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Sonntag, 18. Dezember 2016

[Rezension] Stella Jante - Das Geheimnis der Stella Jante: Oder: Roger und die Geschichtenerzählerin

Beschreibung:
Es war einmal…
Eine Autorin, die unter einem Pseudonym eine Fantasy-Trilogie veröffentlichte
und
ein Leser, der sich ein Herz fasste, und sie anschrieb.

Daraus entstand eine Korrespondenz, die nun in die Welt hinausgetragen wird. Nicht etwa, weil die Autorin oder der Leser weltbekannt sind, profunde Weisheiten zu erwarten wären oder weil sonst irgendein weltbewegender Grund vorläge. Nein, es ist vielmehr, dass hier selbst eine Geschichte entstanden ist, die aus purem Spaß an der Freude erzählt werden möchte.

Details:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2338 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 84 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verlag: www.stellajante.com; Auflage: 1 (2. November 2016)
Sprache: Deutsch

Eigene Meinung:
Beginnen wir mal beim Cover, was wirklich mal etwas anderes ist, die Blauschattierungen haben aber etwas und auch der Laptop passt zu der Geschichte, den sowohl Stella wie auch Roger schreiben über den Laptop ihre Mails.
E-Mail-Romane sind ja spätenens seit "Gut gegen Nordwind" ein Begriff und dann trifft man auf Stella Jantes Buch, was völlig anders ist. Sicher hat jeder schon mal seinen Idol geschrieben, heute ist das durch das Internet auch viel einfacher, aber wer bekommt dann schon eine Antwort. Roger hat das Glück, eine Antwort zu bekommen und aus dem Anfang entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft, die sich einfach in Mails niederschlägt. Den zwischen der Autorin Stella und dem Leser Roger entsteht eine Freundschaft, in dessen Verlauf auch Stella viel über sich erzählt und man sie als Leser anders kennenlernt. Gleichzeitig erfährt man aber auch viel über Roger, der vor allem durch seinen etwas eigenen Stil auffällt.
Als Leser verfolgt man den Schriftwechsel über 3 Monate und kann so auch die Entwicklung der Freundschaft verfolgen, was einfach interessant auf den Leser wirkt und man bleibt einfach dran, was sich zwischen den beiden tut.
Ausgefallen ist, dass man als Leser so sehr in das Buch eintaucht, obwohl es an sich keine eigentständige Handlung oder einen Spannungsbogen gibt, es sind einfach zwei Menschen, die sich Briefe schreiben und dabei feststellen, dass sie sich recht ähnlich sind.
Leider ist das ebook zu schnell zu Ende, weil man mag beide wirklich sehr und gerade die Art, wie sie miteinander schreiben, ist einfach etwas, was einen gewissen Sog auf den Leser ausübt. 

Fazit:
Stella und Roger sind zwei ungewöhnliche Menschen, die einfach durch ihre Art das Buch einzigartig machen und man kann wirklich sagen, dass man hier zwei Menschen trifft, bei denen man beobachten kann, wie sich die Stellung zwischen ihnen innerhalb des Buches zum Positiven verändert und einfach nur den Vorgang zu verfolgen, ist schon aussergewöhnlich und das macht das Buch besonders, auch wenn es leider nicht so lang ist. 

Dafür gibt es 5 Rosen:

Danke an Stella Jante, dass ich das Buch lesen durfte und es auch schon vorher vorstellen durfte, die Vorstellung gibt es hier: ~*~ Klick ~*~

Sonntag, 6. November 2016

[Buchvorstellung] Stella Jante - Das Geheimnis der Stella Jante: Oder: Roger und die Geschichtenerzählerin

Ich darf euch heute ein ganz tolles Buch vorstellen und zwar das neue Buch aus der Feder von Stella Jante: 

Beschreibung:
Es war einmal…
Eine Autorin, die unter einem Pseudonym eine Fantasy-Trilogie veröffentlichte
und
ein Leser, der sich ein Herz fasste, und sie anschrieb.

Daraus entstand eine Korrespondenz, die nun in die Welt hinausgetragen wird. Nicht etwa, weil die Autorin oder der Leser weltbekannt sind, profunde Weisheiten zu erwarten wären oder weil sonst irgendein weltbewegender Grund vorläge. Nein, es ist vielmehr, dass hier selbst eine Geschichte entstanden ist, die aus purem Spaß an der Freude erzählt werden möchte.

Details:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2338 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 84 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verlag: www.stellajante.com; Auflage: 1 (2. November 2016)
Sprache: Deutsch

Kaufen? Dann mal hier: ~*~ Klick ~*~

Leseproben:




 Ich finde die Idee von Stella wirklich spannend und ich denke, dass das Buch sicher auch spannend ist, meine Rezension folgt noch für euch. :) 

Alles Liebe,
Katja

Sonntag, 10. April 2016

[Release-Party] Stella Jante ~ Die Locations der Geschichtenerzählerin


Hallo meine Lieben, 

diese beiden Cover kennt ihr schon von meinem Blog, es sind die beiden ersten Bände von "Die Geschichtenerzählerin" von Stella Jante (die Rezension zu beiden Bänden gibt es hier: ~*~ Klick ~*~) und nun gibt es im Rahmen einer Release-Party Band 3 und noch 2 andere fantastische Bücher und das feiern wir - zusammen mit den Autoren und vielen anderen Blogs. 


Ich darf heute den Anfang machen und euch über die Orte in der Geschichtenerzählerin etwas mehr erzählen. Mich haben die Orte beim Lesen wirklich angesprochen, umso mehr freue ich mich, euch jetzt mehr darüber erzählen zu dürfen. :)


Wir haben insgesamt 3 große Handlungsspielorte, und zwar Südtirol, Irland und London, und diese möchte ich euch auch etwas genauer vorstellen und auch Stellas Bezug zu den Orten. 

~ Südtirol ~
Südtirol hat in den Büchern immer eine zentrale Rolle, vor allem weil Stella selber da lebt und dazu natürlich den größten Bezug hat. Vor allem im Band 1 hat Stella viele Orte verwendet, die sie selber nur zu gut kennt und die sehr sagenumwoben sind. 

"Ob nun das Knottnkino, Hyppolith-Kirchlein oder die Drei Zinnen von Band 1, der Ursprung der Etsch am Reschensee oder der Algunder Waalweg in Band 2, das Skigebiet Meran 2000, Hafling und das Höhenkirchlein auf Vigiljoch in Band 3, das sind alles Orte, die ich sehr gut kenne", erzählte sie mir im Chat über die Orte. Stella kennt die Orte alle aus ihrer Jugend und ist auch mit der Magie rund um die Orte sehr vertraut. 

Um euch mal etwas den Zauber dieser Umgebung zu zeigen, hat Stella ein paar Bilder zur Verfügung gestellt. Ich hoffe, ihr seid nur halb so beeindruckt wie ich es war, als ich das zum ersten Mal gesehen habe.


Das ist der Wald zum Knottkino in Band 1, der Ort, in dem Mena zum 1. Mal in der Anderswelt gelandet ist. Ich finde, schon alleine das Bild hat etwas Magisches an sich, natürlich kann man da die Fantasie anregen und spielen lassen. Dazu kommen natürlich auch die magischen Wesen, die immer mit den Orten verbunden sind, und die euch in den nächsten Tagen noch näher vorgestellt werden.
 

Das ist das Haus mit der Eiche aus dem Band 1, wo Kinnon Mena vor dem Feuerdrachen gerettet hat.
Ich glaube, alleine der Anblick des Hauses mit der Eiche gibt eigentlich einen Eindruck, was da alles passieren könnte.


Hier der Ort, wo das Knottnkino ist. Das Knottnkino spielt vor allem in Band 1 eine grosse Rolle, aber der Anblick ist auch schon etwas, was einen beeindruckt. 


Das ist die Aussicht vom Hyppolith-Kirchlein. Das ist auch der Abgrund, wo Kinnon mit dem Wilden Mann gekämpft hat in Band 1. 


Das hier ist die Hütte auf Hafling/Meran 2000, die ich vor Augen hatte, als im Band 3 Mena & Co. Silvester feierte. Das ist so der Ausblick für euch auf Band 3, der noch erscheint. :) 

Ich habe Stella gefragt, warum sie gerade diese Orte gewählt hat und die Antwort hat mich sehr beeindruckt: 
"Warum diese Orte und nicht andere? Wie gesagt, es sind viele Orte, die mir heute noch etwas bedeuten. Ich bin heute noch gerne am Reschensee, aber interessanterweise ist mir der Schulausflug zum Ursprung der Etsch stark in Erinnerung geblieben. Es hat mich beeindruckt. Die Etsch ist ein Fluss, der ganz Südtirol durchquert, riesig wird und dann in den Po, den größten Fluss Italiens hineinfließt. Hyppolith und Knottnkino sind heute noch sehr beliebte Ausflugsziele von mir, zu der ich auch viele ausländische Gäste (Freunde von ihr, keine direkten Touristen, Anmerk. d. R.) führe. Algunder Waalweg gehe ich regelmäßig spazieren, wenn ich nicht viel Zeit habe, auf den Berg zu gehen, das Skigebiet ist vor meiner Haustür. Dieses Jahr hatte ich gesundheitliche Probleme, aber an anderen Wintern ist es normal für mich, da auch manchmal mittags für 2 Stunden hochzufahren und skizufahren. Noch ein letzter Grund, bevor wir vielleicht zur nächsten location übergehen: Die meisten Orte, die ich ausgewählt habe, sind entweder phänomenal wegen ihrer Aussicht oder sind mit Sagen verwoben. Ach ja, Merna kommt aus Meran - ich wohne in Meran... Alle Locations dort sind natürlich von meiner Stadt. Die kenne ich natürlich dementsprechend."

Wie nah die Orte an der Realität sind, zeigt auch folgender Punkt, den mir Stella erzählt: 
"Dieses Detail, dass Mena als Jugendliche mit einer Gipfelstürmer-Clique unterwegs war, um sich früh morgens den Sonnenaufgang auf einer Bergspitze nicht entgehen zu lassen, ist etwas, was ich wirklich getan habe."

Für euch gibt Stella auch noch mal ein paar kleine Fakten über Südtirol: 
"Südtirol ist ein Grenzland. Wir sind Teil von Italien, sind in anderhalb Stunden in Innsbruck, in drei in München, aber auch in drei in Venedig oder in vier in der Toskana an der anderen Küste am Meer. Bin früher zum Jux am Sonntag dort Kaffee trinken gefahren. In anderthalb Stunden sind wir am Gardasee und in anderthalb Stunden sind wir auch in der Schweiz."

So, nun habt ihr ganz viel über Südtirol erfahren, was ja auch wichtig für das Buch ist, ich verspreche, Irland und London wird dann etwas kürzer. 

~ Irland ~
Nun kommen wir zur 2. Location, das ist nun Irland und über Irland hat Stella mir auch einiges schöner erzählt:
"Irland: Da war ich zweimal. Einmal nur in Dublin, leider nur ganz kurz, dann einmal ein wenig länger im Nordwesten. Ich habe mich in das Grün der Hügel, in die Landschaften überhaupt verliebt. Irland hat ähnlich wie Südtirol eine Reihe von Plätzen mit atemberaubender Energie. Ich kann es nicht anders erklären. Ich befasse mich aber schon seit Ewigkeiten mit den Sagen und darum hat es mir Irland auch angetan. Schon bald einmal ist mir aufgefallen, dass wir viele Ähnlichkeiten haben. Ähnlichkeiten in vielerlei Weise: Ähnliche Sagengestalten, aber auch - und das ist erstaunlich - ähnliche Pflanzen. Ich habe viel mit Kräuterfrauen zu tun und eine meinte, dass erstaunlich viele gleiche Kräuter dort wachsen. Zu den Sagengestalten werde ich viel in einem anderen Beitrag sagen.  Ich habe also Irland wegen meiner Liebe zum Land und diesen Ähnlichkeiten ausgewählt. Es gibt viele mystische Plätze, aber zwei bekannte mystische Siedlungen: Tara und Newgrange. Vor allem Newgrange ist in den Sagen oft ein Feenhügel. Damit Sitz der Sìdhe. Daher kommt Kinnon aus Drogheda.
" Leider kennt Stella diesen Ort noch nicht persönlich, aber in ihren Bücher kommt es einem so vor, als wäre man wirklich mit auf dem Feenhügel. 

Bildquelle: Google Bilder
Stella hat für Irland viel recherchiert, sie erzählte: 
"Manche Orte sind im Internet gefunden worden - mit dem Vermerk, sie eines Tages unbedingt aufzusuchen, andere Orte hingegen habe ich sehr wohl besucht und sie haben mich bezaubert. Drogheda gehört zu dieser Liste natürlich dazu. Dunmore Head ist jedenfalls ein Ort, der in Band 3 heraussticht. Eine Hammer-Landschaft!"

Trotzdem ist Irland für Stella und auch für die Reihe entscheidend und die Einflüsse auf die Charaktere in ihre Geschichten. 

~ London ~
Zu London gibt es eine ganz besondere Geschichte, die ich euch nicht vorenthalten möchte. 
"Es ist naheliegend, dass Kinnon für das Informatikstudium nach London geht. Das ist eine pulsierende Weltstadt, wo natürlich der technische Fortschritt avantguardistisch ist. Dementsprechend auch die Studien in dieser Richtung. Das weiß ich von Freunden bzw. ihren Kindern, die dort studieren." Dennoch war Stella selber noch nie in London, sie hat sich die Entscheidung in der Richtung auch nicht leicht gemacht. "Darum war es mir am Anfang gar nicht so recht, diese Stadt für das Studium von Kinnon auszuwählen, aber was hätte ich tun sollen? Dublin ist nicht so geeignet dafür, und dass er irgendwo auf dem Festland auf die Uni geht, passt nicht zu seinem Charakter. Also wurde es London." 

Bildquelle: Google
Dennoch war es für Stella dann doch nicht so schwer: 
"Einerseits fiel es mir nicht besonders schwer, mir das Leben in dieser Stadt vorzustellen. Schließlich habe ich selbst eine Zeitlang in Paris gelebt und war in genug anderen Großstädten unterwegs, als dass ich nicht Ähnlichkeiten entdeckt habe. Die Anonymität, die Spuren der Vergangenheit, die Massen, die sich durch die Straßen bewegen, in den Untergrundbahnen, die vielen Touristen, die vielen (teuren) Ausgehmöglichkeiten, die große Anzahl an Sehenswürdigkeiten."

Die Passagen zu London sind aus Stellas Sicht: 
"Das London in der Geschichtenerzählerin ist eine Mischung aus Internet-Rercherche, diesem Wissen an Großstadtleben, das ich durch meine Paris-Erfahrung in mir trage, und jungen Leuten, die heute in London leben oder zumindest dort studieren. Das war mein Ratgeber."

Das Wetter in Band 1 und Band 2 ist in London immer schlecht, auch wenn es Londontypisch ist, erzählt mir Stella: 
"Dieses Grau in Grau. Der graue Himmel gehört zu Paris wie der Eiffel-Turm. Höchsten Juli und August haben mehr schöne Tage als sonst wast und dann hat es diese feuchte Schwüle. Da bin ich Meranerin leider zu verwöhnt: 300 Tage schönes Wetter im Jahr = blauer Himmel und Sonne. Ich bin zwar in den Bergen, mit Schnee im Winter, aber in Meran wachsen die Palmen das ganze Jahr über. Dieses übliche Gejammer, das viele wetterverwöhnte Südtiroler haben, nicht nur in Paris und London, auch wenn sie sich in Deutschland aufhalten, habe ich auf Mena übertragen."

~ Die Releaseparty ~

~ Das Gewinnspiel ~
Ich darf auch noch etwas an euch verlosen und zwar ein Goodiepaket, was unter allen Kommentaren verlost wird. So schaut es aus:
Um das Goodiepaket zu gewinnen, schreibt mir einfach eine Antwort auf folgende Frage:

Wenn du Urlaub machen dürfte, dann lieber in 
Südtirol, Irland oder London?

Ich freue mich schon, wenn ihr mitmacht. :)

Alles Liebe,
Katja

Sonntag, 31. Januar 2016

[Reihen-Rezension] Stella Jante - Die Geschichtenerzählerin Band 1 & 2

Klappentext:
Die 18-jährige Mena hat ihr Leben lang in ihren eigenen Welten gelebt. Ob nun selbst erfundene Geschichten oder die aus Büchern und Filmen: Sie liebt sie mehr als die Realität.

Eines Tages landet sie unverhofft wie Alice im Wunderland in einer Welt der Visionen, die sie nicht von der Realität unterscheiden kann. Alpine und irische Sagengestalten – auf einmal sind sie mehr als nur Geschichten. Noch dazu taucht ein junger, umwerfend aussehender „Traum-Mann“ auf, der ihr bei den Abenteuern in dieser Welt bedingungslos zur Seite steht. Von Reise zu Reise entdeckt sie, was es mit diesen lebensnahen Visionen auf sich hat und dass ihr Traum-Mann realer wird, als sie es sich je hätte träumen lassen … 

Details:
Format: Buch / Kindle Edition / E-Pub
Dateigröße: 3506 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 524 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1500109738
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verlag: www.stellajante.com; Auflage: 2 (11. Juni 2014)
Sprache: Deutsch

Eigene Meinung:
 Das Buch habe ich im Rahmen einer Blogtour gelesen, die im letzten Jahr auf meinen Blog stattfand.
Mena erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive, wodurch man sie natürlich am besten kennenlernt, weil man als Leser das sieht, was sie auch sieht.
 Mena lebt eher zurückgezogen in ihre Welt, die Eltern nehmen sie so, wie sie ist, aber nur wenige Freunde finden in ihre Welt, von Männern ganz zu schweigen. Ihr Handeln ist sher von Unsicherheit und Schwarm geprägt, trotzdem ist sie wahnsinnig liebenswert. 
Kinnon, der Mena "Traumman" ist, der ihr in der Gefahr beseite steht, gleichzeitig wirklich gut aussehend, sportlich, selbstbewusst, liebeswert und liebevoll, also fast das komplette Gegenteil im Verhalten zu Mena, der Mena in den Bahn zieht, über den sie aber nur sehr langsam mehr erfährt...
Der Schreibstil von Stella Jante ist flüssig und klar, aber leider auch etwas sehr sachbezogen, was der ganzen Geschichte etwas die Leichtigkeit nimmt. Das ist schade, weil das hätte man etwas anders lösen können, weil das doch etwas gewöhnungsbedürftig ist. Dazu kommt, dass es leider immer mal wieder kleine Rechtschreibfehler, Wortwiederholungen und Tippfehler gibt, die zeitweise schon etwas auffallen.
Gleichzeitig muss man aber sagen, dass man aus der ganzen Geschichte spürt, dass da jemand schreibt, der wirklich Sagen, Mythen und alles in die Art gehendes liebt und diese Leidenschaft auch wahnsinnig auslebt.
Die Idee des Buches ist wirklich gut, aber leider passt die Umsetzung von Abenteuer und Liebegeschichte manchmal nicht so wirklich zusammen, was schade ist, weil das dem Leser schon auffällt.

Fazit:
 Mit "Die Geschichtenerzählerin" gelingt Stella Jante ein recht interessanter Auftakt zu der Triologie, die sie um Mena und ihre Geschichten plant. Die Mischung der Sagen und Mythen, die in der Geschichte verworben sind und die Gestalten sind so abwechslungsreich und interessant, dass man wissen möchte, wie es weitergeht, auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist.
Leider ist der Schreibstil etwas sehr an ein Fachbuch erinnert und das stört den Lesefluss manchmal etwas.

Dafür gibt es 4 Sterne:

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Klappentext:
Die Geschichtenerzählerin der Anderswelt Mena ist zu ihrem Freund Kinnon, dem halben Sìdhe, nach London gezogen, doch ihre Beziehung wird einer schweren Prüfung unterzogen. Mena leidet unter Heimweh und die Beiden stoßen im Alltag an ihre Grenzen.

Die Beziehungen in der Anderswelt mit den Drachen, dem Nörggele, den Sìdhe, den Saligen und den Wilden Männern vertiefen sich, aber gleichzeitig braut sich etwas Gefährliches zusammen …

Details:
Format: Buch / Kindle Edition / E-Pub
Dateigröße: 3332 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 358 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1515158179
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verlag: www.stellajante.com; Auflage: 1 (21. Juli 2015)
Sprache: Deutsch

Eigene Meinung:
 Das Buch habe ich im Rahmen einer Blogtour gelesen, die im letzten Jahr auf meinen Blog stattfand.
Mena ist wie im ersten Band die Ich-Erzählerin, dabei lernt man sie weiter kennen, im ersten Band war sie noch recht unsicher und schamerfüllt, aber das wird im Band 2 besser und sich öffnet sich dem Leser und auch Kinnon gegenüber mehr. 
Der Ausbau der Welt rund um Mena und Kinnon begibt sich hier auf eine neue Ebene, es werden immer wieder neue Sagengestalten vorgestellt, die in der anderen Welt aber grossen Einfluss haben. Kinnon ist zudem selber ein umschwämter halber Sìdhe, der duch seine Art sehr ensprechend auf die Damenwelt wirkt, aber gleichzeitig innerhalb männlichen Sìdhegemeinsschaft beneidet wird, was er selber aber hasst.
Die Geschichte  ist nun nicht actiongeladen, weil Stella Jante viele Aspekte in die Handlung mit einfließen lässt und auch die Liebesgeschichte mehr in den Fokus nimmt, was aber der Geschichte wirklich gut tun. Das macht die ganzen Handlung recht einladend, in sie einzutauchen und einfach mal zu geniessen, ohne eben jetzt einen großen Actionroman zu erwarten, die Geschichte und ihre Charaktere sind einfach liebenswert.
Die Idee des Buches gefällt mir immerhin noch sehr gut, aber leider ist es mit dem Schreibstil etwas komplexer als im ersten Teil. Ich glaube, es liegt an dem tiroler Einschlag, dass mir als Nicht-Tiroler einige Sätze irgendwie nicht im Zusammenhang erscheinen und die Stilistik manchmal nicht so wirklich passt.

Fazit:
 "Die Geschichtenerzählerin Band 2 - Die Schatten" baut die Geschichte rund um Mena und Kinnon noch weiter aus und man lernt die fantastische Welt besser kennen, die Stella Jante für den Leser entwirft. Dabei lernt man auch viele Sagengestalten kennen, von denen man sicher nicht so nebenbei mal etwas gehört hat. 
Leider schlug sich der Stil der Autorin ziemlich auf die Bewertung nieder, öfters dachte ich, die Stilistik wäre nicht so optimal gewählt oder mir erschienen Sätze fehl am Platz.

Dafür gibt es 3 Sterne:


Die Autorin:
Stella Jante ist ein Pseudonym, das ich extra für meine Romane ausgesucht habe. Da ich zeitgleich Sachbücher verfasse, habe ich mich entschlossen, meine verschiedenen Schreibweisen voneinander zu trennen, und Stella Jante wurde geboren. Dennoch sei verraten, dass ich selbst in Südtirol lebe, eine Schwäche für Irland, Schottland und die nordischen Länder habe. Meinen „Kinnon“, sprich: Traummann, habe ich auch gefunden. Meine große Leidenschaft sind - wie bei der Hauptdarstellerin Mena - die Geschichten, ob in Romanen, Sagen, Legenden oder Filmen. Im Gegensatz zu ihr liebe ich aber nicht nur die vorfabrizierten, sondern webe sie mir Zeit meines Lebens selbst. Auf die Frage "Was willst du werden, wenn du groß bist?", habe ich schon im Kindergartenalter mit den Worten gekontert: „Bücher schreiben“. Wie im Leben so häufig, geht es nicht immer geradlinig auf die Ziele zu, die wir uns setzen. Schreiben ist, seit ich erwachsen bin, im wahrsten Sinne des Wortes mein tägliches Brot, denn es hat in erster Linie dazu gedient, meine Brötchen zu verdienen. Dass ich meinen Wunsch aus Kindertagen endlich umsetzen kann, verdanke ich meinem Kinnon, der auch in Zeiten, in denen ich gezweifelt habe, an die Geschichtenerzählerin geglaubt hat, und meiner besten Freundin, die mir als Erstleserin, technische Assistentin, Umsetzerin all meiner Ideen zur Seite gestanden hat und steht. Dieses Buch entstand 2012: Ich setzte mich hin und schrieb den Titel „Die Geschichtenerzählerin“. Danach floss es aus meiner Feder und die Erstfassung des Romans war in zwei Monaten fertig. Es ist der Auftakt einer Trilogie und ich schreibe schon fleißig an Buch II. Und was antworte ich heute den Leuten, wenn sie mich fragen, was ich so im Leben tue? „Bücher schreiben“ natürlich!