Aussehen genau in das Schema der Opfer, was nicht nur ihr auffällt, sondern sie auch in tödliche Gefahr bringt...
Vanessa Sommer verstehe es, den Leser zu verwirren, sie springt in dem Thriller zwischen Rebecca und "Er" (also dem Täter) hin und her und so lernen wir neben Rebecca auch den Täter und seine Beweggründe gut kennen. Trotz des Perspektivenwechsels hat man nie den Eindruck, dass sich eine Grundspannung im Buch einstellen möchte. 
Vanessa Sommer erklärt vieles im Buch, wie es in dem Mädcheninternat Sankt Timothy läuft und wie sich auch die Mädchen verhalten, wie sich die Beziehungen untereinander einstellen, aber das scheint trotzdem nicht den Erfolg zu haben, dass der Leser in einen Spannungsbogen gezogen wird. 
Wenn man die Beschreibung des Buches liest, erwartet man aber irgendwie eine richtig spannende Geschichte mit mehr Ermittlungen und einer kleinen Schnitzeljagd, aber die Spannung wird sehr auf einem niedrigen Level gehalten, es gibt keine wirklichen "Schreckmomente" oder wirklich unerwartete Wendungen, was sich wirklich beim Lesen bemerkbar macht. 

Fazit:
Von der Beschreibung her klingt der Thriller richtig gut, aber leider kann das Buch die Erwartungshaltung des Lesers nicht erfüllen, weil die Thrillerelemente einfach zu knapp gehalten sind.
Ein gut durchdachter Thriller, der aber etwas an Spannung vermissen lässt, in der Spannungskurve fehlt etwas die komplette Steigerung und der Abfall kommt zum Ende hin etwas sehr schnell. 
Trotzdem eine gute Idee, die mit einem guten einfachen Schreibstil und authentischen Charakteren punkten kann, aber eher ein spannungsgeladener Roman und kein "echter" Thriller. 

Dafür gibt es 3 Rosen:

Sonntag, 17. September 2023

[Rezension] Wolfgang Backen - Das Leben ist zerbrechlich Teil 2

Beschreibung:
In zahlreichen Jahren seiner Berufstätigkeit hat Wolfgang Backen als Richter im Landgericht Hamburg viel Spannendes und Dramatisches erlebt.
Nach dem Erfolg seines Buches DAS LEBEN IST ZERBRECHLICH, das 2019 erstmals veröffentlicht wurde, hat der Autor in diesem Fortsetzungsband weitere besondere Strafprozesse beschrieben, an denen er als Richter beteiligt war. Er beleuchtet die Schwierigkeiten des Gerichts bei der Wahrheitsfindung und erlaubt den Lesern einen tiefen Blick in die Köpfe unserer Mitmenschen. Und dort sieht es nicht immer gut aus. So wollte eine Masochistin ihren Master umbringen, ein Mann seine Geliebte zur Strafe langsam verbluten lassen, eine durch eine Vergewaltigung traumatisierte Frau ihren Liebhaber erstechen, eine enttäuschte Geliebte ihren Ex durch eine Falschaussage ins Gefängnis bringen…
Nichts für schwache Nerven.

Details:
ASIN: ‎B0CCXVM98Q
Herausgeber: ‎Independently published (26. Juli 2023)
Sprache: ‎Deutsch
Taschenbuch: ‎255 Seiten
ISBN-13: ‎979-8851049835
Lesealter: ‎16–18 Jahre
Abmessungen: ‎12.7 x 1.47 x 20.32 cm
Kaufen?

Rezension zu Band 1: ~*~ Klick ~*~

Eigene Meinung:
Das Cover schaut wie schon vom ersten Teil sehr interessant aus, man sieht einen beleuchteten Weg in einem Park oder einer verlassenen Gegend. Passend aber zu den Themen im Buch. 
Im 2. Teil von Das Leben ist zerbrechlich werden die Fälle 17 bis 32 behandelt, es geht also dann direkt nahtlos weiter wie im ersten Teil, wieder werden 16 Kriminalfälle behandelt und wieder geht es vor allem um die Einschätzung des Richters, der das Urteil fällt. Beschrieben werden aber in allen Fälle - soweit bekannt - das Vorleben von Täter und Opfer, der Ablauf der Tat und schlussendlich auch das Urteil und wie es zu dem Urteil kam. 
Die Fälle bewegen sich wieder queer durch alle Motivarten, wie es auch schon im Teil 1 war, was auch das Lesen sehr interessant macht und man wirklich nicht mitten im Fall aufhören kann zu lesen. 
Wolfgang Backen ist kein klassischer Autor, er ist ein Richter, der auf ein langjähriges Berufsleben zurückblicken kann und daraus seine Fälle zieht. Trotzdem legt er immer in allen Fälle Wert darauf, dass der Leser ein komplexes Bild des Falles erhält und sich dadurch selber ein Urteil bilden kann. Zudem weisst er immer wieder auf Besonderheiten innerhalb der Rechtsprechung hin, sofern es welche gibt. Der Wechsel auf den Richterstuhl ermöglicht dem Leser mal einen anderen Blick auf das Verfahren und verstärkt auch das Verständnis für die Urteile innerhalb des deutschen Rechtssystems. 

Fazit:
Die 16 geschilderten Kriminalfälle sind auch in diesem Teil wieder sehr interessant geschildert, dabei geht Wolfgang Backen auch auf die Vorgeschichte der Täter und Opfer ein, soweit sie ihm bekannt sind. Auch die Abläufe im Prozess werden genau geschildert, so entsteht ein komplettes Bild von Tat und auch dem Täter, der Opfer und schlussendlich schildert Wolfgang Backen auch wieder, wie er auf die Urteile gekommen ist und diese Sicht eines Richters ist für alle Rechtsinteressierten und True Crime Fans wirklich spannend, weil man eben auch tiefe Einblicke in unser Rechtssystem erhält. 
Auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle, die mal einem Richter lesend über die Schulter sehen wollen. 
Besonders lesenswert ist das Buch wegen dem Perspektivenwechsel, der auch einen guten Einblick in das deutsche Strafsystem gibt. Absolut ein Muss für alle Rechtsinteressierten und True Crime Fans. 

Dafür gibt es 5 Rosen:

Freitag, 31. März 2023

[Rezension] E. Sawyer - Kriegstrauma

Beschreibung:
Zwei namenlose Schicksale, einzig verbunden durch die Kraft der Liebe, verlieren an der Front ihre Seelen.
Gefangen in den Sphären des Jenseits, im Übergang zwischen Traum und Wirklichkeit, flimmern Erinnerungen vergangener Tage auf. Lichtblitze im sonst so düsteren, vom Hass zerfressenen Kriegsalltag.
Der Kontrast zwischen brutaler Gewalt und Sehnsucht nach Liebe wird zur unerträglichen Odyssee, die am Ende das Unvermeidliche einfordert.

»Kriegstrauma« ist eine Collage aus früheren Werken und neuen Zeilen von E. Sawyer. Der Text kann als zeitlose Antikriegsliteratur verstanden werden.

Details:
Herausgeber: ‎epubli; 1. Edition (25. März 2023)
Sprache: ‎Deutsch
Broschüre: ‎36 Seiten
ISBN-10: ‎3757532635
ISBN-13: ‎978-3757532635
ASIN: ‎B0BZLP2QG4
Lesealter: ‎Ab 18 Jahren
Kaufen?

Eigene Meinung: 
Das Cover spielt das wieder, was man im Buch liest, es passt einfach perfekt zum Inhalt. 
Viel zum Inhalt möchte man nicht sagen, aber man erlebt die Schrecken des Krieges sehr direkt und schonungslos und merkt auch, dass man sich sehr in die Geschichte einfühlen kann. 
Trotz der verschiedenen Textbausteine und der losen Verknüpfung erkennt man einen roten Faden. 
Der Schreibstil von E. Sawyer ist schonungslos, aber nicht gefühllos, man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen, auch wenn es eine harte Geschichte ist. 
Ab 18 Jahren passt auf jeden Fall und man sollte auch nicht zart besaitet sein für das kleine Buch. 

Fazit:
E. Sawyer entführt den Leser in wenigen Seiten in einen heftigen Kriegsalltag, der durchbrochen wird von Erinnerungen an schöne Momente, aber gleichzeitig auch an die Vergänglichkeit unseres Daseins. An sich denkt man im ersten Moment bei 36 Seiten (Broschüre-Ausgabe) nichts weiter erwarten zu können, aber es ist ein Werk, was wirklich nachklingt. 

Dafür gibt es 5 Rosen:

Danke an E. Sawyer für das Vertrauen und das Vorabexemplar. 

Dienstag, 28. März 2023

[Rezension] Wolfgang Backen - Das Leben ist zerbrechlich: 16 authentische Kriminalfälle aus Sicht eines Richters

Beschreibung:
Dieses Buch ist von einem ehemaligen Strafrichter geschrieben worden, der viele Jahre über Totschläger sowie Mörder geurteilt hat und der dabei zwangsläufig immer wieder in menschliche Abgründe blicken musste. Dabei begegneten dem Juristen höchst unterschiedliche Charaktere und äußerst facettenreiche Verbrechen. Anhand der hier geschilderten 16 Fälle werden verschiedene Straftaten und Täter portraitiert. Erklärt wird, wie ein Schwurgericht auf die Besonderheiten der Täter und ihrer Taten reagiert.Bei jeder Entscheidung über die Schuld und die Sanktion trägt das Gericht eine hohe Verantwortung, denn ein Urteil ist ein sehr nachhaltiger Eingriff in das Leben eines Menschen. Eine lebenslange Strafe oder eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus bedeutet das Aus von Freiheit und Selbstbestimmung. Der Autor möchte seine Leserinnen und Leser an seinen Erinnerungen teilhaben lassen. Mögen diese selbst einen Blick auf die Menschen, denen schwerste Verbrechen zur Last gelegt wurden, und die anschließenden gerichtlichen Entscheidungen werfen und sich eine eigene Meinung über Gerechtigkeit und Sühne bilden. Der Autor möchte zeigen, nach welchen Kriterien ein Gericht urteilt und bestraft und auf welche Schwierigkeiten es dabei stößt.

Details:
Herausgeber: ‎Independently published (29. Juli 2019)
Sprache: ‎Deutsch
Taschenbuch: ‎245 Seiten
ISBN-10: ‎1079962662
ISBN-13: ‎978-1079962666
Abmessungen: ‎12.7 x 1.42 x 20.32 cm
Kaufen?

Eigene Meinung:
Das Cover schaut richtig spannend aus, es zeigt einen leeren Gerichtssaal mit Blick auf den Richterstuhl und den Vernehmungsstuhl, auf den der Richter schaut. Komplett in Schwarz-weiss gehalten ist das Cover, das kann man sich wirklich gut anschauen. 
Im Buch werden 16 Kriminalfälle genau beleuchtet, auch aus Sicht von Opfer und Täter, aber auch wird genau auf die Verurteilung eingegangen, warum eben auch die Strafen so verurteilt wurden und dieser Aspekt ist sicher gerade für viele Leser interessant, weil so Urteile nachvollziehbarer werden. 
In den Fällen werden verschiedene Konstellationen zwischen Täter und Opfer aufgezeigt, von einem Mord aus Depressionen, einem medial sehr verfolgten Ehrenmord bis hin zu Fällen, in denen die Täter für schuldunfähig befunden werden. 
Wolfgang Backen war viele Jahre als Richter tätig und kann daher als echter Kenner des deutschen Rechtssystems bezeichnet werden, aber auch seine Herangehensweise an das Buch ist man etwas anderes. Man erkennt eben, dass da ein echter Rechtshintergrund dahinter steckt und so zeichnet er nicht einfach die Tat nach, er geht auf die Besonderheiten - auch innerhalb der Rechtssprechung - ein und erläutert, sofern bekannt, auch die Vorgeschichten des Täters. 

Fazit:
Die 16 besprochenen, teilweise medienbekannten Kriminalfälle sind sehr interessant geschildert, es wird auch die Vorgeschichte und teilweise auch die Lebenswege der Täter beleuchtet und dadurch entsteht, zusammen mit Momenten aus der Hauptverhandlung ein komplettes Bild von der Tat und auch dem Täter, was auch das Nachvollziehen der Urteile sehr einfach macht.
Besonders lesenswert in den 16 Kriminalfälle sind die Begründungen für die Urteile, bei denen man auch mal den Hintergrund des Urteils erläutert bekommt und so auch etwas über das deutsche Rechtssystem erfahren kann, was sicher auch für Kenner von True Crime mal neu ist. 
Ein richtig gut geschriebenes Buch mit einem neuen Blickwinkel (eben aus der Sicht eines Richters) auf tatsächlich gefällte Urteile in Deutschland, also ein Buch für alle True Crime Fans und Rechtsinteressierte. 

Dafür gibt es 5 Rosen:

Sonntag, 12. Februar 2023

[Rezension] Noah Fitz - Papas Mädchen

Beschreibung: 
Winter.
Dunkler Wald.
Eine Hütte.
Sechs Männer.
Drei Kinder.
Ein tödliches Geheimnis.

»Alles, was ich möchte, ist vor dem Schlafengehen keine Angst mehr zu haben.«
-Pia-

Details:
ASIN: ‎B09XZD41CK
Herausgeber: ‎Independently published (16. April 2022)
Sprache: ‎Deutsch
Taschenbuch: ‎238 Seiten
ISBN-13: ‎979-8803786375
Abmessungen: ‎12.7 x 1.52 x 20.32 cm
Kaufen?

*Triggerwarnung*:
Das Buch ist nichts für Menschen, die sensibel sind, von Gewalt und Missbrauch an Kindern zu schlecht schlafen oder nicht mit detaillierten Tathergängen klar kommen. 

Eigene Meinung: 
Das Cover wirkt ein bisschen wie von einem Kind gestaltet, aber das gibt dem Cover auch einen gewissen Charme. Auf jeden Fall passt das Cover in die sonstige Covergestaltung des Autors. 
An sich trifft es die Beschreibung des Buches schon sehr gut, Pia und später im Buch auch Viktor sind Opfer der Umstände, an denen sie erstmal augenscheinlich nichts ändern können. Da ist die Übermacht des "Ziehvaters", die Ohnmacht der Mutter, aber da ist der Funke, der an einem gewissen Punkt einfach überläuft...
In dem Buch wird sehr ans Eingemacht gegangen, wir reden hier von Themen wie Inzest, Gruppenvergewaltigung und anderen strafbaren Handlungen und das sollte jedem klar sein, wenn er sich auf das Buch einlässt. 
Der Schreibstil von Noah Fitz ist wirklich gut zu lesen, die Geschichte fliegt so weg, die Kapitel sind auch nicht sonderlich lang, auch die Charaktere sind schon sehr detailliert ausgearbeitet, man kann sie sich gut bildlich vorstellen.
Leider springt die Geschichte ziemlich oft, in einem Moment taucht da ein Handy auf, im anderen Moment hat man den Eindruck, dass man sich noch so halb im Mittelalter befindet, weil es so strenge Regeln gibt, die das Leben in den Ort regeln und zusammenhalten. Auch die Geschichte mit dem Wanderer scheint nicht so wirklich zu passen, irgendwie fehlt da so ein bisschen der Bezug zum Rest. An sich hat man immer ein bisschen das Gefühl, es fehlt ein Teil der Geschichte, weil so viele Fragen unbeantwortet bleiben und auch die Charaktere sehr emotionslos handeln und denken.  
Die Verbrechen an Pia und auch an Viktor sind sicher ein Grund für die heftigen Auswirkungen, die am Ende des Buches stattfinden, auch wenn einiges ein bisschen zu sehr konstruiert und teilweise unlogisch ist. Irgendwie ist es nicht so alles ganz logisch zum Ende des Buches hin, vielleicht wären da ein paar Zeilen mehr besser gewesen, einfach um den starken Start ins Buch gut abzurunden. 

Fazit: 
In Papas Mädchen werden sehr harte Themen verarbeitet, das Buch ist sicher nichts für Menschen mit einem zarten Gemüt, weil man kann das Buch nicht eben mal so lesen und vergessen. Leider wird man mit dem Charakteren nicht wirklich warm, weil man hat irgendwie immer das Gefühl, es fehlt irgendwie ein Teil im Buch, die Geschichte springt recht oft, auch ist man zeitweise verwirrt. Die Idee des Buches ist gut und der Schreibstil auch, aber alles im Allem fehlt einfach eine emotionale Ebene und teilweise auch die Logik in den Ereignissen. 

Dafür gibt es 3 Rosen:

Samstag, 11. Februar 2023

[Rezension] Ryan Green - Eine Schwarze Witwe: Die wahre Geschichte der kichernden Granny Nannie Doss (Wahres Verbrechen)

Beschreibung:
1927 kam Charley Braggs eines Tages nach Hause und fand zwei seiner Kinder tot vor. Der Hausarzt diagnostizierte eine Lebensmittelvergiftung als Todesursache, wodurch eine Autopsie nicht mehr nötig erschien.

Seine Frau Nannie behauptete, ein Mutterkorn wäre der Grund gewesen, doch Charley glaubte ihr nicht. Da er sich in der Nähe seiner Frau nicht mehr sicher fühlte, nahm er mitten in der Nacht seine älteste Tochter an die Hand und lief mit ihr fort.

Jeder hatte Mitleid mit Nannie, als der „Verrat“ ihres Mannes publik wurde, da sie von allen als liebenswerte Frau mit einem fröhlichen Naturell gesehen wurde. Doch hinter ihrer freundlichen Fassade verbarg sich ein unerwartet böser Charakter.

Und als vier ihrer Ehemänner, zwei ihrer Schwestern, ihre Mutter, ihre Schwiegermutter, ihr Neffe und ihr Enkel diese Wahrheit erkannten, geriet ihr Leben in größte Gefahr.

Eine Schwarze Witwe ist der dramatische und erschütternde Bericht über einen der schockierendsten Kriminalfälle der amerikanischen Geschichte.

Ryan Greens fesselnde Erzählung lässt den Leser am Grauen teilhaben, das die Opfer erleben mussten, und verfügt über alle Elemente eines klassischen Thrillers.

Details:
ASIN: ‎B0BNJ737MN
Herausgeber: ‎Independently published (28. November 2022)
Übersetzung: Tanja Lampa
Sprache: ‎Deutsch
Taschenbuch: ‎160 Seiten
ISBN-13: ‎979-8366004121
Dateigröße: ‎2362 KB
Abmessungen: ‎15.24 x 1.02 x 22.86 cm
Kaufen?

*Triggerwarnung*:
Das Buch ist nichts für Menschen, die sensibel sind, von True Crime zu schlecht schlafen oder nicht mit detaillierten Tathergängen klar kommen. 

Eigene Meinung:
An sich wirkt das Cover noch sehr harmlos, aber die Schriftart und auch der Hut passen einfach gut zu dem Fall. 
Nannie Doss hat ein sehr bewegtes Leben, ein Lebensweg, der vor allem von Leichen gezäumt wird und immer wieder steht Nannie in Fokus des Mitleides, keiner kommt wirklich auf die Idee, dass Nannie eigentlich die Ursache für die ganzen Katastrophen in ihrem Leben ist. Natürlich ist es sehr schockierend, wenn man auf die Verbrechensserie sieht und den Auslöser auf fehlenden Liebe in der Kindheit zurückzuführen ist. Aus einem ärmlichen und emotionsarmen Haushalt schafft es Nannie heraus, aber sie nimmt einen Schaden mit, den ihr gesamtes Leben bestimmen wird. Doch auch ihre Flucht aus ihrem Elternhaus macht die Situation für Nannie nicht besser, was ihre schon vorhandenen Pläne zunichte macht, aber dem möchte sich Nannie nicht ergeben, was eine tödliche Spirale ergibt... 
Ryan Green schafft es in den erstmal wenig erscheinenden Seiten (160 Seiten in der Printausgabe und 139 Seiten als E-Book) den Fall rund um Nannie Doss wirklich fundiert und sehr detailreich aufzuarbeiten, damit man als Leser wirklich viele neue Erkenntnisse rund um den Fall mitnehmen kann. Er zeigt eben nicht die eigentlichen Ermittlungen der Behörden sondern zeigt dem Leser auf, wie Nannie gelebt hat und wie ihr Leben von der Kindheit bis zu ihrem Ende verlaufen ist. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Nannie und das macht es spannend, weil man dadurch auch die Gedankengänge von Nannie besser nachvollziehen kann. 

Fazit:
Eine schwarze Witwe befasst sich nicht mit den Ermittlungen zu Nannie Doss sondern mit dem Leben und natürlich auch mit den Verbrechen der Nannie Doss, somit bekommt man auf den Fall eine ganze andere Sichtweise. Leider gibt es keinen so guten Spannungsbogen innerhalb der Aufarbeitung, was sicher auch an dem Fall selber liegt, aber es ist ein sehr interessantes Buch mit einem neuen spannenden Blick auf einen sehr besonderen heftigen Fall in der Kriminalgeschichte der USA. 

  Dafür gibt es 4 Rosen: 

Sonntag, 15. Januar 2023

[Rezension] Ryan Green - Vergraben und Vergessen: Eine schockierende, aber wahre Geschichte über Betrug, Ausbeutung und Mord (Wahres Verbrechen)

Beschreibung:
Als 1988 ein Mann vermisst gemeldet wurde, suchten die Beamten des Sacramento Police Department seine letzte bekannte Adresse auf – eine Pension für ältere, obdachlose und psychisch kranke Menschen. Die Besitzerin, Dorothea Puente, war eine liebenswerte alte Dame, die sich um streunende Katzen und Menschen kümmerte, die am Rande der Gesellschaft lebten. Sie genoss ein hohes Ansehen in der Gemeinde und wurde für ihre selbstlose karitative Arbeit gefeiert.

Die Suche der Polizei ergab nichts Ungewöhnliches, bis sich ein Pensionsgast an einige ungewöhnliche Vorfälle erinnerte, die dem Verschwinden vorausgegangen waren. Er erzählte von Löchern, die im Garten gegraben und über Nacht zugeschüttet worden waren, von Gästen, die erkrankt und über Nacht verschwunden waren, und von den vielen Ausreden, warum man sie nicht kontaktieren könnte. Diese Aussage genügte, um weitere Ermittlungen anzustellen und so kehrte die Polizei von Sacramento am 11. November 1988 mit Schaufeln bewaffnet zur Pension zurück.

Verschwendeten sie nur ihre Zeit damit, eine charmante und wohltätige alte Dame zu belästigen, oder waren sie einer Mörderin auf der Spur, die die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft ausnutzte? Die Ermittlungen beschäftigten die ganze Nation und die Antworten lagen unter der Pension begraben.

Ryan Green präsentiert in diesem Band einen dramatischen und erschütternden Bericht über eine der bizarrsten wahren Kriminalgeschichten der amerikanischen Geschichte. Seine fesselnde Erzählung zieht den Leser in das reale Grauen hinein, das die Opfer erlebt haben, und besitzt gleichzeitig alle Elemente eines klassischen Thrillers.

Achtung: Dieses Buch enthält anschauliche Berichte über Missbrauch und Gewalt. Wenn Sie besonders empfindlich auf dieses Material reagieren, sollten Sie dieses Buch möglicherweise nicht lesen.

Details:
ASIN: ‎B0BHTRFJK5
Herausgeber: ‎Independently published (11. Oktober 2022)
Übersetzung: Tanja Lampa
Sprache: ‎Deutsch
Gebundene Ausgabe: ‎165 Seiten
ISBN-13: ‎979-8357427489
Abmessungen: ‎15.24 x 1.55 x 22.86 cm
Kaufen: 

*Triggerwarnung*:
Das Buch ist nichts für Menschen, die sensibel sind, von True Crime zu schlecht schlafen oder nicht mit detaillierten Tathergängen klar kommen. 

Eigene Meinung: 
Das Cover ist sehr gut für die Recherche im Buch, weil es gleich ein Bild vermittelt, wie das letzte Haus von Dorothea Puente / Dorothy Gray in etwa aussah. 
Gleich zu Beginn sollte man sich aber bewusst sein, dass es in dem Buch nicht um die Fallermittlungen geht sondern um das Leben von Dorothea als Gesamtes, mit allen Wendungen, Veränderungen und tiefen Einblicken in die Gemütslage von Dorothea. 
"Vergraben und Vergessen" ist ein erschütterndes und aufschlussreiches Buch über einen der dunkelsten Kapitel in der amerikanischen Geschichte. Der Autor deckt dabei eine wahre Geschichte von Betrug, Ausbeutung und Mord auf, die für viele Leser unvorstellbar sein werden.
Ryan Green hat einen sehr flüssigen und nachvollziehbaren Schreibstil. Er zeichnet das Leben von Dorothea Puente von der Kindheit bis zu ihrem Tod sehr gut nach, er ist auch in seinen Beschreibung sehr detailreich und beschreibt auch die ganzen Stationen ihres Lebens mit allen Facetten. 
Die Recherche des Autors ist beeindruckend und liefert eine Fülle an Informationen über die Hintergründe und die ganzen Beteiligten in diesem Fall. Er schafft es, eine beklemmende Atmosphäre  zu schaffen und lässt den Leser hautnah an den Ereignissen teilhaben. Durch die detaillierte Schilderung der Fakten und die Verknüpfung mit Hintergrundinformationen wird dem Leser ein umfassendes Verständnis der Ereignisse vermittelt.
Besonders beeindruckend ist, wie der Autor es schafft, die Perspektive der Opfer und ihrer Familien einzufangen und deren Schicksale auf eine sehr emotionale und berührende Weise darzustellen. Er bringt die Trauer und Verzweiflung der Betroffenen auf eine sehr authentische Art und Weise zum Ausdruck und lässt den Leser die Tragik der Ereignisse sehr nah spüren.

Fazit: 
Ein gutes und vor allem fundiertes Buch, was sich aber nicht mit den Ermittlungen befasst sondern mit dem Leben von Dorothea von der Kindheit bis zu ihrem Tod, berücksichtigt aber dabei auch alle Beteiligten in dem Fall und zieht gleichzeitig auch noch die ganzen Umstände zusammen, damit der Leser tief in diesen True Crime Geschehen abtauchen kann. 
Insgesamt ist "Vergraben und Vergessen" ein unbedingt lesenswertes Buch für alle, die sich für True Crime-Geschichten interessieren und einen tiefen Einblick in die Abgründe der menschlichen Natur erhalten möchten. Der Autor schafft es auf beeindruckende Weise, eine schockierende Geschichte zu erzählen, die gleichzeitig aufklärend und berührend ist. Ein Buch, das lange in Erinnerung bleiben wird.

Dafür gibt es 5 Rosen:

Dienstag, 11. Oktober 2016

[Blogtour] Merci Paris - Liebe auf den ersten Klick von Rose Bloom ~ Tag 2: Paris

Hallo ihr Lieben und Herzlich Willkommen zum 2. Tag unsere Blogtour zu
"Merci Paris - Liebe auf den ersten Blick" von Rose Bloom. 

 ~ Paris ~

Ich darf euch also heute nach Paris entführen, was mich sehr freut, weil ich Paris sehr liebe. Die Geschichte im Buch spielt ja auch in Paris und deswegen möchte ich euch an einige Ecke der Stadt entführen. :)

Ich beginne mal mit der berühmten Pyramide in Paris, den Louvre.
Das 1793 in der früheren Residenz der französischen Könige eröffnete Musée du Louvre beherbergt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen mit über 380.000 Werken, von denen etwa 35.000 ausgestellt werden. Die Exponate decken einen Zeitraum, der von der Antike bis zum Ende des 19. Jahrhunderts reicht. Das Gebäude liegt im Zentrum von Paris zwischen dem rechten Seineufer und der Rue de Rivoli. Sein Innenhof liegt in einer Linie mit der Avenue des Champs-Élysées und bildet damit den Ursprung der so genannten Axe historique, der historischen Achse.

Über die Seine führen viele Brücken, für die Paris auch sehr berühmt ist und über die man den gesamten Stadtkern erreichen kann. 

Die Seine fließt im Großraum Paris ab der Einmündung der Marne bei Vincennes im Pariser Becken in einem weiten Linksbogen von Südosten durch das Zentrum, um dann in einer engen Rechtskurve bei Boulogne-Billancourt sich wieder bis St. Denis nach Norden zu biegen und dabei noch einmal die City von Norden zu umfassen. Danach biegt sie in einem Bogen um Colombes/Villeneuve-la-Garenne erneut nach Nordwesten ab, um sich dann weiter Richtung Ärmelkanal zu schlängeln. Etwa 40 Brücken (Brücke, franz. pont) und einige Stege überspannen die Seine und verbinden die zentralen Arrondissements miteinander. Die Ile de la Cité in der Mitte von Paris ist über 7 Halbbrücken mit den beiden Ufern verbunden: Pont de l’Archevêché (zum linken Ufer), Pont au Double (zum linken Ufer), Pont d’Arcole (zum rechten Ufer), Petit-Pont (zum linken Ufer), Pont Notre-Dame (zum rechten Ufer), Pont Saint-Michel (zum linken Ufer), Pont au Change (zum rechten Ufer). Pont Neuf führt über die Westspitze der Insel und verbindet die Insel mit beiden Ufern. Sie ist die älteste der heutigen Pariser Seinebrücken. Die jüngste ist die Passerelle Simone de Beauvoir, die seit 2006 ohne Strebepfeiler 194 Meter Spannweite überbrückt. Viele Brücken entstanden im 19. Jahrhundert und sind Eisenkonstruktionen. Abends werden die Brücken nach einem bestimmten, die Baustrukturen betonenden Konzept angeleuchtet. Zusammen mit den Uferbefestigungen bilden die Brücken ein städtebaulich prägendes Merkmal der Stadt. Außer den Seinebrücken gibt es noch ca. 300 andere Brückenbauwerke in der Stadt: über Kanäle und Straßen, über Gleise und in Parks.

Neben den vielen Brücken gibt es natürlich auch schöne Bauwerke, von denen ich euch nur ein kleine Auswahl zeige:

Das Panthéon wurde zwischen 1764 und 1790 von Jacques-Germain Soufflot und seinen Schülern als Klosterkirche für die damals hier befindliche Benediktinerabtei errichtet, deren Refektorium sowie ein Turm in dem nahegelegenen Lycée Henri IV erhalten sind, einer der ältesten und bekanntesten Schulen Frankreichs. Nach der Französischen Revolution 1789 wurde die Kirche zur nationalen Ruhmeshalle erklärt. Nach mehreren Umwidmungen im 19. Jahrhundert ist sie seit 1885 erneut Ruhmeshalle Frankreichs. Entsprechend illuster ist die Liste der hier beigesetzten Personen: Voltaire, Victor Hugo, Émile Zola, Jean-Jacques Rousseau, Pierre und Marie Curie. 1849 gelang dem Physiker Léon Foucault mit dem nach ihm benannten Pendel hier der empirische Nachweis der Erdrotation. Das Pendel befindet sich heute in der Kapelle der ehemaligen Abtei St-Martin-des-Champs, die Teil desMusée des Arts et Métiers geworden ist.

Das Wahrzeichen der Stadt ist der 300,51 Meter hohe Eiffelturm (Tour Eiffel), (324,8 Meter mit Antenne), eine Konstruktion aus dem Jahre 1889, die für die Weltausstellung nur temporär errichtet werden sollte. Der Stahlfachwerkturm ist nach seinem Erbauer Alexandre Gustave Eiffel benannt. Er ist eine der größten Touristenattraktionen mit mehr als sechs Millionen Besuchern jährlich. Im Jahr 2002 wurde der insgesamt 200-millionste Besucher empfangen.

Paris gilt auch als sehr grüne Stadt und auch das hat einen Grund.
Die Pariser Straßen sind mit rund 89.000 Bäumen gesäumt. Das städtische Gartenbauamt Direction des Parcs, Jardins et Espaces Verts de Paris unterhält innerhalb der Stadtgrenzen 2.437 Hektar Grünflächen, zu denen außer den beiden großen Stadtwäldern Bois de Vincennes (995 Hektar) und Bois de Boulogne (846 Hektar) auch die 14 innerstädtischen Friedhöfe (92 Hektar) zählen, die Gartenbauschule École Du Breuil (22 Hektar), das Gartenbauzentrum Jardin des Serres d’Auteuil (8,5 Hektar), in dem Blumen undSträucher gezüchtet werden, und der neue Centre horticole de la Ville de Paris (Blumenproduktion) in Rungis, Fresnes und Achères(insgesamt 477 Hektar).

Als Erholungsgebiet abzuziehen sind die bepflanzten Böschungen der Ringautobahn Boulevard périphérique (51 Hektar). Auf die Grünanlagen von städtischen Sportanlagen, Schulen, Kindergärten und Krippen entfallen 36 Hektar. Die restliche Fläche (386 Hektar) wird von öffentlichen Promenaden, Parks, Gärten, den squares genannten begrünten Plätzen und von Blumenrabatten eingenommen. Die Stadt Paris besitzt darüber hinaus jenseits ihrer Grenzen sechs weitere Friedhöfe, den Wald Bois de Beauregard bei La Celle-Saint-Cloud.

Außer den städtischen Anlagen stehen den Bewohnern und Besuchern von Paris sieben vom Staat unterhaltene Gärten und Parks mit insgesamt 118 Hektar Fläche zur Verfügung.

Paris ist das ganze Jahr über besucheswert, das zeigt sich auch in den Veranstaltungen, die es das ganze Jahr über gibt: 

Im Januar findet in Paris die Internationale Modenschau Prêt-à-porter in Porte de Versailles und das Festival Présences (Festival zeitgenössischer Musik) mit zahlreichen Gratiskonzerten in der Maison de Radio France statt.

Der Februar, Monat des Valentinstages, steht Dank einer Initiative des Pariser Fremdenverkehrsamtes, an der sich geschulte Fremdenführer, Museen wie das Musée de la Vie Romantique (9. Arrondissement) sowie das Hôtel Scheffer-Renan und Gaststättengewerbe beteiligen, unter dem Motto „Paris Romantique“.

Im März startet im Parc floral de Paris beim Schloss Vincennes der Pariser Halbmarathon statt. Auch die Pariser Buchmesse ist im März. In Saint-Denis im Norden von Paris wird das Blues- und Jazzfestival Banlieues Bleues veranstaltet und im Juli das Festival Paris Cinéma.

Im April gehen über 30.000 Teilnehmer des Marathon de Paris auf der Avenue des Champs-Élysées an den Start. Gegen Ende April und Anfang Mai bietet Paris ein Schauspiel ganz besonderer Art: die von Ella Fitzgerald in dem Lied „April in Paris“ besungene Kastanienblüte.

Im Mai wird das renommierteste Pferderennen in Frankreich, das Grand Steeple-Chase de Paris im Hippodrome d’Auteuil und Ende Mai/Anfang Juni die French Open, das zweite Tennisturnier der Grand-Slam-Serie, im Roland-Garros-Stadion, ausgetragen. Von Anfang Mai bis in den Monat Juli werden seit einhundert Jahren alljährlich anlässlich eines Rosenzüchterwettbewerbes im Parc de Bagatelle die erlesensten Kreationen prämiert.

Am Sommeranfang, dem 21. Juni, wird die Fête de la Musique veranstaltet, die von Jack Lang initiiert wurde und nun in ganz Frankreich gefeiert wird: es gibt überall kostenlose Konzerte bekannter und weniger bekannter Bands. Ende Juni findet die Gay Pride Parade auf dem Place de la République und der Bastille sowie weiteren Veranstaltungsorten statt.

Die Festivitäten am 14. Juli, dem Nationalfeiertag, finden mit der Militärparade, die auf der Avenue des Champs-Élysées vom Arc de Triomphe beginnt und am Place de la Concorde endet, ihren Höhepunkt.

Während der französischen Sommerferien, in der ein großer Teil der Pariser Bevölkerung die Stadt verlässt, um in die Ferien zu fahren, findet seit dem Jahr 2002 die Veranstaltung Paris-Plage (deutsch: Strand in Paris) vom Quai du Louvre bis zur Pont de Sully, am Port de la Gare und am Bassin de la Villettestatt. Damit soll den Daheimgebliebenen auf einigen Kilometern des für den Verkehr gesperrten Seineufers ein Stück Strandleben geboten werden. Diese Veranstaltung dauert meistens vier bis fünf Wochen von Mitte Juli bis Mitte August.

Im September öffnen an einem Wochenende zu den so genannten „Journées du Patrimoine“ (Tage des Kulturerbes) sonst schwer zugängliche Pariser Paläste und Hôtels particuliers/private Stadtpaläste ihre Tore. Eine einmalige Gelegenheit, den Residenzen hoher Würdenträger einen Besuch abzustatten, wie beispielsweise dem Élysée-Palastoder dem Hôtel Matignon. In diesem Monat veranstaltet die Stadt Paris im Rahmen der Fête des Jardins de Paris in den Pariser Parks und Gärten kostenlose Konzerte, Ausstellungen so wie Theater- und Kinovorführungen. Die Theatersaison wird mit dem Festival d’Automne à Paris (Herbstfestival) eröffnet.

Im Oktober finden im ersten Herbstmonat auf dem Weinberg des Montmartrehügel zum Auftakt der Weinlese eine farbenfrohe Parade, zahlreiche Partys und Weinproben statt. Es gibt an einem Wochenende seit 2002 die Nuit Blanche („Lange Nacht der Kunst“) und alle zwei Jahre findet der Mondial de l’Automobile statt.

Anfang November empfiehlt sich der Besuch auf einem der nach Allerheiligen blumenüberladenen Friedhöfe.

Im Dezember wird im noblen Hôtel de Crillon der elegante Debütantinnenball Le Bal des débutantes (auch Crillon Ball genannt) veranstaltet. Allerdings werden hier nur Eingeweihte der High Society zugelassen. Wer sich keinen Zutritt zu verschaffen weiß, mag das einmalige Schauspiel der fabelhaft beleuchteten Champs-Élysées bewundern. Dort trägt von Mitte Dezember bis Mitte Januar jeder Baum eine Krone aus Lichterketten.

Das ganze Jahr hindurch steigt, vorbehaltlich günstigen Wetters, alle 15 Minuten der Eutelsat-Fesselballon vom Parc André-Citroën auf. Aus 150 Metern Höhe bietet seine Gondel jeweils 30 Passagieren einen umfassenden Rundblick über den Westen der Stadt.

Ich hoffe, ihr habt jetzt Lust auf mehr von Paris bekommen. :)

Quelle: Paris

~ Das Gewinnspiel ~

Natürlich gibt es auch wieder etwas zu gewinnen und zwar:


1. Preis - 3 x 1 signiertes Print
2. Preis - 5 x 1 Goodiepaket

Um zu gewinnen, beantwortet folgende Frage:

Mögt ihr Paris?

Teilnahmebedingungen: 
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen. 
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn. 
Das Gewinnspiel endet am 16.10.2016 um 23:59 Uhr.

~ Der Blogtourfahrplan ~

Tag 1: Merci Paris - Liebe auf den ersten Klick (Buchvorstellung mit Leseprobe) 
bei Diana von Buch Bria

Tag 2: Paris 
bei mir

Tag 3: Fotografie 
bei Eva-Maria von Schreibtrieb

Tag 4: Macarons 
bei Andra von Bigsi´s Welt

Tag 5: Betrug (Ehe, Beziehung) 
bei Steffy von Leseschnecken

Tag 6: Unabhängigkeit 
bei Nadja von Bookwormdreamers

Tag 7: Rose Bloom 
bei Annika von Anduria Recca

Tag 8: Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Alles Liebe,
Katja

Dienstag, 24. Mai 2016

[Bloggerleben] Selfpublisher ~ oder wie man mit Bloggern umgehen oder eben auch nicht....

Bildquelle: https://pixabay.com
Hallo ihr Lieben, 

heute muss ich mal etwas los werden, ich möchte jetzt nicht sagen, dass ich jetzt eine Lanze oder sowas breche, aber in den letzten Tagen stolpere ich immer wieder in meinem Blogroll oder auch auf Sozial Media Plattformen über Artikeln und Posts über Selfpublisher. 
Und leider sind das nicht immer wirklich freundliche Artikel, was mir gerade etwas sauer aufstösst, weil es teilweise "Autoren aus der betreffenen Brance" schaffen, einfach mal die Bloghinweise zu überlesen und dann einfach Massenmails rauszuschicken, dass es dann auch bei Blogger / innen ankommt, die ich selber sehr gerne lese und denen jetzt gerade einfach mal in diesem Bezug der Kragen platzt. 
So gesehen und gelesen bei Papiergeflüster und beim lieben Bröselchen von Brösels Bücherregal. (Die Artikel habe ich euch mal verlinkt, einfach für die Leute, die nicht wissen, über was ich hier gerade schreibe oder die eben die Thematik noch nicht weiter kennen.)

Auf der anderen Seite erlebe ich aber auch Autoren, mit denen ich befreundet bin, die sich darüber aufregen, dass ihre Arbeit gerade von vielen Seiten her schlecht gemacht wird oder eben als qualitätslos / unspannend oder sowas dargestellt wird und sie sich unter der Masse der schwarzen Schafe einfach untergehen sehen, weil die Masse der schwarzen Schafe gerade überhand nimmt.

Stein des Anstosses und auch der ganzen Diskussion ist ein Thema und zwar Selfpublisher. 
Machen wir uns mal nichts vor, in der jetzigen Zeit kann es jeder Hans und Franz schaffen, ein Buch bei Amazon / Neobooks etc. hochzuladen und sich dann als Autor auszugeben. Der Begriff Autor lässt sich dabei leider sehr strecken und das fällt in der letzen Zeit immer und immer wieder auf, weil eben nicht nur gute und lesenwerte Sachen den Markt erreichen, sondern eben auch Plagiate (auf den aktuellen Fall rund um Katja P. gehe ich nun nicht mehr weiter ein) und - ich beschreibe sie mal als - Möchtegernwerke den Markt regelrecht überfluten.

Wenn ihr schon etwas länger Leser oder Follower meines Blogs seid, dass wisst ihr, dass ich recht oft Bücher von Selfpublisher rezensiere oder Blogtouren in der Richtung mit einem Beitrag versorge. 
Generell bin ich für jede Art von Anfragen offen, auch wenn die Autoren noch jung oder eben recht unerfahren sind. Und natürlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und natürlich gibt es auch die Autoren, die dann einfach Massenmails rausschicken, weil sie denken, ich werde schon ein paar Blogger damit finden. 

Ich habe es persönlich auch lieber, wenn man mal über meinen Blog geschaut hat und mich dann mit "Hallo Katja" oder "Hallo MissRose" anschreibt, weil das einfach zeigt, dass sich da jemand die Mühe gemacht hat und mal über den Blog geschaut hat, was ich so lese und was eben nicht. 
Und ja, ich bin offen für viele Genre, ich lese auch Sachen, die jetzt auf andere Blogs gar nicht besprochen werden, aber mein Blog ist mein Baby und da entscheide ich, was auf den Blog kommt und was eben nicht. 

Meine Erfahrungen sind aber bisher immer recht positiv gewesen. Wenn ich eine Anfrage bekomme, die mir gefällt, dann antworte ich darauf. Natürlich weisse ich auch immer darauf hin, dass das Blog eben mein Hobby ist und ich ihn neben der Uni und meiner Arbeit betreibe und es deswegen dauern kann, bis die Rezension erscheint. Ich finde, so fair sollte man dann auch sein. 
Auch haben sich aus den anfänglich losen Kontakten recht gute Freundschaften entwickelt habe und man sich dann gegenseitig recht gut in der Entwicklung verfolgt. Das finde ich sehr schön, weil eben eben nicht nur den Leserkreis erweitert, sondern eben auch Raum für neue Projekte oder Kooperationen bietet. 

Ich antworte auch, wenn ich das Buch nicht annehme, weil ich finde einfach, dass sich das so gehört. 
Natürlich hatte ich auch schon E-Mails, an denen gleich das E-Book dran hing, was ich auch nicht wirklich ansprechend finde, trotzdem habe ich dann eine nette Antwort geschrieben und eben abgesagt, dass ich das Buch nicht auf meinem Blog vorstellen möchte (ich gesteht, es gab auch mal nicht so wirklich nette Antworten, aber ihr kennt das ja, wie man in den Wald hineinruft, so kommt es auch zurück). Ich finde, wenn ich mein Buch gerne an den Blogger / die Bloggerin bringen möchte, dann sollte ich vorher ohne Buch einfach nett anfragen und sehen, was passiert. 

Klar hatte ich auch schon die Möchtegernbestsellerautoren dabei, die dann meinten, sie müssten nichts weiter mit mir als Blogger zu tun haben, aber ehrlich, das ist eine recht kleine Zahl, die mir bisher dabei untergekommen sind. Diese blitzen dann auch bei mir ab, auch wenn ich sonst ein recht harmonisch denkend und lebender Mensch bin.

Worauf sich aber jeder Autor (egal ob im Verlag oder eben in Eigenregie) einlassen muss, wenn er bei mir anfragt, ist meine ehrliche Meinung. Ich habe auch schon Autoren, die ich persönlich kannte, konstruktive Kritik gegeben, dabei aber den Autor nicht angegriffen und damit muss dann eben jeder leben. So ist das eben, wenn man bei einem Blogger anfragt.

Was ich mir wünsche, ist einfach, dass man die Arbeit der Autoren (egal, wie er veröffentlicht) anerkennt und dann eben nicht sich anhören muss, nur weil so und so veröffentlicht, kannst du nicht viel zu bieten haben. 
Auch Verlagsbücher sind nicht immer die besten Bücher, habe auch Fehler, weil da eben auch nur Mensche dahinter sitzen, damit muss man dann eben leben. 
Lasst euch mal auf das Abenteuer ein und gebt auch mal eine Buch eine Chance, bei dem kein grosser Verlag dahinter steht und entdeckt, welche Perlen man dabei findet. Da ich selber schon auf Perlen gestossen bin, weiss ich, wie einfach das sein kann.

Lasst mir gerne eure Meinungen und Erfahrungen da, ich freue mich darauf. :)

Alles Liebe,
Katja